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Bundestagswahl 2021 - Wie erfolgreich waren die Parteien wirklich? (GroKo, Ampel, Jamaika, Sonstige)12.10.2021

Abschrift

Abschrift des Videos vom 12.10.202140 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Uwe

Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Sie sehen, ich sitze ja vor dem Bundestag oder vor dem Reichstag und Sie sehen ja auch schon zu meiner Rechten und zu Ihrer Linken, den Jörg Gastmann. Und wir wollen heute mal über das Wahlergebnis sprechen und insbesondere, was Jörg Gastmann für Meinungen hat für diejenigen, die unser letztes Gespräch verfolgt haben und jetzt dann gucken, was hat sich geändert. Wir sind jetzt per Du, also nicht Sie und ich, sondern Jörg Gastmann und ich. Und ich sage jetzt erstmal Hallo Jörg, wie geht es dir?

Gast

Hallo Uwe, blendend und ich hoffe ein bisschen klarer jetzt nach der Wahl.

Uwe

Na wunderbar. Also wir hatten ja im Vorwege besprochen, dass wir auch mal eine Wahlnachbesprechung machen wollten für die Besucher meines Kanals. Sie wissen ja, ich war ja selber schon mal Gast bei Eli. Da hatten wir auch sowas mal gemacht, ein bisschen in eine bestimmte Richtung pointiert. Aber man muss ja auch sagen, Jörg Gastmann ist ja ein bisschen versierter in politischen Detailfragen, als ich und Eli es zusammen sind. Und insofern glaube ich, das wird ganz interessant heute. Ja, du hast ja im Vorwege doch so ein kleines Sammelsurium vorbereitet, worüber wir mal sprechen wollen. Also im Prinzip geht es natürlich um die Ergebnisse der großen Parteien und deren Ursachen, aber auch noch einige andere Punkte. Aber ich glaube, das machen wir mal Schritt für Schritt.

Gast

Ja, ich würde sagen, das Ergebnis kennen ja alle. Und das Interessante ist, es ist ja ein bisschen Zeit vergangen. Es gab jetzt Koalitionsverhandlungen, es gab Durchstechereien, es gab Sabotage von Herrn Söder für Jamaika und so weiter. Also mittlerweile hat das Ganze ja sich ein bisschen weiterentwickelt. Und insofern ist das Ganze jetzt ein bisschen klarer geworden, wohin die Reise gehen soll. Aber das große, große Thema ist, kommt die Ampel oder nicht? Scheitert sie schon im Ansatz während der Verhandlung oder erst sobald sie in Betrieb ist?

Uwe

Ja, also vielleicht so als kleine Steilvorlage für dich, Jörg. Als ich bei Eli war, hatten wir beide so ein bisschen darüber nachgedacht, was eigentlich wirklich gegen die Große Koalition spricht. Ich meine, es gab sicherlich einen Grund, dass nämlich Herr Scholz einige Wochen vorher das ausdrücklich ausgeschlossen hatte. Aber nun wissen wir ja, dass die Aussagen von Politikern eine relativ geringe Halbwertszeit haben. Was wäre denn, das war jetzt so meine und auch Ihre Spekulation, wenn zum Beispiel die Koalitionsgespräche für die Ampel oder für Jamaika scheitern sollten und wäre es dann denkbar, dass nicht dann vielleicht doch, vielleicht sogar auf öffentlichen Druck, der Bevölkerung, weil eben vielleicht Wochen und Monate erfolgloser Koalitionsverhandlungen gelaufen sind, dass sich vielleicht doch die beiden Großparteien, die ja von der Sitzzahl her auf jeden Fall eine GroKo machen könnten, doch wieder zusammentun? Was meinst du?

Gast

Also Druck vom Wähler wird sehr wahrscheinlich nicht kommen. Die lachen sich ja alle eher kaputt. Ich erinnere mal an Belgien. Belgien hat mal rund drei Jahre lang keine Koalition zustande bekommen, wobei Koalition ja immer heißt, dass es einen Koalitionsvertrag mit Fraktionszwang gibt. Also per se schon mal verfassungswidrig. Darauf basieren die Regierungen. Das einzig Demokratische sind eigentlich Minderheitsregierungen mit freien Abgeordneten, so wie es in der Verfassung eigentlich steht. Und das finden ja alle völlig absurd. Ich erinnere mal an Nordrhein-Westfalen, da hatten wir ja in dem Kabinett von Hannelore Kraft und wie hieß sie, Sylvia Löhrmann, glaube ich, von den Grünen. Da hatten wir mal eine Minderheitsregierung und das hat auch soweit funktioniert. Und zwar, solange sie nicht über Geld entscheiden mussten. Also als dann die erste Budgetabstimmung kam, haben natürlich dann FDP und CDU diese Regierung über die Klinge springen lassen. Die haben die Chance nicht ungenutzt gelassen. Und so wird das hier vielleicht auch laufen. Also eine Minderheitsregierung ist auch eine Option. Dem Wähler ist das herzlich egal. Der Bundestag gestaltet ja nicht, der verwaltet ja nur. Auch die Regierung, die verwaltet ja nur. Der Scholz ist ja auch deshalb so beliebt, weil er ein Verwalter und kein Gestalter ist. Die Frau Merkel hat ja auch nur verwaltet. Insofern ändert sich da nichts. Nichts hasst der Deutsche mehr als irgendwelche Experimente. Also weiter so. Gucken wir mal, was ist denn jetzt eigentlich seit der Wahl passiert? Wir haben jetzt im Grunde genommen eine geschäftsführende Regierung, nämlich die alte. Die Frau Kramp-Karrenbauer hat ja gesagt, dass sie nicht mehr kandidieren will bzw. ausschreiben will aus dem Bundestag. Der Peter Altmaier auch. Die sind ja weiterhin noch Minister Verteidigung und Wirtschaft. Hat einer irgendeinen Unterschied gemerkt? Also ob die jetzt alle in dem Gebäude hinter dir nach Hause gehen oder nicht, das macht doch gar keinen Unterschied.

Uwe

Glaubst du denn, dass die Verhandlungen jetzt länger dauern oder ist das eher eine Sache, die sich schnell abwickeln wird? Denn man darf ja nicht vergessen, wie du gerade selber richtig sagst, solange ja keine neuen Koalitionen gebildet sind, bleibt ja im Arbeitspraktischen alles erstmal beim Alten. Und das ist ja durchaus für die amtierende Regierung von Vorteil.

