DWKS-Kompass-SiegelDie Welt Klar Sehen

Wer ist Alkje Fontes? - Vorbild oder Irrlicht? | dieBasis | Bundespartei |31.01.2023

dieBASIS - BLOCKADE

Abschrift

Abschrift des Videos vom 31.01.202374 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Uwe

Ich bin Mutter und Künstlerin und vielleicht in irgendeiner Form Lebenskünstler oder so. Bin ich jemand, der manchmal Schicksalssachen anzieht, aber immer in der Lage ist, daraus was Geiles zu machen. Ich habe immer provoziert, ich habe immer andere versucht rauszukitzeln, ich habe immer versucht in irgendeiner Form zu provozieren. Entweder habe ich es verstanden, das war kein Problem, da war ich immer super oder ich hatte keinen Bock.

Gast

Sie spekuliert darauf, dass das Finanzsystem und quasi die moderne Welt zusammenbricht, um was zu tun, damit sie die neue Welt aufbauen kann. Da haben wir so einen hirnverbrannten Blödsinn gehört. Wer macht an solch einem Kamikaze-Projekt mit? Also wer das macht, muss ich ganz ehrlich sagen, der hat für mich einen an der Klatsche. Klar sehen, clever denken. Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Heute möchte ich ja das erste Video in dem Bereich machen, wer ist der unbekannte Puppenspieler, gibt es überhaupt einen oder sind es mehrere in der Partei, die Basis, speziell in der Bundespartei. Mein erstes Thema ist, wie angekündigt, eben Frau Alkje Fontes. Vorbild oder Irrlicht? Das ist die Frage, die sich hier für mich stellt. Ja, warum ich sie vielleicht für eines oder für beides halte, das werden wir gleich sehen. Ja, als erstes schauen wir uns einfach mal an, was sie denn als Mitglied des Bundesvorstandes über sich selbst zu sagen hat und zwar auf der Seite die Basis und das machen wir jetzt mal Hier, so das, was haben wir denn da? Alkje Fontes, die Basis Bundesvorstand. Ich mache es vielleicht mal ein bisschen größer. So, wer bin ich? Ich bin Alkje Fontes, 43 Jahre und Mutter dreier Kinder. Geboren als von Schlichting in Baden-Württemberg mit vielen Vorfahren aus der Altmark. Unter anderem direkte Nachfahrin des Gründervaters Albrecht der Berge. Wie 43 Jahre und Mutter von drei Kindern. Geborene von so und so. Mit vielen Vorfahren. Und direkte Nachfahren eines Gründers. Also da muss ich jetzt mal sagen. Ich kriege ja als Einzelunternehmer jeden Monat ungefähr vier bis acht Bewerbungen von Menschen, die gerne in meinem Betrieb mitarbeiten möchten. Und wenn die sich darstellen, wer sie sind, dann brillieren die mit ihren Studienabschlüssen, mit ihren Berufserfahrungen. Und was sagt Alkje Fontes? Sie ist Mutter und eine Geborene von Schlichting und hat Vorfahren. Das heißt also zu Deutsch, sie hat nichts. Also sie definiert sich jetzt, wer sie ist, dadurch, dass sie von jemandem abstammt, also aus der Vergangenheit, und dass sie das Einzige, was sie in der Gegenwart als Merkmal zu sich selbst sagen kann, ich bin Mutter. Tja, finde ich persönlich jetzt so ein bisschen dürftig. Wenn mir jetzt eben diese Bewerber so was schreiben würden, würde ich sofort die Löschentaste drücken, weil das für mich ja den Eindruck vermittelt, dass die Frau keinerlei Kompetenzen haben könnte. Sonst hätte sie ja eine angeführt, außer dem Muttersein. Denn von jemand abzustammen, das ist ja nun gar keine Eigenleistung. Das ist ja Schicksal. Warum die Basis? Schreibt sie jetzt, da wollen wir mal reinschauen. Seit Dezember stehe ich der Basis vor. Als Mitbegründerin habe ich neben der Verfolgung des aufwendigen Gründungsprozesses auch hinter die verlogenen Kulissen der heutigen Politik schauen können. Jeder hat so seine Motive. Was hat sie für Ziele? Sie steht einer Bewegung vor, die mir so viel Hoffnung und Zuversicht gibt. Sollte sie als Vorstand nicht der Bewegung Hoffnung und Zuversicht geben? Die Menschen wollen alle das Gleiche. Sie wollen in Frieden und Freiheit ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben führen. Naja, ganz so ist es ja nicht. Manche Menschen wollen auch gerne Krieg führen. Also insofern ist dieser Aussatz, die Menschen wollen alle das Gleiche, ist ja schlichtweg fern von jeder Realität. Die Menschen wollen nicht überwacht, eingeschränkt, ausgespioniert und so weiter werden. Es ist eine Vertrauensfrage. Vertrauen zurückgewinnen ist ein langer Prozess. Wir müssen anfangen, unsere Ziele selbst zu bestimmen und aufhören, nur versprochene Ziele zu wählen. Wenn wir das müssen, dann möchte sie sich jeden einladen. Jetzt kommt sie noch mal zu sich selbst. Ich als Mensch suche das Gespräch. Ideen entstehen im Gespräch. Wie bitte? Also sie sucht das Gespräch. Was will sie denn eigentlich genau besprechen? Also sie hat ja keine Kompetenzen, die sie in irgendeiner Weise jetzt anführungswert hält, außer eben Mutter von drei Kindern zu sein. Jetzt sucht sie das Gespräch. Was will sie denn dann suchen? Will sie jetzt von anderen etwas lernen? Dann fragt man sich, wieso man mit 43 Jahren dann immer noch was lernen will, ohne dass man jetzt Lernerfahrung irgendwie benennen kann. Oder aber möchte sie was lehren im Gespräch, nämlich sie sucht das Gespräch, um was zu tun, zu hören oder zu sagen. Für mich stellt es sich hier nach ihrer eigenen Formulierung so dar, dass sie was sagen möchte. Ja, aber wie kann jemand, der mit 43 Jahren nichts geleistet hat, wobei drei Kinder großzuziehen ist sehr wohl eine Leistung, aber das hat ja mit einer Partei nichts zu tun. Also sprich, wer außer dem familiären Bereich nichts geleistet hat, was kann der anderen sagen? Also wissen Sie, was ich so für einen Verdacht habe? Ich kenne ja Menschen, die diese Art von Biografie auch haben. Die sind mittelalt, alt, haben nie irgendwas zustande gebracht und dann wollen sie aber unbedingt reden. Und wissen Sie, was die reden wollen? Die wollen