DWKS-Kompass-SiegelDie Welt Klar Sehen

Offizielle Darstellung ist teilweise unstimmig15.07.2024

ATTENTATE GLOBAL

Abschrift

Abschrift des Videos vom 15.07.2024158 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Uwe

Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Eli

Liebe Freunde, hallo und willkommen hier auf dem Kanal bei ETVC. Zum zweiten Mal an diesem Tag, quasi in Folge, schauen wir wahrscheinlich auch nicht das letzte Mal in den nächsten Tagen in die USA, um neue Details zu enthüllen zum Thema des versuchten Attentats auf Donald Trump. Neue Erkenntnisse sind im Laufe des Tages ans Tageslicht eben gekommen und Wir versuchen das alles einzuordnen. Dazu bin ich nicht alleine unterwegs, sondern habe mir hier, weil wir auch metapolitisch heute eben versuchen zu analysieren, einen Kollegen mit an die Seite geholt, den Kenner meines Kanals eben kennen und schätzen. Dies ist der Analyst Kladenka Uwe und wir begrüßen ihn gleich zu Beginn, damit wir uns danach in die Analyse der unterschiedlichen Themen eben befassen. vertiefen können zum Thema Waffe, Täter, Secret Service, Rolle von eventuellen Geheimdiensten und vor allen Dingen Auswirkungen auf Wahlen, auf die Zukunft in der USA und auch in Deutschland. In diesem Sinne begrüßt im Stream meinen Kameraden, Bruder im Geister, Klardenker Uwe. Lieber Klardenker Uwe, willkommen auf dem Kanal. Frage vorneweg, wie so oft, wie geht es dir? Wir haben uns länger nicht gesehen, bevor wir uns in das Thema vertiefen. Ich hoffe, es ist alles in Butter auf dem Kutter in Hamburg. Kurzes Wort.

Uwe

Ja, es ist alles auf dem Kutter in Hamburg. Ich habe heute Morgen deinen Stream gesehen und wie dir vielleicht aufgefallen ist, aus deinem Stream selber noch ein kleines Outtake gemacht, weil ich deine Lobeshymne auf den heldenhaften Widerständler Donald Trump doch bemerkenswert fand. Und das habe ich auf meinem Kanal dann auch veröffentlicht als Ikone des Widerstands. Und ich fand es ganz nett, ob andere das so finden, müssen sie dann selber beurteilen.

Eli

Alles klar. Schön, dass du mit am Start bist. Du weißt, die Nachrichtenlage ist eine sehr angespannte. Wir sind nicht vor Ort, wir haben keine Korrespondenten vor Ort, sondern wie so viele stützen wir uns auf unseren Verstand und das, was die Nachrichten uns hier so liefern. Vier Augen sehen mehr als zwei, zwei Gehirne denken mehr als eins und ich hoffe, zusammen werden wir versuchen können, ein bisschen Licht in das Dunkel zu bringen. Aber es ist eine sehr dynamische Nachrichtenlage. Wirklich im Minutentakt kommen neue Informationen rein. Wir werden nicht auf alles eingehen können, aber die vielen, vielen weiteren Fakten, oder sage ich mal Erkenntnisse, die wir inzwischen nur haben. Was sind schon Fakten in einer Zeit Post-Wahrheit? Wie dem auch sei, die werden wir also versuchen, alle zusammen zu analysieren. Danke, dass du an unserer Seite bist und lass uns direkt also einsteigen in dieses Titelthema. Liebe Freunde, das Titelthema ist natürlich das Attentat auf Donald Trump. Schüsse sind auf ihn gefallen. Der Ex-Präsident vielleicht, wenn er bis dahin lang genug überlebt. Baldiger neuer Präsident der USA ist am Ohr getroffen worden. Ist wirklich nur um Haaresbreite dem Tod. Noch einmal von der Schippe gesprungen, aber mindestens zwei Schwerverletzte gibt es und mindestens einer inklusive des Attentäters, muss man sogar sagen, sind es ja eigentlich zwei Menschen, haben ihr Leben verloren. Einer der Besucher der Wahlkampfveranstaltung, der in der Tribüne hinter Donald Trump stand. als die Schüsse gefallen sind. Und der andere, der Attentäter selbst. Zum Attentäter selbst haben wir natürlich inzwischen, haben die Nachrichten jetzt inzwischen neue Informationen, weil kein Wunder, das freut mich wiederum. In Zeiten, wo ansonsten in Friedenszeiten man ansonsten nur über vielleicht Fußball jetzt reden würde, dominiert hier und nicht nur bei der Welt wirklich nur noch eine einzige Nachricht. Viele Meldungen, alle zum selben Thema. Es geht um den entscheidenden Schuss. Es geht um Donald Trump. Es geht darum, wer welche Befehle gab, wer an was schuld ist. Es geht um die mediale Deutungshoheit, es geht um Bilder, die Geschichte geschrieben haben. Über all das werden wir heute sprechen, aber insbesondere beleuchten wir auch die neuesten, vielleicht die wichtigsten Erkenntnisse zum Thema des Trump-Attentäters, zu dem jetzt auch mehr bekannt geworden ist. Dazu gucken wir rein in eine Sondermeldung von Welt und die gibt uns erstmal ein bisschen vor, in welche Richtung heute der Stream hier gehen soll.