Gast

Ja, was heißt Verhandlung? Verhandlung zwischen wem? Also im Moment läuft es ja vor allen Dingen auf die Ampel hinaus. Aus der Bild-Zeitung fällt die Ampel doch noch aus, jetzt droht die Milliarden-Eskalation. Und da sehen wir schon drei Knackpunkte. Erstmal wollen die, dass es Geld regnet, also Schulden finanziert. Mega Schulden fürs Klima wollen die Grünen. Die SPD will mal 443 Milliarden ausgeben. So und die FDP, die sieht das ganz anders. Das ist ja jetzt nur mal das Thema Schulden und Staatshaushalt, aber das ganz große Thema sehe ich eher im Bereich der CO2-Steuer. Da haben ja die Grünen, teilweise auch die von der SPD, versprochen, dass sie das Klima schützen wollen. Also das finde ich ist schon so ein bisschen Gottmodus. Wir können das Klima schützen. Das ist ja der Wahnsinn, was die alles können. Also wenn wir alles tun, was die Grünen wollen oder... gewisse Fräuleins, dann ist das Klima gerettet. Wir können ja gleich mal einen Blick werfen auf temperature.global, dass wir seit sechs Jahren eine Abkühlung haben unter durchschnittlichen Temperaturen. Also ich weiß nicht, was die da retten wollen oder ob wir es überhaupt müssten, ob das Klima gerettet werden muss. So, und jetzt haben wir die CO2-Steuer. Das heißt, wir müssten alles, was CO2 oder auch Methan erzeugt, so teuer machen, dass es sich die breite Masse gar nicht mehr leisten kann. Also die großen Knackpunkte sind nicht nur die Finanzen, sondern vor allen Dingen auch die CO2-Steuer. Die Grünen wollen eine brutal hohe CO2-Steuer, um das Klima zu retten. Die stellen sich ja so vor, die haben hier irgendwo an der Wand ein Thermostat und da steht CO2 drauf. Wenn ich das nach links und rechts drehe, dann geht die Temperatur rauf und runter. Also so simpel ist so das Klimamodell der Grünen. Das ist zwar alles durch Messungen widerlegt, aber wen interessiert es? Gut, jetzt haben wir also die Forderung nach extrem hohen Steuern. Warum? Damit eben kein CO2 mehr emittiert wird, damit wir auf null Emissionen kommen. Der einzige Weg, das zu erreichen ist, wenn alle Deutschen auswandern. Wenn das Land leer ist, das ist so wie damals in der 70er Jahre die Otto-Show, wer das noch kennt. Er so als Hausfrau, meine Küche will und will nicht rein werden, was soll ich bloß machen? Und dann sagt eine Stimme, benutzen Sie doch das Neue raus. Und dann guckt Otto so als Hausfrau verkleidet von innen und als Fenster rein in die Küche, die dann leer ist. Ja, seit ich endlich raus bin, ist meine Küche wirklich rein. Das würde funktionieren, dann haben wir Null Emissionen, wenn wir alle weg sind. Wir müssen also die Luft anhalten und es ist vollkommen absurd. So das heißt, die Grünen möchten, dass Treibstoffe, Heizöl, Gas, Milch, also alles was von Vieh kommt, also Milch, Fleisch, alle Milchprodukte wie Käse, Butter, Joghurt, Quark, Reisen, Heizen, also dass alles unbezahlbar teuer werden muss. Denn wenn man das Ganze jetzt kompensieren würde, wie die Phasen von irgendeinem sozialen Ausgleich, dann wird ja nichts eingespart. Also die Schnecke in der Zwickmühle, entweder ist CO2 so absurd teuer, diese Emissionen, dass die breite Masse nichts mehr verbrauchen kann. Oder sie können ihr Ziel nicht erreichen. Da kommen die ja nicht raus. Und jetzt haben sie die FDP aber mit an Bord. Die FDP sagt wiederum, der Markt soll alles regeln. Und was heißt denn das, wenn der Markt alles regelt? Dann wird es ein emissionsrechter Handel geben. Und was heißt das wiederum? Das heißt, dass diejenigen, die kein Geld haben, ihre Emissions- oder Verschmutzungsrechte verkaufen an diejenigen, die Geld haben. Das heißt, diese Gesellschaft, diese Klassengesellschaft wird noch weiter auseinanderreißen. Also nehmen wir mal an, jeder Mensch hätte zum Beispiel 2000 Kilowattstunden oder jeder Haushalt 2000 Kilowattstunden Strom im Jahr als Budget. Mehr geht nicht. Da geht es nicht hin. Oder ein Auto oder sonst wer, die Albrecht erben. Was machen die dann? Die kaufen dann einfach Verschmutzungsrechte bei armen Leuten. Die leben dann wirklich wie im 19. Jahrhundert. Wie damals Heinrich Zille sagte mal, man kann einen Menschen auch mit einer Wohnung umbringen, nicht mit einer Unbeheizten. Dann leben die wirklich wieder wie im 19. Jahrhundert, buchstäblich meine ich das. Während dann die Reichen völlig unverändert weiterleben. Die juckt das nicht, ob eine Tonne CO2 jetzt 1000 Euro kostet oder 10. Das ist denen völlig wurscht.

Uwe

Ja gut, das ist natürlich Zukunftsmusik, wenn es jetzt nach den Grünen geht. Aber die Frage ist ja zunächst einmal, wie erklärst du dir denn, dass die Grünen doch recht gut abgeschnitten haben? Und anders als es ja noch einige Wochen vorher, sah es ja doch noch ein bisschen anders aus oder einige Monate erst recht.

Gast

Das ist ungefähr so wie mit dem Thema Klimawandel. Die Frage ist, Erwärmung oder Abkühlung kommt darauf an, wo man die Zeitreihe beginnt. Wenn man zum Beispiel 90 Jahre zurückgeht, im Jahr 1931, dann haben wir eine ganz klare Abkühlung. Es ist kälter als vor 90 Jahren. Wenn wir jetzt 150 Jahre zurückgehen, haben wir eine Erwärmung. Wenn wir 200 Jahre zurückgehen, haben wir eine Abkühlung. Also es kommt immer darauf an, wo setzt sich der Nullpunkt. Bei den Grünen-Umfragen ist das so, im Vergleich zum Nullpunkt der Achse, nämlich der letzten Bundestagswahl, haben sie gewonnen. Aber in der Zwischenzeit sind die so hoch gestiegen, sind so hoch geschrieben und gejubelt worden, von den Massenmedien, von den Zeitungen, von Tagesschau und Co. als neue Heilsbringer und Hoffnungsträger und haben sich dann von ihrem Peak praktisch halbiert. Durch dramatische Peinlichkeiten ihrer Kanzlerkandidatin, aber auch durch einige andere Sachen. Wir sehen das jetzt ja auch durch die neue grüne Jugendsprecherin, atemberaubende Dinge kommen da, wo man sich sagt, die kann man doch nicht wählen. Die haben also im Grunde genommen, es gibt ja zwei Antworten, die haben sich also seit der letzten Bundestagswahl, wo sie sehr schwach abgeschnitten haben, deutlich gesteigert. Aber im Vergleich zu dem, was drin gewesen wäre, nach all dieser Medienassistenz, haben sie sich halbiert.

Uwe

Und wie schätzt du denn ein, diese bisher ja eigentlich scheinbar inkompatibel laufende Verbindung zwischen den Grünen und den Gelben? Gibt es da überhaupt eine realistische Chance oder ist das jetzt nur Traktiererei, um sich ja ins Licht der Öffentlichkeit zu bewegen?