anderen ihre verqueren Gedanken, was sie so meinen und denken, beiquatschen. Das heißt, das sind Leute, die nach meiner Erfahrung hauptsächlich einen manipulativen Aspekt haben. Sie wollen Leute in ihre Ideen hineinziehen, ohne dass diese Ideen überhaupt einen Realitätsbezug haben. Das heißt, das sind Phantasten, Demagogen und oftmals, weil sie ja selber nichts können, sie haben ja keine konkreten Kompetenzen, sind sie oft sehr gute Intriganten. Das heißt, sie sind meist dazu geeignet, durch ihr Kommunikationstalent Leute auf ihre Seite zu ziehen, indem sie sympathisch, hilfsbereit und ähnliches darstellen. Aber in Wirklichkeit sind die das gar nicht, sondern die sind lediglich Manipulatoren. Das ist jedenfalls meine Erfahrung. Mal gucken, ob sich das hier bestätigen oder widerlegen lässt. Mein Werdegang, ja, wie ist sie denn geworden? Beruflich habe ich in verschiedensten Bereichen Erfahrung gesammelt. Ja, in welchen Bereichen genau hat sie Erfahrung gesammelt und welche Erfahrungen waren das? Gibt es kein Wort drüber. Das ist also, hier stützt es jetzt meine Spekulation, dass sie eigentlich nichts kann. Aktuell widme ich meine ganze gesamte Zeit der Arbeit in unserer Partei, unter anderem im Bereich der Außenkommunikation. Ja, diese Aussage sagt ja quasi, ich bin arbeitslos, denn sonst kann ja niemand seine gesamte Zeit widmen. Also wir haben ja eine Person, die nichts kann, die anscheinend arbeitslos ist und die jetzt sich der Partei widmet, um was zu tun. Oben schrieb sie ja, dass die Partei was geben soll. Das heißt also, sie möchte eigentlich nicht der Partei was geben, sondern sie möchte von der Partei was haben. Und da wollen wir mal schauen, ob wir herausfinden, ob sich diese Schlussfolgerung tatsächlich bestätigen sollte. Diejenigen, ach so, Sonstiges, diejenigen, die in unserem Land Recht und Freiheit mit Füßen treten und diejenigen, die wissenschaftlich schweigen, wissentlich schweigen und schließlich diejenigen, die aus Angst und Hilflosigkeit Profit schlagen, müssen zur Verantwortung gezogen werden. Ja, kann man natürlich so sehen. Gut, das ist als politischer Anspruch wunderbar, aber das ist jetzt so mein erster Eindruck. Was ist denn mein zweiter Eindruck? Also mein zweiter Eindruck war, dass ich gesagt habe, okay, hier auf dieser Selbstdarstellung, die ja nun schon seit längerer Zeit dort steht, da steht eigentlich nichts. Das ist ein unbeschriebenes Blatt. Ein unbeschriebenes Blatt, wo jemand offensichtlich ein großes Rad drehen möchte, aber selber gar nichts kann, gar nichts vorweisen kann. Und da habe ich mal recherchiert. Ich habe mal recherchiert in den üblichen Social Media und da gibt es nichts. Kein Eintrag bei Facebook, keiner bei LinkedIn, keiner bei Xing, gar nichts. Das heißt, wir haben also eine Person, die quasi bis dato so gut wie nicht in die öffentliche Erscheinung getreten ist und dafür keine Veranlassung hat. Aber jetzt auf einmal ist sie ja auf einer großen Parteimaschine obendrauf, als eine von mehreren Mitlenkern sozusagen oder Mitdarstellern. Ja, das hat mich dazu gebracht, mir die Frage zu stellen, das ist jetzt wenige Information und man kann mir natürlich vorwerfen, überlose, also was soll das hier mit so ein paar Daten jetzt ein Persönlichkeitsprofil zu erstellen? Das ist doch ein bisschen sehr dünn. Da sage ich mal, ich kenne mich und ich weiß, wie ich die Details zu deuten habe. Und deswegen, um es Ihnen aber leichter verständlich zu machen und zu prüfen, ob meine Spekulation stimmt, dann habe ich gedacht, ja, irgendwas muss es doch über Sie geben. Und tatsächlich, es gibt diverseste Videos, wo schon ungefähr ein halbes Dutzend, in denen sie für die Partei auftritt oder wo sie bei anderen Instituten für Interviews eingeladen war, Und die habe ich mir alle mal so grob durchgeguckt. Und da ist eins besonders hervorgestochen. Und das möchte ich Ihnen ja mal zeigen und mal kurz besprechen. Ja, und zwar handelt es sich um eine Videoaufnahme in der Serie Decisions, getitelt Idealismus versus Realismus. Und da hat also ein Interviewer, Der hat ein ganz nettes Interview geführt. Das wollen wir uns mal in Ausschnitten mal so ein bisschen angucken. Und schauen Sie mal hier oben, wer das gemacht hat. Paul Cibis. Erinnern Sie sich an den Namen Cibis? Ja, da gab es doch einen, nämlich der Filmemacher beim Corona-Ausschuss. Und der Paul Cibis ist nämlich dessen Bruder. Und der Paul Cibis ist ein, ja... hochkarätiger Konzertpianist und eben Klavierlehrer. Also richtig jemand, der gewohnt ist, acht Stunden am Tag zu trainieren und diszipliniert und ordentlich und offensichtlich erfolgreich. Sprich, beide Cibis-Brüder sind also in ihrem Leben dem Künstlerischen gewidmet. Und ich möchte jetzt hier in diesem Video, das ist ungefähr eine Dreiviertelstunde, da werde ich so ungefähr 10 bis 15 Minuten habe ich rausgeschnitten und diese Szenen, die hier besonders markant sind und uns einen guten Einblick in Alkje Fontes' Charakter und Selbstbeschreibung geben, mal besprechen. Gehen wir einfach mal los. Wie hättest du dich vor zwei Jahren Wie hättest du dich vor zwei Jahren, im Spätsommer 2019, vorgestellt? Was hättest du gesagt?

Uwe

Ich bin Alkje Fontes, ich habe drei Kinder und bin Mutter und Künstlerin und vielleicht in irgendeiner Form Lebenskünstler oder so.

Gast

Lebenskünstler in welcher Hinsicht? Was würdest du denn noch hinzufügen?

Uwe

Also ich habe viele künstlerische Sachen gemacht, aber ich würde nicht sagen, ich wäre einer derjenigen, die sich Künstler nennen oder bezeichnen können, so wie richtige Künstler. Aber ich habe eben, ja, keine Ahnung, also ich habe vielleicht auch die Kunst, aus Leben Kunst zu machen, aber nicht unbedingt, dass ich eine bestimmte Kunst ausübe.

