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Masken - Schutz oder Schein? - Bericht des Corona-Sachverständigenausschusses07.07.2022

CORONA-STORY

Abschrift

Abschrift des Videos vom 07.07.202222 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal die Welt klar sehen. Heute möchte ich mit Ihnen ein Thema updaten, was ich ungefähr vor anderthalb Jahren, nämlich im Januar 2021 mal gesprochen habe. Und zwar ging es darum, ob FFP2 Masken nützlich oder gefährlich sind. So das Ergebnis damals war, nach dem was das RKI sagt und noch manch andere für Laien eher nicht anzuwenden. Doch wie ist der Stand heutzutage? Mittlerweile haben wir ja eben eine andere Faktenlage, nämlich wir haben den Evaluationsbericht des Sachverständigenausschusses, der vom Gesetzgeber aufgefordert wurde, von der Regierung genauer genommen, einmal die Maßnahmen zu überprüfen. Und in diesem 160-seitigen Papier wurde auch einiges über Vor- und Nachteile von Masken gesagt. Und das möchten wir uns vielleicht mal anschauen. Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Ja, wie fangen wir also an? Ganz einfach, wir schauen mal in das Dokument rein, das 160 Seiten lang ist und da geht es auf Seite, wollen wir mal schauen, 98 los, Minderung des Risikos in Kontaktsituationen durch Masken. Nun wird erstmal erklärt, dass eben das Virus über Partikel, Tröpfchen und Aerosole durch die Atemluft übertragen wird und was das alles ist. Interessant ist der Satz, aus Kapazitätsgründen werden Maßnahmen wie Abstands- und Hygieneregeln sowie Luftreiniger nicht behandelt. Das ist natürlich eine bedauerliche Informationslücke, dass wir leider dazu nichts erfahren können. Also ich meine, wenn jetzt zum Beispiel das bedeuten würde, dass man mit 45 cm Abstand auch auskommt statt mit 1,50 m, wäre das ja eine interessante Information. Aber das gibt es nicht. Okay, das wird also nicht behandelt, wie ja in meinem anderen Bericht auch schon erwähnt, manches andere nicht.

Es gilt, dass es zu einem der zentralen Bestandteile der Prävention und Bekämpfung der Ausbreitung sich entwickelt hat, Masken zu tragen. Nun gibt es aber verschiedene Maskentypen und medizinische Masken zum Beispiel oder partikelfilternde Masken, Halbmasken. Der Wissensstand über die Schutzwirkung hat sich weiterentwickelt. Dann bin ich gespannt, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse wir gewinnen werden. Dann wird erstmal festgestellt, wie so Masken funktionieren und dass es im Prinzip drei Typen gibt, nämlich die Alltagsmasken, die sogenannten Mund-Nasen-Bedeckungen, die medizinischen Gesichtsmasken, das sind die OP-Masken und die partikelfiltrierenden Halbmasken FFP2 und FFP3. So, für Alltagsmasken, die sind nicht normiert und so weiter. Aber grundsätzlich gilt, die Schutzwirkung hängt davon ab, ob die Masken getragen werden, also Mund und Nase bedecken, passgenau und dicht anlegen. Gibt es irgendjemanden?

den ich kenne, der eine Maske ordentlich getragen hat und der nicht im medizinischen Beruf arbeitet, kann ich mich in zwei Jahren nicht daran erinnern. Da hängen die Masken unter der Nase, hängen sie an den Ohren, dann hängen sie im Auto am Spiegel, wo dann natürlich andere... sag mal noch Fremdstoffe und Bakterien drankommen können und dann hat man sie wieder auf dem Mund. Also dass irgendjemand eine Maske vernünftig trägt, ist mir noch nicht aufgefallen. Nun gut, aber wenn man sie nicht richtig trägt, dann besteht die Gefahr, dass mehr Aerosolpartikel austreten als bei korrekt getragenen Masken. Ja, aber das bedeutet doch nichts anderes, als dass es dann besser wäre, wenn man sich schon nicht richtig trägt, dann lieber gar keine Masken zu tragen. So, Evidenz zu unerwünschten Wirkungen. Ja, eine Schutzwirkung legen tierexperimentelle Studien epidemiologische und deskriptive Beobachtungen nahe. Wie bitte?