Gast

Es ist verlockend, also ich habe mal vor einigen Jahren, ach wie hieß der noch, das war mal der Wahlkampfmanager von Möllemann, den habe ich mal getroffen in Köln. Und der war total resigniert, der sagte, also sobald jemand an die Macht kommt, dann wird er korrumpiert, sozusagen systembedingt. Und deshalb ist es auch bei der FDP nicht anders. Sobald die irgendwo an die Macht kommen, dann winkt das große Geld. Und insofern gehe ich davon aus, dass das sehr verlockend ist für die FDP zu sagen, Wir wollen jetzt auch mal an die Fleischtöpfe der Macht, wir wollen Entscheidungen treffen, die können wir prima vermarkten, sprich verkaufen. Andererseits würden die natürlich total ihre Werte und auch Wähler verraten, wenn sie das mittragen, was die Grünen wollen. Also kann es sein, dass die vielleicht noch einen Koalitionsvertrag unterschreiben und anfangen zu regieren und dass sie dann im Laufe der nächsten Landtagswahlen sehen, oh, jetzt hauen uns die Welle, aber diese Politik um die Ohren. Wir haben ja jetzt zum Beispiel erlebt, dass die Preise deutlich gestiegen sind, deutlich untertrieben, also teilweise dramatisch für Gas, für Benzin, für viele Dinge, die CO2 emittieren, für Zement und so weiter. Und das heißt, dass alle Preise nach oben gehen. Also selbst für das gesündeste Bio-Gemüse fallen ja Transportkosten an. Und auch das verteuert alles erheblich. Und das ist ja erst der Anfang. Wir sind ja jetzt, glaube ich, gerade bei 60 Euro pro Tonne CO2. Und das wird sich ja locker mal verfünffachen, verzehnfachen, wenn die sich so durchsetzen könnten. Dann haben wir hier eine Hyperinflation. Und dann siehst du mal wütende Bürger. Also entweder ist der FDP klar, dass die Selbstmord begehen, wenn sie sich jetzt mit Rot-Grün ins Bett legen und lassen das dann platzen, so wie der Lindner ja vor vier Jahren auch sagte, also lieber nicht regieren als schlecht regieren. Da ist dafür gescholten worden, aber das war die weise Entscheidung. Ansonsten läuft das darauf hinaus, dass das Ganze platzt oder dass es halt im Betrieb dann im Laufe der nächsten Landtagswahlen unter dem Eindruck der verheerenden Wahlergebnisse zusammenbricht.

Uwe

Ja, also ich finde es ganz interessant, weil es eigentlich auch meiner Einschätzung entspricht. Aber by the way, ich sehe hier gerade auf meiner anderen Bildschirme, Benzin kostet jetzt über 2 Euro. Erste Benzinsorte an einer innerstädtischen Tankstelle in Berlin-Schöneburg. 2 euro 0 1 ja und auch ganz normales superbenzin knackt dann vielen autobahntankstellen immer öfter die 2 euro grenze ja gut kann man sagen ja wohl ist sehr teuer andererseits wir haben ja 75 prozent steueranteil also Würde das jetzt den Staat tatsächlich stören im Interesse des Verbrauchers, der müsste ja bloß seine Steueranteile senken, spaßeshalber gesagt. Gut, aber davon mal abgesehen, also du bist der Meinung, dass eine dauerhafte Verbindung zwischen Grünen und der FDP nicht möglich ist, ohne dass mindestens die FDP quasi ihr Gewissen verkauft und damit dann in Landtagswahlen abgestraft würde. Das heißt, diese Verbindung wäre ja nicht nachhaltig. Und dann hätten wir ja eigentlich eine Situation, die nicht so wünschenswert ist. Aber mit nicht so wünschenswert kommen wir ja direkt zum nächsten Thema. Nämlich bei der Bundestagswahl hatten wir ja diese ein bisschen absurd anmutende Situation mit den roten, mit den ganz roten Wo man erst dachte, sie sind raus und dann auf einmal zack, wie aus dem Kaninchen-Zauberhut sind sie dann im Grunde genommen doch wieder drin. Was hast du dazu für eine Meinung?

Gast

Ja, ich kenne ja viele Gesetze, aber ich kenne nicht alles auswendig. Und da gab es so eine Hintertür in die Bundeswahlordnung oder Bundeswahlgesetz. Da gab es ein paar Grafen, dass wenn man unter der 5%-Hürde steht mit dem Zweitstimmenanteil, dass man trotzdem und zwar in voller Stärke auch der theoretischen Zweitstimmen reinkommt ins Parlament, wenn man mindestens drei Direktmandate hat. Und die haben genau drei. Jetzt gibt es allerdings in Berlin viele Klagen gegen diese völlig absurde Wahl, die überhaupt nicht gültig sein kann. Wo ja dann der Stefan Harbert, der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, gesagt hat, ja, da muss man nächstes Mal eben das Ganze ein bisschen besser organisieren. Aber es ist dann gelaufen. Da durften Minderjährige wählen, da durften Ausländer wählen, da haben die einfach die... die Stimmzettel vertauscht zwischen Wahlbezirken. Da muss man sich mal vorstellen, da steht jetzt hier irgendwie Lieschen Müller in Pankow auf dem Wahlzettel und dann kriegen die da in Friedrichshain-Kreuzberg, jetzt kriegen sie auf einmal einen Hubert-Huppelduster da rein und kreuzen den an. Also ein Kandidat, der gar nicht dazugehört, das kann gar nicht rechtsgültig sein. Da gibt es verschiedene Klagen dazu. Und dann ist es möglich, dass die Wahl in Berlin wiederholt wird, und zwar sowohl die Abgeordnetenhauswahl als auch der Teil der Bundestagswahl, der zu Berlin gehört, also alle Berliner Stimmen in diesem Bundesland. Und jetzt muss man sich mal fragen, wer hat denn eigentlich diese ersten Stimmen in Berlin geholt? Sie haben insgesamt drei Stimmen. Ein Wahlkreis war in Leipzig und zwei waren in Berlin. In Berlin ist das Gregor Gysi. Der wird bei einer Wahlwiederholung wahrscheinlich wiedergewählt. Der hatte einen Vorsprung, der groß genug ist. Der zweite ist Gesine Lötzsch. Und diese Gesine Lötzsch, die halte ich für angreifbar. Oder sagen wir mal dieses Mandat, nicht sie persönlich. Wenn sich jetzt also alle zusammentun und Leute wählen zum Beispiel alle SPD. Alleine, um Gesine Lötzsch aus dem Bundestag zu kicken. Das heißt nämlich, wer etwas anderes oder wer zum Beispiel den SPD-Kandidaten oder Kandidatin, weiß nicht, ob das Mann oder Frau ist, wählt, sorgt dafür, dass die Linke komplett aus dem Bundestag fliegt. Das ist mein Anreiz, die SPD zu wählen.

Uwe

Das kann passieren. Also auf jeden Fall ist das schon, ich sage mal, für den normalen Wahlbürger eine ungewohnte Situation gewesen, was da mit den Linken passiert ist. So gut, wenn das in unserem Wahlordnung oder Wahlgesetzen so vorgesehen ist, dann soll es ja auch rechtens sein. Aber ich teile deine Kritik, dass der ganze Wahlablauf in Berlin und vermutlich auch noch in einigen anderen Ländern, Wahllokalen außerhalb von Berlin nicht so ganz rund lief. Also mich hatte es so ein bisschen an so bananenrepublikanische Verhältnisse erinnert, die wir aus anderen Ländern kennen. Ja, vielleicht sind wir ja auch international in der Beziehung und passen uns einfach anderen Sitten und Geflogenheiten an.

