WAS stand eigentlich GENAU im Evaluierungs-Bericht der Corona-Experten? - Update11.07.2022
Abschrift
Abschrift des Videos vom 11.07.2022118 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Gast
Willkommen also bei uns mal wieder in unserer Runde. Klardenker Uwe, schön, dass du da bist. Ich möchte ganz kurz anmoderieren. Ich bin heute gehetzt, aber nur, weil wir später gestartet sind und auch aber pünktlich, sag ich mal, ankommen wollen. Ich möchte dich ganz kurz selbst vorstellen, damit du dich ganz so weit ausholen musst. Du bist natürlich den Leuten auf meinem Kanal sowieso schon ein Begriff, aber diejenigen, die dich das allererste Mal sehen, hallo, willkommen, teilt gerne diesen Stream. Oder aber unterstützt Uwe. Er ist selber ein Klardenker und versucht den Leuten im Prinzip ein bisschen das Klardenken oder überhaupt das Denken vielleicht nicht unbedingt beizubringen, aber sie dazu zu inspirieren. Und das macht er wunderbar auf seinem Kanal, wo er inzwischen, liebe Freunde, vor drei Tagen dasselbe Thema eben schon aufgegriffen hat. Aber ihr werdet es wahrscheinlich sehen, an Uwe ist nichts kurz. In einer Stunde und 29 Minuten Länge. Wir werden uns zwar heute auch genauso lange, wir haben uns nämlich 90 Minuten vorgenommen, Ja, über eben dieses Thema reden, aber wir werden das nicht ganz so doll vertiefen, wie Uwe das quasi auf eigene Faust schafft. Nichtsdestotrotz, wie gesagt, wenn ihr seinem Kanal folgen wollt, hoch, das ist immer noch das Falsche, die falsche Werbung. Ich werde es im Hintergrund ändern. Ich hatte vorhin einen Computerabsturz und musste alles nochmal neu machen. Dann folgt ihm, wie gesagt, der Kanal ist ja oben eingeblendet, die Welt klar sehen. Gut, also das ist das Video selbst. Das müsst ihr euch nicht angucken, denn wir haben stattdessen den Mann hier unmittelbar bei uns im Stream und damit jetzt endgültig zu dir, lieber Uwe. Willkommen, hallo, pipapo, überspringen wir alles. Wir steigen unmittelbar also ein in den Content. Du schreibst es hier selber, die Evaluierung der Corona-Maßnahmen, Ohrfeige für die Regierung und oder Empfehlungen für digitale Gesundheitskontrollen. Was möchtest du uns also diesbezüglich mit auf den Weg geben? Deine Präsentation steht bereit.
Uwe
Ja, also vor einiger Zeit hat ja eben die Regierung, nicht die Regierung, sondern das Bundesgesundheitsministerium ein Expertengremium beauftragt, bestimmte Fragen zu beantworten. Und zwar ist dieser Auftrag erteilt worden aufgrund von Paragraph 5 Absatz 9 im Infektionsschutzgesetz. Und der ist irgendwann mal 2021 dort eingefügt worden. Und es geht eben darum, dass die Experten hauptsächlich zwei Themen untersuchen sollen, nämlich wie effektiv die Corona-Maßnahmen waren und wie es mit der rechtlichen Konstellation aussieht. Also eben die Vorschrift. So die Wirksamkeit und die Maßnahmen zu untersuchen. Und das sollen sie machen mit einem externen Gremium, von dem zehn Leute von der Regierung ausgewählt werden und zehn vom Bundestag. Ja, die haben auch bestimmte Anforderungen. Natürlich sollen dort eben Fachleute sein, besonders auf Basis medizinischer und epidemiologischer Erkenntnisse. Und die Sachverständigen sollen natürlich unabhängig sein. So guckt man sich dann, das kann man jetzt hier nicht im Detail drinnen, aber auf der nächsten Seite schauen wir uns mal an, wie die Sachverständigen jetzt von ihren Expertisen zusammengesetzt sind.
Gast
So haben wir im Wesentlichen... Lass uns mal ganz kurz trotzdem erwähnen, lieber Uwe, wer das denn sind. Weil dieses Dokument, es gibt ja ein dazugehöriges Dokument, das man sich eben angucken kann. Es ist ein 160-seitiges im Prinzip hier, naja, ein Pamphlet kann man das jetzt eigentlich fast schon nennen, fast ein kleines Buch. Und die Mitglieder dieses Sachverständigenausschusses, die sind hier im Prinzip vermerkt, Frau Prof. Dr. Hastel nicht gehört, Werner Bergholz, Michael Brenner, ich erspare euch mal all die unbekannten Namen. Die einzigen Menschen, die man so ein bisschen aus der Öffentlichkeit kennt, die inzwischen aber teilweise auch aus diesem Gremium schon längst ausgeschieden sind, sind halt eben hier der Herr Christian Drosten oder Dr. Osten, wie er von einigen Leuten genannt wird. Dann ist aber inzwischen, wie gesagt, ausgeschieden aus diesem Gremium. Dann ist hier drin der Klaus Stöhr, von dem kann man noch gehört haben, unabhängiger Konsultant heißt es da und Herr Prof. Dr. Streeck, der natürlich alle Talkshows auch mit rauf und runter getingelt hat. Das sind sie also namentlich, die drei, die bekannt sind und dann einige andere mehr, zu denen Uwe jetzt referieren wird, die ihr aber wahrscheinlich genauso wie wir auch nicht kennen werdet.
Uwe
Ja, also die Namen sind auch jetzt für Nicht-Fachleute auch uninteressant, sondern die Frage ist eben, was sind Ihre Expertisen? So, und wir haben, wenn ich richtig gezählt habe, eben sechs Rechtsanwälte dabei, die irgendwas rechtliches zu sagen haben. Wir haben eine Soziologin dabei, dann haben wir einen für internationale Standardisierung und Normierung, also ein Techniker quasi dabei. So, dann haben wir zwei, die was mit öffentlicher Gesundheit zu tun haben, einen Psychologen oder Psychiater. Dann haben wir drei, die mit der Virologie zu tun haben, aber eine Person davon arbeitet für zwei Pharmafirmen. sozusagen.
Gast
Das ist wahrscheinlich der Drosten, oder?
Uwe
Nein, das ist eine Frau, die für die Firma Merck unter anderem arbeitet. Und diese Personen, die sind im Bis auf, achso, dann gibt es eben noch welche von der Charité. Also der Herr Drosten war bis Anfang April dort und dann ist er dort ausgeschieden. Und dann gab es noch einen zweiten, der Infektiologe dort war oder genauer genommen war der Gastroenterologe, also Internist. Und noch der Chef von Herrn Drosten, der Vorsitzende von der Charité dort. Und dann gab es noch eine andere von einer anderen Kommission, die aber auch innerhalb der Charité angesiedelt ist. Sprich, die Charité war temporär mit vier, aber dauerhaft mit drei Personen dort drin. Und wenn man sagt, okay, gemäß dem Gesetz soll das eine unabhängige Kommission sein, dann habe ich an der Stelle schon die erste Frage. Denn eins ist klar, wir wissen, dass der Drosten-Test, der PCR-Test in vielen Ländern kritisch betrachtet wurde. Und wenn jetzt von, ich sag mal, netto 18 Leuten oder 19 Leuten dann dreieinhalb von der Charité sind, dann ist das schon nicht mehr neutral.
Gast
Ja, genau. Und vor allen Dingen vergiss auch nicht Interessenskonflikt. Also Drosten verdient ja an jedem weltweit gemachten PCR-Test mit. Du hast es ja selber gerade angesprochen. Dieser PCR-Test hat ja nicht nur Deutschland ins Unheil gestürzt, sondern wurde ja weltweit mehr oder weniger eingesetzt in den Ländern, die halt eben bei diesem Pandemiespiel mitgemacht haben oder nicht. Und an denen hat an jedem einzelnen Test wirklich ganz, ganz persönlich Herr Christian Drosten mitverdient. Und dann durfte man bewerten, inwieweit dieser Test natürlich effektiv ist oder nicht.
Uwe
Und ein zweiter Punkt in diesem Gesetz, der nach meiner Meinung hier in der Kommissionszusammensetzung auch nicht eingehalten wurde, ist, dass das Gesetz sagt, dass die eben interdisziplinär erfolgen sollen, also sprich Wissenschaftler von verschiedenen Disziplinen, insbesondere auf Basis epidemiologischer und medizinischer Erkenntnisse. Also sie haben zwar Mediziner, aber sie haben nicht einen einzigen Epidemiologen dabei. Wir haben aber drei Virologen. Das heißt, wenn wir uns jetzt mal fragen, was ist der Unterschied zwischen Virologie und Epidemiologie, so ist der Epidemiologe derjenige, der was über die Entwicklung von Epidemien erzählt. So ein Virologe ist derjenige, der die Viren benennt und Modelle macht. Das heißt, alleine schon aus dieser Tatsache, dass wir hier keinen Epidemiologen haben, wissen wir jetzt schon an dieser Stelle, dass wir in dieser Expertise niemanden haben, der was dazu sagen kann, ob eine Pandemie überhaupt existiert, wie lange sie existiert und wann sie vielleicht aufhört. Da gibt es gar keinen Experten für. Und genauso wenig gibt es einen Experten für Statistik. Wir haben nur einen Ökonomen, aber keinen Statistiker. Das heißt, wenn kein Statistiker da ist, werden wir keine einzige Aussage haben, die belastbar ist zu Bettenauslastung, zu Sterbezahl und und und.
Gast
Richtig. Aber viele Menschen brauchen Vorbilder, die Vertrauen schaffen und entsprechend, denke ich mal, ist auch klar, wie da ausgewählt worden ist und wie da vor allen Dingen auch im Hintergrund gedacht worden ist. Gut, weiter im Text.
