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Cleverer Widerstand 4 Teil 2 - Wie Medien die Wahrnehmung der Realität beeinflussen13.02.2021

BEWUSST DENKEN

Abschrift

Abschrift des Videos vom 13.02.202128 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Klar sehen, clever denken, frei handeln. Naja, also das, was wir diese Woche ein bisschen anders machen werden, das ist, dass wir uns gegenseitig etwas gezielter austauschen hier an der Stelle. Inhaltlich möchte ich eigentlich das fortsetzen, was ich in der ersten Folge schon begonnen habe. Das heißt, Dort haben wir uns selber gewissermaßen Gedanken um unsere Umwelt, um unsere Umgebung, mit der wir arbeiten, mit der wir uns bewegen im Netz beschäftigt. Und wir bewegen uns jetzt immer weiter zu den Medien, die uns von außen betreffen. Und deswegen auch heute die Themen Medienwirksamkeit uns gegenüber, auf uns und wie wir damit umgehen, damit wir einfach zukünftig ein bisschen bewusster mit dieser Situation umgehen. Vielleicht agieren können. Ich denke mal, das eine oder andere wird dem Beteiligten ins Auge springen und wird auch nicht ganz ohne Kontroverse ausgehen, aber das ist ja auch Sinn und Ziel der Übung, dass man sich hier ein bisschen bewusster der Situation wird.

Du redest heute mit uns zum Thema Medien und Meinung. Wie beeinflussen Medien unsere Wahrnehmung und unsere Haltung? Was passiert bei der Auswahl der Medien im Kontext mit unserer Umgebung? Und du hast mir im Vorgespräch erwähnt, du möchtest vielleicht jetzt, ich hoffe, ich bringe da nichts durcheinander, ein Video einspielen. Gleich, gleich. Also ich mache erst das Vorwort, du kannst die Videos mal zusammenstellen. Gut, ich bin dann soweit. Gib mir dann einfach ein Zeichen und ich werde es dann einspielen. Anderthalb Minuten. Super, alles klar. Dann leg los. Also Stichwort ist hierbei natürlich, wie die Medien unsere Wahrnehmung beeinflussen und damit dann auch indirekt oder direkt auch unsere Haltung. Der wesentliche Aspekt bei dieser ganzen Geschichte ist, wir alle konsumieren Medien, sei es jetzt durch Werbung, was zum Beispiel unser Schönheitsideal, wie müsste man wohnen, welches Auto braucht man, beeinflusst und durch diese ständige Wiederholung prägt sich natürlich ein Bild ein, selbst wenn ich kritisch gegenüber zum Beispiel Konsum aufgestellt bin, kommen die wenigsten Leute auf die Idee zu sagen, okay, ich möchte aber irgendwas für die Umwelt tun, ich gehe jetzt, es sei denn, es ist halt eine Lebenseinstellung, aber die wenigsten tun das, dass sie sagen, ich gehe jetzt ins Secondhand-Shop und hole mir gute Klamotten

für kleines Geld vom letzten Jahr, weil ich einfach bewusst mit meiner Umwelt umgehe. Man lässt sich halt sehr stark beeinflussen und das passiert ja mehrfach am Tag, mehrfach durch verschiedene Kanäle. Selbst wenn ich einen YouTube-No-Pay-Kanal habe, dann werde ich mit Werbung zugeblasen. Selbst die Kinder in den Kinderprogrammen, also dass YouTube das überhaupt machen darf, U6-Programme abspielen mit Werbung dazwischen, halte ich für eine Frechheit. Also das wäre zum Beispiel etwas, darüber könnte man definitiv ein Verbot machen. mal hier in Europa sprechen, weil natürlich damit ein Konsumverhalten erzeugt und erzogen wird, was komplett auf Verbrauch und auf Konsum aus ist. Aber wenn wir mal die Medien, du hattest gerade die Frankfurter Allgemeine, hattest du als Beispiel, wie wirken Medien? Medien wirken durch ständige Wiederholung. Und selbst in dem Moment, wo