Gast

War das immer so eine Herangehensweise ans Leben, dass du eher improvisierst, intuitiv wahrscheinlich Situationen löst? Sie ist Künstlerin, macht verschiedene Künste, aber nicht so, wie man es als Künstlerin macht. Sprich, sie ist Hobbykünstlerin und ansonsten ist sie Lebenskünstlerin. Also mit 43 Jahren ist sie Lebenskünstlerin. Was stellen Sie sich unter einer Lebenskunst jetzt so vor, frage ich Sie mal als Zuschauer. Also ich habe nichts gegen Lebenskünstler, aber ich denke, es ist jetzt nicht so ganz zeitgemäß in unserer heutigen Welt.

Uwe

Wahrscheinlich bin ich jemand, der manchmal Schicksalssachen anzieht, aber immer in der Lage ist, daraus was Geiles zu machen. Also keine Ahnung, zum Beispiel hatten wir durch ein blödes, also blöde Zustände sozusagen, hatten wir das Haus verloren, wo wir gewohnt haben. Und dann musste man irgendwo unterkommen und dann hätte man in irgendeinem Blockbau oder sonst wie Plattenbau oder so unterkommen können. Das wollte ich nicht. Und dann, ja, dann habe ich so ein altes Haus für einen Euro gekauft, also ein altes Ritterhaus.

Gast

Ein altes Haus für 1 Euro gekauft. Das finde ich ja auch schon ganz sportlich. Und wie viele Leute kennen Sie, die ein Haus für 1 Euro kaufen? Ich bin ja aus der Immobilienbranche und ich kenne solche Häuser berufsbedingt. In der Regel sind das absolute Schrottbuden, die irgendwo mitten in der Pampa stehen und die kein Schwein haben will. Deswegen ist ja der Preis nur 1 Euro. Und häufig besteht da eine Sanierungsverpflichtung. Und da stellt sich natürlich die Frage, wie jemand, der offensichtlich arbeitslos ist und kein Geld hat, sich aber ein Euro leisten kann, um ein Haus zu kriegen, wie der dieses Haus sanieren will, mit welchen Kräften. Das ist ja auch vielleicht mal ganz interessant.

Uwe

... von 1760 und eigentlich die Kreativität da ausgelebt. Also weil man konnte da nicht viel kaputt machen, aber man konnte viel aufbauen.

Gast

Kreativität ausleben, heißt das jetzt, dass Sie als Innenarchitektin oder als Architektin, als Handwerkerin jetzt da was macht oder was ist genau unter Kreativität ausleben zu verstehen?

Uwe

Eigentlich genau das ist so immer bei mir gewesen.

Gast

Also du hast auch eher Situationen gesucht, wo du noch was machen kannst? Ja. Und nicht eine fertige, schöne Wohnung oder eine fertige Umgebung? Never. Nie. Okay.

Uwe

Also ich glaube, das gibt es nicht in meinem Leben. Also doch, es gab es theoretisch, als ich jugendlich war, aber da bin ich raus. Also da bin ich schon mit 15 ausgezogen.

Gast

Sie ist mit 15 ausgezogen. Warum? Werden wir vielleicht gleich noch hören. Und vor allen Dingen stellt sich ja dann die Frage, was war eigentlich mit ihrer schulischen Ausbildung? Hat sie überhaupt eine? Also warum zieht man mit 15 aus? Man kann ja eine Lehrzeit haben oder man geht eben aufs Gymnasium oder die Realschule. Also die Frage stellt sich hier noch für mich, die konnte ich auch so nicht recherchieren. Hat sie überhaupt einen Schulabschluss?

Uwe

Ich hatte diesen super perfekten Anspruch und das konnte ich nicht, das war nicht so gut.

Gast

Hast du es als Stagnation empfunden dann, wenn das mal so alles in Ordnung scheint oder wie war das für dich?

Uwe

Das ist keine Herausforderung, das ist irgendwie was, weiß ich nicht, das lebt ja nicht.

Gast

Also Ordnung und Stabilität und systematisches, also das Spießbürgertum, das lebt ja nicht. Das heißt also, sie ist mit 15 Jahren von zu Hause weg, weil ihr Zuhause zu ordentlich war. Also ich denke mal, das kann man durchaus nachvollziehen. Viele Teenager sind mit ihren Eltern nicht zufrieden und umgekehrt natürlich auch. Aber es ist eben eine Jungmädchendenkart, eine pubertäre Denkart. Ich möchte mich nicht irgendwelchen Normen unterwerfen, weil ich ja so frei bin.

Uwe

Also ich bin ganz stark auch mit der Natur verbunden und alles, also man kann nie einen Zustand wieder, also in der Natur gibt es keinen Zustand, den man wieder zurück, also wenn man einen Fluss renaturiert oder eine Landschaft oder so, das kann man nicht. Man kann nicht wieder zurück machen, das geht nicht.

Gast

Man kann nicht wieder zurückmachen. Sie hat so eine leichte Wortfindungsstörung, erinnert mich so ein bisschen an unsere Außenministerin.

Uwe

Es ist immer ein Werden und ein Verändern. Ich empfinde es als zutiefst doof, wenn etwas bleibt. Wenn man nicht in der Lage ist, zu reagieren und was Gutes draus zu machen oder was Besseres.

Gast

Wie kann jemand, der selber nichts bisher fertiggestellt hat, jedenfalls nichts, was er erwähnenswert findet, außer eben die drei Kinder, wie kann der etwas anderes besser machen? Die Frage stelle ich mir. Denn um etwas besser machen zu können, muss man ja erstmal wissen, wie es überhaupt geht, nicht wahr?

Uwe

Vielleicht ist das das Künstlerische.

Gast

Ja, also total. Ich glaube, Konflikt als Lebensquelle sozusagen, das ist ja ein total künstlerischer Ansatz. Man muss ja was verändern, um auch was Neues entstehen zu lassen.

Uwe

Ja, es geht gar nicht anders. Also es ist ja die Chaos-Theorie theoretisch. Also es geht nicht, wenn alles nur nach Muster abläuft. Dann wird nie was Geniales entstehen.