Uwe
Ja, im Grunde genommen gibt es Das dicke Buch, sage ich jetzt mal, die 160 Seiten, hat alle Inhaltsverzeichnisse, wo am Anfang erstmal kurz zusammengefasst wird, was sie so festgestellt haben. Das interessiert uns jetzt an der Stelle nicht. Und wichtig ist, dass die wirklich interessanten Punkte sind a, die Voraussetzungen ihrer Arbeit, das sind die Grundlagen der Evaluation. Also unter welchen Bedingungen konnten sie überhaupt ihre Arbeit machen? Und dann eben Punkt drei und vier Datenmanagement, Risikokommunikation. Die habe ich deswegen hier mal unterstrichen, weil die gar nicht beauftragt waren, sondern beauftragt waren im Prinzip alles, was jetzt unmittelbar mit den vorhandenen Maßnahmen zu tun hat, nämlich die Bekämpfung der Covid-Pandemie und dass da die rechtlichen Aspekte, weil ja so oft die Vorschriften geändert wurden, auch noch analysiert werden. Das versteht sich von selbst. Aber was das andere dort soll, das sind ja Empfehlungen. Das hat mich gewundert, weil ich bin ja auch Gerichtssachverständiger. Wenn ich einen Auftrag vom Gericht bekomme und etwas beantworte, eine Frage, die nicht gestellt wurde, ist mein Gutachten mangelhaft und ich werde aus dem Verfahren rausgeschmissen. Und hier haben wir jetzt also, ich sage erstmal roundabout 20 Experten plus 20 noch Hilfskräfte, die auch alle Professoren sind, die also genau wissen, wie die Rechtslage in solchen Dingen ist und die fügen da jetzt nach meiner Meinung zwei Punkte ein, die im Gesetz nicht drinstehen.
Gast
Also in der Aufgabestellung nicht drinstanden.
Uwe
Die stehen da dort nicht drin. Ja.
Gast
Während du vor Gericht, also teilweise bis hin zu vor Gericht, dein Gutachten verteidigen musst, ist es hier ja eigentlich einfach nur bei einer Vorstellung dieser Evaluation dieses Berichts geblieben. Die sind ja nicht vor Gericht, die sind ja nicht unter Eid oder irgendetwas, sondern die stellen eigentlich nur ihr komplettes Werk dar, ohne aber irgendeinen Anspruch auf Richtigkeit, Vollständigkeit oder dass das irgendjemand kritisch unter die Lupe nimmt.
Uwe
Völlig richtig. Das ist nichts, worauf ich hinaus will. Es ist ja eine Falscherfüllung, meine ich, des Gesetzes. Also insofern eine ungesetzliche Handlung. Das finde ich das Interessante. Möglicherweise mag ich mich da täuschen.
Gast
Was du hier reingeschrieben hast, sind das die Punkte, die auch im Prinzip in diesem Dokument die Kommission aufgeführt hat, dieses Gremium?
Uwe
Das sind jetzt die Punkte, wo es darum geht, unter welchen Voraussetzungen sie eigentlich ihre Arbeit angefangen haben. Zunächst einmal erklären sie, dass man jetzt nicht nach einem Jahr oder nach zwei Jahren mit solchen Aufgaben an die Hälfte herantreten müssen, sondern hätte das von Anfang an machen sollen. Das kritisieren Sie zu Recht. Also der Auftrag an Sie wurde zu spät erteilt, nämlich erst auf Grundlage dieses Gesetzes. Das wurde aber erst in 21 geschaffen und nicht in 20. Dann ist die Frage, mit welchen Daten könnten Sie arbeiten? Da stellt sich heraus, es gab innerhalb von Deutschland nicht genug Daten. Andere Länder um Deutschland herum haben bessere Daten. als wir in Deutschland, aber wir können deren Daten auch nicht einfach übernehmen. Dann kritisieren sie selber, dass ihr Gremium personell zu klein ausgestattet ist. Sprich, es sind so viele Gebiete, die sie mit 20 Mann eben nicht bearbeiten konnten und ihren Hilfsprofessoren. Und der Prüfungszeitraum war viel zu kurz. Das heißt, hier ist jetzt die zweite Stelle, wo wir sehen, wenn also die Beauftragten schon sagen, wir haben keine personellen und materiellen Kapazitäten, was soll dabei rauskommen? Mal abgesehen davon, dass sie später an einer Stelle in ihrem Text sogar selber sagen, dazu können wir nicht sagen, weil wir unterbesetzt waren im Bereich Epidemiologie und Statistik.
Gast
Wie du ja auch rausgearbeitet hast, genau. Und deshalb ist im Prinzip das Einzige, wovon sie im Prinzip in Aussicht stellen, dass sie das in diesem Bericht eingetragen haben. Die hat erzielt ein Ergebnis, eben einige Einsichten zu einigen Aspekten und Empfehlungen zu wichtigen Themen. Also kein vollständiges im Prinzip Werk, hinter dem sie sich auch vereinigen können, sondern eigentlich so eine Art Kompromiss, bei dem sich alle Seiten beschissen fühlen. Und das natürlich wahrscheinlich sehr schnell in der Schublade der Geschichte verschwinden wird. Aber da greife ich vor. Gut, lass uns weiter gucken, was denn konkret drin steht.
Uwe
Also im Grunde genommen ist es so, dass Sie dann weiter erklären, wie eigentlich die optimalen Voraussetzungen für eine Evaluation wären und dass Sie aber nicht genügend Daten haben und dass Expertisen fehlen. Und, und, und, und. Und dann geht es gleich als nächstes nachher in Punkt 4. Also ich bin schon viel weiter als du, Eli.
Gast
Also ganz kurz, liebe Freunde, wir können gerne euch Uwe's Ausarbeitung diesbezüglich zur Verfügung stellen. Wir springen ein bisschen, weil wir selber dann in die Beurteilung der Beurteilung kommen wollen. Und viele von euch werden sich wahrscheinlich hier verlieren. Die Experten unter euch aber, die wie gesagt tiefer ins Thema einsteigen wollen, geht auf etvideocontent.com auf Telegram. Und da werde ich euch dieses Dokument eben zur Verfügung stellen. Wir gehen aber hier rein in gleich die wichtigsten Punkte, die Uwe schon angemerkt hat, das Datenmanagement, was die ja auch beanstandet haben, das Gremium.
Uwe
Ja, also das Datenmanagement war eigentlich gar nicht beauftragt, jedenfalls nicht in der Form. So habe ich das jedenfalls verstanden. Macht aber nichts und hier haben sie aber auch gar keine eigene Expertise, sondern wir ziehen nicht ausdrücklich auf Fremdinformation, andere Fachgesellschaften, andere Expertenräte, andere Sachverständigenräte und die Leopoldina. Hier schreiben sie auch, sie haben keine eigene Expertise in Statistik und Epidemiologie. Das heißt, das Erstaunliche ist, sie sollen eine eigene Expertise machen. Was machen sie? Sie zitieren jetzt die Ergebnisse von anderen und verkaufen jetzt quasi in Ihrem eigenen Bericht. Warum das jetzt richtig sein soll, erschließt sich erstmal nicht, bis man dann mal auf die nächste Seite guckt. Ich will jetzt nicht in die Details reingehen, Sie kritisieren, was alles nicht ist und was alles besser sein könnte. Zum guter Letzt, da ist es ja die ganzen Indikatoren, da gehen wir noch
Gast
Ich gehe gleich weiter, aber einen Kommentar sei mir doch erlaubt, lieber Uwe. Also wenn Sie sich schon auf Fremdinformationen beziehen, dann könnte man ja sagen, okay, vielleicht ist das wenigstens diese unabhängige Fremdinformation von Experten, die man auch in so einer Art Werk erwartet. Nein, es sind dann auch noch irgendwelche Fachgesellschaften, die nicht näher definiert sind, zumindest bei dir hier. Ein Expertenrat der Bundesregierung müsste eigentlich sofort ausgeschlossen werden, weil dafür soll die Bundesregierung ja eben auf den Prüfstand gestellt werden. Man kann nicht denselben Expertenrat im Prinzip zu Rate ziehen, wenn man eben beurteilen soll, wie die Maßnahmen gelaufen sind, durch einen Expertenrat, den witzigerweise auch noch die Bundesregierung nicht nur gestellt, sondern auch noch finanziert und dann auch noch abgenommen hat. Und darüber hinaus Sachverständigenrat der Gesundheit, also Gesundheit, damit meinst du wahrscheinlich Pharma in allererster Linie oder Krankenkassen oder wer auch immer.
Uwe
Das weiß ich nicht, der heißt einfach so.
Gast
Also wer da jetzt drin ist, habe ich jetzt nicht überprüft. Ich würde einfach mal sagen, meine Vermutung ist, der hat im Prinzip auch finanziell profitiert von der Gesundheitspanik im letzten Jahr. Dass die Leopoldina keine unabhängige Organisation ist, ist jedem klar, der einmal mit der zusammengestoßen ist. Also was ich damit sagen möchte, liebe Leute, selbst bei der Fremdinformation, die sie zu Rate gezogen haben, in eben den Gebieten, wo sie sonst eben keine eigene Expertise hatten, haben die sich nicht an unabhängige Berater gewandt oder unabhängige Quellen gewandt, sondern an solche, die voreingefärbt waren. Okay, weiter im Text. Okay.
Uwe
Ja, und jetzt wird es eigentlich interessant, dass bevor Sie mit Ihrem eigentlichen Auftrag anfangen, Sie den ersten eigenen Punkt hier anführen, nämlich was alles zu optimieren ist beim Datenmanagement. Da sagen Sie ja, die Indikatoren, die bisher gewesen sind, zum Beispiel die Tageinzidenz, die hat ja die und die Probleme, weil eben die Dunkelziffer da falsch beleuchtet wird und dann gibt es keine Zufallsstichproben. Das ist ein ganz interessanter Punkt. Sie sagen ja, anstatt immer zu warten, bis die Pandemie da ist, muss man auch so irgendwie Proben nehmen. Und da führen Sie an, als Beispiel Großbritannien, die monatlich durch Zufall 150.000 Leute auswählen, die dann eine Zufallsprobe abgeben sollen. Das Das heißt, die müssen Fragen beantworten und müssen einen PCR-Test machen. Wenn man sich das jetzt mal vorstellt, Großbritannien hat 60 Millionen Einwohner, wir haben 85 Millionen, das ist also mindestens ein Drittel mehr. Das heißt, würde man jetzt dieselbe Relation auf Deutschland setzen, würden wir ungefähr 250.000 Leute pro Monat zufalls getestet werden. Und zwar auch dann, wenn keine Pandemie ist.
Gast
Na klar, um eine Kontrollgruppe aber zu haben.