Gast

Aber interessant, bevor wir die Linke abschließen, wie haben die darauf reagiert? Jetzt muss man sich mal vorstellen, die haben sich praktisch halbiert innerhalb einer einzigen Legislaturperiode und niemand kommt auf die Idee, mal selbst kritisch nachzufragen, woran kann es denn gelegen haben? Stattdessen gab es jetzt einen Shitstorm gegen Sahra Wagenknecht. Da heißt es, die ist schuld, weil die als Nestbeschmutzerin einfach den Finger in die Wunde gelegt hat. Und die hat ja in ihrem Buch, ich weiß jetzt nicht, wie es heißt, unter anderem geschrieben, ja, die haben dann, Gendern haben sie dann ganz oben auf der Agenda und Klima und alles, was die Finanzschwachen in unserer Gesellschaft überhaupt nicht interessiert. Die haben ganz andere Probleme und im Grunde genommen verachtet, diese linke Bourgeoisie doch den Pöbel. Und boah, waren die sauer. Ich erinnere auch mal an das Thema Zuwanderung. Auch da sind sie weit entfernt von dem, was, glaube ich, die Mehrheit der Deutschen überhaupt will oder ob linke Wähler, haben sich damit unwählbar gemacht mit ihrem Ziel der offenen Grenzen. Ja, und was müssen die machen? Die müssen sich mal überlegen, wie kommen wir wieder an Wähler ran? Und die haben ja noch ein anderes Problem, denn sterben ja die Stammwähler weg. In Deutschland sterben ja pro Jahr so um die 970.000 Wähler. Und gerade SPD, CDU und Linke, die haben einen sehr hohen Stammwähleranteil. Und da sind dann vier Jahrgänge weg innerhalb von vier Jahren. Das heißt also, da sind ungefähr 3,7 Millionen Menschen, die die gewählt hätten, sind dann nicht mehr da. Und die müssen ja dann auch mal attraktiv für die Jüngeren sein, für die, die nachrücken. Und das sind sie einfach nicht. Darüber müssen sie sich mal Gedanken machen und müssen sich mal wieder für die einfachen Leute interessieren. Was haben wir denen zu bieten? Da kommt nichts. Ja, also da ist den Weg ja der, dass die dann Wähler-Doppelpunkt-Innen dazu sagen, dass sie dann mal inhaltlich was zu bieten haben.

Uwe

Ja gut, dieses Problem der Selbstreflexion haben ja viele andere Institute auch. trifft jetzt vielleicht nicht nur speziell die Roten, allerdings immer dann, wenn es mal so richtig den Bach runter geht, dann haben wir ja, ich sag mal, in Deutschland, vielleicht sogar in den westlichen Nationen, ist nicht viel anders als in anderen Bananenrepubliken auch, nämlich die Leute kleben ja an ihren Stühlen, keiner will Verantwortung übernehmen und wenn, dann heißt Verantwortung allenfalls, dass er aus dem Rampenlicht rausgeht und dann in eine andere Position oder gar in die Wirtschaft. Also insofern finde ich das hier mit der Selbstreflexion über Verantwortlichkeiten ein bisschen kindisch von der Mentalität her und ich finde es auch oftmals unangemessen, wenn die Verantwortung dann alleine einer Person in die Spur geschoben wird. War die nun wirklich federführend und hat alle anderen, ich sage mal, von ihrer Sache überzeugt, dann kann ich das noch nachvollziehen. Wenn aber es doch immer um gemeinschaftliche Beschlüsse geht und dann auf einmal weiß ich, der ist es in Schuld, der alleine. Und wenn der weg ist, dann wird alles besser. Das ist ja für mich Kleinkinderdenken. Man sucht sich so einen schwarzen Peter aus und der kriegt jetzt ein Schild drauf, schwarzer Peter, und dann kriegt er einen Tritt in den Hintern. Und danach wird dann alles besser. Also ich glaube, so funktioniert die Welt nur, wenn man im Traum ist, aber nicht in der Realität.

Gast

Und im Fall Wagenknecht wage ich sogar die Behauptung, wenn sich die Partei spalten würde in eine Wagenknecht-Partei und eine Rest-Linke, dann würde die Wagenknecht-Partei mehr kriegen als der Rest der Linken.

Uwe

Ja, das ist natürlich eine interessante Prognose. Vielleicht kommt es ja noch dazu, Frau Wagenknecht. War ja doch immer recht, ich sage mal, dynamisch in ihrer eigenen Positionierung. Man weiß ja nicht, wie sie sich jetzt zur Partei stellt. Vielleicht macht sie eine eigene Partei auf oder ähnliches.

Gast

Ich habe sie ja schon mal abgelehnt. Sie hat ja schon dieses Aufstehen mal gegründet. Das sah für mich so aus, als wollte sie ausloten, was wäre, wenn ich mich mal selbstständig mache, wenn ich hier mal kündige. Und wie viel Zustimmung hätte ich denn? Die Zustimmung war riesig und die war ausbaufähig. Die hätte eine Partei gründen können, wollte es aber nicht und ist ja dann kurz danach auch da rausgegangen. Dann hatte sie ihren Burnout. Kann ich auch gut verstehen. Ich erinnere immer gerne an diesen Parteitag aus der Hölle, das war, glaube ich, Leipzig 2018, müsste das gewesen sein. Als diese Senatorin aus Berlin, diese, was ist das, die für Migration und Soziales, glaube ich, wie heißt sie noch, Regina, Regina irgendwas. Mein Gott, hat die Frau gegiftet, auch andere haben gegiftet, hat ihr da rumgebrüllt. Was sind für dich Geflüchtete? Also die Verbot sich zum Beispiel zu unterscheiden zwischen Menschen, die Asyl beantragen, weil sie politisch verfolgt werden und reinen Wirtschaftsflüchtlingen. Ich kann ja jeden verstehen, der sagt, ich versuche mein Glück mal in der Fremde, da habe ich bessere Chancen als hier. Klar, ich verstehe das, aber das heißt doch nicht, dass das Zielland die alle aufnehmen muss. Vor allen Dingen, wenn es so klein ist wie wir und wir sind schon wirklich zu viele auf dieser kleinen Fläche, muss man auch mal sagen.

Uwe

Das wissen wir, dass das ein heißes Thema bei uns ist und das wird es in den nächsten Jahren wahrscheinlich auch wieder werden. Aber ich möchte nochmal zurückkommen zu den enttäuschten Hoffnungen bei den Roten. Eine weitere Enttäuschung gab es ja bei der AfD. Also gerade innerhalb der pandemicritischen Bevölkerungsteile war doch eine große Hoffnungshypothek auf die AfD gelegt, nach dem Motto, das ist die einzig wahre Opposition. Weil ob mit der alternativen Partei die Basis was wird, das weiß man nicht. Aber die AfD, die ist ja schon drin und die kann insofern nur noch gestärkt werden. Nun hat sich aber gezeigt, dass die AfD auch verloren hat. Wie erklärst du dir das?