Eine Farce dargestellt wird, wie jetzt gerade, dass jetzt die Corona-Zahlen ansteigen wegen der Demonstration. Einige von euch waren bei den Demonstrationen dabei. Also wenn es demnach ginge, dann müssten ja reinweise die Leute tot umfallen nach diesen Großdemonstrationen, spätestens im Sommer oder im Herbst. Das ist ja nicht geschehen. Aber man konstruiert hier einen Zusammenhang und dadurch, dass man das regelmäßig macht, wöchentlich, mehrfach täglich in verschiedenen Kanälen, die untereinander nur kopieren. gar nicht selbst recherchieren oder etwas erarbeiten. Er hat es durch seine Präsenz einfach die entsprechende Wirkung, selbst wenn ich das nicht will. Und es ist also, selbst bei Menschen, die grundsätzlich mal kritisch aufgestellt sind, durch die Dauer, die das aufrechterhalten wird, vielfach auch die Frage zwischendurch aufgekommen, jetzt sind wir gerade wieder so in so einem Gegenschwung, aber vielfach die Frage aufgekommen, Wenn die das so lange machen und das so vehement machen, dann muss ja irgendwas dran sein. Die machen das ja nicht nur, weil sie blöd sind. Also wenn du eine Lüge lang genug erzählst, dann wird sie einfach wahr, weil jeder dran glaubt. Und das ist so eine selbsterfüllende Prophezeiung. Ich mache etwas und wiederhole etwas so oft und so lange, bis es halt dann stimmig ist.

Das sieht man übrigens ganz gut auch durch Weglassungen. Es gibt ja dieses schöne Wort der Lückenpresse, wo es im Prinzip darum geht, Gegenargumente, Gegendarstellungen, Stichwort, das kennen wir jetzt alle zu Genüge, Schweden, dass man die im Prinzip so reduziert darstellt, dass man kann sie nicht komplett weglassen, aber man stellt sie so reduziert dar, dass man selbst aus den positiven Schweden noch das Negativste zeigt. Damit das Narrativ einfach aufrechterhalten wird. Gefahr darin besteht letzten Endes, jetzt bin ich der Meinung, erkannt zu haben, dass diese Medien mich beeinflussen. Was folgt als nächstes? Als nächstes folgt der Schritt, dass ich blockiere. Dass ich also im Prinzip mich verschließe komplett gegen diese Art von Medien. Und jetzt kommen wir zu der Einspielung. Ich möchte also mal alle, die jetzt gerade da sind, bitten, einfach mal diesen... diese zwei Clips anzuschauen, nur auf sich wirken zu lassen, ohne jetzt großartig in irgendwelche Reaktionen zu verfallen, möchte dazu hinweisen, ich werde danach noch was erzählen, ich habe das mit zwei Probegruppen gemacht. Die eine waren, glaube ich, acht Leute, zehn Leute, das andere waren sechs.

Die haben völlig unterschiedlich reagiert und ich bitte einfach mal, sich das jetzt anzuschauen, ohne großartig Kommentar, Wut oder Zustimmung oder egal. Einfach nur mal hinschauen und in Folge dann werden wir kurz darüber mal sprechen, wie der zweite Clip im Kontext des ersten auf euch gewirkt hat. Und dann würde ich mal ganz kurz was dazu erzählen, dass das ein Automatismus ist, dessen wir uns bewusst sein müssen und vor dem wir uns definitiv schützen müssen. Also Eli, wenn du so nett wärst, spielst du mal den ersten Clip ein. Ja, geht sofort los. Den zweiten dann im Anschluss dann direkt danach. Ja, es geht sofort los. Ich muss hier nur ganz kurz eine Sache vorbereiten, damit du uns auch erhalten bleibst, damit die Leute auch deine Reaktion sehen während des Gesprächs hier. Sonst wäre das ja nicht lustig, wenn wir schon von Reaktionen sprechen. Deshalb gehe ich jetzt mal hier kurz rüber. So, Moment, und zwar rechte Ansicht. So, und jetzt hier der Clip, genau. Du bleibst uns also erhalten und ich drücke auf die Play-Taste und wir sehen deine Reaktion, wenn wir die Reaktion der anderen Leute beobachten. Liebe Leute, haltet euch, wie der Thilo gesagt hat, zurück, vielleicht auch im Chat. Ihr wisst noch gar nicht, worauf der Thilo hinaus will. Film ab.

Kommissar Schiffmann, die Alternativgerichtsmedizin schickt mich. Was haben wir hier? Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann Mitte 50. Todeszeitpunkt vermutlich... Ah, jetzt mal ganz langsam. Woher wollen Sie wissen, dass der Mann tot ist? Er hat keinen Puls mehr. Bewegt sich doch noch. Ich sag ihm was. Der simuliert. Schauen Sie mal. Sieht doch ganz schön lebendig aus, finden Sie nicht? Das hier ist ein Tatort. Das ist ein Messer, die sogenannte Tatwaffe. Und dieser Mann wurde ermordet. Momentchen mal. Zuerst tot und dann auch noch ermordet. Das Ganze kann doch ein Statistikfehler sein. Falschmord positiv. Sagt Ihnen das was? Video der Überwachungskamera. Ah, der Messermörder! Ich werde ermordet. Sicher, dass es keine Fälschung ist? Das schriftliche Geständnis lag neben der Leiche. Ich habe Gustav Neumann ermordet, der Messermörder. Und hier die beglaubigte Kopie. Es scheint ein Serientäter zu sein. Die Gegend hier ist ein richtiger Hotspot. Mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner. Sie wissen doch selber, dass es nur deshalb so viele Morde gibt, weil so viele Morde ermittelt werden. Vielleicht sollten wir weniger ermitteln. Aber gut, nehmen wir mal an, dieser Mann hier ist tot.