Uwe
Das heißt, wir würden 250.000 Menschen mal zwölf Monate, das sind drei Millionen Menschen, Pro Jahr. Das heißt, drei Millionen Menschen würden nach diesem Vorschlag, nach diesem Verbesserungsvorschlag ohne Anlass regelmäßig, nicht regelmäßig, sondern getestet werden, um zu gucken, ob man was findet oder nicht. Also das hatten wir ja bisher auch noch nicht, dass man anlasslos testet. Dann sollen die Kontaktpersonen, die sollen nachverfolgt werden und zwar digital. Das ist ja dieses Thema Corona-App. So, aber nicht nur Corona ab, sondern dann wohl noch eine Stufe weiter. So, dann hat man erklärt, dass die Regierung da irgendwie die Vorschriften des Pandemieplans durcheinander geworfen hat, weil es gibt da mehrere Phasen, Anfangs-, Mittel-, Endphase so ungefähr. So, und man kann nicht alles so behandeln, als ob es nur eine Phase wäre. So, dann geht es darum, dass man gar keine Daten über die Betten hat und über die Versorgung der medizinischen Art. Das alles muss ja alles viel besser gemacht werden. Und dann brauchen wir auf jeden Fall ein Impfregister. Und wir brauchen natürlich Daten. Also nicht nur, dass wir ein Impfregister haben, sondern auch ein Gesundheitsregister, wo dann alles europäisch zentralisiert wird zu einem Datenaustausch. So, natürlich alles unter Datenschutzgesetze, damit auch die Gesundheitsdaten wunderbar eingehalten werden. So, und damit die Daten aber auch aussagefähig sind, sollen sie auch spezifisch sein. Das heißt, sie sollen nicht nur sagen, da ist jemand infiziert oder der ist krank, sondern auch wo er wohnt, was er für einen Beruf hat, wie er wohnt, also Wohnungsort, Beruf und auch seine Sozialkontakte. Wow. So und das ist also etwas, das fand ich schon eine ganz heiße Nummer, dass man das so nebenbei so einfließen lässt, obwohl das war doch gar nicht gewesen. Soll ich sagen, das muss ja alles optimiert werden. Also sie wollen etwas optimieren, was ja vorher noch gar nicht da war. Sondern die machen jetzt komplett neue Vorschläge, die ja weit über das hinausgehen, was bisher überhaupt je gemacht worden ist. Und natürlich logischerweise die Digitalisierung des Gesundheitswesens mit der elektronischen Patientenakte. Und insofern finde ich diesen Punkt Nummer vier, der da heißt Datenmanagement, das finde ich ist ein unerwarteter Hammer. Hätte man nicht gerechnet, denn im Titel der Expertise steht ja drin auf Seite eins, worum geht es da?
Gast
Moment, warte, ich gucke jetzt original nicht in deine Zusammenfassung. Evaluation der Rechtsgrundlagen und Maßnahmen der Pandemie-Politik. Rechtsgrundlagen und Maßnahmen.
Uwe
Rechtsgrundlagen und Maßnahmen. Jetzt aber sind wir auf einmal nicht bei Rechtsgrundlagen und Maßnahmen, sondern wir sind bei Punkt 4, Datenmanagement. Das ist doch was ganz anderes. Das ist doch ein ganz anderes Thema. Genau dasselbe gilt für Teil 5, die Risikokommunikation. Lese ich nur den ersten Satz auf dem Titel des Werkes, Rechtsrechtliches und Maßnahmen, komme ich doch nie auf die Gedanken, dass Risikokommunikation von Bedeutung wäre. Also, wenn ich ins Inhaltsverzeichnis gucke, gehe ich gleich zu Punkt 6 und 7, wo diese beiden Sachen drin sind. Aber Punkt 5, Risikokommunikation, den lese ich gar nicht, weil ich da gar keine Zeit für habe. So, und was soll ich machen? Was ist die Risikokommunikation nach Meinung dieser Experten, dass man die Öffentlichkeit gezielt über die Risiken der Pandemie und so weiter aufklärt, über die Maßnahmen. So, und was ist das Ziel? Damit die Bürger... Regierung die Maßnahmen abkaufen. Das heißt, die Maßnahmen wollen legitimiert werden und das soll den sozialen Zusammenhalt gewährleisten. Und wie soll man das jetzt machen? Jetzt kommen erstmal viele fromme Sprüche, nämlich man soll eben die Sachinformation verständlich vermitteln, faktentransparent und auf Augenhöhe soll man übermitteln. So, dann soll man auch mal zugeben, wenn man was nicht weiß und das transparent kommunizieren. Auch kontroverse Meinungen sollen erlaubt sein. Okay. Das ist das, was gefordert wird. Das sind die Grundsätze. Aber worum geht es eigentlich? Was ist das Ziel? Also die Grundsätze sind ja nicht zum Spaß da. Der Grundsatz ist nämlich der Kernpunkt der guten Impfkommunikation. Die Impfung großer Bevölkerungsanteile gilt als zentraler Baustein für eine nachhaltige Pandemiebewältigung.
Gast
Also wenn Sie das schon reinschreiben als Kernpunkt, dann weiß man ja, worauf die Immunsysteme hinaus wollen.
Uwe
Genau, denn ein entscheidender Faktor für das Erreichen hoher Impfquoten in Deutschland ist die Impfkommunikation. Das heißt, hier sehen wir auch schon, dass wir mit Sicherheit nicht von einer unabhängigen Expertise reden können. Denn wenn also schon das Ziel der Kommunikation ist, eben die Impfzustimmung zu erhöhen, Dann wird ja stillschweigend vorausgesetzt, dass es außer Impfen nichts anderes gibt. So, wenn jetzt die Experten tatsächlich unabhängig wären von dem, was die Ziele der Regierung sind, dann würden sie vielleicht zu ganz anderen Ergebnissen kommen. Vielleicht würde zu dem Ergebnis kommen, dass es besser wäre, die Herdenimmunität zu erreichen und es ausreicht, wenn zehn Prozent der Bevölkerung geimpft sind. Nämlich die, die besonders schwach sind, die benötigen das und alle anderen, die müssen die Pandemie so durchstehen.
Gast
Nur als Beispiel. Das heißt, andere Denkansätze sind ja hier überhaupt gar nicht drin.
Uwe
Und deswegen ist alleine diese Kernthese zeigt schon, dass diese Kommission überhaupt gar nicht unabhängig ist. Die ist ja mental schon völlig festgefahren. Da gibt es nur einen Denkansatz.
Gast
Und warum erwähnst du das? Ganz kurz, liebe Freunde, weil wir haben über Risikokommunikation gesprochen. Risiken gibt es natürlich im Zusammenhang mit einer Pandemie, aber die kann man auf die eine oder andere Art und Weise eben begegnen. Denen kann man so begegnen oder eben auch bewältigen. Und wenn man dann sieht, dass es, wenn es darum geht, welche Maßnahmen dann zur Risikobewältigung laut diesem Gremium beigetragen habe, dass man da sieht, dass es eigentlich nur eine Möglichkeit gibt, dies zu tun. Und das ist hier wichtig. Durch das Erreichen hoher Impfquoten und wie man dann also möglichst die Impfkommunikation in Deutschland durchzieht und gleichzeitig aber sagt, okay, kontroverse Meinungen sollten erlaubt sein. Man sollte auch mal zugeben, wenn man irgendetwas nicht weiß und das im Rückspiegel der Geschichte betrachtet, wie eben gegensätzlich das gelaufen ist. Wie eben man immer gesagt hat, man sei sich sicher, dass eine Impfung wirkt und ein zweiter Pieks nicht notwendig sei. Und vor allen Dingen, wie man kontroverse Meinungen eben wirklich ausgeblendet hat. Und dass man nie sich gefragt hat, liebe Freunde, ob es denn eventuell zum Beispiel, ich mutmaße jetzt nur mal einen Raum, liebe YouTube-Sensoren, auch mal hätte medikamentös die Krankheit behandeln können, anstatt einfach nur sie zu verhindern versuchen durch eine Impfung. Wenn man sich das alles im Prinzip vergegenwärtigt, dann sieht man auch, dass die Lesbarkeit dieses Dokuments entsprechend beeinträchtigt wird.
Uwe
Ja, und dann stellt sich eben die Frage, wie Sie die Kommunikation denn durchführen wollen. Und da wird es jetzt noch genauso interessant wie bei der Datenoptimierung. Nämlich, man braucht eine DACH-Kampagne, die national, multimodal, multilingual und multimedial ist. Also über das ganze Land. Auf viele verschiedene Weisen, in vielen verschiedenen Sprachen und über viele verschiedene Medien.
Gast
Uwe, ganz kurz ein Hinweis, erinnere dich zurück. Ich weiß nicht, ob du es noch im Kopf hast. Es gab doch mal diese wirkliche Werbekampagne, wo die O-Ton, den Günther Jauch und andere Prominente, wirklich, weil du von Dachkampagne sprichst, so sich haben ablichten lassen. Und ironischerweise, gerade als er sich so hat ablichten lassen, der geimpfte, wie heißt er da, Günther Jauch, hat er Corona gekriegt. Also so viel zum Thema, wie wortwörtlich sie diese Dachkampagne gefahren haben.
Uwe
Ja, und wer soll für diese Dachkampagne zuständig sein? Das sieht man jetzt hier nicht. Da schreiben also die Wissenschaftler selber, das muss eine konzertierte Aktion sein von Politik, Wissenschaft und Medien. Und das, finde ich, ist eine völlig unwissenschaftliche Aussage. Denn die Wissenschaft sollte ja frei sein und nicht sich mit der Politik liieren und auch nicht mit den Medien liieren. Das heißt, die Menschen, die so eine Forderung stellen oder das als Angebot darstellen, haben ja ganz vergessen, was der freie Geist der Wissenschaft ist. Denn sonst würden sie sagen, also die Wissenschaft, die Forschung ist mir heilig und die Politik, die will ich gerne beraten, aber nicht, dass ich mich mit der abstimme über Kampagnen und dann noch mit Marketingleuten aus den Medien. So, und was soll dann in diesen Dachkampagnen, die multilingual und national übers ganze Land gehen, weniger einfache, klare Botschaften, die so einfach sind, dass auch Menschen mit niederen Bildungsgraden sie leicht verstehen und die Maßnahmen sollen auch an der Stelle so einfach sein, dass sie sofort umgesetzt werden können. Ach, hier steht es ja, durch Vertreter von Staat, Wissenschaft und Journalismus.
Gast
Ich hatte es vorhin sogar angemerkt.