Gast

Identifiziert heißt es angeblich ein 20-Jähriger aus Pennsylvania, der mit der Waffe seines Vaters schoss. Zudem gibt es Meldungen über gefundenen Sprengstoff auch in seinem Haus. Er soll als Republikaner registriert gewesen sein. Doch wer war der Mann, der Trump ermorden wollte? Hier die ersten Ergebnisse einer Recherche im Internet. Wenige Sekunden nach den Schüssen auf Donald Trump. Auf einem mehr als 100 Meter entfernten Dach eines Flachbaus liegt der mutmaßliche Schütze, angezogen in Tarnkleidung, von Scharfschützen des Secret Service durch einen Kopfschuss getötet. Stunden später identifiziert das FBI den Schützen als den 20-jährigen Thomas Matthew Crooks, hier bei seinem Highschool-Abschluss aus Bethel Park, Pennsylvania, einer Vorstadt von Pittsburgh, etwa 60 Kilometer vom Ort der Schießerei entfernt. Unser vorrangiges Ziel ist jetzt, sein Motiv herauszufinden und ob er Hintermänner hatte. Am Tatort fanden die Ermittler ein leichtes, halbautomatisches Gewehr vom Typ AR-15. Es gilt als eines der beliebtesten Gewehre in den USA. Crooks, der nicht vorbestraft sein soll, war nach einem Auszug aus dem Wählerverzeichnis von 2022 ein registrierter Republikaner, spendete aber am 20. Januar 2021, dem Tag der Amtseinführung von Joe Biden, 15 US-Dollar an die Spendenorganisation ActBlue der Demokratischen Partei. Wenige Stunden nach dem Attentat haben Polizeibeamte alle Straßen, die zum Haus der Familie des Verdächtigen in Bethel Park führen, gesperrt. Durchsuchen das Gebäude, nach Hinweisen auf ein Motiv des Attentäters, auch Spezialisten zur Entschärfung von Sprengsätzen sind im Einsatz. Dem Fernsehsender CNN sagte Crooks Vater Matthew Crooks, ich versuche herauszufinden, was zum Teufel los ist, werde aber abwarten, bis ich mit den Behörden gesprochen habe, bevor ich über meinen Sohn spreche. Ganz oben auf der Liste der Ermittler steht die Suche nach dem Motiv des Attentäters. Das aber kann sich nach Aussage eines Polizeisprechers noch Tage, Wochen oder sogar Monate hinziehen.