Gast

Wenn alles nur nach Muster abläuft, wird nie was Geniales entstehen. Die Chaos-Theorie. Ja, also die Finis, die ich kenne aus der Geschichte, die waren alle ganz hervorragend in bestimmten Bereichen ausgebildet. Sei es in der Malerei, in der Bildteuerei. in der Musik, in der Architektur, in der Literatur. Das heißt, die beherrschten ihr Handwerk perfekt. Das heißt, bevor sie kreativ wurden und was Geniales in die Welt brachten, haben sie erst mal die Ochsentour gemacht, nämlich das Handwerk zu lernen. Und nicht nur zu lernen wie ein Lehrling, sondern auch ein Geselle zu werden, ein Meister zu werden und später noch mehr Energie reinzupumpen um noch ihren Meister zu übertrumpfen. Und dann wurden sie genial. Aber ohne das Handwerk zu können und dann zu sagen, ja, das ist genial, was man da an Inspiration bekommt, das ist doch was. Nach meiner Meinung ist das nix. Elternhaus auch so? War das etwas, was du mitbekommen hast?

Uwe

Ne, also meine Eltern wollten das nicht.

Gast

Also das Gegenteil, die haben versucht, das zu vermeiden.

Uwe

Ja, ja, absolut. Die wollten gerne ganz, ganz straight, wirklich so die ganz normale Schule, Karriere, Kinder. Also sowohl für dich, für die Kinder? Für mich und für sich auch, ja. Ah, mein Vater ist auch so. Also es ist ein visueller Typ, der in der Lage ist, aus nichts was Geniales zu machen. Aber er wollte es halt fertig kriegen. Also ich würde nicht sagen, dass ich es nicht fertig kriegen will. Wenn ich was anfangen will, schon, auch dass die Fußleiste dann dran ist. Aber ich würde vielleicht mir ein neues Projekt suchen.

Gast

Also das Fertigkriegen ist nicht ganz so wichtig, dann lieber was Interessanteres, nämlich ein neues Projekt sich suchen. Das heißt, das ist ja eigentlich für jemanden, der jetzt in der Altersklasse ist, eine bisschen, ich sag mal, infantile Geisteshaltung. Also das ganze Leben in der Außenwelt funktioniert doch nur, wenn man Dinge kontinuierlich macht und nicht dann immer sagt, ja, jetzt... Habe ich jetzt keine Lust mehr. Ich mache es mal so irgendwie fertig, die Fußleiste da mal dran und dann suche ich mir was Neues. Also mit der Geisteshaltung hätte sie doch ihre drei Kinder nicht großziehen können. Ich meine, die sind zwar noch nicht erwachsen, wie sie an anderer Stelle sagt, aber trotzdem, da muss doch ein bisschen mehr Struktur rein, nicht wahr? Ja, oder so. Wie war es denn, wenn du jünger warst, wenn ich als Klassenkamerad dich als Zwölfjährige kennengelernt hätte?

Uwe

Also ich bin und war immer ein Grenzgänger. Ich habe immer provoziert. Ich habe immer andere versucht rauszukitzeln. Ich habe immer versucht in irgendeiner Form zu provozieren.

Gast

Ich habe versucht immer zu provozieren. Warum macht man sowas? Warum hat man Spaß daran, andere zu ärgern? Weil man am Streiten so viel Freude hat oder gibt es andere Gründe dafür?

Uwe

Das Gegenteil oder wie auch immer. Zu finden in mir, in anderen den Widerspruch. Ich wollte immer wissen, wie es wirklich ist. Also ich habe es gehasst, wenn irgendwelche typischen Mädchen...

Gast

Sie wollte immer wissen, wie es wirklich ist. Und warum hat sie dann von ihren ganzen beruflichen Erfahrungen nicht mal irgendeinen Abschluss gemacht? Irgendetwas, was handgreiflich ist? Also der Spruch, der scheint mir relativ oberflächlich zu sein.

Uwe

In der schönsten Schrift alles auswendig gelernt haben. Das war so absolut nicht meins. Entweder habe ich es verstanden, das war kein Problem, dann war ich immer super oder ich hatte keinen Bock. Aber dieses nur auswendig lernen war irgendeine Regel.

Gast

Entweder ich hatte es verstanden oder ich hatte keinen Bock und auswendig lerne ich schon mal gar nicht. Das heißt, hier sehen wir ganz klar, wenn das Ihre Geisteshaltung heute noch ist, pubertäres Denken, das ist nicht die Geisteshaltung, die man von einem reifen, erwachsenen Menschen zu erwarten hat.

Uwe

Das war überhaupt nicht meins. Aber ich habe immer diskutiert, immer. Mit den Lehrern, mit den Mitschülern, mit den Extremerinnen.

Gast

Also nichts wissen, nichts können, aber viel reden. Das hatte ich ja vorhin schon aus Ihrer Selbstdarstellung auf der Basis-Vorstandsseite interpretiert. Hier hören wir es jetzt von ihr selbst.

Uwe

Einerseits super sozial, mich für die anderen eingesetzt und auf der anderen total eben auch die anderen, die so eben die Anführertypen waren, halt provoziert. Als ich das damals mit das Haus gekauft hatte, da hatte ich auch kein Geld und da musste man erst mal sein Leben wieder aufbauen, weil da war ja mal so ein kleiner Reset in meinem Leben mit drei Kindern. Und dann habe ich mich als Bürgermeister beworben, also parteilos tatsächlich. Aber ich wusste dann eben schon, wie es ist, Unterstützerunterschriften und so weiter zu sammeln, dass man dann irgendwie klingeln muss und sagen, hier, ich will Bürgermeister werden. Wie ist das? Also eine gewisse Art Wahlkampf habe ich da gemacht. Ich habe mich immer eingesetzt, also habe versucht, was zu machen. Das ist eigentlich immer so mein.

Gast

Ich habe versucht, was zu machen. Ja, so ist ja auch die Selbstdarstellung. Ich habe vieles gemacht, aber eben nichts bis zum Ende, weil dann wurde es ja langweilig und dann hat man sich das Nächste gesucht.

Uwe

Corona und man hat irgendwie gemerkt, also ich habe mich schon viel mit Finanzen beschäftigt und den ganzen

Gast

Er hat sich viel mit Finanzen beschäftigt und kauft sich ein Haus für 1 Euro und ist offensichtlich arbeitslos und hat keinen Beruf. Da frage ich mich, welche Art dieser Art von Beschäftigung mit Finanzen wohl sein mag.

Uwe

Zusammenhängen so. Also das war mir klar, okay, das ist das, was das Finanzsystem zum Implodieren bringen wird. Und dann gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder du baust selber die Gesellschaft wieder auf nach dem Punkt oder es macht jemand anders. Und das war ja klar, dass... Ich auf keinen Fall, dass es jemand anderem überlassen wollen würde.