Uwe
Genau. So, und dann soll es aber zusätzlich zu dieser allgemeinen Kampagne, soll es noch Teilkampagnen geben. Und diese Teilkampagnen, die sollen jetzt auch bestimmte Zielgruppen komplett eingestellt werden. Nach Alter, nach Geschlecht, nach Bildungsgrad, nach Sprache, nach Kultur, sogar nach unterschiedlichen Persönlichkeits- und Charaktertypen. So, und man soll dann die Kampagnen so ausrichten, dass die Menschen emotional angesprochen werden und auch intellektuell. Und die sollen eben Informationen erhalten. Wobei das Wissen soll über die Kommunikationskanäle erlangt werden. Nicht, dass die Betroffenen das Wissen über diese erlangen, sondern dass die Regierung ihre Kampagnen über die Informationskanäle der Bürger macht. Und das bedeutet, wenn zum Beispiel es noch keine Pandemie ist oder man vielleicht eine erst im halben Jahr erwartet, Dann möchte der Staat jetzt schon wissen, nach diesem Vorschlag, wie die Bürger denken und fühlen. Um das zu wissen, muss er ihre Informationskanäle kennen, muss die analysieren und dann schneidet er mit diesem Wissen ganz spezifische Informationsangebote auf diese Zielgruppen zu. Und damit er das tun kann, braucht er Kooperation mit lokalen Akteuren. Und lokale Akteure sind also Leute vor Ort. Das sind auch zum Beispiel Influencer in bestimmten Gruppen. Das heißt, was wir hier haben, ist, dass der Vorschlag gemacht wird, dass Kampagnen nicht nur, wie wir es bisher kennen, über das allgemeine Fernsehen und die Zeitung laufen, sondern vor Ort In den Vereinen, in den Kirchen, in den Verbänden wird man angesprochen werden nach diesem Vorschlag, um sich informieren zu lassen über das zu erlangende Wissen, wie man sich gegen die Pandemie schützt. Und damit die Leute das auch mitmachen, wird an deren Solidaritätsgefühl appelliert. Das heißt, wenn wir uns jetzt also Zurück erinnern, Solidaritätsgefühl hatten wir doch auch. Auf dem Balkon stehen und klatschen oder sich distanzieren heißt Solidarität zeigen oder sich impfen heißt Solidarität zeigen. Also alle diese Konzepte hatten wir schon. Die Frage ist, was ist jetzt an der Stelle neu? Neu ist, dass hier jetzt eben die Zielgruppenansprache ist. Das heißt, man will bis in die einzelnen soziologischen Teilgruppen rein und dann seine Fachwissenschaftler dran setzen und Marketingstrategen, um uns dann eben dieses Wissen beizubringen.
Gast
Weil so eine Pandemie inzwischen natürlich auch medial gemanagt werden muss. Man muss sie nicht einfach nur medizinisch managen und möglichst unter Kontrolle bringen. Man muss sich natürlich auch ausschlachten können und besonders gut darüber kommunizieren können. Und dazu gilt es, wie dieser Fachausschuss offensichtlich gesagt hat, sich auch das nächste Mal, auch auf die nächste Pandemie, liebe Freunde, ähnlich tiefgründig vorzubereiten.
Uwe
Ja, aber es bedeutet auch, Eli, dass quasi unsere Informationskanäle überwacht werden sollen und zwar mehr als es bisher je gewesen ist. Das heißt, hier geht es darum, unser Denken und Fühlen zu analysieren, damit man uns vernünftige Angebote machen kann. Das heißt, wenn der Staat diesen Angeboten, Verbesserungsvorschlägen der Corona-Kommission folgen sollte, was ja durchaus möglich ist durch Gesetzesbeschlüsse wie auch sonst immer, Dann könnte es dazu kommen, dass der Staat mehr über uns weiß als wir selber. Der weiß, auf welchen Kanälen wir sind, der weiß, mit wem wir kommunizieren, der weiß, wie wir kommunizieren, der weiß, was für uns wichtig ist und dann kriegen wir genau solche Angebote. Und wenn wir dann mal genau auf der Seite, wo du bist, was ist das Ziel? Auf allen verfügbaren Kanälen und den immer neuen Varianten mit einer Vielzahl von Spots für Rundfunk, soziale Medien und Kino, Plakate und Postwurfsendungen, Beratungen, zum Beispiel in Impfzentren oder in Arztpraxen, aber auch Beratungsaktionen in Schulen, Betrieben, Freizeiteinrichtungen, Wanderausstellungen. Und für all diejenigen, die da nicht so im äußeren Leben sind, weil sie vielleicht zu alt sind, weil sie Sprachen nicht können und kein Fernsehen haben, da soll dann die zugehende Kommunikation stattfinden. Das heißt, wenn man deine Adresse hat, wirst du erstmal eine Post-Off-Sendung kriegen. Wenn du darauf nicht reagierst, wirst du Haustürbesuche kriegen. Das heißt, so wie wir früher Leute hatten, die anklingelten und dachten, können wir mal ein ernsthaftes Gespräch über Gott führen und darf ich Ihnen meine Bibel mal vorlesen, wird dann auf einmal jemand kommen und sagen, wussten Sie schon über dieses und jenes über die Pandemie.
Gast
Sehr passend, weil wir nennen sie ja auch nicht ohne Grund die Zeugen Coronas. Und du spielst ja auch auf die Zeugen Jehovas in diesem Zusammenhang an. Also das ist nicht weit hergeholt.
Uwe
Und wer sind diese Multiplikatoren, die benötigt werden? Auf lokaler und regionaler Ebene Ärzte, Lehrer, Vereine, Kirchen, Gewerkschaften, prominente Sympathieträger aus Sport und Kultur. Und dann sollen die gesetzlichen Krankenkassen ihre Programme in Kindertagesstätten, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Arbeitsplätzen usw. ausüben. Das heißt, wenn man sich das mal vergegenwärtigt, ja, dieser Vorschlag bedeutet nichts anderes als der Vorschlag, jetzt aus meiner subjektiven Interpretation, für eine multimediale Propagandakampagne, aus der es kein Entkommen mehr gibt. Du wirst zu deinem Sportverein gehen und da steht dann jemand und sagt, darf ich Ihnen mal meinen Flyer geben und kommen Sie doch bitte mal zum Gespräch zu dem und dem. Und da, das ist jetzt hier nicht auf den Folien erwähnt, es wird auch an das Solidaritätsgefühl appelliert, dahingehend, dass man quasi auch mitmachen soll. Das heißt, du wirst, wenn du irgendwo hingehst, in deinem Sportclub, da kann es sein, dass du dann auf einmal von deinem Vereinsvorstand angesprochen wirst und sagst, Eli, Kannst du nicht mal ein paar Plakate an die Wand hängen? Kannst du nicht mal das und das machen? Kannst du nicht mal einen Infoabend veranstalten?
Gast
Dass die Menschen in staatlichen Funktionen mit eingespannt werden und wahrscheinlich auch nicht einfach nur proaktiv sich daran beteiligen sollen, sondern wahrscheinlich auch, ist jetzt meine Hinzufügung, ich weiß nicht, ob die gehört oder angebracht worden ist in diesem Bericht, aber dass auch im Negativen Leute darauf hinweisen sollen, wenn einer sich dieser Solidarität halt eben nicht fügt. Und dass dann also denunziert werden soll und dass es eine Burgrat-Mentalität geben soll. Das kann ich mir schon vorstellen.
Uwe
Ja, das ist völlig richtig. Das ist sogar ausdrücklich erwähnt worden. Nein. Dass es nämlich ein Portal geben soll, wo man eben Falschinformationen melden kann.
Gast
Also eine Art Pets-Portal, liebe Freunde, über die ganzen Faktenchecks und Korrekturen hinaus, soll man jetzt im Prinzip nicht einzuarbeiten.
Uwe
Faktenchecker soll es auch geben, das ist zu dem Thema, dass eben, weil Falschinformationen ja eben viel rumgeistert, soll der Staat natürlich durch seine Faktenchecker feststellen, was davon richtig ist und was nicht und dann soll er es zeitnah klarstellen. So und wenn der Bürger, der soll aber ja eingebunden sein, das heißt der Bürger soll dann eben, wenn er der Meinung ist, dass irgendjemand Falschinformationen verbreitet, dann kann er, anstatt zu dem hinzugehen, zum Beispiel zu dir und sagt, ey, was du hier auf deinem Kanal verbreitest, das ist ja Falschinformationen medizinischer Art, Dann sagst du, halt die Klappe, ich habe jetzt hier noch eine nächste Sendung zu machen. Oder du drückst ihn aus deiner Mitgliedschaft raus. Dann macht der aber dann in deinem Petsportal, wie nannte man das früher, Diffamierung.
Gast
Ja, eine Denunziation mindestens.
Uwe
Denunziation, genau. In einem Denunziationsportal, was natürlich nur für die soziale Verträglichkeit ist, gibt er dann die Eingabe ein. Da gibt es jemanden, der hat vermutlich Falschinformationen verbreitet und dann kümmert man sich um den Fall.
Gast
Uwe, mir gruselt es schon, weil ich nur daran denke. Deshalb lasst uns diesen Punkt abschließen. Jetzt wird es spannend, liebe Freunde, weil jetzt kommen wir zu dem Punkt in diesem Bericht dieser Experten, liebe Freunde, wo sie die getroffenen Maßnahmen des Staates evaluieren. Die wichtigsten von denen wisst ihr natürlich. Also im Prinzip Lockdowns, Abstand halten und Maske halten und pipapo. Hat das also irgendwas gebracht? Lasst uns jetzt zu diesem Punkt übergehen, lieber Uwe.
Uwe
Ja, sehr gut. Im Prinzip geht es darum, dass Sie das in drei Themenbereiche aufspalten und sagen, okay, einmal, wie kann man Infektionen verhindern? Zweitens, wie kann man schwache Menschengruppen schützen? Und drittens, wie kann man unerwünschte Wirkungen abmildern? Zu zwei Themen haben Sie keine Aussagen treffen wollen, nämlich zu Kosten-Nutzen-Analysen und zu Impfungen. So, das heißt also, wir wissen ja, dass die Rechtmäßigkeit von Grundrechtseinschränkungen daran hängt, dass ja eben auch eine Angemessenheit da ist. Das ist eben genau diese Kosten-Nutzen-Rechnung. Dazu wollen Sie gar nichts zahlen, könnten Sie auch gar nicht. Sie haben ja gar keinen Statistiker dabei. Gut, Sie haben einen Ökonomen, der könnte ja vielleicht rechnen, aber nur über die reinen wirtschaftlichen Zahlen. Der kann ja nichts über Kosten und Nutzen im Gesundheitlichen sagen. Da hätten wir vielleicht einen Epidemiologen oder jemand anders gebraucht, den Sie leider auch nicht hatten. Und was auch ganz interessant ist, obwohl Sie später viel über 2G und 3G reden, über Impfung, wollen Sie aber kein Wort dazu sagen, inwieweit Impfungen überhaupt nützlich sind.