Die Frage ist doch, ist der Mann durch das Messer gestorben oder nicht viel eher mit dem Messer? Ich will Ihnen mal was sagen. Die Haupttodesursache in Deutschland ist immer noch der Herzinfarkt. Vielleicht sollten wir uns auch darauf konzentrieren und nicht unsere Zeit vergeuden und einem Mord hinterher ermitteln, von dem wir doch wissen, dass er nur die wenigsten Menschen betrifft. Dieser Mann wurde ermordet. Glauben Sie es mir doch einfach. Das ist doch jetzt hier keine Glaubensfrage. Es geht um Fakten. Und Fakt ist, dass Sie ganz offenbar aufgehört haben, auch mal quer zu denken. Vielleicht war es ja ein satanistischer Ritualmord. Und der Mörder, ein Geheimagent der New World Order. Und er hat den Mann ermordet, um... Warum? Um aus seinem Blut ein Verjüngungsserum zu machen. Und dahinter steckt eine jüdische Weltverschwörung, die uns Mikrochips ins Gehirn pflanzen will, um unsere Seelen zu digitalisieren. Die da oben. Die wollen das vertuschen.

Klingt logisch. Warum sagen Sie das nicht gleich? Gut, also Mord. Und jetzt finden wir diesen Geheimagenten. Also auch ich muss an mich halten, um in diesem Fall jetzt nicht schon einen Kommentar zu geben. Soll ich jetzt das nächste Video einspielen? Bitte. Ja, okay, einen Moment. Ich bereite es kurz vor. Ihr merkt, der Computer geht langsam in die Knie. Zum x-ten Mal, liebe Leute. Aber was soll's, das wird schon langsam hier ein Running Gag. So, einen Moment, da ist er wieder. Ah, jetzt. So. Und der zweite Film. Wir spielen ihn mal nochmal ab, weil er ist relativ kurz.

So, noch ein drittes Mal zur Vollständigkeit. Alles klar, gut, das haben wir jetzt geschafft. Und jetzt möchte ich einfach nur mal in die Runde die Frage stellen an die Chatgemeinschaft. Wirkte die Katze in dem zweiten Video bedrohlich oder war das eher lustig? Wollen wir auf die Reaktion des Chats warten oder soll ich meine Meinung mitnehmen? Mit einem Augenblick warten. Einfach erstmal warten. Okay, also die Frage, liebe Leute in den Chat, wirkte die Katze in dem zweiten Clip, den wir gesehen haben, nach dem ersten Clip, wirkte sie bedrohlich oder nicht? Wir haben jetzt hier über 240 Zuschauer auf beiden Plattformen. Für so ein heikles Thema gar nicht mal so schlecht, besonders bei der Konkurrenz am Abend. Und vielleicht könnt ihr mal reinschreiben, wie ihr das empfunden habt. Die Katze, hat die für euch bedrohlich gewirkt? Die Leute schreiben eher bedrohlich. Einer sagt lustig, wie Frau M. Die Katze, nein, sagt die Annegret Helene. Hallo, liebe Annegret. Ansonsten heißt es bedrohlich, bedrohlich. Silberjunge-Fan sagt, sie testet. Die Silke sagt kuschelig. Und Google Corona Info Tour sagt neutral.

Bedrohlich, aber erst, ob die Katze per Computer animiert ist. Ja, nachdenklich, niedlich kommt jetzt. Lieber Tito, worauf willst du hinaus? Also, wer noch was reinschreiben will, der kann das machen. Aber mal ganz kurz, wie gesagt, ich hatte das mit acht Leuten. die in der Zusammenstellung gesehen haben, wie wir ihn jetzt gesehen haben. Davon haben sechs das nachfolgende Katzenvideo als bedrohlich angesehen. So wie eine lauernde Katze quasi, die jetzt nur auf den richtigen Moment wartet, zuzuschlagen. Und bei dem ohne Kombi fanden alle sechs dieses Katzenvideo lustig. Also acht haben es in Kombi gesehen, sechs ohne das vorhergehende Video. Über die Qualität des Videos brauchen wir uns nicht unterhalten. Mir ging es aber darum, dass das eigentlich die Wahrnehmung des darauf folgenden extrem beeinflusst. Das heißt, worauf ich hinaus will an der Stelle, und das ist die Frage, wie beeinflussen Medien unsere Wahrnehmung,