Gast

Ach, jetzt verstehen wir also auch, was ihre Motivation ist. Sie spekuliert darauf, dass das Finanzsystem und quasi die moderne Welt zusammenbricht, um was zu tun, damit sie die neue Welt aufbauen kann. Sie, die ihre alte Welt bisher noch nicht gemanagt hat. Die nichts hat, außer drei Kinder. Und das ist natürlich schon eine hervorragende Leistung. Drei Kinder in dieser Welt und vielleicht dann auch alleinstehend und ohne Geld durchzubringen. Also das muss man natürlich lobend erwähnen. Aber jemand, der selber in seinem Leben, ich sage mal im weitesten Sinne, ein Vollversager ist, Der fühlt sich berufen, die neue Welt aufzubauen. Also etwas noch Absurderes. Habe ich ja schon lange nicht mehr gehört.

Uwe

Aber in meinem normalen Alltag war es so, also ich habe drei Kinder, alle drei voll im Leistungssport.

Gast

Also die Kinder folgen den Eltern, nämlich sie sind leistungs- und erfolgsorientiert, während sie selber als Mittelglied, die ja gegen Autoritäten, gegen Normen, gegen Dauerhaftigkeit ist, sie hängt da mittendrin. Also sprich, sie hat ein Problem mit Ordnung, mit Stabilität, mit Struktur. Das geht hier nach meiner Meinung ganz eindeutig raus hervor.

Uwe

Und dann haben wir entschieden, ja gut, wir müssen das Ganze nochmal neu machen. Und Widerstand 2020 hatte die vier Säulen und hatte die Satzung der Piraten fast eins zu eins abgeschrieben. Und dann haben wir uns überlegt, wie wollen wir das machen. Und es waren ganz viele normale Leute, die dann gesagt haben, gut, wir schreiben die Satzung, wir lassen die nicht schreiben und auch keine Juristen in der Hauptsitzung.

Gast

Haben Sie das gehört? Ganz viele normale Leute sagen, wir nehmen uns mal so eine Satzung von den Piraten und Widerstands 2020 und wie sie alle heißen und dann schreiben wir uns eine Satzung, aber wir lassen uns jetzt nicht von Juristen beraten. Also haben wir so einen hirnverbrannten Blödsinn. Wer macht an solch einem Kamikaze-Projekt mit? Wer das macht, muss ich ganz ehrlich sagen, der hat für mich einen an der Klatsche. Eine Satzung einer Partei, die zukünftig noch groß werden will, muss juristisch bombensicher sein. Das geht nicht ohne Berater. Natürlich. kann ein Jurist nicht die Inhalte der Satzung benennen. Das müssen schon die Gründer machen. Aber die formellen Inhalte oder die formellen Regeln, was darf sein, welche Gesetze für Vereine, für Parteien müssen eingehalten werden und welche nicht, das kann doch nur ein Jurist machen, der sich in dem Bereich auskennt. Das können doch nicht irgendwelche Laien machen. Das heißt, hier an dieser Stelle sehen wir schon, dass bitte die Art, wie diese Satzung gemacht wird, dazu führen muss, zwangsläufig, dass in der Satzung der Wurm drin ist. Sprich, dass hier die Satzung Fuschwerk ist. Das kann man schlichtweg an der Stelle schon erwarten.

Uwe

Hauptsache ran und dann haben wir die Satzung gemeinsam geschrieben, Nacht für Nacht oder also Stunden für Stunden, jeden Tag Zoom-Sitzungen, stundenlange, also sechs, sieben Stunden am Tag. Also drei Wochen lang und dann war die Satzung fertig. Wir haben sie nicht nur gemeinsam erarbeitet, sondern wir haben sie immer rückgefragt. Also wir haben immer den Schwarm, der in irgendeinem Fragment in jedem Bundesland da war, nachgefragt. Wie wollt ihr das? Wir haben ABC als Variante. Wie wollt ihr es machen? Und dann wurde das immer reingegeben und wurde dann da reingeschrieben. Also für mich eigentlich die schönste Phase fast, weil...

Gast

Ja, natürlich ist das die schönste Phase, weil nachdem ja ihr Leben bisher komplett erfolglos lief, sie nichts vorzuweisen hat, ist sie nun in einer Position, wo sie gebraucht wird, wo sie ihre Ideen einbringen kann. Das heißt, plötzlich ist sie eine wichtige Person. Und da verstehen wir auch, warum sie auch... ihrer Vorstandsseite bei der Partei sagt, ja, ich will was von der Partei haben, die gibt mir so viel. Ja, logisch, die Partei gibt ihr ein Selbstbewusstsein, was sie vorher in der Form nicht hatte. Das heißt, vorher war sie eine reine, ich sage mal, Spinnerin, eine Fantastin, die sagt, ja, ich lebe mal so durchs Leben, ich bin Lebenskünstlerin. Und jetzt auf einmal kann sie Leuten Impulse geben. Leute fragen sie, fragen sie nach ihrer Meinung. Plötzlich wird sie wichtig. Das heißt, ihr Ego fängt an, sich aufzublasen.

Uwe

Also da sind wir wieder, da war es noch nicht fertig, aber das war absolut volles Herzblut. Also die Satzung steckt so voller Idealismus, so voller Kraft. Das war uns klar, das ist ein Prozess und dieser Prozess konnte sich nicht so entwickeln, weil wir dann die Realität hatten, mussten man Mitglieder aufnehmen, da musste man sich mit dem und jenem Formalen auch auseinandersetzen und konnte diesen Prozess nicht so weitermachen.

Gast

Ja, die Realität, wenn die nicht wäre, dann würden die Pläne und die Ideale ja immer funktionieren.

Uwe

Dadurch, dass ich mit an der Satzung so stark beteiligt war über diese ganze Zeit, fühle ich, dass ich wirklich ganz stark Teil dieser Partei bin oder diese mit, also, was auch immer, erschaffen habe.

Gast

Ja, hier sehen wir, dass sie eigentlich für sich subjektiv den Anspruch quasi geltend macht, die Mutter der Partei zu sein. Sie hat die mitbegründet. Sie bestimmt, wie die neue Welt sein soll, wenn dann das alte System zusammenbricht. Also das Egoist ist hier schon mit einer, ich sag mal, inflationären Entwicklung, man könnte auch sagen, ein bisschen größenwahnsinnig.

Uwe

Trotzdem ist es jetzt anderthalb Jahre knapp später und da sind viele tausend Menschen, die ein ganz anderes Gefühl dazu haben. Und jetzt ist für mich dieses Problem, ist das noch das, was ich damals gefühlt habe? Also das heißt, meine Stimme zählt nicht mehr als eine andere. Trotzdem ist das Bedürfnis, hey, ich muss euch was sagen, wenn man...

Gast

Also es kommt aufs Gefühl drauf an und sie hat das Bedürfnis, was zu sagen. Auch das hatte ich ja schon spekuliert ganz am Anfang. Sie möchte was sagen. Sie möchte anderen ihre Gefühle kundtun. So und ja, wollen wir mal gucken.