Gast
Das ist überhaupt nicht thematisiert worden. Das ist ganz gut zu wissen. Man ist davon ausgegangen, dass das die einzige Methode ist, mit der man arbeiten kann. Deshalb ist das so unerheblich, dass man im Prinzip gar nicht darauf Zeit verwendet.
Uwe
Zumal wir unter Punkt 4 gesehen haben, der Impfkommunikation, dass es ja gerade darum geht, eine höhere Impfbereitschaft herzustellen. Das heißt, man will eine höhere Impfbereitschaft herstellen, weiß aber gar nicht, ob Impfungen überhaupt nützlich sind. Das ist natürlich schon aberwitzig.
Gast
Hier, das ist das, was der Uwe gerade anspielt. Die Impfung, der Kernpunkt einer guten Impfkommunikation, darauf ist eingegangen worden, die Impfung größerer Bevölkerungsteile gilt als zentraler Baustein für eine nachhaltige Pandemiebewältigung. Die reden wirklich davon, dass man eine Pandemie nur mit einer Impfung offensichtlich bewältigen kann. Das spricht auch Bände.
Uwe
Ja, dann geht es aber um die Prävention. Das heißt, Prävention heißt im Grunde genommen, wie verhindert man, dass man infiziert wird und dass die Infektion sich weiter verbreitet. So, da haben Sie insgesamt vier Sachen, die Sie untersucht haben. Die Lockdowns, dann die 2G und 3G-Regelungen. Dann eben so eine kleine Gruppe, die rund um die Kontaktverfolgung und was damit zu tun hat, hängt dann die Schulschließung und die Masken. So, und was stellen wir dann fest? Ich glaube, ich sollte mir keine Langspielplatte mehr kaufen.
Gast
Aber das passiert, Freunde. Wir reden hier ununterbrochen am Stück. Und wenn ich das tue, geht es mir natürlich ähnlich wie Uwe. Also ich habe da Solidarität mit dir, weil ich aber auch weiß, was sowas anrichten kann. Okay, gut.
Uwe
Ja, bei Lockdowns. Also wir erklären erstmal, keiner genau weiß, was ein Lockdown ist, weil es gar keinen amtlich allgemeinen Begriff dafür gibt international, sondern jedes Land definiert das anders. Und dann stellt sich im Grunde genommen heraus, es gibt gar nicht so viele Studien oder wenn, dann sind die Studien unterschiedlich und man kann es überhaupt gar nicht wirklich beurteilen, weil die Kausalitäten sich nicht nachweisen lassen. Also die haben dann manchmal so lustige Formulierungen wie, es ist ja eigentlich ganz plausibel, dass es so sein müsste. Aber Plausibilität und Beweise sind immer zwei verschiedene Sachen. Also nur mal so als Beispiel, wenn man die Leute fragt, was ist denn plausibler, dass die Erde sich um die Sonne dreht oder die Sonne sich um die Erde, dann würden die meisten Menschen sagen, dass die Sonne sich um die Erde dreht, weil man sieht es doch. Das heißt, sieben Milliarden Menschen oder acht würden sagen, es ist ganz plausibel, dass sich die Sonne um die Erde dreht, aber es ist völlig unplausibel, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Also es kann etwas als äußerst plausibel erscheinen und trotzdem nicht wahr sein. Und deswegen sind alle Sätze, die heißen, ja es ist doch plausibel, die sagen nur, ich habe keinen Beweis. Und wenn ich keinen Beweis habe, ist meine Aussage eben unbewiesen. Ja. Und dann haben Sie oftmals auch Sätze, die was so mit Korrelationen zu tun haben, nach dem Motto, daraus könnte man wohl das und das ableiten bei so und so. Und dann sage ich mal, Korrelationen ist auch nicht so viel wert, denn wenn ich jetzt zum Beispiel...
Gast
Uwe, da bist du schon in der Würdigung. Lass uns mal wirklich jetzt Stück für Stück diese fünf Punkte durchgehen. Du hast sehr gute Tableaus vorbereitet, dass die Leute wissen, wie bewerten die diese unterschiedlichen Maßnahmen, also des Staates.
Uwe
Also jedenfalls Lockdowns, wenn sie überhaupt wirken, also es scheint Indizien zu geben, dass sie wirken, aber nur in der Frühphase. Und warum? weil die Bevölkerung da noch mitmacht. In den späteren Phasen ist die dann nicht mehr davon begeistert. Das heißt also, am Anfang einer Pandemie, das ist deren Empfehlung, da kann man Lockdowns einsetzen, auch wenn man nicht genau weiß, ob sie funktionieren oder nicht. Aber wenn man sie überhaupt einsetzt, dann da, aber nicht in der Mittel- und in der Spätphase.
Gast
Und das ist auch wiederum interessant, weil wir jetzt schon gehört haben, grüne Politiker haben uns das in Aussicht gestellt, dass die einen Lockdown auch für diesen Herbst, auch in dem dritten Pandemiejahr, immer noch weiterhin nicht ausschließen. Sieht man also schon mal, was die im Prinzip von diesen Empfehlungen hat. Öffnung 2G, 3G.
Uwe
Ja, 2G, 3G, da geht es im Grunde genommen um das Thema Testen und Impfen oder Impfen. Und nur testen, wie auch immer. Und da weiß man es aber auch nicht so genau, sondern man hat viele verschiedene Untersuchungen und die sind aber auch widersprüchlich. Und man glaubt also, dass eben die Impfung zumindest vor schwerem Verlauf schützt. Am Anfang dachte man auch, sie würde vor Infektion schützen, das tut sie dann aber nicht. Und man stellt dann fest, dass es wohl deutliche Indizien gibt, dass die Testen, die Impfungen eben nach drei Monaten etwa ihre Wirkung verlieren. Und dann hilft das eh nicht mehr. Weil aber die Ungeimpften genauso infektiös sind oder nahezu so infektiös sind wie die Geimpften, kann man ja im öffentlichen Leben das quasi praktisch gar nicht mehr unterscheiden. Deswegen Tests für alle.
Gast
Also Impfpflicht, dafür haben Sie sich, ich glaube, das kann ich abkürzen an dieser Stelle, für eine Impfpflicht haben Sie sich nicht ausgesprochen, aber eine Testpflicht für alle, die soll auf jeden Fall kommen.
Uwe
Genau, wobei aber eben auch ausdrücklich eben die Booster-Impfung, die dritte wurde da empfohlen, weil es heißt, ja... Das Bessere ist ja besser und man ist ja vor einem schweren Verlauf besser geschützt. Und wenn das so wäre, wäre das ja eben ein Vorteil.
Gast
Kontaktverfolgung, Quarantäne, Isolation, Test. Wie beurteilen die das?
Uwe
Ja, das ist also eben im Grunde genommen so eine Gruppe, die zusammengehört, weil in dem Moment, wo man infiziert ist, geht es ja um die Kontaktnachverfolgung. Die Gesundheitsämter haben da schlichtweg keine Kapazitäten für, deswegen braucht man eben die Warn-App. Die Warn-App hat aber das dumme Problem gehabt, dass sie in mehr als 50 Prozent der Fälle die Infizierten, die durch einen Kontakt, Fremdkontakt infiziert wurden, erst nach viereinhalb Tagen darüber informiert hat. Das heißt also, es nützt ja wenig, wenn ich in fünf Tagen die Mitteilung kriege, sie haben mich vor viereinhalb Tagen infiziert. Mit dem und dem Menschen. Das heißt, diese Technologie mit den ganzen Warn-Apps, die ist technisch extrem mangelhaft. Und dann stellt sich eben noch heraus, dass nicht so ganz klar ist, ob das überhaupt alles mit den Isolationen und Quarantänen wirklich eine Auswirkung hat, zumindest im größeren Stil, also jetzt auf die Nation bezogen, eben nicht. Das ist also vielleicht ähnlich wie beim Lockdown, da konnte man auch keine Kausalketten unmittelbar feststellen. Das betonen Sie überhaupt an vielen verschiedenen Stellen, dass man das alles nicht isolieren kann, diese Maßnahmen, weil ja immer Maßnahmen gebinde gemacht wurden, gleichzeitig mehrere Sachen. Und wenn ich gleichzeitig mehrere Sachen mache, kann ich ja nicht feststellen, was die einzelne Sache dann für eine Auswirkung hätte. Dann hätte man ja jetzt zum Beispiel eine Kontrollgruppe haben müssen.
Gast
Lass uns weitermachen.
Uwe
Also die Kontaktverfolgung, noch ein Satz dazu, die würde nur dann funktionieren, wenn sie eben so schneller läuft als das Virus und nicht andersrum. Bei den Schulschließungen, da ist es so, dass sie schlichtweg sagen, dazu können sie gar nichts sagen. Und das möchte doch bitte ein anderes Gremium mal klären.
Gast
Alles klar. Masken, die vermaledeiten Masken, die alle tragen mussten. Was sagen Sie zu den Masken?
Uwe
Ja, Sie stellen eben fest, dass es mit den Masken total verschiedene Masken gibt. Eben die normalen Masken, dann eben die medizinischen Masken und die FFP2- und FFP3-Masken, die Partikel filtern. Aber auch dort gibt es keine klinischen Studien. Das Interessante ist, das meiste, was man hat, sind Laborstudien. Man hat dann Befragungsstudien nach dem Motto, wie geht es Ihnen, wenn Sie eine Maske tragen? Und man hat Tierexperimente. Und da musste ich für mich so ein bisschen lachen, wieso man Tierexperimente hat. Wir haben seit zwei Jahren Pandemie. Allein in Deutschland haben 80 Millionen Menschen gefühlt die Maske getragen. Und dann haben wir keine Menschenstudien. Das ist ja unvorstellbar. Und vor allen Dingen, die beziehen sich ja jetzt nicht nur auf Deutschland, sondern auch auf internationale Studien. Also weltweit gibt es keine Menschenstudien, obwohl acht Milliarden Menschen Masken getragen haben zwei Jahre lang.