Und was passiert bei der Auswahl der Medien? Dadurch, dass wir bestimmte Medien auswählen, auch bei YouTube oder ganz unbewusst, dass wir bestimmte Kanäle wegschalten, beeinflussen wir auch gleichzeitig das, was an zusätzlicher Ja, Wahrnehmung erzeugt wird in dem Umfeld, was wir nicht beeinflussen können. Das heißt, die Medien, die uns umbringen, werden gewissermaßen durch unsere sonstige Auswahl beeinflusst. Wenn wir also jetzt Nachrichten schauen, wenn wir uns jetzt so einen Beitrag von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung anschauen, nachdem wir so einen Call hier hatten, nachdem wir einen Talk hier hatten, dann werden wir die komplett anders wahrnehmen. als jemand, der diesen Kanal nie gesehen hat. Nicht zwangsläufig nur deswegen, weil er dann weniger aufgeklärt ist, sondern einfach, weil ihm das Mindset fehlt. Wir bestimmen durch die Auswahl unserer Medien, durch die Auswahl unserer Umgebung, und das komme ich so ein bisschen Richtung Uwe hin, wo er etwas eher Theoretischer ausgearbeitet hat, durch die Auswahl unseres Mindsets als Allgemeines, bestimmen wir, wie wir alles andere wahrnehmen.

Das ist ungefähr so wie dieses Beispiel, denkt jetzt bitte nicht an einen rosa Elefanten. In dem Moment, wo dieser Trigger gesetzt ist, haben wir alle Bilder, die dazugehören, im Kopf. Und mein Punkt an dieser Stelle ist, dass wir uns dessen bewusst werden, dass wir das stark selbst beeinflussen. Das heißt... Jetzt in dem Fall wäre der dritte Punkt, welchen Einfluss können wir selbst auf unsere Interessens- oder Interpretationshorizonte nehmen? Beschäftigt euch bitte alle auch mit den anderen Medien, mit den Medien, die im Grunde genommen gescheut werden, weil sie nicht das eigene Narrativ unterstützen, sondern einfach mal wirklich versuchen, sich eine Nachrichtensendung oder sich einen Beitrag durchzulesen unter der Maßgabe, ich möchte jetzt diese Position einnehmen. Ich möchte jetzt wirklich der Vertreter der Corona-Jünger einnehmen und sagen, okay, für mich ist das jetzt das Schlimmste, was es gibt an Krankheit. Ich möchte das einfach mal verstehen, dieses Gefühl verstehen, was diese Menschen umtreibt.

Ich rede jetzt mal nur von mir. Bei mir hat das zum Beispiel zur Folge, dass mir klar wird, dass Sie eigentlich dieses Gefühl gar nicht verstehen. Sie verstehen ja den Corona-Zusammenhang nicht. Also verstehen Sie im Grunde genommen auch nicht das Gefühl, was es in Ihnen an Angst erzeugt. Wenn das aber klar wird, dann werde ich mir auch bewusst, dass meine Angst, die ich davor habe, ja, ich nehme das alles ernst, aber dass meine Angst, die ich davor habe, eigentlich aus dem Umfeld, aus den Medien, aus allen anderen geschürt wird. Wenn ich das, wir jetzt, aber so verstehen, dass unser Gegenüber aus dieser Quelle sich nähert, seine Furcht und seine Gefolgschaft oder seine Folgsamkeit, dann habe ich ein anderes Setting, dann kann ich anders mit ihm sprechen, dann kann ich anders mit ihm umgehen und ihm sagen, okay, pass auf, wir sind nicht einer Meinung, aber du musst ja auch nicht meiner Meinung sein. Denk einfach mal darüber nach, woher deine Meinung überhaupt kommt. Und wenn ich das triggern kann, den Zweifel, den zündenden Zweifel, dann habe ich im Grunde genommen an dieser Stelle schon alles geschafft. Mit den Videos sollte nur klar werden, dass wir hier an dieser Stelle auch selber uns konditionieren, indem wir nur diese Medien anstauen, indem wir nur ein Schiffmann, ein Eli oder sonst irgendwas gucken.