Eli

Ja, okay. Während ich, wir machen es jetzt so, lieber Uwe, im Hintergrund noch einmal dieses historische Event abspiele, was natürlich um die Welt gegangen ist, deine unmittelbaren ersten Gedanken, wie hast du das wahrgenommen? Wie hast du das erlebt? Du hast es natürlich auf deinem Kanal bereits zusammengefasst, aber auch für meine Zuschauer. Wer möchte, kann sich das natürlich bei dir auch auf dem Kanal angucken. Du hast sogar schneller als ich reagiert und entsprechend über Nacht bereits deine ersten Erkenntnisse in aller Kürze, aber eben nur zusammengefasst. Deshalb noch einmal bitte hier, wenn ich im Hintergrund diese Tat laufen lasse. Wie hast du das erlebt, bevor wir uns dann jetzt auf diese neuen Erkenntnisse und neue Details konzentrieren?

Uwe

Ich hatte es natürlich auch nur nebenbei erst mal mitgekriegt, kurz vorm Schlafen gehen und habe gedacht, okay, das ist ein interessantes, aktuelles Thema, wichtig, dazu kann man sicherlich schnell was sagen. Und hatte dann über Fox News, da haben wir zwei Kurzvideos genauer angeguckt. Und das Erstaunliche war eben, dass ich den Eindruck hatte, dass der Secret Service nicht so ganz kompetent sich verhalten hatte. Mich wunderte überhaupt, dass es möglich war, dass jemand dort schießen konnte. Also ich persönlich fand es sehr eigenartig. Andererseits fand ich es auch erstaunlich, dass der Trump relativ schnell reagiert, ist in Deckung gegangen. so auch die Leute hinter ihm, das Publikum sozusagen. Und dann stand er eben auf und hatte doch auf mich einen, ich sag mal, schockierten, aber nicht verwirrten Eindruck gemacht und war aber doch sehr, ich sag mal, dynamisch, streckte seine Faust da nach dem Motto, ich lass mich nicht unterkriegen. Also das war schon auf seine Weise beeindruckend, jetzt unabhängig davon, wie man zu der Politik von Trump steht. Und ich persönlich finde natürlich die Aussagen, irgendwelche Einzeltäter, das haben wir so oft in der Geschichte gehabt, diese verrückten Einzeltäter oder sonst nicht was, das kann ich nicht mehr glauben. Und es gab im Fox einen Senatorenanwärter, also auch einen Republikaner, der unmittelbar sagte, nach dem Trump reden sollte, der in der ersten Reihe direkt rechts neben Trump saß. Er hat dann ein kurzes Interview gegeben für Fox News und hat dann seine Eindrücke geschildert. So, wenn ich dem folge, müssten die Schüsse aus zwei verschiedenen Richtungen gekommen sein. Und es wird aber jetzt in den ganzen Nachrichten immer nur von einem Schützen geredet. Und insofern finde ich das ja eigenartig. Denn jemand, der unmittelbar neben der Zielperson steht, der kann sicherlich unterscheiden, insbesondere da er ja ein Kriegsveteran war, also selber ein Soldat, ob die Schüsse aus einer Richtung oder aus zwei kommen. Was dann auch verwunderlich war, ist eben, wenn man eben von einer höheren Position schießt, Und hinter Trump eine ansteigende Tribüne ist, wenn man ihn also nicht trifft, müssten eigentlich die ganzen Leute, die dort standen, getroffen werden. Und wenn ich dann höre, es sind zwei Schwerverletzte oder gestorben, scheint mir das ein bisschen wenig zu sein. Also für mich haben sich ein paar Fragen ergeben, wo ich gesagt habe, okay, das mag jetzt auf die Schnelle nicht zu beantworten sein. Da muss man mal genauer nachgucken, ohne schon vorher in irgendwelche vorauseilenden Spekulationen zu gehen.