Gast
Die Effizienz von Masken. Also haben wir immer noch, nach der eigentlich der einzigen Pandemie, an die ich mich überhaupt erinnern kann, liebe Freunde, haben wir immer noch offensichtlich diesem einen wichtigen Tool, auf das sich bis heute so viele Leute beschränken, haben wir immer noch keine Studien gemacht. Genau.
Uwe
Und nicht nur das. Es ist vor allen Dingen so, dass eigentlich egal, ob die Masken für sich jetzt technisch funktionieren würden oder nicht, man hat festgestellt, das reklamieren sie auch, dass viele Menschen die Masken nicht richtig tragen. Und wenn sie nicht richtig getragen werden, kann der Effekt nicht nur null sein, sondern sogar negativ. Es kann sogar sein, dass man mehr schädliche Luft nach außen pumpt aus deinem Körper heraus, als wenn man die Maske richtig tragen würde. Und man stellt auch fest, dass man für Kinder gar keine Kindermaskengrößen hat. Dass vielleicht auch ein Unterschied ist, ob man die Maske nur kurz oder mehrere Stunden trägt. Das ist aber nicht so genau erforscht. Also ob es irgendwelche Nachteile gibt, zum Beispiel Gesundheitsschäden, Kopfschmerzen oder Reizbarkeit durch Masken oder Lernschwierigkeiten, darüber gibt es anekdotische Evidenzen. Das heißt, es gibt Leute, die behaupten das, aber wissen tut man es nicht. Und weil aber die Masken so schlecht getragen werden und oftmals auch auf einem kleinen Örtchen oder im Aufzug einfach abgenommen werden und danach mal die Tür auch mal wieder aufgesetzt werden und quasi praktisch nichts nutzen an der Stelle, keiner sie vernünftig trägt. Deswegen sollte man Masken nur da tragen, wo es Sinn macht. Draußen vermutlich nicht, auch im Supermarkt nicht, weil dort ist die Ansteckungsgefahr nicht so hoch, sondern eher im privaten Bereich.
Gast
Im privaten Bereich soll man Masken tragen? Ja. Ja, gerade da, wo die Leute endlich der Maske entkommen sind, empfiehlt hier dieses wunderbare Expertengremium, um zu sagen, nein, nein, da müsst ihr sie gerade aufsetzen.
Uwe
Ja, und man sollte FFP2-Masken, die sollten eigentlich nur in medizinischen und pflegerischen Bereichen getragen werden.
Gast
Ja, erinnert euch daran, liebe Freunde, dass ihr also einen Expertenrat, ein sogenanntes Corona-Gremium zitieren könnt, das aus 20 Experten besteht, wenn ihr das nächste Mal in der Bahn zum Beispiel im Hochsommer bei 30 Grad im Schatten angesprochen werdet, warum ihr denn nur eine Stoffmaske tragt, anstatt das FFP2-vorausgesetzte Modell. Okay, Uwe, lass uns weitergehen im Sinne der Zeit. Ja, nächster Punkt, genau.
Uwe
Unerwünschte Wirkungen sind insbesondere bei Familien mit kleinen Kindern. Da gibt es unendlich viele Probleme und es stellt sich heraus, dass die Probleme wohl mehr auf Lasten der Frauen als auf Lasten der Männer liegen und deswegen empfiehlt die Kommission eben ein Gender Budgeting. Das heißt, wenn es also Unterstützungsgelder gibt, sollen die zukünftig auch nach Geschlecht gestaffelt werden. Nach dem Motto Frauen sollen mehr kriegen als Männer. Wie das dann genau ist, einmal dahingestellt. Dann gibt es natürlich auch Menschen in schwachen Lebenssituationen, die haben ein höheres Infektionsrisiko. Das sind nicht nur körperlich und geistig Kranke oder alte Menschen, das können auch Aussiedler sein oder Menschen, die in irgendwelchen Heimen wohnen. Und für die braucht man auch eine zielgruppengerechte Prävention. Das heißt, die brauchen etwas Eigenes. Also zum Beispiel, wenn jemand jetzt in einem Wohnheim ist und alle sind erkrankt und er gerade nicht, dann muss er eine Möglichkeit haben, woanders einquartiert zu werden. Und dann gibt es womöglich auch ökonomische Probleme. Aber da sind Sie sich nicht so ganz sicher.
Gast
Da haben Sie an zwei Stellen im Bericht auch zwei verschiedene Aussagen.
Uwe
Einmal sagen Sie, ja, es gab zwar Wirtschaftseingriffe von 350 Milliarden Euro und 60 Milliarden Investitionen, die nicht getätigt wurden, aber es gab ja quasi keine Insolvenzen und keine Arbeitslosen und sonst nicht was.
Gast
Es gab keine Insolvenzen und keine Arbeitslosen geführt? Ja, jedenfalls. Deutschland war in Kurzarbeit, wie das hieß, und so viele Mittelständler haben Pleite gemacht und wurden aufgekauft und Amazon hat im Prinzip sich noch und nöcher hier irgendwie verrückt verkauft. Und die sagen, es gab keinen wirtschaftlichen Faktor.
Uwe
Ja, also das hatten sie dann an einer Stelle quasi erklärt, das hat die Regierung doch relativ gut abgefedert. Und an einer anderen Stelle sagen sie dann, Also dazu können Sie eigentlich gar nicht sagen, weil es ist so komplex und wenn, dann hätte es ja auch Auswirkungen über Jahre hinweg. Das heißt, man kann das nicht schätzen und deswegen kann man da auch keine Empfehlung machen. Okay, die hatten ja auch nur einen Ökonomen dabei. Ja, soweit zum Thema 6, Bewertung der Maßnahmen.
Gast
Jetzt die rechtlichen Aspekte. Wir sind im Endspurt, liebe Freunde, und dann noch die kolossale Würdigung von Uwe.
Uwe
Ja, die rechtlichen Aspekte sind, es wurde ja immer mal die epidemische Lage festgestellt. Und das war ja eine merkwürdige Sache, dass eben das Parlament das feststellen konnte. Und da haben die Juristen, die sechs, haben sich darauf geeinigt, dass sie gesagt haben, es ist insgesamt eine rechtlich fragwürdige Konstruktion. die insofern nicht dauerhaft funktionieren kann. Man soll das bitte gefährlichst zukünftig über bessere Gesetze regeln, sprich ein Infektionsschutzgesetz das genauer machen, aber nicht, dass da irgendwie so spontan was gemacht wird. Also sprich, dieses Institut ist quasi jetzt so als Notbehelf angesetzt worden, aber das ist gar nicht nötig. Man kann das mit unseren Gesetzen auch anders regeln, und zwar so, dass es dann eben sauber ist. Dann, was Sie erklärt haben, ist die Sondervollmachten für Gesundheitsminister, die halten Sie doch in Grund und Boden für verfassungswidrig. Und zwar derart, dass sie eigentlich das Verfassungsrecht auf den Kopf stellen, dass wenn der Gesundheitsminister solche Vollmachten hat, das sei quasi unmöglich. Und deswegen müssten solche Ermächtigungen durch eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes geregelt werden. Bei den Schutzmaßnahmen, da haben Sie dann auch diverse Unstimmigkeiten in der Formulierung gefunden. Das ist für uns nicht so interessant. Aber auch dort haben Sie zwei oder drei Paragrafen gar nicht bearbeitet, weil die erst jetzt 2022 zum Tragen gekommen sind. Da hatten wir keine Zeit dafür. Und stellen eben fest, ja, die Gesetze, die sind da nicht sauber formuliert und man muss diese Regelungen optimieren. Wobei, wenn man genau hinguckt, dieses Optimieren eigentlich nach meinem Laienrechtsverständnis so ist, dass eigentlich zukünftig nicht mehr über Verordnung geregelt wird, außer die Details im Land, ja, aber ansonsten, also in dem Bundesland, aber ansonsten wird alles über Bundesgesetze geregelt, was zu Deutsch heißt, es gibt dann auch kein Einspruchsrecht. Also es ist dann eben Gesetz. Und wenn es Gesetz ist, dann sind wir in einer anderen Beschwerdefunktion. Du kannst ja auch nicht sagen, Straßenverkehrsgesetz, da bin ich jetzt gegen oder so. Versuch doch mal das Gesetz abzuschaffen.
Gast
Na gut. Aber dagegen kann man ja doch vor dem Verfassungsgericht klagen. Und wenn im Gegensatz nur per Verordnungen regiert wird, das haben wir ja auch zu Recht kritisiert, weil dann wird in einer Nacht-und-Nebel-Aktion eben über im Prinzip Parlamente hinweg nur von Ministern oder von entsprechender Frontfrau oder dem Frontmann, Kanzler, Kanzlerin eben entschieden. Also wie man es macht, macht man es falsch. Aber bis jetzt gibt es da nicht mal eine gesetzliche Definition für viele dieser Momente, die wir halt eben erlebt haben. Und das haben die offensichtlich festgehalten.
Uwe
Jetzt da kommen bei dir die Entschädigungen. Genau. Unternehmen haben womöglich Nachteile erlitten und bisher gibt es im deutschen Recht nach Ansicht der Juristen hier aus der Kommission gar kein Entschädigungsrecht. Und das müsste man quasi ändern. Und da haben wir zwei Möglichkeiten sich ausgedacht, die Sie auch empfehlen. Eine Versicherungspflicht gegen Pandemie sozusagen. Da könnte man entweder die Versicherungspflicht freiwillig machen oder aber eben eine Pflichtversicherung, so wie wir das beim Kfz-Flight kennen. Und das, denke ich, wäre vielleicht sogar eine pfiffige Idee und die Alternative wäre ein Fonds, wo die Unternehmen sich verpflichten, jährlich einen bestimmten Betrag in eine Kasse zu zahlen und wenn dann eben die Pandemie kommt und ihr Unternehmen Not leiden wird, dann nehmen sie aus der Kasse wieder raus. So, und das halte ich persönlich für Windei. Wenn ich an die Sparkassen denke, die besonders gut abgesichert sind, die haben auch einen Fonds, da zahlen die 0,8 % im Jahr ein. Das sind in zehn Jahren 8 %, in 100 Jahren 80 %. Und wenn ich also jetzt nur ein Jahr lang keine Einnahmen habe, bin ich nach neun Monaten aus dem Fonds pleite. Das heißt, da nützt mir der Fonds nichts mehr. Also sprich, diese Art von Fonds, den ich selber bezahle, der kann ja wahrscheinlich gar nicht funktionieren. Gut, aber das konnte man nicht wissen, man hatte ja nur einen Ökonomen an Bord.