zwei Jahre Masken tragen mit sieben Milliarden Menschen oder vielleicht auch nur drei. Und wir haben tier-experimentelle Studien, aber keine menschen-experimentelle Studien. So, wie, was heißt denn Tierexperimentelle? Wird jetzt meinem Hund eine Maske aufgesetzt und dann guckt man, ob er sich infiziert oder andere infiziert oder macht man das mit Affen oder was? Epidemiologische und deskriptive Beobachtung. Das heißt, man beobachtet etwas und was hat man da? Es wirkt eine Schutzwirkung nahegelegt. Ja, mein Gott, was ist alles nahegelegt? Das ist ja nun kein Beweis, wenn man etwas vermutet. Aber die gesichteten Arbeiten berichten meist substanzielle Effekte auch dann noch, wenn bereits Impfstoffe eingesetzt sind. Okay. Aber neben der allgemeinen und im Labor bestätigten Wirksamkeit ist nicht abschließend geklärt, wie groß der Schutzeffekt von Masken in der täglichen Praxis ist. Denn klinische Studien fehlen. Ja, hoppla, wo tragen wir denn die Masken? Im Labor oder was? Also ich trage meine Masken doch eigentlich in der Praxis, aber dazu gibt es keine klinischen Studien. Dankeschön.

Aber was hat sie einem psychologischen Effekt? Dadurch die Masken im Alltag allgegenwärtig auf die potenzielle Gefahr des Virus hingewiesen wird. Die Maske ist daher zum sichtbaren Symbol der Infektionsprophylaxe und stiftete damit Vigilanz bei den Menschen. Heißt das, dass die Maske aus symbolischen Gründen getragen wird, damit man anderen sagen kann, gucke mal, ich habe Angst, also solltest du bitte auch Angst haben? Oder was? Ich meine, wozu sollen wir sie tragen? Um bei anderen Angst zu erzeugen oder wollen wir andere schützen? Das ist doch eine Frage, die jetzt daraus sich eigentlich stellt. Und wollen wir mal gucken, ob wir eine Antwort finden. Ja, das CDC, die Seuchenbehörde in den USA, hat also Personen befragt. Personenbefragung, ob sie Masken tragen. So, dann konnte ein moderater Test festgestellt werden und, und, und, auch bei größeren Umfragestudien und so weiter. Nämlich eine Reduktion des R-Wertes um 19%. Ach, der R-Wert.

Erinnern Sie sich noch an mein Video von vor zwei Jahren im Sommer, da habe ich ja auch was zum Thema RKI-Daten und R-Wert gesagt und festgestellt, hoppla, mit dem Wert, da kann man ja gar nichts anfangen. So, aber das Tragen einer FFP2-Maske führt für den Träger zu einer Reduktion des absoluten Infektionsrisikos. Also das heißt, wer keine Maske trägt, ist ungefähr 5 Sechstel besser dran als der, ohne Maske. Wer mit Maske ist, hat 3,1%, ohne Maske 17,4%. Eine geringere Reduktion wurde auch für Masken anderen Typs gesehen. Das heißt also, bei anderen Masken ist der Effekt jetzt nicht so stark gegenüber dem, wenn ich keine Maske trage. In einer Analyse wird die Wirksamkeit von medizinischen Masken als moderat eingestufen. Moderat heißt mittelprächtig. Studienergebnisse müssen jedoch wegen Beobachtungsstudien nämlich auf selbstberichtender Maskenverwendung basierend mit Vorsicht interpretiert werden. Logisch.