Uwe

Sich als Partei fühlt und dann fühlt man sich doch anders, glaube ich. Also wenn das im Vordergrund ist, als wenn man diese Bewegung, wenn man dieses... Also das fühlt, was ich vielleicht mit auch vielen anderen gefühlt habe, weswegen es zu dieser Partei kam.

Gast

Wir fühlen, fühlen, fühlen. Ich habe gefühlt, andere fühlen, wie man sich als Partei fühlt, wie man sich als Nicht-Partei fühlt. Das heißt, hier gibt es ganz klipp und klar zum Ausdruck, dass sie... ein Gefühlschaot ist. Also ich nenne solche Menschen Emotionauten in Anlehnung an die Astronauten, die unter den Sternen schweben, zu den Kosmonauten, die im Kosmos schweben. Und ein Emotionaut ist für mich jemand, der in seinem eigenen Gefühlskosmos schwebt. Und das ist auch völlig in Ordnung so. Nur meistens versucht der andere, in seinen Gefühlskosmos hineinzuziehen beziehungsweise seinen Gefühlskosmos nach außen auszudehnen.

Uwe

Also es gibt vielleicht den einen oder anderen, der es sogar auch anders gefühlt hat und trotzdem mitgegründet hat oder sehr früh dazugekommen ist. Trotzdem würde ich gerne noch mehr tun, um das Gefühl, was dazu geführt hat, dass wir die Basis geworden sind, auch zu vermitteln. Also weil ich nicht glaube, dass es darum geht, jemand will das verändern und schon gar nicht blöd oder willentlich im Ego oder so, sondern wenn, dann ist das eben nicht gut rübergekommen. Das war eigentlich die Herausforderung aus diesem Gefühl, eine Struktur zu schaffen.

Gast

Aus einem Gefühl eine Struktur zu erschaffen. Also Strukturen sind ja eher was Gedankliches, was Abstraktes. Und insofern erschafft man ja Strukturen aus Ideen und nicht aus Gefühlen.

Uwe

Natürlich hatten wir da auch Ego-Probleme, weil jeder hatte seine Vorstellung. Wir wussten, also Säule der Freiheit. Mir hat niemand gesagt, was ich als Säule der Freiheit machen soll und ich wusste es auch nicht. Ich habe dann gedacht, ja okay, das Soziale, Barrierefreiheit, Miteinander und so weiter. Aber vielleicht wollte das die Achtsamkeit auch, ich wollte der aber nicht wegnehmen. Also jeder musste erstmal finden, was mache ich denn überhaupt da?

Gast

Ja, also man schreibt sich was in die Satzung, zum Beispiel die Säule der Freiheit, und hat überhaupt gar keinen Inhalt. Also das muss man sich doch auch mal vorstellen. Das heißt, das ist da reine Fantasiebestandteile. Also wenn ich da dann einen Post nehme, also man schreibt es in die Satzung, dann wird sogar jemand gewählt, der dafür zuständig ist. Und dann darf der sich überlegen, was er damit macht. Also das nenne ich ja mal wirklich eine vernünftige Parteikonstruktion.

Uwe

Wenn man mal eine halbe Stunde nicht irgendwie erreichbar ist aus irgendeinem Grunde, hat man schon latent schlechtes Gewissen, weil man ja nicht erreichbar ist.

Gast

Ja, weil man eben zu wichtig ist. Und Leute, die eben nicht... Ja, wichtig sind, die werden ständig von anderen kontaktiert, die müssen erreichbar sein. Das heißt, hier ist der Sinn des Lebens, im Leben nach außen, in dem Gestaltungswillen nach außen. Und wenn das wegfällt, dann ist natürlich alles keine.

Uwe

Weil es so viel zu tun gibt. Also das hat sich noch nicht eingespielt. Gott sei Dank. Ich glaube, sonst wäre ich da auch. Vielleicht nicht mehr so aktiv. In einem Jahr, also lustigerweise habe ich das Auto einen Tag vor der Gründung gekauft und ich bin über 100.000 Kilometer in einem Jahr gefahren. Aber ich weiß gar nicht, wie ich das geschafft habe, weil ich bin ja täglich Stunden am Zoom gewesen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir eine ganz, ganz hohe theoretische Zahl an WLAN haben.

Gast

Ja, eine theoretische Zahl an WLAN. Und Wobei es natürlich in der Praxis auf diejenigen ankommt, die ihre Stimme in die Wahlurne einschmeißen. Und zwar nicht theoretisch, sondern praktisch.

Uwe

Weil wir die klassische Partei für Nichtwähler sind, dann möchte ich den Leuten halt sagen, wer wir sind. Und manche verstehen dann auch, dass wir wirklich vielleicht die Alternative sein könnten.

Gast

Also manche verstehen die Partei, aber die meisten nicht. Andererseits sind ja die meisten, sind doch die große Chance. Das ist, weil ja die Basis die klassische Nichtwählerpartei ist.

Uwe

Ich weiß nicht, was man dagegen machen kann. Also man kann einfach nur versuchen, so idealistisch weiter zu bleiben und das auszustrahlen in der Masse.

Gast

Ja, sie weiß nicht, was man tun kann. Das ist ja immer die beste Voraussetzung, ein Vorstandsamt zu haben, wenn man nicht weiß, was man tun kann. Im normalen Leben nennt man Leute, die nicht wissen, was man tun kann, inkompetent. Und was kann man tun? Idealistisch hoffen und weitermachen. Also ich bin mir ziemlich sicher, dass man mit dieser Geisteshaltung in dem knüppelharten Politikbetrieb der realen Außenwelt erfolgreich sein wird.

Uwe

Weil wir würden es wirklich ändern. Also wir würden es auf jeden Fall über mehrere Legislaturperioden schaffen, wirklich zu verändern, weil das ist ja unser Ziel.

Gast

Also wir würden es schaffen, sie selber hat es noch nicht geschafft, mehr als einen Euro zu verdienen, eine Arbeitsstelle zu haben, will jetzt die Welt verändern und spekuliert jetzt einfach mal so wild in der Luft, dass wenn wir diese vielen Wähler, die alle uns wählen würden, theoretisch, wenn die uns dann wieder wählen würden und das dann über mehrere Legislaturperioden, dann würden wir die Welt verändern. Hätte wenn und aber... sind die Eltern und würde, könnte, müsste sind die Kinder. Das heißt, hier reden wir von reinen Fantasien, von reinem Wunschdenken.