Eli

Richtig. Also wir werden weiterhin spekulieren, aber inzwischen nicht mehr vorauseilen, sondern versuchen, den Nachrichten hinterherzueilen. Die Nachrichten, die sich überschlagen, ihr im Internet, ihr, die im Chat sitzt, wisst wahrscheinlich auch mehr als wir. Kein Wunder, ihr seid mehr als wir und ihr habt auch die Möglichkeit, halt unmittelbar dynamisch reinzublicken und neue Erkenntnisse eben an uns weiterzuleiten. Tut dies bitte. Wir wissen nicht alles. Wir können euch nur mit auf den Weg geben. Wovon wir hören über die unterschiedlichen entweder Mainstream-Outlets oder halt eben auch gerne aus alternativen Quellen, was auch immer ihr wisst. Wir werden über vieles reden, über einiges haben wir auch schon gesprochen in der Auftaktsendung, sowohl beim Uwe in der Nacht, bei mir heute Morgen, als auch heute Abend haben wir sehr vieles auf dem Programm. Aber der Vollständigkeit halber, haltet euch gerne nicht zurück und gebt uns mit auf den Weg, was euch eben beschäftigt. Bevor wir darauf eingehen, lieber Uwe, wir werden ja natürlich auch die Meta-Analyse beleuchten, bevor wir zwei unsere Einschätzung geben, habe ich die Zuschauer im Internet bereits gefragt, auf YouTube ganz konkret, da gibt es drei Auswahlmöglichkeiten. Bitte macht an der Umfrage oder bei der Umfrage mit, nehmt an der teil. Gefragt habe ich, war Matthew Thomas Crooks, das ist der sogenannte angebliche Einzeltäter, Schütze, war also Matthew Thomas Crooks Einzeltäter oder handelt es sich um eine Verschwörung gegen Trump, habe ich gefragt. Ihr habt drei Möglichkeiten. Ihr habt die Möglichkeit zu sagen, es war ein verrückter Einzeltäter. Ja, ja, die soll es geben. Nur sehr, sehr unwahrscheinlich. Ist es also eine Verschwörung von Mittätern? Ja, Uwe hat ja schon einiges gerade angesprochen. Angeblich Schüsse aus zwei Richtungen und so weiter und so fort. Oder aber, vergesst es nicht, das ist auch die Regel, liebe Freunde, nach der man sein Leben ausrichten kann, war das einfach nur totale Inkompetenz der Behörden. Ja, es gibt ja diese berühmte andere Regel wiederum, die da besagt, man soll nichts irgendeiner Verschwörung zuschreiben, was man zur Genüge mit Dummheit erklären kann. Und weiß Gott, ja. Zwei Dinge in unserem Leben, die sind definitiv unendlich. Das eine ist das Universum, das andere ist die Dummheit. Aber beim Universum ist sich zumindest Albert Einstein noch nicht ganz sicher. Gut, wie dem auch sei. Also wir werden das weiter für euch eruieren, aber bevor wir dazu kommen, wird es etwas später werden. Von daher gebt uns jetzt gerne schon eure Meinung mit auf den Weg. Lieber Uwe, also ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Wie gesagt, sehr schwierig, sich hier einen Überblick zu verschaffen. Wichtig ist, die ganzen Nachrichten sind weiterhin voll von Meldungen zu diesem Thema. Sie scheinen auch die Fußballmeisterschaft in irgendeiner Form, das Finale oder was auch immer da heute ansteht, in den Hintergrund rücken zu lassen. Und langsam aber sicher kommen im Prinzip über die Nachrichten, die man in Anführungszeichen erwartet hätte in diesem Zusammenhang. Er hatte einen Kopfschuss, überall war Blut. Da geht es zum Beispiel um diesen Menschen auf der Tribüne, von dem du auch gesprochen hast, der getroffen worden ist. Und dass es so wenige sind, die getroffen worden sind. Über Reaktionen zum Beispiel eben von Nahestehenden von Trump. Hier in diesem Fall eine seiner vielen Frauen, Melania Trump. über halt eben mehr Videos, die natürlich im Umlauf sind und wie wir jetzt auch im Auftakt schon gesehen haben, über die ersten Erkenntnisse zum Thema dieses Matthew Thomas Crooks und die Waffe, die wir jetzt auch gleich näher beleuchten werden, gibt es aber, und das ist wichtig festzuhalten, bereits die allerersten und nicht die letzten Spekulationen, nicht nur wir spekulieren, sondern das ganze Internet, Ja, dreht in Anführungszeichen frei und sie fragen sich alle wichtige kritische Fragen. In diesem Zusammenhang reichen sie ja dann vielleicht irgendwann zurück und fragen auch mal zum Beispiel, wie war das eigentlich bei Fizu, wie war das bei John F. Kennedy, wie war das bei Reagan und überhaupt kann man der Politik und den Medien vertrauen. Wie dem auch sei, wir sehen auch solche Meldungen sind im Umraum, CIA, alles nur Show. Der Schattenstaat, der tiefe Staat soll in irgendeiner Form jetzt also zugelangt haben. Also da richten wir uns, danach richten wir uns aus. Da wollen wir heute Abend später mal hin. Hier wird bereits vom Mainstream fleißig diskreditiert. Das sind irre Thesen zum Trump-Attentat und so weiter und so fort. Wir lassen uns davon nicht beeindrucken. Wir machen einfach routiniert weiter. So, Donald Trump ist aufgestanden, hat aufgerufen dazu zu kämpfen, zu kämpfen, zu kämpfen. Er tut das auf seine Art und Weise, wir tun das auf unsere Art und Weise. Und wir tun das, ja, wo fangen wir am besten an? Vielleicht mit dem Schützen. Bleiben wir bei dem Schützen. Es soll sich um den 20-Jährigen aus Pennsylvania handeln. Es soll sich um diesen Mann hier handeln, Matthew Thomas Crooks. Es wurde gesagt, er sei von diesem Menschen erschossen worden. Später finden wir raus, nein, er ist erschossen worden, während er auf dem Dach lag von einem anderen. Sniper, der im Prinzip von dort oben geschossen haben soll. Er soll jetzt also inzwischen tot sein. Es gibt unzählige Bilder inzwischen, die das, naja, ich will nicht sagen belegen, aber halt im Prinzip suggerieren. Und lass uns damit anfangen. Ein 20-Jähriger, ich meine, du hast gedient, lieber Uwe. Ein 20-Jähriger, der auf die Entfernung von 135 Metern, Amateur, kein Militärspezialist oder was auch immer, so einen Schuss trifft. Ist das überhaupt realistisch? Kann ein 20-Jähriger so etwas auf diese Entfernung Wie ist deine Einschätzung?