Aber die identifizierten Studien, in denen medizinische Gesichtsmasken in Gesundheitseinrichtungen mit Atemschutzmasken verglichen wurden, gab es widersprüchliche Ergebnisse, von denen einige für und andere gegen partikelfilternde Halbmasken sprachen. Für und gegen FFP2-Masken? Ja, also entweder funktionieren sie oder sie funktionieren nicht. Also wie kann man da jetzt unterschiedliche Ergebnisse bekommen? Aber ich vermute mal oder spekuliere, eigentlich sind ja die FFP2-Masken gar keine medizinischen Masken gewesen. Erinnern Sie sich an mein Video, das ich mal gemacht habe? Hier, da habe ich ja dargestellt, dass diese Masken eigentlich Arbeitsschutzmasken für verarbeitende Berufe waren, die eben quasi im weitesten Sinne Staubschutzmasken sind. Aber die Partikel, die da in den Aerosolen rumfliegen, ob die jetzt genauso groß sind oder vielleicht viel kleiner als der Staubpartikel, das ist ja noch die große Frage.

Eine weitere Einschränkung ist, dass in der Praxis die FFP2-Maske häufig nicht eng genug anliegt, so dass die Luft wie bei einem Ausstrümpelteam mit hohem Druck um die Umgebungszeit eine schlecht sitzende Maske hat auch keinen, gegebenenfalls sogar einen negativen Effekt. Bei besonderer starker Gesichtsbehaarung können Masken eine Scheinsicherheit suggerieren. Also auch auf die FFP2-Masken, die ja schon deutlich dichter am Gesicht anliegen, auch die werden wohl nicht richtig getragen. So, und dann geht es weiter zum Thema Masken in Schulen. Und da heißt es, alle genannten Studien sind rein deskriptiv und erreichen nicht den Evidenzgrad, der nötig wäre, um eine abschließende Aussage zu diesem Sachverhalt treffen zu können. Das bedeutet doch nichts anderes, als dass man keine Beweise hat. Denn nötiger Evidenzgrad nicht erreicht. Evidenz heißt Beweis, also keine Beweiskraft, dass es in Schulen funktioniert. So woran liegt es? Erstens existieren keine für die Kinder geeigneten großen Masken und der richtige Sitz ist bei Kindern noch schwerer zu erreichen als bei Erwachsenen.

Also bei Erwachsenen funktioniert das ja schon mal gar nicht. Wie sollte es dann bei Kindern? Das heißt, je kleiner die Kinder sind, desto schwieriger wird es ja. Und wenn wir mal noch daran denken, dass im Gegensatz zu Erwachsenen, die ja häufig nicht den ganzen Tag Masken tragen müssen, die kleinen Kinder oder überhaupt die Schulkinder, die müssen ja den ganzen Tag an der Schule Maske tragen. Also ähnlich wie früher die Verkäuferin im Supermarkt. Und das ist doch eine ganz andere Hausnummer, als wenn man nur die Maske mal eben kurz, wenn man aus dem Auto einsteigt und zum Bäcker geht, für fünf Minuten anhaben muss. Das ist ja nicht miteinander vergleichbar. Es kann bei Masken aber auch zu negativen physiologischen und psychologischen Effekten kommen, insbesondere durch das mehrstündige Tragen einer Maske. Das ist nicht gänzlich auszuschließen. Was kann dann passieren? Nämlich erhöhte Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Lernschwierigkeiten. Lernschwierigkeiten ist ja auch für Kinder ganz unwichtig.

Oder tragen Sie den ganzen Tag die Maske und können nicht lernen. Und wenn Sie dann sitzen bleiben oder falls eben Schwierigkeiten haben, ja, dann ist das doch eine ganz schwerwiegende Nebenwirkung. Auch was jetzt das umweltthematische Thema betrifft, nämlich wie wirkt sich die Maskenproduktion auf die Umwelt aus, also für die Erzeugung, dann den Abfall und die Umweltverschmutzung durch Mikroplastik, ist an dieser Stelle nicht möglich. Also das wissen wir gar nicht. Das heißt, wenn jetzt die Masken so rumliegen, liegen die dann nur auf der Straße rum? Was ist mit den Tieren, die dann sich daran infizieren? Was ist mit Kindern, die an beschmutzte Masken drangehen? Was ist mit dem, was nachher im Müll landet, im Wasser landet, in den Meeren landet? Das alles wissen wir nicht. Aber worauf kommt jetzt die Kommission?