Uwe

Genauso haben wir die Satzung auch gebaut und wenn wir dann wirklich auch im Bundestag sind und das Geld, was es dann gibt für die Struktur in die Basis reingeben, wirklich in den Bürgermitentscheid und Bürgermitbestimmung, dann kann es sich verändern. Da glaube ich zutiefst dran, sonst hätten wir es nicht gemacht. Oder ich wäre nicht mehr dabei.

Gast

Ja, soweit das Interview mit dem Paul Cibis, was doch meiner Meinung nach recht aufschlussreich war und eben feststellt, dass man auch in einem Dreiviertelstunden-Video genauso viel an Informationen rausbekommen kann, wie wenn man drei oder vier Zeilen der Selbstbeschreibung einer Person in ihrer Selbstpräsentation zur Kenntnis nimmt. Was haben wir denn noch? Ich möchte auch noch mal schauen, inwieweit sie denn jetzt eigentlich noch andere Aktivitäten gemacht hat. So natürlich war sie für die Partei aktiv und in ihrem Landkreis und hatte dann auch vorher schon in ihrer Gegend versucht, mal sich ums Bürgermeisteramt zu bemühen. Also politische Außenaktivität war ja da. Aber außer dass sie jetzt rein für die Partei tätig war, hat sie ja auch noch Connection gehabt, nämlich zum Corona-Ausschuss. Und das wollen wir uns auch mal genauer anschauen. Zuerst erscheint sie videomäßig am 11. Oktober 2020 in der Zorro-Kenji-Show Nummer 31 zusammen mit ihrem Parteimitgründungskollegen Carsten Wappler. Das stellen wir jetzt einfach mal nur so fest. Und dann ist sie erneut nochmal in der Show, nämlich am... in der Show Nummer 40, auch bei Zorro Kenji. So, hier haben wir aber, wenn Sie mal unten gucken hier, da finden Sie Viviane Fischer, Alkje Fontes und Carsten Wappler. Das heißt, wir sehen hier, dass also offensichtlich Alkje Fontes, die ja schon bei dem Zorro Kenji war, nachdem sie da einmal mit dem Wappler gute Erfahrungen gemacht hat, hat sie jetzt die Viviane Fischer hinzugezogen. Und das heißt, die beiden, wenn man sich fragt, wer hat jetzt wen motiviert, ist ganz eindeutig, aus meiner Sicht, dass es logisch schlussfolgerungsrichtig ist, dass Alkje Fontes Viviane Fischer den Kontakt zu Viviane Fischer gesucht hat und sie dann eben dorthin eingeladen hat. Und das ging dann aber entsprechend natürlich weiter. Nämlich, dass die Veranstaltung dann ja schon am 7.5.21. Das ist jetzt natürlich einige Monate später. So, da taucht jetzt eben die Alkje Fontes auch auf und zwar im 51. Corona-Ausschuss am 7. Mai 21. So, und worum geht es da? Da geht es, ja, die hat sie gleich ihrer Tochter Gudrun mitgebracht. So, und da geht es eben um hier über die Lage der Kinder und die Folgen für das Kindeswohl. Das war für sie wichtig. So tatsächlich aber war sie noch weitere Male beim Corona Ausschuss. Wenn wir uns anschauen, was sie da gemacht hat und wie oft sie dort war, dann gehen wir einfach mal auf die Seite Stiftung Corona Ausschuss Info. So, und dort kann man natürlich auch nach, da werden nämlich alle Sitzungen dargestellt. Hier gucken wir mal, also erstmal allgemeine Beschreibung und dann werden jetzt hier alle Sitzungen eben dargestellt. So, und wir suchen einfach jetzt mal nach Fontes. So, und finden dann daraus, okay, zuletzt war sie dann eben in der Sitzung Nummer 130. So, und dann können wir weiter suchen. So, und dann geht das so einige Male weiter. So, wollen wir mal gucken, ob wir hier irgendwas Interessantes finden. Ja, da war doch was Interessantes. Schauen Sie mal hier, hier steht Alkje Fontes Arbeitsministerin. Ja, warum? Weil es eben um das sogenannte Basiscamp geht. Hier, Basiscamp, Tag 2. So, und dann wurde also über mehrere Tage was gemacht. Wollen wir mal uns anschauen. Das Planspiel Basiscamp wird von Mitgliedern des Corona-Ausschusses veranstaltet, gemeinsam mit Mitgliedern der Deutschen Partei die Basis und zahlreichen früheren Gästen. Das Szenario, die Bundesregierung ist zurückgetreten, es wurde eine Übergangsregierung gebildet. Unter der Leitung des neuen Bundeskanzlers Dr. Reiner Fuellmich und weiterer Mitglieder in der Interimsregierung wird mit Hilfe von Experten aus verschiedenen Bereichen die aktuelle Situation analysiert und die Maßnahmen werden bewertet. Ja, also wir haben hier quasi jetzt ein Planspiel von einer Partei, die noch keine vernünftige Wahl gewonnen hat und die plant jetzt aber... Mit dem großen Phantasten Dr. Reiner Fuellmich als zukünftigen Bundeskanzler, der ja auch die ganze Welt verklagen wollte, bis heute aber noch kein Aktenzeichen hat. Mit dem und der Viviane Fischer und anderen Teilnehmern planen sie jetzt das Szenario, dass die Bundesregierung zurückgetreten ist. Und jetzt kommen die ganzen Politprofis aus der Basis, vertreten jetzt durch unter anderem die fiktive Arbeitsministerin Alkje Fontes. Moment mal, Arbeitsministerin? Die hat doch gar keine Ahnung von Arbeit. Wie kann die dann Arbeitsministerin mimen? Gut, aber nur als Nebenbemerkung. Also das planen sie jetzt, dass sie dann die neue Regierung machen. Also das finde ich natürlich ganz interessant, wie man sich mit so einem fantastischen Planspielchen beschäftigt. Erinnert so ein bisschen an die künstlichen Welten, mit denen sich junge Leute beschäftigen, wo man Helden besiegt. steht da aufgebaut und ich weiß nicht, was alles macht. Und dann machen jetzt aber namhafte Personen mit. Renate Holzeisen, Gunnar Kaiser, Harald Wallach, Uli Masud, Hans-Christian Pristin und wie sie alle heißen und das dann über mehrere Tage hinweg. Das heißt, hier sehen wir, dass da eine Ähnlichkeit in der Interessenlage ist. Wir wissen, dass der Corona-Ausschuss, da verweise ich mal auf meine Playlist Gold-ESO-Corona-Ausschuss, ja auch gut darin ist, große fiktive Welten aufzubauen, wo aber dann am Ergebnis nichts mehr rauskommt, außer dass die Ressourcen der Mitglieder reduziert werden. Und das passt natürlich sehr schön zu den Vorstellungen von Alkje Fontes