Dann werde ich aber nie mein Gegenüber verstehen. Ich kann mich nicht in die Position reinversetzen und sagen, wieso versteht er mich nicht, wenn ich sein Problem nicht erkenne. Er kann mir die Frage ja nie beantworten. Ja. Da wäre mein erster Teil damit fertig. Dein erster Teil wollte ich gerade sagen, den hast du jetzt damit abgeschlossen. Okay, dann hole ich uns jetzt mal ganz kurz den Uwe nochmal mit zurück. Ein Moment, dazu muss ich wieder hier in die Galerieansicht und dann in die zwei Gäste. So, wunderbar, das hat jetzt besser geklappt als beim letzten Mal. Also ich will dir nicht verheimlichen, dass ich dieses Mal dir gegenüber etwas skeptisch eingestellt bin, lieber Uwe. Quatsch, lieber Tito. Wie letztes Woche dem Uwe gegenüber. Und vor allem auch, dass der Chat auch jetzt nicht gerade sich mit Begeisterung oder Zustimmung überschlägt. Jetzt hast du natürlich eigentlich ein sehr gutes Beispiel gebracht mit dieser Katze. Ich kann mir schon durchaus vorstellen, dass das repräsentativ war, diese zwei Testgruppen, die du da gebracht hast. Aber das spiegelt sich in dem Fall...

Und insofern, das ist so dieses typische, ich habe eine Vorstellung. Deswegen habe ich das gemacht. Richtig. Was ich sagen möchte, ist, ich lese dir einfach nur mal beispielhaft eins vor, was hier du vielleicht von YouTube nicht auf dem Schirm hast. Hier schreibt jemand, wenn ich mit einer Person rede, der Michael Graf schreibt das, wenn ich mit einer Person rede und meine Hand seitlich balle, heißt das doch noch nicht, dass ich in einer Sekunde ihm in die Nase haue. Was für ein Unsinn. Ich nehme an, was er im weitesten Sinne damit sagen möchte, ist, du sagst, diese Wahrnehmung ist natürlich dadurch... eingefärbt, was man im Vorfeld sich zugeführt hat. Aber das muss ja nicht so sein. Unter anderem haben wir ja hier zu meiner Rechten den Mann sitzen, der da meint, alles, was wir wahrnehmen in der Welt, kommt aus uns selbst und dazu aus unserem Inneren. Und wir haben die Möglichkeit, nicht nur uns selbst zu kontrollieren, sondern über unsere Selbstkontrolle unsere Wahrnehmung der gesamten Welt. So mächtig sind wir. Ja, und du sprichst jetzt in dem Fall, wenn du jetzt sagst, dass Leute anfällig sind dafür, uns das ab, diese Kapazität sagen zu können, trotz einer Information, die uns irgendwie jetzt vielleicht vorfärben hätte können, ja, dass wir halt sagen, nein, wir halten aber uns zurück und bleiben dennoch objektiv. Wie kannst du diese zwei Sachen vermählen, lieber Thilo?

Also erstens kann sich niemand davor schützen, dass er in irgendeiner Weise vorgefärbt ist. Also das will ich niemandem absprechen, das will ich auch niemandem abgewöhnen und das merke ich ja bei mir selbst. Also wenn ich irgendwo eine Meinung mir gebildet habe, dann suche ich naturell bedingt erstmal alle Dinge, die mich bestätigen in meiner Meinung. Ich muss mich selber dazu zwingen, diese Meinung zu hinterfragen. darzustellen, als wäre sie falsch, damit ich im Grunde genommen die Gegenposition einnehmen kann. Das heißt nicht, dass ich das muss und das heißt auch nicht, dass diejenigen, die jetzt eine Meinung gegenüber den Corona-Liebhabern, dass die falsch ist, sondern es geht nur darum, dass gegenüber denjenigen, der mir gegenübersteht, zu verstehen, was der Beweggrund seiner Reaktion, seiner Aktion gegen mich ist. Das ist einfach nur ein Wechsel der Position, damit ich meine Position dann dementsprechend schärfen und anpassen kann. Und insofern ist das jetzt kein Widerspruch. Es ist kein, ich verlasse jetzt eine Position, um jemand anders besser zu gefallen oder um entsprechend auf ihn einzugehen, obwohl er das gar nicht will.

Obwohl es gar nicht richtig ist, obwohl er total falsch liegt. Also ich habe ja nicht umsonst gesagt, Scheiße schmeckt toll, 100 Millionen fliegen können nicht irren. Natürlich kann die Mehrheit irren, das ist nicht das Thema. Die Frage ist aber, wie kann ich mich in die Situation, in die Position meines Gegenübers versetzen, um ihn dann dort anzusprechen. Es bringt nichts auf meiner Position zu beharren, wenn ich kein Verständnis dafür habe, was mein Gegenüber treibt. Nee, da gehe ich auf jeden Fall mit dir mit. Und das stimmt, das fällt auch mir besonders schwierig. Und ich glaube, du hast das letzte Woche schon so gut gesagt. Du hast, glaube ich, mich da zitiert. Ich sage ganz oft, die müssten das doch wissen, die müssten das doch sehen. Also 50 Millionen Menschen in Deutschland müssten doch irgendwie mitbekommen, wie die gerade an der Nase herumgeführt werden. Nee, müssen sie gar nicht, hast du gesagt. Weil die sind in ihrer eigenen kleinen Blase und in dieser Blase, weil sie halt gangplatt andere Sachen konsumiert haben. sehen die das vielleicht vollkommen anders also wie gesagt den kann objektiv gerade was sich den Arm ausgerissen werden aber wenn sie die ganze Zeit bestrahlt werden von vorne dass das gut so ist dass ich das gehört dass dadurch jetzt Heilung daherkommt dann sehen die das halt eben anders ja also ich kann das schon nachvollziehen und ich gebe auch als erst dazu dass mir das schwerfällt mich in diese Position dieser Menschen ein zu herein zu versetzen weil ich glaube ich bin was die