Gast
Ja, richtig. Und es ist ja auch nicht so, als wenn das nicht wirklich die globale Weltwirtschaft quasi hat aus den Fugen fallen lassen und dass man das schon hätte bedenken müssen, wenn man hier evaluiert, inwieweit eben die Maßnahmen vielleicht auch mit dazu beigetragen haben, dass quasi das gesamte Weltwirtschaftssystem mindestens ins Wanken geraten ist, vielleicht sogar am Abgrund steht. Ist so eine lapidare Nebensächlichkeit ganz am Rande, die kann man schon mal übersehen. Lass es zur Würdigung kommen. Ich nehme an, die wird gesalzen sein oder gepfeffert, je nachdem wie du heute drauf bist. Wie schätzt du also insgesamt die Sachlage ein, wenn der Staat hier staatliche Mandatsträger dazu ernennt und noch dazu eben deren Arbeit finanziert und dann sogar abnimmt, ohne sie zu kontrollieren, um entsprechend zu beurteilen, wie gut der Staat halt eben in einer Pandemie abgeschnitten hat?
Uwe
Zunächst einmal ist die Kommission schon falsch zusammengesetzt. Es fehlt ein Epidemiologe, obwohl der im Gesetz quasi ausdrücklich vorgeschrieben ist. Dann steht ja auch drin, dass es eine unabhängige Kommission sein soll. Das kann sie nicht sein, wenn drei oder vier Leute vom Der Charité-Stamm, die quasi ihren wichtigsten Mitarbeiter hat, der den führenden Testen dort publiziert und propagiert. Da fehlt es mehr in der Unabhängigkeit. Und es fehlt eben auch ein Statistiker, der mal was über die ganzen Verhältnisse von Bettenauslastung, von Krankheitsfällen und Schwerbekrankungen und von Toten erzählt. Das heißt, da sind ja schon mal wichtige Punkte in der Personalzusammensetzung gar nicht da. Dann wurden verschiedene Themen überhaupt gar nicht behandelt. Ob Impfungen überhaupt förderlich sind, um eine Pandemie zu bekämpfen, wurde ausgeklammert. Das Thema Schule wurde komplett ausgeklammert und noch ein paar andere Themen.
Gast
Du warst bei drei, die haben eigenmächtig zwei zusätzliche Themen quasi eingebracht in ihrer Arbeit. Aber du spekulierst, dass das vermutlich natürlich mit den Geldgebern abgesprochen war.
Uwe
Nicht mit den Geldgebern, sondern mit den Auftraggebern. Auftraggeber ist ja das Bundesgesundheitsministerium. Das Gesundheitsministerium und die Bundesregierung. Nein, es ist nicht die Bundesregierung, sondern es ist der Bundestag. Der Bundestag.
Gast
Ja, das Parlament. Dadurch, dass es in ein Gesetz gegossen war, dass es diese Evaluierung geben musste.
Uwe
Also die Bundesregierung, der Auftrag ist erteilt worden vom Gesundheitsministerium, aber die Bundesregierung sollte Sachverständige nennen und der Bundestag sollte Sachverständige nennen. Verständigen nennen. Das ist also der Tenor dabei. Jetzt muss ich mal gucken, jetzt habe ich mich gerade verschlagen hier.
Gast
Punkt 4. Zu den meisten Themen werden keine validen wissenschaftlichen Beweise erbracht, sondern ledige Vermutungen.
Uwe
Ja, das ist ganz interessant. Es wird sehr viel erzählt, aber wenn man genau hinguckt, sind das alles nur Vermutungen. Es könnte was sein, Korrelation, Plausibilitäten, Annahmen oder es ist doch ganz plausibel das. Solche Aussagen sind da häufig und das bedeutet für mich, dass man eigentlich in den meisten Aussagen nur gar nichts weiß. Und teilweise widersprechen sich einen Absatz früher und gegenüber einen Absatz später. Also es mag sein, dass das eine stilistische, linguistische Problematik ist, weil vielleicht mehrere Leute an dieser Arbeit gesessen haben und das formuliert haben. Aber wenn man es dann eben genauer liest, dann merkt man, dass da irgendwas nicht stimmt.
Gast
Dafür kann ich auch ein konkretes Beispiel geben, was mir aufgefallen ist. An einer Stelle hast du erwähnt, die haben den ökonomischen Impact, also im Prinzip die Auswirkungen der Pandemie einerseits nicht einschätzen können, weil da hat denen auch die Ökonomen gefehlt. Andererseits sagen sie dann bei der Entschädigung, wenn sie gesagt haben, die gucken sich an, wie hat man die Menschen entschädigt von dieser Pandemie, da haben sie doch ganz genau hingeguckt und haben gesagt, okay, jetzt bräuchte es vielleicht einen Fonds, hier bräuchte es eine Versicherung, hier bräuchte es sonst was und geben auf einmal Empfehlungen ab auf dem ökonomischen Bereich, von dem sie vorher gesagt haben, da fehlt denen die Expertise.
Uwe
Das sind eben solche Sachen und teilweise sind die Aussagen derart aus meiner Sicht hanebüchen, dass ich sie als schlicht und unwissenschaftlich betrachten würde. Punkt 6.
Gast
Die Expertise in Nummer 7 rechtliches macht als einziger Bestandteil des Berichts einen fachlich soliden Eindruck. Ihre wie ihre gebührt, das wollen wir auch mal erwähnt haben.
Uwe
Ja, also das fand ich ganz gut, was Sie dort gesagt haben. Es schien substanziert zu sein. Andererseits rechtliche Sachen sind natürlich auch einfacher zu urteilen als unbekannte gefährliche Viren. Im Grunde genommen haben Sie also zu der ganzen Viren-Thematik nichts Konkretes ausgesagt, sondern hauptsächlich nur spekuliert und vermutet. Das hat Sie aber nicht davon abgehalten, auf Basis Ihrer Grundannahmen Nämlich, dass man auf jeden Fall eine hohe Impfbereitschaft haben muss. Es wird sogar an einer Stelle mal gesagt, das Ziel muss sein, dass eben oder die Maßnahmen müssen so lange gemacht werden, bis die weltweite Impfquote erreicht ist.
Gast
Das ist also das einzige Ziel der Maßnahmen. Nicht etwa, wie gut hat man das durch die Pandemie geschafft, sondern es gibt ja im Prinzip nur eine Pandemiebewältigungsmethode. Das ist die Impfung. Also muss alles reduziert werden auf diese einzige Maßnahme.
Uwe
Genau. Und noch zum Widerspruch mit den Wirtschaftlichkeiten. Jetzt wurde immer darauf hingewiesen, dass 292 Menschen irgendwo auf der Welt hungern und 80 Millionen Kinder keine Schutzimpfung gegen bestimmte Viruskrankheiten bekommen. Und dass das dann eben direkt formuliert.
Gast
Die sind auch überhaupt nicht darauf eingegangen, auf den internationalen Vergleich, dass es zum Beispiel einen ganzen Kontinent gibt. Ich spiele auf Afrika an, wo die Impfquote 15% ist und dass die dennoch nicht irgendwie zu eben 85% ausgestorben sind.
Uwe
Das findet überhaupt keiner mehr. An einer Stelle steht auch ausdrücklich, dass zum Beispiel bezüglich der Wirksamkeit von 2G und 3G man schwedische Studien nicht berücksichtigt hat.
Gast
Ah ja, genau. Denn warum sollte man das auch machen? International sich mal ein bisschen umzuschauen.
Uwe
Ja, und das ist dann für mich eben unwissenschaftliches Verhalten. Oder aber das heißt ja, wir müssen Literaturrecherchen machen. Und die sollen dann aber auch inkludierend und explodierend sein. Was zu deutsch heißt, von aller wissenschaftlichen Literatur wird erstmal ausgewählt, was überhaupt später genauer angeguckt wird. Dann gibt es Kriterien, Ausschlusskriterien. Das gibt es doch in der Wissenschaft nicht, dass man nicht alle wissenschaftlichen Arbeiten zur Kenntnis nimmt und dann die prüft und dann nach dem Verständnis- und Erkenntnisgrad das beurteilt. Nein, die schreiben, dass sie empfehlen, dass man Ausschlusskriterien macht.
Gast
Und erinnere dich zurück, eigentlich haben Sie ja gesagt, kontroverse Meinungen sollen zugelassen werden.
Uwe
Genau. Wie sollen denn da kontroverse Meinungen möglich sein? Wenn dann zum Beispiel die meisten sagen, wir müssen auf jeden Fall die Impfkampagne vorantreiben, weil das ist das Einzige. Es kommen aber zehn Wissenschaftler und sagen, wir haben aber festgestellt, dass es besser ist, wenn wir die Methode ABC machen. Da sagen die ja, das könnt ihr noch so viel feststellen, eure Studie nehmen wir jetzt nicht zur Kenntnis, die ist mal ausgeschlossen. Punkt.
Gast
Ja, gut, in Ordnung. Lass uns zum Punkt 8 kommen, das ist ja auch ein wichtiger. Die Regierung reicht bis zum 30. September eine Stellungnahme zu diesem Bericht an den Bundestag ein. Jetzt wird es witzig, weil wir uns ja auch fragen wollen, liebe Freunde, was bringt das eigentlich jetzt alles? Dieser Evaluierungsbericht, wird der irgendwas eben jetzt bewegen? Wird er vergeben und vergessen sein? Und dazu sprichst du hier ein bisschen darauf an, was in der Zukunft also noch in Aussicht steht. Danach, nach diesem 30. September, dieser Stellungnahme, Entscheidet der Bundestag über das weitere Vorgehen, bis dahin ändert sich erstmal gar nichts. In puncto auch quasi Vorbereitung für den jetzt auffahrenden Herbst haben die bis zum 30.09. Zeit für eine Stellungnahme zum Bericht. Sie werden wahrscheinlich wie den Bericht selbst diese Stellungnahme allein, ich mutmaße, in den Raum mehrfach verschieben, vielleicht sogar komplett irgendwie vergeben und vergessen, weil bis zum 30.09. genügend Herbst da sein wird, um eine neuerliche Panik eben zu schüren. Und selbst wenn eine Stellungnahme dann irgendwann sagt, ja okay, das finden wir alles klasse oder das finden wir alles vernichtend, dann haben die ja überhaupt keine Verpflichtung entlang irgendwelcher Empfehlungen, die hier irgendein Expertenrat gegeben haben mag, eben irgendwie ihr Verhalten und ihre Gesetzgebung anzupassen.