Uwe

Also mit Sicherheit. Also Sportschützen, die im Schießclub sind und jede Woche ein paar Mal zum Schießen gehen, die sind sehr exzellent. Ich war gerade neulich hier, als ich in einem Ferienort war. Da gab es auch eine alt ausgediente Bundeswehr Schießanlage. Das habe ich mir angeguckt, weil das privatisiert wurde zu einem Schützenclub. Und dann gab es Leute, die schossen quasi wie aus der Hüfte, wie im Western auf eben von Wurfautomaten geschossene Zielscheiben, so Tonzielscheiben. Und das war quasi jeder Schuss ein Treffer. Und insofern... Kann ich nur sagen, aus meiner damaligen Zeit, vor über 40 Jahren, wir haben auch mit Gewehren geschossen. Wir haben bis 200, 250 Meter geschossen mit dem G3. Wir haben mit dem Maschinengewehr, ich glaube, bis 600 Meter geschossen. Und man kann da schon sehr genau schießen. Und insofern, da sehe ich nicht das Problem drin, sondern ganz im Gegenteil. Was mich auch gewundert hat, das hatte ich vorhin in meinem ersten Statement vergessen zu sagen, mich hat gewundert, dass er den Kopf nicht getroffen hat.

Eli

Dass der Schütze den Kopf von Donald Trump verfehlt hat.