von einer neuen, besseren Welt für jemanden, der selber nichts bewerkstelligt, aber das große Rad drehen will. Und das heißt, hier sehen wir auch, wie es dann dazu kommt, dass bei dieser Interessenlage dann einige Monate später die Basis zwei neue Vorstände bekommt, nämlich Viviane Fischer und Dr. Reiner Fuellmich. Das heißt, wenn man sich die Frage stellt, wie haben die beiden es geschafft, in den Vorstand, den Bundesvorstand der Basis einzugehen und quasi, wie manche behaupten, per Putsch die Altvorstände dort rauszuschmeißen, dann ist für mich hier ganz eindeutig von dem Zeitlichen Ablauf her und von der äußerlich nachvollziehbaren Personen beteiligen. Ganz klar, das kann nur in Kooperation mit der Alkje Fontes gewesen sein. Das heißt, Alkje Fontes ist nach meiner Schlussfolgerung diejenige Person, die sich maßgeblich dafür eingesetzt haben dürfte, dass eben die Basis von Fremden, von Außenstehenden übernommen wird. Und wir wissen, dass ja eine der Zielsetzungen von Fuellmich war, das Basisprogramm auf reine Anti-Corona zu stellen, sprich ein K.O.-Pille für eine zukünftige dauerhafte Partei. Sprich, das ganze Chaos, was daraus entstanden ist, hat eindeutig nach meiner Meinung Alkje Fontes mit zu verantworten. Und damit möchte ich eigentlich auch so langsam zu meinem Fazit kommen. Das heißt, wenn man sich die Frage stellt, ist Alkje Fontes nun eine Bremserin oder ist sie eine Impulsgeberin? Würde ich sagen, ja, sie ist eine Impulsgeberin, weil ihr Talent das Quatschen ist. Genauer genommen das Bequatschen von Leuten. selber hat sie keine Talente, das heißt, sie überredet die Leute mit ihrer Emotionalität, was aber, wenn man eben so emotionsgestört, ich habe die Gefühle, ich habe die Gefühle, ich mache nur das, wozu ich Lust habe, muss man sich das in der zwischenmenschlichen Kommunikation natürlich auch so vorstellen, da gibt es eine Schattenleiter. Das heißt, wenn ihr jemandem quer kommt, so wie ja schon als Jugendliche, immer dagegen, dann wird sie mit ihren negativen Gefühlen, das spekuliere ich mal, alles tun, um diese Person zu bekämpfen, herauszufordern, zu beseitigen. Das heißt, das ist für mich eine ganz klare Intriganten- und Manipulatoren-Geisteshaltung. Und ich weiß nicht, ob eine Partei tatsächlich mit einer Person was anfangen kann, die außer, dass sie Impulse geben kann und Fantasien hat, die sie selber noch nicht mal ansatzweise in ihrem Leben umsetzt, ob das förderlich ist. Und zu dem Thema Mitwirkung an der verkorksten Satzung hat sie auch mitgewirkt. Das heißt, für mich ist ganz klar, Frau Fontes ist kein Vorbild. Und wer ihr folgt, der hat sie nach meiner Meinung nicht durchschaut. Der versteht nicht, wie sie denkt. Oder der ist genauso chaotisch in seinen Gedanken und lässt sich rein von dem äußeren Gefühl, die ist ja ganz nett und sie will ja Gutes tun, eben Ja, aufrechterhalten oder eben verleiten und insofern glaube ich, sie ist ein Licht, sie möchte glänzen, sie hat ein übersteigertes Ego, sie möchte die Welt retten, aber sie ist ein Licht, was in die falsche Richtung leuchtet. Ein Licht, das in eine Sackgasse führt, was nur Ressourcen verbraucht, ja. So, denn wie kann man drei Wochen lang eine Satzung machen, die so viele Mängel hat, wie jedem, der in der Partei ist, bekannt ist und wie auch jeder Fremde, der sie mal liest, sofort schnell über einige Analyse feststellt. Das heißt drei Wochen schnell Fuscharbeit, aber Hauptsache man hat es. Positionen wie irgendwelche Säulenbeauftragten, deren Inhalte nicht definiert werden und und und und. Man braucht keine Rechtsanwälte, die einen beraten. Man macht das alles selbst. Also das ist ja Dilettantismus im Quadrat. Und wie kann jemand, der so dilettiert, überhaupt in einer Organisation, die zehntausende von Mitgliedern hat, in einen Vorstand kommen? Das spricht dafür, dass da ein hohes Sympathie- und auch Täuschungstalent nach meiner Meinung besteht. Und dass auf der anderen Seite eine hohe Bereitschaft dazu besteht, blindgläubig sich täuschen zu lassen. Das heißt, hier sehe ich eine nicht förderliche Konstellation oder Person für die Partei. Also würde ich jetzt ein externer Berater der Partei sein, würde ich sagen, liebe... Basismitglieder. Frau Fontes hat sicherlich ihre Vorteile gehabt, weil sie so ein Erstimpuls naturell ist. Aber die ist überhaupt nicht dafür geeignet, irgendetwas zu managen, irgendetwas dauerhaft zu organisieren, an irgendetwas Stabilen zu arbeiten und es fehlt ihr komplett an Realitätssinn. Abgesehen davon besteht die Gefahr, dass sie eben auch hinterlistig Ja, und intrigantisch sich verhalten mag. Ja, soweit jedenfalls meine Prognose. Aber ich möchte auch noch auf ein nächstes Thema zum Thema Alkje Fontes hinweisen. Ja, und zwar hat sie auch noch ein ganz anderes Projekt. Und da geht es nämlich um das Thema Selbsthilfegruppen für Impfgeschädigte. Da hat sie ja was gemacht und ist vom MDR begeistert. berichtet worden und das werde ich aber in einem nächsten Video besprechen, was es da genau geht und wer daran beteiligt ist und was der Sinn und Zweck dieser Aktion sein kann. Auf jeden Fall sehen Sie, sie ist voll beschäftigt, aber eben nicht nur mit der Partei, sondern auch noch mit einem ganz anderen Projekt. Also ich sage dann mal, bis zum nächsten Mal, die Welt klar sehen, schalten Sie bald wieder ein. Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Wer ist Alkje Fontes? - Vorbild oder Irrlicht? | dieBasis | Bundespartei |“, Die Welt Klar Sehen, 31.01.2023.

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Charakterprofil des dieBasis-Vorstandsmitglieds Alkje Fontes auf Basis ihrer Selbstdarstellung, eines Interviews bei Paul Cibis und ihrer Auftritte beim Corona-Ausschuss. Einordnung als Säule 3 (Staat & Alltag).

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