Uwe
Sie haben nämlich die Möglichkeit, die Empfehlungen unter Punkt 4 und 5, nämlich das Datenmanagement zu verbessern und fünftens eben die Informationskampagnen zu optimieren. Das kann man ja machen. Das haben wir in dem Maße ja noch nicht.
Gast
Das werden die tun, in der Tat werden die noch mehr in unsere Privatsphäre eingreifen, werden die uns bei der nächsten Welle noch intensiver bombardieren mit Kommunikation von unten, oben und allen anderen Richtungen. Worauf ich hinaus wollte ist, es ist eigentlich nur eine Empfehlung, es ist kein in Stein gemeißeltes Gesetz, dass man jetzt vor dem Verfassungsgericht erst noch anfechten müsste, bevor man es umsetzt, sondern es ist nur eine Empfehlung eines Gremiums. dass da gekommen ist, gegangen ist und das im Prinzip noch eine Stellungnahme zu erwarten hat, so nach dem Motto, schön, dass ihr es gemacht habt, vielen herzlichen Dank, wir bedanken uns, aber ihr habt ja ohnehin schon euer Honorar dafür bekommen und was wir dann damit machen, das ist entsprechend uns überlassen, weil wir sind gefälligst die Regierung und haben euch auch bezahlt und finanzieren weiterhin eure Institute. Ja, ein Wort von dir, weil vielleicht bin ich ja immer wieder zu emotional. Teilst du das oder siehst du angesichts dessen, dass es ja doch durch ein paar Medien gegeistert ist, siehst du da jetzt die Möglichkeit, dass ein öffentlicher Druck oder sowas entsteht, wenn man sowas hier liest. Der Cicero hat jetzt hier geschrieben, die Kritiker, sie hatten recht, Corona-Evaluation, wenn du siehst, Huch, Adblocker deaktivieren, habe ich eigentlich schon gesehen. Gut, ich gehe mal auf die nächste Seite. Experten, Corona-Maßnahmen waren nur teilweise wirksam, schreibt immerhin die Süddeutsche Zeitung. Glaubst du dann, dass tatsächlich das irgendwie sich verändern wird? Ja, ich glaube was.
Uwe
Also ich glaube, das ist meine subjektive Meinung. Ich glaube, dass dieser Expertenkommissionsbericht ist für mich ein trojanisches Pferd. Wie ein trojanisches Pferd. Es ist die Sandwich-Methode. Am Anfang des Berichts sind völlig unwichtige Punkte. 1, 2, 3. Und dann hinten 6 und 7, das ist, worum es in dem Bericht geht. Und die Punkte 4 und 5, die im Bericht waren, die liest man gar nicht. Aber die haben es viel mehr in sich. Ich glaube, dass die Kritiken in Punkt 6 und 7, die haben, zwar einerseits sind die richtig, wenn man sagt, ja, wir haben keine Daten, wir können das nicht wissen, das nicht wissen, das ist nicht verfassungsgemäß und das muss geändert werden. Aber die Konsequenz muss man doch mal im Gesamtpaket betrachten. dass es eigentlich ein Optimierungspaket ist, was die Kommission der Regierung an die Hand gibt und sagt, bitte macht doch zukünftig eure Gesetze so, dass der Bürger gar nicht erst anfängt rumzumeckern. Und damit er das nicht tut, gebt ihr ihm eine allseite 360 Grad Rundumbeschallung. Damit ihr auch wisst, wie er denkt und damit ihr gar nicht erst auf falsche Argumente kommt, kört doch bitte alle seine Kommunikationskanäle ab und macht ihm Argumente, die sein Fühlen und Denken entsprechen. Das heißt, was man, wenn Leute sagen, in den anderen Kommentatoren, die Regierung hat einen Ohrfall gekriegt und das und das, das ist doch nur die halbe Wahrheit. Das ist die halbe Wahrheit, weil die Regierung mit dem Handwerkszeug, was sie jetzt vorgelegt bekommen hat, wenn sie es denn umsetzt, demnächst noch viel intensiver machen kann.
Gast
Weil im Prinzip haben die nicht evaluiert, ganz kurz, lieber Uwe, die haben nicht evaluiert, ob die Maßnahmen richtig waren. Sie haben nur evaluiert, wie man die getroffenen Maßnahmen optimieren kann. Genau. Das haben die evaluiert.
Uwe
Meine Fresse.
Gast
Einerseits war es natürlich zu erwarten, weil was willst du erwarten von einem noch so viel im Prinzip hochgelobten Expertenrat, wenn die alle von irgendwelchen Instituten kommen, wenn die alle entweder selbst direkt im Prinzip finanziell profitieren von diesen Maßnahmen oder aber im Prinzip deren Institute dranhängen, deren Kollegen dranhängen, deren Existenz dranhängen, teilweise was auch immer und die dann wahrscheinlich fürstlich dafür entlohnt werden. Die werden ja auch nicht unabhängig wahrscheinlich bezahlt, unabhängig davon im Prinzip, was die da zu Tage fördern. Weil natürlich gibt es dann eine passive retroaktive Wirkung. Schreiben die ein vernichtendes Urteil, kürzt man denen im Nachgang entsprechend das Gehalt, feuert die unter irgendwelchen Hanebüchen im Prinzip vorwenden aus ihren Positionen heraus, kürzt deren Forschungsbudgets oder was auch immer. Entsprechend war es ja auch klar, dass die in Anführungszeichen ein Erfolgshonorar nur bekommen und kein wirklich unabhängiges Honorar. Und wenn man das alles nochmal zusammenpuzzelt auf die Art und Weise, wie wir das heute auseinandergenommen haben, aber dann halt eben das Gesamtbild betrachten, ist ja auch klar, dass man natürlich dann entsprechend halt nichts anderes tun kann, als zu sagen, war vielleicht nicht alles perfekt, wie ihr das jetzt in dieser Pandemie gemanagt habt, aber keine Sorge, mit unseren Ratschlägen und vor allen Dingen ohne irgendetwas anzupassen, also ohne jetzt, sag ich mal, eure Maßnahmen groß zu überdenken, müsst ihr nur ein bisschen an diesen Feinschrauben dort justieren, damit das nächste Mal alles klappt. Das ist ja im Grunde der Tenor dieses Dokuments dort.
Uwe
Genau so ist es. Nach der Pandemie, vor der Pandemie steht wortwörtlich so im Text.
Gast
Nach der Pandemie ist vor der Pandemie.
Uwe
Wortwörtlich so in diesem Text.
Gast
Wenn ihr es nicht glaubt, liebe Freunde, ich bin ja geneigt, dem Uwe alles zu glauben, aber auch ihn sollte man mal kritisch hinterfragen und selbst mich natürlich sowieso. Dann holt euch doch sehr gerne diesen Text. Ich gebe ihn euch jetzt unmittelbar in beide Chats, nein, Entschuldigung, alle drei Chats mit rein. Falls ihr euch fragt, wieso denn drei Chats? Ja, ja, wir laufen auf unserer eigenen Plattform mit, Crowdbunker, die zensursicher ist. Und ihr könnt sehr gerne dieses PDF entsprechend euch runterladen. Die Bundesregierung sei es gedankt, die haben euch das alles im Prinzip dort zur Verfügung gestellt. Und dann könnt ihr nachlesen, ob entsprechend Uwe und ich euch hier geflunkelt haben oder ob wir tatsächlich halt bei der Wahrheit geblieben sind. Nach der Pandemie ist vor der Pandemie. Uwe, ich bin natürlich desillusioniert, aber du bist eigentlich sonst immer der Zen-Meister. Ich meine, hast du das jetzt auch erwartet? Hast du jetzt mit Spannung geladen wirklich diese kompletten 160 Seiten zu dir geführt? Würdest du anderen Leuten empfehlen, sich das noch anzuschauen? Gibt es da irgendwie noch weiterführende in Anführungszeichen halt Erkenntnisse? Oder kann man jetzt eigentlich sagen?
Uwe
Ja, also ich hatte erst mal auf meinem eigenen Kanal ja, ich sage mal, das, was wir jetzt gesprochen haben, noch ein bisschen ausführlicher besprochen. Ja, aber eben den Monolog, da geht es ein bisschen schneller. Und ich habe aber dann festgestellt, weil auch mein Kanal mich Leute kontaktiert hat, man kann da nicht Teile rauslösen. Das heißt, ich habe jetzt aus dem Teil 6, wo es um die Pandemie-Maßnahmen geht, habe ich schon mal zwei Teile rausgelöst und als Einzelteile ein bisschen detaillierter besprochen. Auf meinem Kanal sieht man das dann auch.
Gast
Das ist das hier, liebe Freunde. Jetzt kann ich es richtig einblenden, die Welt klar sehen.
Uwe
Das sind die letzten beiden, genau, mit Masken und Lockdown. Und da werden also diese speziellen Kapitel von mir bearbeitet und auch kommentiert. Wer also wirklich ein bisschen genauer in diese Absurditäten reingehen möchte und auch in die logischen Besonderlichkeiten, ich persifliere das dann teilweise ein bisschen, weil ich ein bisschen verwundert bin über manche Dinge, der kann da gerne reingucken. Morgen kommt der dritte Teil, da geht es um 2G und 3G und wenn ich in der nächsten Woche Zeit habe, mache ich die anderen drei Teile auch noch. Das sind alle fünf Teile. die aus Teil 6 stammen, also die Pandemie-Maßnahmen, dann separat behandelt sind. Das kann man dann auch gerne, wenn man meint, dass es gut ist, an andere Leute weiterverlinken. Dann müssen die nicht die ganze Sermon sich angucken. Jeder dieser Teile ist also hinreichend gut genug, um bestens zu verstehen, wie die Argumentationsweise in diesen jeweiligen Sektionen dort vorgeführt wird.
Gast
Alles klar.
Uwe
Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „WAS stand eigentlich GENAU im Evaluierungs-Bericht der Corona-Experten? - Update“, Die Welt Klar Sehen, 11.07.2022.
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Uwe Loose und Gast Eli besprechen in Dialogform den Bericht des Sachverständigenausschusses zur Evaluation der Corona-Rechtsgrundlagen und -Maßnahmen. Kernthese: Der Bericht evaluiert nicht, ob die Maßnahmen richtig waren, sondern wie man sie künftig optimieren kann, vor allem über Datenmanagement und Impfkommunikation.