Uwe

Das hat dich gewundert. Das hat mich gewundert, weil die Entfernung 130, 150 Meter ist für einen geübten Schützen überhaupt gar kein Problem mit der entsprechenden Waffe. Also diese Waffe, die er dort hat, das ist ein halbautomatisches Gewehr. Was das nun genau bedeutet, ist eine andere Geschichte. Aber die Waffe ist eben beliebt in den USA. Es gibt eine vielfältige Zusatzausstattung und, und, und. Und da ist sogar in den USA schon darüber diskutiert worden, ob man die verbieten soll oder nicht, weil sie so weit verbreitet ist, weil sie so leicht bedienbar ist. Und auf der Entfernung müsste man ein Ziel erschießen können, treffen können, auch einen Kopf, der vielleicht nur 20, 30 Zentimeter Durchmesser hat. Aber mit dem Zielfernrohr sollte das unproblematisch sein, meine ich. Insbesondere, weil ja die Geschossgeschwindigkeiten extrem hoch sind.

Eli

Uwe, bevor du dich darin verlierst, weil ich bin ja wirklich nicht vom Fach, bitte ganz kurz für mich und die anderen, die keine Ahnung haben, was ist der Unterschied zwischen nichtautomatisch, halbautomatisch, vollautomatisch?

Uwe

Naja, also nicht automatisch bedeutet, dass man im Grunde genommen für jeden Schuss neu nachladen muss. Und halbautomatisch heißt, dass man ein Magazin hat, wo man, wenn man mit dem Finger an dem Abzug ist, mit jedem Drücken des Abzuges ein Schuss passiert. Das heißt, man hat also eine entsprechende Kontrolle. Und vollautomatisch heißt, man drückt einmal auf den Abzug und es rattert so lange ab, An Patronen durch das Gewehr durch, bis das Magazin alle ist oder bis man den Finger vom Abzug nimmt. Dementsprechend sind also diese halbautomatischen Waffen, das ist eher das, was man jetzt im Privatbereich hat. Während die vollautomatischen Waffen, wo man also vielleicht auch mal Dauerfeuer machen können muss, die ist dann den Sicherheitsbehörden, Polizei und so weiter in der Regel vorbehalten.

Eli

Und die Frage ist natürlich relevant, weil wie damals bei dem sogenannten Einzeltäter Lee Harvey Oswald, da ist ja auch aus mehreren Richtungen, wie wir inzwischen wissen, mehrfach geschossen worden. Und die Frage, die seither immer noch im Raum steht und eigentlich klar beantwortet ist, aber der Mainstream immer noch nicht zugibt, ist, in der kurzen Zeit konnte ein Amateurschütze, der er damals gewesen sein soll, hier ein neuer Amateurschütze von Lee Harvey Oswald zu einem anderen Amerikaner mit drei wunderbaren Namen, Matthew Thomas Crooks, Wie dem auch sei, der soll jetzt also mit einem halbautomatischen Gewehr geschossen haben. Da war es, ne, 1900, wann war das? 21, nee, wann ist Kennedy gestorben? Hilf mir nochmal.

Uwe

Anfang der 60er, ne?

Eli

Ja, also in den 60ern, wie dem auch sei. Da ist mit einem anderen Gewehr geschossen worden, seither gab es technisch einen großen Fortschritt. Aber eine Sache ist klar, man braucht einen gewissen technischen Unterbau und auch ein fachliches Können, dazu werden wir jetzt gleich kommen, lieber Uwe, ja. um in sehr kurzer Zeit vielleicht sogar noch aus zwei Richtungen gleichzeitig im Prinzip ein Ziel zu treffen, sei es beweglich oder nicht. Gut, also halbautomatisch haben wir geklärt. Lass uns mal hierzu zurückkommen. Du hast gesprochen von guten Schützen, die trainiert sind und das sind einfach nur Leute aus dem Schützenverein, nicht irgendwelche militär ausgebildeten Spezialkräfte, aber die Entfernung von 135 Metern, wie Wie gut sieht man da durch ein Zielfernrohr, zieht man da, sag ich mal, auf klitzekleine Punkte am Horizont oder sieht man das relativ gut? Kann auch ein Amateurschütze deiner Meinung nach so etwas treffen?