Gast

Also die haben eine Menge Fehler gemacht, aber der Hauptfaktor sitzt in den Massenmedien. Die Massenmedien haben die AfD bekämpft, wie es nur geht, mit Framing, also immer alles rechtsextrem, rechtsextrem. Also wenn die sagen, morgen ist Dienstag, oh das ist rechtsextrem, die haben eine rechtsextreme Einstellung zu Wochentagen. Also es ist teilweise so absurd. Die haben auch beim Thema Corona erst rumgeeiert. Gauland und Meuthen, die waren also nicht nur vorsichtig bei dem Thema, sondern Meuthen war der erste von den Parteichefs, der gesagt hat, das war also letztes Jahr, glaube ich im April, wir brauchen so wie in China einen harten Lockdown, sofort. Der hat den härtesten Lockdown als allererster gefordert. Da waren natürlich viele, wie der Chrupalla zum Beispiel, befremdet und schon war die Partei zerrissen. Da hieß es, die zerstreiten sich, die sind sich nicht einig. Ja, das nennt man Demokratie, wenn man sich nicht einig ist. Das ist das Gegenteil von Gleichschaltung, wenn man einfach mal verschiedene Meinungen zulässt. Dann ist das so in zwei Lager gespalten. Die einen waren total gegen die Corona-Maßnahmen und die anderen waren dafür. Die Weidel ist so ein bisschen rumgeeiert, bis sie schließlich dann in das Maßnahmenkritiker-Lager geschlagen hat. Also die haben sowohl intern nicht geglänzt und haben sie mit dem Meuthen ein Riesenproblem an der Spitze. Und passenderweise, gerade heute, hat er seinen Rücktritt erklärt. Ich hätte jetzt wirklich hohe Wetten eingegangen. Ich hätte gesagt, ich wette 5000 Euro. dass der Meuthen jetzt im Dezember beim Bundesparteitag nicht mehr wiedergewählt wird. Jetzt kommt es nicht mehr dazu, weil er glaube ich genau weiß, dass er so viel Unterstützung verloren hat, dass er einfach nur abgewählt worden wäre. Also es wäre eine Blamage für ihn geworden. So, der ist weg, der Meuthen. Die Frage ist, wer rückt denn jetzt nach? Das sind also, ich glaube, das ist NRW und Bayern, irgendwelche Landesvorsitzenden. Ich kenne die Namen nicht. Ich kenne mich jetzt mit der AfD, mit dem Personal jetzt auch nicht so blendend aus, dass ich alle Namen da auswählen kann. Also die sind noch nie irgendwo aufgefallen und einer von denen vielleicht Co-Vorsitzender. Die Frage ist, wohin mit der Partei? Das ist eine von innen, von außen, die wurden ja wirklich niedergemacht. Also es gibt keinen Spiegelartikel, keinen Tagesschaubericht, der irgendein negatives Framing ausgelassen hat. Dann ist die AfD ja auch eine Partei mit einigen, sagen wir mal, schwierigen Positionen. die ich nicht teile, aber die hat vor allen Dingen ein großes Problem, die ist eben wegen solchen Leuten wie Meuthen oder damals dem Parteigründer, diesem Professor Lucke, hardcore neoliberal. Die sind noch neoliberaler als die FDP. Also in solchen Themen wie Zwangsarbeit für Arbeitslose und so weiter.

Uwe

Und meinst du denn, dass deren in den letzten Monaten doch verstärktes Auftreten als Pandemie-Maßnahmenkritiker rein politisches Kalkül ist, um eben noch Stimmen aus dem Maßnahmenkritikerlager zu begeistern? Oder ist das tatsächlich bei denen jetzt eine neue Marschrichtung?

Gast

Ich würde sagen, das war ein Nullsummenspiel. Die haben also dadurch einige von den sehr ängstlichen Menschen verschreckt und dafür haben sie andere Maßnahmenkritiker gewonnen. Das hebt sich gegenseitig auf. Also das war jetzt nicht der große Game Changer, würde ich nicht sagen.

Uwe

Gut, das heißt also, die AfD ist insofern aus deiner Sicht dann jetzt nicht so ganz rund geworden.

Gast

Von ihrer Darstellung? Ja, sie ist dann inkonsistent, unglaubwürdig. Die muss sich jetzt im Grunde genommen im Dezember, wenn ein neuer Vorstand gewählt wird, mal neu definieren oder neu positionieren. Man muss da mal ganz klar sagen, entweder sind wir eine soziale Partei oder wir sind eine neoliberale Partei. Und ich erinnere da mal an Marine Le Pen, an das Rassemblement National in Frankreich. Die gilt ja auch als rechts, weil sie gegen zu viel Migration ist, ist islamkritisch, aber die hat auch Positionen, die entsprechen praktisch der Linken, was also Sozialpolitik angeht. Und das ist dann, die ist sozusagen national und sozialistisch, also eine schwere Kombination jetzt als Wort. Ja, aber die ist ja kein Nazi. Die ist einfach, sagen wir mal, rechtskonservativ, aber auch sozial. Und wenn die AfD schlau ist, dann kopiert sie im Grunde genommen das Programm von Marine Le Pen. Dann könnte sie noch dazu gewinnen. Aber trotzdem würde ich sagen, diese 10,4 Prozent waren das, glaube ich, die sie jetzt hatten. Das ist ein großer Erfolg bei dem Gegenwind, den die in den Medien hatten. Und wir haben ja 2020, 2021 gesehen, wie steuerbar diese ganzen Roboter und Zombies sind, die uns hier umgeben als Mitmenschen und als Wähler. Also so viele Menschen, ich laufe durch die Gegend und denke, das sind doch... Es ist traurig, ich bin wirklich schockiert, wirklich schockiert, was für Menschen uns umgeben und die haben alle Wahlrecht. Ich war gestern wieder in Köln unterwegs und habe da wieder Leute gesehen, die ganz alleine da rumliefen mit ihrer FFP2-Maske in Todesangst.

Uwe

Ja, aber das ist eine grundgesetzliche Frage, ob man eben auch eine Wahlmündigkeit nur am Alter festmachen will oder auch an anderen Kriterien, zum Beispiel an der Urteilsfähigkeit in politischen Fragen. Oder vielleicht an der künstlerischen Ausdrucksfähigkeit oder an der Fähigkeit, richtig zu rechnen. Ich weiß nicht an was. Das ist eine grundlegende Frage. Ich will damit nur sagen, bisher ist es ja so geregelt, dass es rein am biologischen Alter festgemacht wird. Und wenn also jemand nicht ausdrücklich unter amtlicher Betreuung steht und nicht mehr im Herr seiner Sinne ist, dann darf er natürlich wählen. Das heißt, wenn uns also missfallen sollte jetzt als Wahlbürger, dass auch Leute wählen, die wir für dumm halten oder für unmündig, dann muss man dann natürlich an einer anderen Stelle ansetzen. Dann müsste ja mal das Grundgesetz geändert werden an der Stelle bzw. das Wahlgesetz. Gut, das ist aber bisher nicht der Fall und insofern ist es ja legitim, dass auch viele Menschen wählen und das wählen und auf eine Weise wählen, wie andere es vielleicht für grob falsch halten. Aber nochmal zurück zur jetzt abgewickelten Bundestagswahl. Die anderen kleinen Parteien. Wie hast du denn deren Chancen eingeschätzt oder vielleicht auch warum haben sich die nicht zusammengetan und Wahlbündnisse gemacht? Was ist deine Meinung?