Aufgrund ihrer epidemiologischen Erkenntnisse und der tierexperimenteller Bestätigung, also da sind wir wieder bei der absurden Geschichte, dass Menschen Masken mit Tierexperimenten verglichen werden, obwohl wir zwei Jahre lang milliardenfach Masken tragen, kommt man dazu, dass die Maske ein wirksames Instrument in der Pandemiebekämpfung sein kann. Ja, aber ist es das denn auch? Eine schlecht sitzende und nicht eng anliegende Maske hat keinen bis verminderten Effekt und als Einschränkung ist darauf hinzuweisen, dass die Qualität der überwiegend korrelativen Evidenz nicht ausreichend ist, um darauf aufbauend belastbare kausale Schlussfolgerungen vorzunehmen. Das heißt also konkret nichts anderes. Man weiß es nicht. Korrelation ist kein Beweis. So, und manch einer hat vielleicht nicht so eine klare Vorstellung, was der Unterschied zwischen Korrelation und Beweisen ist. Also zum Beispiel, wenn ich morgens, wenn ich auf dem Lande wohne und stehe morgens um 5 Uhr auf und mache die Balkontür auf oder Terrassentür und beim Nachbarn kräht der Hahn. Das mache ich am nächsten Tag wieder und am nächsten Tag wieder und immer wenn ich die Tür aufmache, kräht der Hahn.

Und wenn man das jetzt 100 Mal macht oder 365 Mal, dann hat man eine sehr sichere Korrelation zwischen meinem Türaufmachen um 5 Uhr morgens und dem Krähen des Hahnes. Die Frage ist nur, ob das Krähen des Hahnes tatsächlich ursächlich mit meiner Türöffnung zusammenhängt. Oder nicht. Ja, schauen wir mal. Die epidemiologisch messbare Wirksamkeit von Gesichtsmasken ist somit zwar durch mehrere Evidenzgrade belegt, also gerade haben sie doch es nicht belegt, sondern nur vermutet. Also das ist ja schlichtweg eine Falschaussage, dass es belegt sei. Das war ja eine überwiegend korrelative Evidenz. Also was ist daran belegt? Korrelative Evidenz, die nicht ausreichend ist. Und dann ein Satz später heißt es, ist belegt. Aber gerade im Hinblick auf die unterschiedlichen Bewertungen der chirurgischen FFP2-Maske nicht abschließend zu bewerten.

Alltagsmasken erreichen im Vergleich zu den medizinischen Masken eine unsichere Schutzwirkung. Die FFP2-Maske ist ja auch keine medizinische Maske ursprünglich, wenn ich mich recht erinnere. Also was ist wichtig? Welche wichtigen Überlegungen? ja, dass man auf jeden Fall zukünftig auch Masken produzieren sollte, die für Kinder passen. So, dann sollte man natürlich grundsätzlich Masken im Innenbereich stärker tragen als im Außenbereich, nämlich eine Anordnung der Maskenpflicht im gelüfteten Außenbereich hat aufgrund der derzeitigen Datenlage wahrscheinlich nur einen geringen direkten Effekt auf das Infektionsgeschehen. Sollte eine Maskenpflicht im weiteren Verlauf wieder in Erwägung gezogen werden, sollte diese auf Innenräume und Orte mit einem höheren Infektionsrisiko beschränkt sein. Ja, das finde ich ganz toll, denn ich erinnere mich noch, ich glaube im Sommer 2020 war es, als durch die Gazetten und die Fernsehergeister, oh, Aerosole, Aerosole, Aerosole,

Kein Mensch wusste bis dato, was ein Aerosol war und Fachleute haben sich gemeldet, wie gefährlich die Aerosole durch die Luft fliegen und dass man 100 Meter entfernt ist und einer nur einen Putz macht, das Aerosol ihn gleich attackiert. Mittlerweile hat sich das alles so ein bisschen gelegt und es ist nicht mehr ganz so dramatisch mit den Aerosolen. Ja, dann ist auch interessant, frühe Daten aus der Pandemie. Wieso frühe Daten? Wir haben ja zwei Jahre Pandemie, da gibt es auch mittlere und späte Daten. Was haben denn die Kollegen, die 20 Sachverständigen da untersucht? dass rund 70 Prozent der Infektionen im privaten Umfeld stattfinden, aber nicht im Einzelhandel oder an ähnlichen Orten. Ja, und warum müssen wir dann, wenn es doch die frühen Daten waren und wir zwei Jahre weiter sind, warum müssen wir denn heute noch oder mussten bis vor kurzem noch Masken in Einzelhandel tragen oder in ähnlichen Orten tragen?