Uwe

Natürlich kann er das. Also ich meine, die Gewehre sind ja, also diese Art von Gewehren sind ja auf 150, 200, 250 Meter Treffsicherheit eingerichtet. Das hängt dann von der speziellen Konfiguration der Waffe ab und der Ausrichtung. Aber das ist eigentlich deutlich unterhalb der maximalen Schussweite. Das heißt, in diesem Bereich fliegt die Kugel ja noch gar nicht so stark parabolisch, sondern noch relativ, ich sage mal parallel zum Schuss. Zum Boden vorausgesetzt, dass man jetzt auf dem Boden stünde und nicht schräg nach unten oder schräg nach oben schießt. Das heißt, da ist der Lauf der Kugeln oder des Geschosses noch relativ unbeeinflusst, relativ gradlinig. Und da kommt eben der Punkt mit der Geschwindigkeit hinzu. Es gab Leute, die haben gesagt, Trump hat ja Glück gehabt, weil er gerade eine schnelle Bewegung mit dem Kopf gemacht hat. Ja, das mag schon sein, nur diese schnelle Bewegung mit dem Kopf, so schnell ist die vielleicht gar nicht, wenn man das in Bezug auf eine Geschosskugel nimmt. Bei Kleinkalibern ist ja schon die Mindestgeschwindigkeit bei ungefähr Schallgeschwindigkeit, das heißt 330 bis 440 Meter pro Sekunde. So bei manch anderen, ich sag mal, auch im Handel üblichen Waffen liegt das bei 800 bis 900 Meter pro Sekunde. Das heißt also, da er nur 130 Meter entfernt war, braucht also die Kugel ja quasi nur einen Bruchteil einer Sekunde, um dorthin zu kommen. Und wenn der Trump gerade in dem Moment den Kopf bewegt, wo die Kugel den Lauf verlässt, dann ist die Frage, wie groß muss die Bewegung sein, damit die Kugel tatsächlich am Kopf vorbei geht. Und vor allen Dingen, da es ja ein halbautomatisches Gewehr war, bleibt es ja nicht bei einem Schuss. Es wird ja dann nachjustiert. Also insofern ist es ja für mich nach wie vor unverständlich, warum jemand mit acht Schüssen nur einmal einen Streifschuss schafft. Das kann ich überhaupt gar nicht verstehen.

Eli

Wobei es sind mehrere Schüsse gefallen. Wir wissen nicht, welche davon von Matthew Thomas Crooks gekommen sind und welche bereits schon die Reaktion waren des Secret Service, die spät, aber besser spät als nie reagiert haben und eben zurückgeschossen haben. Also wie viele dieser acht aus welchem Gewehr kamen, ob es überhaupt acht waren oder mehr oder man nur acht gehört hat. Das wissen wir ebenfalls auch nicht. Aber ja, in der Tat, die Leute sagen, Donald Trump hat Glück gehabt. Er hat in dem Moment halt rein zufällig in Anführungszeichen nach rechts geguckt. Hätte er seinen Kopf gerade ausgerichtet gelassen, hätte eventuell diese Kugel bereits ihn eben treffen können oder hätte ihn vielleicht sogar getroffen. Und unmittelbar in den Sekunden danach ist er dann eben zu Boden gegangen. Man sieht im Übrigen auch sofort hier, er hat also eine blutige Hand. Das heißt, da ist schon etwas getroffen worden. Irgendwelche Leute behaupten im Internet, er hätte Blutkapseln, die er dann zur Explosion gebracht hätte, während er dann unter diesem Podium gewesen ist, zu dem er dann halt sofort herabgesunken ist. Aber das sieht man ja hier innerhalb der wirklich Bruchteilen von Sekunden zwischen diesem Moment, wo die Kugel noch an ihm vorbeifliegt, hin zu dem Moment, wo er sich ans Ohr greift, hin zum Moment, wo er halt noch nicht mal zusammengesackt ist, hat er bereits Blut am Ohr, ohne dass im Prinzip seine Hand in irgendeiner Form irgendetwas da hochgetragen hat.