vorhin von uwe der dieser sensibilisierer oder wie hieß das ist also der mensch der wirklich so viel wirklich informationen konsumiert dass ich den rundumblick meine zu haben ja aber auch da weiß ich der ist ja natürlich in irgendeiner form eingeschränkt oder halt eingefärbt weil ich auch bestimmte präferenzen habe ja weil ich ja du musst dich position noch nicht mal einnehmen du musst dir Also du musst gar nichts, also keiner von uns muss irgendetwas, sondern nur sich darüber klar zu werden, dass es diese Situation gibt, dass es dieses gegenseitigen, widersprüchlichen Situationen, dass die existieren. Das alleine hilft mir persönlich schon, meinem Gegenüber an das zu gehen. Aber ist das nicht auch gefährlich, darf ich ganz kurz noch lieber Uwe, ist das nicht auch gefährlich, wenn wir uns, ich will es jetzt mal ganz offen sagen, wenn wir uns immer herabstufen auf das Niveau der Leute, von denen wir sagen, es ist schlimm, dass es zu so einem Niveau überhaupt erst gekommen ist? Ich überhebe mich über keinen. Also alle sind im Prinzip gleichberechtigt, mir ihre Meinung zu sagen. Aber ich bin berechtigt genug, dass es nicht meine Meinung werden muss. Also ich kann meine behalten. Ich glaube, das sind verschiedene Sachen. Also ich finde den Beitrag von Thilo, der ist natürlich so ein bisschen ambivalent. Einerseits ist es ein schönes...

ist ja eine der Grundaussagen, dass im Bewusstsein eines Menschen das wahrgenommen wird, was er so sieht. Und das ist vielfach schon belegt. Ein Traum über einen tollen Tag kann einem ein gutes Gefühl vermitteln, während ein Traum über eine Katastrophe vermittelt einem ein ganz schlechtes Gefühl für den ganzen Tag. Wenn ich also träume, dass meine Frau, meine Kinder sterben oder ich arbeitslos werde oder ich selbst sterbe, ist der ganze Tag versaut. Es war doch eigentlich nur ein Traum. Das heißt, das Bewusstsein, dass es untersucht kann zwischen Realität. Und fiktionalen Bildern gar nicht unterscheiden. So und dann, und das ist, was Thilo eben als zweites ja nach meiner Meinung sagt, ist, dass eben das, was das Bild ist, ist das eine. Es wird von dem Subjekt interpretiert, aber es wird auch so. anders interpretiert, je nachdem wie der Kontext ist. Und wenn der Kontext eben so ist, dass ich vorher eine bestimmte Szenerie habe, die bei mir bestimmte Assoziationen unbewusst abruft, dann kann eine nachfolgende Information davon eben kontaminiert werden. Und das hat man in vielen Lebensbereichen nach dem Motto, du hast ja früher schon immer das und das gemacht.

Also ist das, was du jetzt sagst, bestimmt mit dem in Verbindung zu bringen. Das heißt, das, was man jetzt in der Gegenwart wahrnimmt, wird gar nicht objektiv neutral wahrgenommen, sondern immer durch den Filter der Brille, du hast ja früher immer schon. Und wenn sich jetzt jemand in der Zwischenzeit geändert hätte, würde man sagen, aber du warst doch früher immer der und der, du kannst dich ja gar nicht ändern. Und hier hat man eben den Punkt, dass jetzt eine Situation, die für alternative Denker in der C-Krise nicht so attraktiv ist. Ich persönlich, ich gucke sehr gerne Trash-TV. Ich kenne alle Schreckensserien, die man sich als intelligenter Mensch nicht anguckt. Ich gucke sie mir an. Weil sie ganz lustig sind und ich muss ganz ehrlich sagen, dieses Video da vom Mainstream fand ich ganz amüsant. Ich habe ja hier im Stream gelesen, dass einige Leute meinten, das sei ja ganz schrecklich. Nein, ich fand es amüsant. Es sind ja auch so gewisse Teilwahrheiten drin. Also wenn man dann heißt, ja, Stereotypen nach dem Motto, je mehr wir testen, desto mehr kriegen wir auch. Also je mehr wir Mörder suchen, desto mehr finden wir auch. Ist doch erstmal nicht aus der Argumentation wegzuweisen, auch wenn es einem nicht gefällt. Also wenn ich keine Kripo habe, kann ich keine Mörder feststellen.