Im Privaten gab es keine Maskenpflicht, sodass nicht beurteilt werden kann, wie stark der Effekt letztendlich war. Zukünftig sollten daher auf die Gefahr der Übertragung im Privaten, insbesondere bei Isolierung und Quarantäne, hingewiesen werden. Das mag ja noch verständlich sein, dass man sagt, okay, im Supermarkt ist ja nichts, aber im Privaten, da trage ich dann meine Maske. Wie? Wenn ich an der Kasse im Supermarkt stehe, einen Meter neben meinem Vor- und Hintermann, da brauche ich keine Maske zu tragen und stehe da vielleicht 20 Minuten vor der Kasse, wenn es voll ist im Berufsverkehr. Und wenn ich aber zu Hause bin und feiere eine Geburtstagsparty, dann soll ich eine Maske tragen oder was? Ist ja ein bisschen sehr eigenartig. Okay, bei Isolierung und Quarantäne kann ich das ja noch verstehen. Andererseits, wenn man doch schon isoliert und in Quarantäne ist, wozu müssen die anderen dann noch Maske tragen oder man selbst? Nun gut.

Öffentliche Stellen können nicht ständig kontrollieren, ob die Menschen Masken richtig tragen. Gerade in geschlossenen, engen Räumen wie Toiletten oder Fahrstühlen werden häufig Masken abgenommen. Das konnte ja keiner erwarten, dass jemand, der alleine im Fahrstuhl ist oder alleine auf dem WC, dass der, während er seine Geschäfte macht oder was auch immer er dann im Fahrstuhl machen mag, dass er dann seine Maske nicht richtig trägt oder kurzfristig abnimmt. Das heißt, während er jetzt also atmet und die ganzen Viren in den Lüften ins WC pumpt, dann setzt er sie dann nach 30 Sekunden wieder auf, beim WC vielleicht nach drei Minuten. So, dann kommen alle anderen rein mit der Maske und machen es genauso. Das würde ich sagen, hört sich für mich so ein bisschen an wie absurdes Theater. Alle machen die Maske auf, solange man es sieht und sobald die Tür zu ist, machen sie die Maske ab. Das scheint mir jetzt nicht so die optimale Schutzwirkung zu sein. Hier bei 5 ging es nochmal um die Kinder, von denen mal ein eigenes hochkomplexes Themenfeld. Keine randomisierten Studien liegen vor, die einen Effekt eindeutig belegen oder widerlegen. Das heißt ja nichts anderes.

Man weiß es nicht. Der Effekt kann eben abschließend nicht beurteilt werden. Eine Normierung für Kindermasken wird dringend empfohlen. Ja, damit die Kinder auch mal Masken haben, die ihrem Kopf entsprechen und ihrem Gesicht. Eine generelle Empfehlung zum Tragen von Masken ist aus den bisherigen Daten, also von FFP2-Masken, ist aus den bisherigen Daten nicht ableitbar. Ja, aber Moment mal, das war doch damals, wenn ich hier mal gucke, das war doch damals ganz anders. Da hieß es, dass sie auf jeden Fall zu tragen sind, weil sie ja so toll sind. Aber das gilt ja offensichtlich jetzt nach den neueren Erkenntnissen nicht mehr. Aber gut, die Wissenschaft entwickelt sich ja voran. Aber wo sollte man FFP2-Masken dennoch tragen? In Risikosettings, also da, wo mehr Infektionsrisiko ist, nämlich in medizinischen und pflegerischen Bereichen. Und aus hygienischer Sicht zum Fremd- und Selbstschutz.