Gast

Ich bin ja nicht nur Sprecher von Economy for Mankind, parteineutrale Gruppierungen, wo es also um Ökonomie und Demokratie geht. Ich bin ja auch seit Dezember Bundesvorsitzender gewählt worden von der Partei NEO und wir hatten ja ein Wahlbündnis. Wir haben ja explizit auf die Bundestagswahl verzichtet. Hätten wir eh nicht geschafft. Das war zu früh für uns. Diese Unterschriftensammlung. Hätten wir die öffentliche Aufmerksamkeit gehabt, dann hätten wir es wahrscheinlich gemacht. Aber wir haben uns dann erschlossen, wenn wir schon nicht teilnehmen, dann unterstützen wir die Basis. Und wenn man mal auf den YouTube-Kanal geht, die Basis Oberbergischer Kreis, findet man da zum Beispiel auch ein Video von mir aus der Duisburger Fußgängerzone, wo ich also dann so eine 13-Minuten-Rede halt und hinterher haben wir eine Podiumsdiskussion zum Thema Grundeinkommen. Also man kann nicht sagen, wir hätten die nicht unterstützt. Und ja, wie geht es jetzt weiter mit denen? Ja, und da gab es zum Beispiel auch dann eine Kleinpartei, die kam auch in Duisburg mit einer riesengroßen Truppe, also auch mit professionellem Equipment. Das war dann Volt und die hat man auch überall gesehen. Volt wurde von vielen Medien hochgeschrieben. Hat aber dann auch nur, ich glaube, 0,4 Prozent gekriegt. Und dann hieß es, die haben ja die Parteienfinanzierung nicht geschafft, die bei 0,5 Prozent beginnt. Das kann ja nicht das Ziel sein, die Parteienfinanzierung zu schaffen. Du musst doch rein in den Bundestag und musst Politik gestalten. Aber zum Glück haben wir nur 0,4 Prozent und auch verständlich, wenn man bedenkt, dass viele Leute einfach mal reingucken, was wollen die eigentlich. Wir haben vor allen Dingen zwei, drei Kernthemen. Das Hauptthema ist, wir haben die Vereinigten Staaten von Europa. Alle Macht nach Brüssel. Wie irre ist das bitte? Es gibt also dann praktisch Deutschland nur noch auf dem Papier. Es gibt kein Frankreich, kein Italien mehr. Das ist alles nur noch ein Europa und wird von Brüssel, wo 65.000 Bobbeisten sitzen, regiert. Super Idee. Dann wollen sie zusätzlich noch die Grenzen öffnen, wollen dann also hunderte von Millionen Menschen hierher einladen und nicht nur das, auch noch abholen. Also schickt die Flugzeuge in alle Welt. Und wenn dann erst mal diese Nachricht sich rumspricht, wie einfach das ist. Du musst einfach schon sagen, hallo, hier, ich auch. Und schon kommt ein Flugzeug und holt dich gratis ab. Das ist ja völlig wahnsinnig, was Volta macht. Also genauso wie Linke und Grüne zum Thema Migration. Und dann sind die natürlich auch voll auf dem Klima- und CO2-Trip. Das wäre dann auch noch radikal gewesen. Also Hardcore-Migration, die Vereinigten Staaten von Europa und extreme grüne CO2-Politik, das wäre irre gewesen. Und interessant war aber, man hat die überall gesehen. Die hatten unheimlich viel Geld im Rücken. Und die sind ja eben nicht in der Parteienfinanzierung. Und dann frage ich mich, wo kommt das ganze Geld her? Und der Spiegel hat die auch hochgeschrieben zum Beispiel. Und hat dann hinterher berichtet, die haben 97.000 Plakate hängen gehabt. 97.000, die muss erst mal aufhängen. Also was das kostet, was das an Manpower bedeutet, wer hat das finanziert, frage ich mich. Und dann eine andere Partei, die auch interessant war, das war vorher bei Wahlrecht in den Umfragen, das waren die Freien Wähler. Da waren immer die Sonstigen mit irgendwo zwischen 5 und 8 Prozent. Und manche Umfragen hatten das aufgeschlüsselt in Freie Wähler und dann noch die Sonstigen. Freie Wähler um die 3 Prozent und 5 Prozent die Sonstigen. Deshalb war mir interessant, ob es einen Effekt gibt, dass dann Wähler sagen, oh jetzt schaffen die vielleicht die 5-Prozent-Hürde, dann wähle ich die. Dann ist meine Stimme nicht verloren. Das hat ja auch einen antidemokratischen Effekt, dass viele Menschen sagen, ach schafft die 5-Prozent-Hürde eh nicht, dann wähle ich die auch nicht. Und so kommt man natürlich nie drüber. Und die Freien Wähler, das war also auch interessant zu sehen, haben außerhalb Bayerns praktisch null Bedeutung. Es gibt ja solche, sagen wir mal so in der Apo-Szene, prominenten Leute wie Carsten Stahl, weiß nicht, ob das was sagt, aus Berlin. Steckt da nicht so drin. Ja, ich weiß nicht, ob das irgendein Fitnessmann ist oder so, ich weiß nicht, sehr muskulöser Typ und der macht dann immer Videos, wo er also dann immer Wett hat und hat eine riesen Fangemeinde und auch der hat nur 0,1 Prozent gekriegt in Berlin in seinem Wahlkreis. Ich habe die auch hier gesehen, auch schon bei der Europawahl oder auch schon vor mehreren Jahren hier. Die haben also auch eine Menge Geld im Nacken. Und dann habe ich mir das Programm mal angeguckt. Neoliberal. Sehr, sehr neoliberal. Also braucht echt kein Mensch. Das ist wie eine zweite FDP. Also wozu freie Wähler? Habe ich nicht verstanden. Das haben die auch nicht rübergebracht. Ja, und ansonsten, die kleinen Parteien sind alle untergegangen. Das übliche Problem. Keine Aufmerksamkeit, keine Wähler, keine Berichterstattung, keine Berichterstattung, keine Aufmerksamkeit. Aus diesem Teufelskreis kommen die Kleinen alle nicht raus. Dementsprechend war das vorhersehbar. Ja, auch interessant ist die Wahlbeteiligung. Die war wieder wie üblich relativ überschaubar. Und das ist eigentlich eine tolle Wählergruppe, die Nichtwähler. Also wenn man denen mal was zu bieten hat, ich meine, ich weiß, was man dazu bieten hätte, aber wenn man das mal einsetzen würde, dann glaube ich, kann man eine Menge von denen mobilisieren.

Uwe

Ja, aber offensichtlich scheint ja irgendwas entweder bei den Nichtwählern nicht zu stimmen oder an den wählbaren Auswahlen, sprich vielleicht auch am gesamten Wahlsystem nicht, denn nicht ohne Grund ist eben die Nichtwählerschaft so groß. Es könnte also auch ein Systemmangel sein. Und das wäre dann aber eine ganz andere Diskussion, die wir jetzt hier nicht zu führen haben. Was könnte man dann für ein System verbessern? Ich würde eher, wenn du sagst, die kleinen Parteien, die bringen es ja nicht, dann schließen wir im Grunde genommen wieder so den Kreis und kommen zu den großen Parteien und fragen eben, ist denn tatsächlich jetzt nur noch die Ampel da und Jamaika ist außen vor und bis wann wird es denn jetzt geregelt sein? Was ist deine Prognose oder wird sich da nichts regeln?