Wie denn auch? So habe ich aber jetzt, ist jeder Zehnte ein Kripo-Polizist bei der Mordkommission, werde ich vermutlich mehr Festnahmen haben. Also irgendwas ist dran. Man müsste jetzt genauer untersuchen, wo jetzt genau der logische Kasus Knaktus ist. So, dann ist natürlich die Frage, ist jetzt dieses Katzen-Frubel-Video wirklich so dramatisch? Auf mich persönlich hat es nicht so dramatisch gewirkt, weil ich die Hälfte meines Lebens immer mit Haustieren zu tun hatte. Und mich mit der Sprache von Tieren, wie sie so denken, fühlen, was man an ihrer Körpersprache so sehen kann. mich relativ gut auskenne und für mich hatte also diese Katze auch nicht nur eine Sekunde den Eindruck erweckt, dass sie gewalttätig sei oder auf Jagd sei oder ähnliches. So wie bei YouTube ein Teilnehmer schrieb, Die seien ja wohl miteinander aufgewachsen. Ja, ich habe hunderte von Tierfilmen gesehen und Tiererziehung und so etwas passiert nur dann, wenn entweder Tiere in der Natur durch Zufall aufeinandertreffen, das gibt es immer wieder, dass Wölfe Rehe aufziehen und ähnliche Sachen.

Warum nicht auch Katzen und Vögel? Aber hier scheint es ja in der Zivilisation zu sein, sprich diese beiden Tiere sind von Kindesbeinen aneinander gewöhnt und so hat die Katze kein Jagdinstinkt auf den Vogel und der Vogel hat keine Angst vor der Katze. Aber da bist du schon viel zu tief im Thema drin. Du bist da viel zu vorgebildet. Das sollte ja einfach nur illustrieren, dass es eine gewisse Nachwirkung geben kann, je nachdem, was du vorher konsumiert hast. Aber diese Aussage, die führt jetzt direkt zu dem nächsten Punkt, den Thilo sagte. Du hast ja den Einwand gemacht, könnte man nicht und muss man das tun? Ja. Genau da ist der casus knactus, also ich sage mal die Sollbruchstelle. Ich bin nur dann von äußeren Manipulationen beeinflussbar an den Stellen, wo ich kein konkretes Bewusstsein habe. In dem Moment, wo ich es schaffe, durch Wissen, durch Ausbildung oder durch Geistesgegenwart,

einen inneren Abstand zu bewahren und auf die Sache zu gucke zu gucken und nicht reaktiv ja mich von den Bildern beeinflussen lassen dann bin ich nicht mehr manipulierbar so und wenn ich jetzt also so wie ich und wie andere dann sich mit Tieren einigermaßen auskennen dann reagieren die nicht auf dieses Bild egal was das im Umfeld ist weil die immer sagen ich weiß ja dass die Katze Das zeigt von der ganzen Körpersprache her, dass sie überhaupt gar nicht aggressiv ist. Da besteht gar kein Risiko. Aber wer sich nicht mit Tieren auskennt und sagt, Katzen sind doch Haupttiere und die fressen doch Vögel. Mit dieser Information als alleinigen Hintergrund hat er kaum eine andere Wahl. Bei dem vorhergehenden, quasi einleitenden Informationsbruch zu sagen, Vorher war Aggression und dann muss das andere ja auch Aggression sein. Also es hängt vom Kontext ab, das ist der äußere Teil und es hängt aber vom Bewusstseinszustand ab, wo stehe ich und das ist der innere Teil. Richtig, es gibt da auch noch eine Erwähnung an der Stelle, die 14, 15, die ich da befragt habe, waren alles keine Tierbesitzer.

Eben, weil ein Tierbesitzer, egal ob er jetzt Hund oder Katze oder Pferd hätte, der würde jetzt darauf nicht reinfallen. Also reinfallen im Sinne von, er würde darauf nicht so reagieren, weil jeder, der mehr als ein oder zwei oder drei Jahre ein Tier hat und es nicht nur als ein... Bio-Roboter betrachtet, den man da irgendwo in der Ecke abstellt und der irgendwelche Futter kriegt und der sich um das Wohl des Tieres kümmert, der fängt an, Schritt für Schritt, ob er es will oder nicht, die Körpersprache der Tiere zu erlernen. Und sich weiterzubilden, sprich mit anderen, die ähnliche Tiere haben, man tauscht sich aus und irgendwann mal ist das eben ein Bewusstseinsbestandteil, dass man weiß, wenn da zum Beispiel das Tier sich so und so verhält, dann bedeutet das vermutlich das und das. Ja, das ist klar, aber ohne jetzt zu sehr jetzt auch wirklich nur dieses Tierbeispiel einzugehen, das kennen die anderen Leute wahrscheinlich, oder was heißt die anderen Leute, die meisten Leute kennen das von einem sehr, sehr allgemeineren Motiv, das unser Leben die ganze Zeit durchdrängt und das ist das Geld, über das ich auch gestern wieder eine Sondersendung gemacht habe. Das ist etwas, was ich von Vera F. Birkenbihl mir abgeguckt habe, meiner Meinung nach eine sehr clevere Tante.