Natürlich in diesen beiden Bereichen, da sollte sie präferiert werden. Nun ist ja der Punkt der, dass in den medizinischen und pflegerischen Bereichen die meisten Menschen ja auch geimpft sind. Und da stellt sich ja auch die Frage, was soll jetzt da die Maske? Also ich bin jetzt kein Mediziner, aber ich finde es eigenartig. Ja, die Evaluationskommission empfiehlt eine systematische Literaturrecherche. Hä? Das waren 20 Wissenschaftler in der Kommission und 20 andere Wissenschaftler, die als Gehilfen gearbeitet haben, die einige Monate Zeit gehabt haben. Und jetzt empfehlen sie eine Literaturrecherche. Warum haben sie das nicht selber recherchiert? Also, gibt es Tausende von Studien? Ich meine, wir haben doch angeblich Notierstudien und ein paar Laborgeschichten. Was ist daran, jetzt nicht zu studieren? Das leuchtet mir jetzt nicht so ganz richtig ein.

Ja, also erstmal sollen dann andere die Literatur recherchieren und anschließend epidemiologisch und fachärztlich hygienisch bewerten unter Berücksichtigung arbeitsmedizinischer Belange für die Evaluation von FFP2 und medizinischen Masken. Das heißt, wir reden jetzt also von Masken im Arbeitsbereich und im Privaten. Da sollen wir jetzt nichts machen oder wie? Das heißt, da bleibt es einfach so, wie es ist. Da wird jedem empfohlen, er möge einfach seine Maske tragen und er möge sie doch gut an seinen Kopf anschmiegen, damit sie auch was nützt. Und das war es dann. Oder wie verstehe ich das? Ja, wie dem auch sei, was ist denn das Fazit? Ich denke, man kann sagen, dass das grundlegende Prinzip ist, ja, es gibt Masken, drei verschiedene Typen, die unterschiedlich schützen sollen. Aber ob sie es denn tun, das weiß man nicht so genau. Man hat eigentlich gar keine Forschungen. Wenn, dann eher nur so im Labor und irgendwelche widersprüchlichen Studien und ansonsten Tierexperimente. Ich werde demnächst mal...

Wenn ich auf der Straße mal Hundehaltern begegne, dann würde ich die mal fragen, ob die schon mal ein Tierexperiment mit ihrem Hund gemacht haben, in dem mal eine Maske übergezogen haben, wie das dann so gewirkt hat. Das finde ich sicherlich ganz interessant. Aber dennoch, grundsätzlich soll man ja Masken tragen, aber zukünftig, wenn es denn soweit ist, wird die Empfehlung ausgesprochen, noch eher in Innenräumen und dann aber auch nicht in allen Innenräumen, sondern bevorzugt in privaten und ähnlichen Bereichen. Weil im Supermarkt, wo die Leute dicht bei dicht stehen, da brauchen wir keine. Und vielleicht beim Fußball auch keine, weil da sind wir ja draußen. So, wenn wir zu Hause Geburtstag feiern, dann brauchen wir wahrscheinlich eine. Okay, also insgesamt möchte ich sagen, aus meiner Sicht ist das Ergebnis, was hier 40 Wissenschaftler produziert haben, 20 Haupt- und 20 Nebenwissenschaftler, bescheiden. Also man kann sicherlich Ihnen keinen Vorwurf machen, wenn die Datenlage nicht ausreichend ist. Aber ich habe speziell beim Thema Maske den Eindruck, die haben ja gar nicht gesucht. Denn warum empfehlen Sie denn eine Literaturrecherche? Also sprich, da haben die Kollegen Fachwissenschaftler doch ihre Arbeit nicht gemacht. Ja, was lernen wir also daraus? Zwei Jahre Epidemie und Pandemie und wir wissen nichts.

Also machen wir einfach so weiter wie bisher. Also bis zum nächsten Mal.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Masken - Schutz oder Schein? - Bericht des Corona-Sachverständigenausschusses“, Die Welt Klar Sehen, 07.07.2022.

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Detaillierte Lektüre des Maskenkapitels aus dem Evaluationsbericht des Corona-Sachverständigenausschusses. Uwe Loose arbeitet heraus, dass die Schutzwirkung von Masken überwiegend nur korreliert, aber nicht kausal belegt ist.

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