Gast

Ja, es gibt ja mehrere Optionen. Es gibt die Option große Koalition. Da müsste dann die CDU ihren ganzen Stolz mal einpacken und sagen, wir werden zum ersten Mal unsere Geschichte Juniorpartner in einer Koalition. Das gab es noch nie. Ich glaube, die kriegen das kotzen, wenn die das machen würden. Dann haben sie den Scholz als Kanzler. Ja, was wäre dann für die drin in der großen Koalition? Die würden ein paar Ministerien kriegen. Ansonsten ändert sich ja nicht viel für die. Denn die ganzen Abgeordneten, die haben sie. Das werden nicht weniger, wenn sie nicht Teil einer Regierungskoalition sind. Und die sind eher interessiert, die SPD über die Klinge springen zu lassen. Also glaube ich nicht, dass das dazu kommt zu einer GroKo. Dann bleibt das Thema Jamaika. Da sehe ich überhaupt nicht, wie die Grünen mit den beiden Gegnern wirklich ins Bett steigen. Also mit Gelb und Schwarz. Das kann gar nicht funktionieren. Das ist noch unwahrscheinlicher als die Ampel, weil sie gerade beim Thema CO2-Bepreisung und Finanzen so weit auseinanderliegen. Da ist kein gemeinsamer Nenner. Dann gibt es noch das Thema Minderheitsregierung. Fände ich ja spannend. Das ist das einzige demokratische System im Grunde genommen. Denn alles andere liefert einen Fraktionszwang. Und wir hatten das ja mal hier bei uns in NRW. Das war ja in der Regierung von Hannelore Kraft mit Sylvia Löhrmann von den Grünen. Und wir haben darüber gesprochen, über Löhrmann und Kraft, dass die also zwei oder drei Jahre lang eine Minderheitsregierung hatten und haben dann einfach so vor sich hin gewurstelt, haben das ganze Land verwaltet und dann kam eben die Abstimmung über den nächsten Haushalt und dann haben natürlich FDP und CDU die Chance genutzt und gesagt, jetzt machen wir nicht und damit war das Ganze hinfällig und dann waren neue Wahlen fällig. Aber es könnte sein, dass wir erstmal eine Minderheitsregierung haben. Es kann sein, dass wir erstmal ewig hier eine, so wie in Belgien, eine geschäftsführende Regierung haben. Dass es wie einige Witzeln dann also die Merkel noch die nächsten drei oder vier Neujahrsansprachen halten wird als geschäftsführende Bundeskanzlerin. Sie hat sich verabschiedet und dann kann die eigentlich gar nicht gehen. Also selbst dieser absurde Gedanke ist denkbar. Und dann kann natürlich noch Folgendes passieren, dass die Ampel erst mal zustande kommt, dass die dann auseinanderbricht, weil sie auseinanderbrechen muss. Das ist eine Frage der Zeit. Und dann gibt es vorgezogene Neuwahlen. Und da ist alles drin. Also mich würde mal interessieren, wie die britischen Buchmacher da die Wettquoten haben. Die haben ein gutes Gespür dafür.

Uwe

Ja, also wenn ich mir so angucke, wir haben ja jetzt in den letzten 16 Jahren eine bestimmte politische Richtung gehabt. Und wenn man eben guckt, wie stark eben diese schwarze Regierung doch europazentristisch und befürwortend war und eben offensichtlich auch dieses Gedankengut, was über das Weltwirtschaftsforum kommt, für erwähnenswert und förderwert hält. Nachdem, was Herr Scholz, der nun bei der SPD ist, mehrfach im Wahlkampf geäußert hat, würde ich sagen, da ändert sich aber politisch rein gar nichts. Also weder an der Corona-Maßnahmen-Politik, die mag vielleicht jetzt dem Impfstatus angepasst werden, aber dass wir aus der Gesundheits-Panik-Politik rauskommen, dass wir nicht die vielleicht unmittelbar durch eine Gesundheits- und Umwelt-Panik-Politik ersetzen wieder, also das Erstarken der Fridays for Future-Bewegung, und CO2 und, und, und. Du hast es ja vorhin mit der grünen Politik erwähnt. Also ich sehe nicht, dass es von irgendeiner praktischen Relevanz sein würde in Deutschland, ob nun die SPD den Bundeskanzler stellt und die Schwarzen den Juniorpartner machen oder umgekehrt. Also für mich sind die beiden Parteien bezüglich ihrer, ich sag mal, ihrer Bereitschaft für Notstandsregierungsähnliche Konzepte und für eurozentristische Konzepte quasi austauschbar. Also da sehe ich überhaupt gar keinen Unterschied, der wirklich relevant wäre. Siehst du das auch so oder hältst du meine Meinung für verkehrt?

Gast

Das wird im Wesentlichen an weiter so bleiben. Aber eines möchte ich noch hinzufügen. Wer wird denn der nächste Gesundheitsminister? Da droht uns tatsächlich der Klamautermann. Das muss man sich mal vorstellen. Also jemand, über den viele sagen, was ich überhaupt nicht verstehen kann, dass der vielleicht einfach eine neurotische Zwangsstörung hat oder Minderwertigkeitskomplexe oder vielleicht als Kind von der Mutter nicht genug beliebt wäre. der im Grunde genommen eine solche Psychose hat, dass er wirklich dringend in eine Therapie gehört. Das sagen manche Leute. Ich kann das nicht verstehen. Das ist ein kerngesunder Mann. der beste Mensch überhaupt, der beste Kandidat, den es als Bundesgesundheitsminister gibt. Und wir dürfen uns glücklich schätzen, wenn wir diesen Herrn endlich als Gesundheitsminister hätten. Der würde immer vor allem warnen, jeden Tag, wenn er aufsteht. Wofür warne ich denn heute mal? Ich warne also dringend davor, es könnte regnen. Was weiß ich, wie eine Erkältung. Nur noch im Taucheranzug aus dem Haus. Das kann wirklich passieren. Albtraum.

Uwe

Also ich muss dazu spaßeshalber ergänzen. Jeden Abend sieht man ihn ja quasi im Fernsehen. Und jeden Abend frage ich mich ganz persönlich und sage zu meiner Frau immer, wieso hat der schon wieder Freigang?

Gast

Ja, wer lädt den ein?

Uwe

Ja, also ich persönlich, ich bin nun kein Psychiater, aber ich glaube, er hat irgendwie... Ein Schuss an der Murmel. Ich will jetzt nicht sagen, dass er ein psychiatrischer Fall sein könnte oder müsste. Das kann ich ja nicht beurteilen. Aber ich persönlich bevorzuge es, mit rationaler Denkung den Menschen meinen Umgang zu pflegen. Und wenn ich mir vorstelle, dass dieser Mensch, der aus der Panik und jedes Ding... immer nur negativ sieht und dann seine eigenen Zahlen verdreht und jeden Tag sich selbst zweimal widerspricht. Also ich weiß nicht, wie irgendjemand den für gut befinden kann. Ich meine, dass die Medien vielleicht ein Interesse haben, ihn zu platzieren, ist wunderbar, ist ja deren Geschäftsmodell. Aber dass die Wählerschaft sich auf so einen irrational sich äußernden Menschen überhaupt einlässt. Dass die nicht sagen, oh mein Gott, der macht doch mal die Glotze aus. Den kann ich doch gar nicht mehr sehen, geschweige denn hören. Das ist mir persönlich auch unverständlich.