Google die mal, wenn ihr die noch nicht kennt. Und die hat das sehr gut illustriert, was der Uwe gerade gemeint hat. Das muss nicht unbedingt notierspezifisch sein oder halt spezifisch auf irgendein anderer Bild. Guck mal, das Beispiel ist folgendes. Wie bemessen wir den Wert von etwas anhand von Geld? Und wie machen wir das? Wenn wir keine Ahnung haben von etwas, dann denken wir, je teurer etwas ist, umso hochwertiger muss es sein. Und im gegenteiligen Fall, je besser wir uns mit der Sache auskennen, die da vor uns liegt, und uns wird jetzt ein Preis genannt, umso mehr denken wir, okay, das ist ja weniger wert, wenn wir zum Beispiel falschen, weil wir halt die ganzen Sachen im Inneren verstehen und dann sagen können, nein, Geld ist in dem Fall also kein Qualitätsmerkmal, weil wir halt sehen, hier wird mir etwas zu teuer verkauft. Also auch hier wieder, also es ist wie der Uwe richtigerweise gesagt hat, ja, die äußere Einwirkung, der Kontext ist wichtig, aber dieser innere Bestandteil, weshalb ich ja meine Probleme hatte mit Thilo in diesem Blog, der ist nicht zu unterschätzen. Und die Vorbildung eines Menschen ist meiner Meinung nach wirklich monumental.

Weshalb wir ja jetzt auch sagen, dass ich persönlich sage, dass wir eine wirklich Pandemie der Dummheit haben. Denn jetzt fällt uns auf die Füße, dass wir so viele dumme, unvorgebildete Menschen haben in diesem Land, aber auch weltweit, dass sie diese ganze Pandemie halt eben sang- und klanglos einfach so schlucken. Wären sie besser vorgebildet, könnten sie ja mit all diesen Zahlen, mit denen hier jongliert wird, sehr viel geringere Bedeutung beimessen. Und mit Uwe haben wir das ja schon zusammen durchexerziert. Wir haben uns ganz rational, ganz neutral angeguckt. Wir haben das übersetzt, die RKI-Zahlen in dieses Beispiel mit den Löwen, wenn es Löwen in Hamburg gäbe. Okay, gut, stell mal. Weißt du, wo am wenigsten darauf reagiert wird? In den Ländern, in denen Leben und Tod zum natürlichen Ablauf gehört. Richtig, weil die eine Vorbildung haben. Die sind nicht aufgeklärter. Wir haben einfach eine andere Sozialisierung und einen anderen Umgang. Richtig. Die Menschen hier, nein, nein, das bestätigt meine Theorie und Uwes Theorie, weil die Leute hier haben keinen Umgang mit Tod, deshalb messen sie ihm eine zu wichtige Bedeutung bei. Während in Dritte-Welt-Ländern, wo Tod gang und gäbe ist, auf Deutsch gesagt, lieber Uwe, du hast dich gerade vervierfacht, guck mal bitte auf dein Video.

Was? Auch sehr schön. Während, wie gesagt, die Vorbildung des Todes, der Kontakt zum Tode sehr viel mehr gegeben ist in zum Beispiel Entwicklungsländern, da haben die Leute halt entsprechend keine Angst davor und sind halt eher, sag ich mal, bereit, mit den Konsequenzen desselben zu leben. Aber gut, ohne uns jetzt zu sehr da hinein zu vertiefen, ich finde, den zweiten Block haben wir jetzt sehr gut über die Bühne gebracht. Auch hier muss sich Paroli bieten. Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Cleverer Widerstand 4 Teil 2 - Wie Medien die Wahrnehmung der Realität beeinflussen“, Die Welt Klar Sehen, 13.02.2021.

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Talk-Runde über die Frage, wie Medien durch Wiederholung, Auswahl und Kontext unsere Wahrnehmung und Haltung formen. Gast Thilo Klaas zeigt anhand zweier Clips, wie ein vorgeschalteter Film die Deutung eines harmlosen Katzenvideos verschiebt.

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