Gast

Ich habe, als ich hier durch Köln-Dellbrück gefahren bin, ganz, ganz viele Plakate von Lauterbach gesehen. Das ist ja sein Wahlkreis, also Leverkusen und hier der Kölner Nordosten. Da hat er 48, irgendwas Prozent, glaube ich, gekriegt. Das muss man sich mal vorstellen. Da muss man die Wähler fragen, wirklich, was muss passieren, damit ihr mal aufwacht. Das ist so traurig. Und wenn ich das dann sehe, diese Zustimmung, auch viele, die fordern ihn als Gesundheitsminister, Das lässt einen schon an diesem Land verzweifeln. Also wer solch einen Menschen, solch ein Hypochonder, solch ein Menschen, der immer völlig daneben liegt bei jeder Prognose, der nun erwiesenermaßen in nichts ein Experte ist, außer im Panikverbreiten. Wie der als Bundesminister überhaupt zur Debatte stehen kann. Was sagt das über unser Land aus?

Uwe

Ja, ich glaube, das ist eben die zentrale Frage. Was sagt das eigentlich über uns aus? Und jetzt kann man natürlich darüber lamentieren, dass die Bevölkerung nicht so weise ist, wie sie sein sollte. Aber die Realität ist ja, dass sie eben so ist, wie sie ist. Dass die Wahlen so laufen, wie sie laufen. Und das ist schon immer so wahr, dass die Mächtigen, die das Volk vor sich hergetrieben haben oder es zumindest versucht haben, entweder mit Gewalt oder mit Medienmacht. Und insofern ist doch eigentlich alles ganz normal. Insofern verstehe ich gar nicht, warum manche Leute sich aufregen. War es denn vor 20 Jahren anders? Doch nicht wirklich. Also was haben wir gehabt? Wir haben Angst davor gehabt, dass die Bäume absterben. Und dann erinnere ich mich, ein bisschen später hieß es, weil irgendwie... ein Computerdatum nicht auf das nächste Jahrtausend umgestellt werden könne. Deswegen bricht das ganze Internet und alles zusammen. Und dann kam jedes Jahr irgendwie eine andere Seuche. Also das ist doch alles Humbug. Das ist doch alles völliger irrationaler Humbug. Und man sich fragen muss, in welchem Kleinkindalter muss man sein? Das sage ich jetzt mal so ganz arrogant von oben herab. In welchem Kleinkindalter muss man sein, um so ein Bockmist auch nur eine Sekunde zuzuhören und das auch noch für wahrzuhalten? Das ist mir ein absolutes Rätsel. Und insofern finde ich, es hat sich doch eigentlich gar nichts geändert. Es ist doch nur, dass die Dimensionen größer geworden sind. Früher haben wir den Bockmist in Deutschland gehabt, jetzt haben wir den in ganz Europa und in der Welt. Aber das Prinzip ist doch immer dasselbe gewesen.

Gast

Aber es wird extremer. Es wird immer extremer, nicht nur regional weiter, siehe Australien, die sind ja völlig irre in Australien, gerade rund um Melbourne in dieser Provinz, aber das ist ja kein regionales Problem, sondern es wird auch in jedem Land extremer und die Schlüsselfigur dabei sind die Massenmedien. Die sind in einer Krise und die verlieren ihre Leser. Und was machen die für den kurzfristigen Erfolg? Opfern sie ihren langfristigen Erfolg. Die verspielen ihre Glaubwürdigkeit und treiben eine Sau nach der anderen durchs Dorf. Panik, Panik, Panik. Wie gesagt, mal ist es sauber Regen, Waldsterben. Dann ist es Jahr 2000, Untergang, dann kommt wieder irgendein Komet vorbei und dies und jenes. Es ist immer irgendeine Panik. Dann die Weltfinanzkrise und jetzt aber, jetzt kommt der ganz große Crash, diese ganzen Crash-Propheten, die lachen mich ja auch kaputt, lehnen ja davon, dass sie dann ihre Bücher verkaufen. Was machen sie nach dem Crash? Kaufen sie Gold und was weiß ich. Und dann verlierst du natürlich mit jeder Fehlprognose immer Glaubwürdigkeit und das passiert den Medien auch. Die Leser wandern nach und nach ab. Und die meinen, wenn wir noch eine neue Sau durchs Dorf treiben und noch ein neues Thema für eine Angstmache finden, dann wird das weitergehen. Und die nächste große Panikwelle wird Klima sein. Habe ich gar keine Frage. Und wenn man sich mal, ich weiß nicht, ob du das mal einblenden kannst, auf eine Webseite gehst, die heißt temperature.global. So, hier sehen wir temperature.global und was haben wir hier? Wir sagen ja immer, was ist denn so die Durchschnittstemperatur? Wir sind ja schon über 15 Grad. Nein, sind wir nicht. Wir sind jetzt gerade hier bei 13,9 Grad. Das ist die Durchschnittstemperatur. Und wo kommen diese ganzen Daten her? Und was sehen wir hier? Was sehen wir hier? Das sind die Temperaturen. Wir haben unterdurchschnittliche Temperaturen. Wo ist hier die Erwärmung? Und das sind jetzt hier, die kommen hier von NOAA, kennen wir alle hier, die sind nordatlantische, das ist auch Schianik, ich komme sicher auf die Abkürzung. Da sind also, ich meine, das sind etwas über 60.000 Messstationen. 60.000, da sind die Satelliten mit drin, da sind Bojen im Meer, da sind Bodenmessstationen, da sind Wetterbalance, alles zusammen sind über 60.000 Messstationen. Da sehen wir hier also seit 2016 abgekühlt. Jetzt erklär mir mal, wo hier die Erwärmung ist. Das sind die Messdaten. Ja, keine Erwärmung zu sehen. Da ist nichts. So, below normal, below normal, below normal. So sieht das aus. Also, wo ist er denn, der Klimawandel? Und da machen die jetzt hier die große Panik. Und das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Diese Werte, das sind die gemessenen Werte. Die Computermodelle sagen ganz was anderes. Wobei passenderweise ja jetzt der Physik-Nobelpreis an drei Leute ging. Einer davon hat ja angeblich physikalisch bewiesen, was man hier eben nicht sieht. Das ist sowas von absurd. Also wenn du etwas durchbringen willst, überhängen deine Propagandisten mit Preisen. Das ist sowas von... Na wunderbar. Aber das ist die nächste Panik, die kommt. Wenn jetzt also Corona abgegrast ist, dann kommt die Klimapanik, da bin ich ganz sicher.

Uwe

Ja, gut. Ja, also ich denke, da sind wir uns wahrscheinlich einig darüber, dass auf jeden Fall Klima uns in den nächsten Jahren weiter beschäftigen wird. Ich glaube, jemand, der ja schon sehr guten Weitblick hat, Bill Gates hatte ja schon anlässlich des diesjährigen Treffens beim Weltwirtschaftsforum ja selber schon Grund getan, dass uns ab diesem Jahr dass Klima wieder wichtiger werden wird und er verfügt ja über sehr gute Informationen und insofern bin ich da sicher, dass er uns nichts Falsches erzählt.

Gast

Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Bundestagswahl 2021 - Wie erfolgreich waren die Parteien wirklich? (GroKo, Ampel, Jamaika, Sonstige)“, Die Welt Klar Sehen, 12.10.2021.

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Uwe Loose und Gast Jörg Gastmann (Partei NEO, Economy4Mankind) besprechen das Ergebnis der Bundestagswahl 2021 und die Koalitionsoptionen. Sie analysieren Abschneiden und Schwächen von CDU/CSU, SPD, Grünen, FDP, Linke, AfD und Kleinstparteien.

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