Uwe

Trotzdem gibt es da aber eine Merkwürdigkeit, Eli, denn die Schüsse sind aufgrund dessen, dass sie so schnell sind und wenn wir also das Bild nehmen, wo der Schuss das rechte Ohr verletzt hat, wenn man genau hinguckt, auf dem Foto sieht man es ja nun gerade nicht, du siehst dann nur die Schussspur, das ist ein anderes Thema. Sondern man guckt eben und sagt, okay, rein von der medizinischen Seite her ist das eben ein Durchschuss oder ein annähernder Durchschuss. Aber bei einem Schuss, der so dicht am Gehörgang ist, ist bei dieser hohen Geschwindigkeit...

Eli

Du bist auf dem richtigen Weg, aber da verlieren wir uns. Wir haben beim Schützen angefangen, waren dann auf einmal schon beim Gewehr und jetzt sind wir bei der Ballistik und im Prinzip halt den Folgen zum Thema Hörschutz und so weiter und so fort. Bin ich bei dir, aber möchte ich jetzt wirklich halt zuerst die eine Sache ausräumen, bevor wir bei der nächsten sind. Weil du hast ja gelesen bei der BILD, Verschwörungstheorien sind reichhaltig im Umlauf, aber mit der müssen wir ausräumen. Donald Trump hatte keine irgendeine Kapsel in seiner rechten Hand, irgendeine Blutkapsel, die er hat im Prinzip aus seinem Ohr zur Explosion bringen können, um halt unmittelbar in der Sekunde danach so zu tun, als sei er jetzt von irgendetwas getroffen worden. Weil er das schon mal nicht gemacht hat, ist es auch unwahrscheinlich, dass die ganze Sache von ihm zumindest jetzt also so geplant worden ist, dass er an diesem Schauspiel teilgenommen hat, um das halt noch irgendwie zu akzentuieren. Das ist wichtig rauszuarbeiten und deshalb wollte ich mir die Minute nehmen, lieber Uwe, das den Leuten nochmal beizubringen. Das sieht man anhand einfach nur, sag ich mal, der Detailanalyse dessen, was aus der unmittelbaren Nähe vor Ort im Prinzip schon erkennbar war. Er greift sich schnell ans Ohr, irgendwas hat ihn getroffen. Es gab eine Spekulation, das sollte im Prinzip Teile eines Teleprompters gewesen sein, der dort zersplittert. Aber auch in anderen Videos sieht man alle Teleprompter weiterhin unverletzt, heil geblieben. Also keine Glassplitter, klappt auch den Quatsch nicht. Eine Kugel ist geflogen. Das sieht man ja auch im Prinzip in den zahlreichen Aufnahmen, unter anderem in dieser hier, die ich euch bereits gezeigt habe. Irgendetwas hat ihn getroffen. Er hat darauf reagiert. Er hat also sofort geblutet an diesem Ohr. Es gibt auch offensichtlich keinen zweiten Treffer, dem man geht es ansonsten den Umständen entsprechend gut. So viel also dazu. Jetzt, lieber Uwe, dein Einsatz, weil du hast ja recht, nichtsdestotrotz so ein Streifschuss aus einem großkalibrigen Gewehr oder Lauf hätte ihn ja schon töten können, selbst wenn es ihn nur streift, vielleicht sogar wenn es ihn nur verfehlt, oder?

Uwe

Ja, auch bei einem kleinkalibrigen Gewehr. Also insofern, das ist jetzt erstmal nachrangig. Entscheidend ist, dass es eben eine Druckwelle gibt, die durch die hohe Geschwindigkeit dieses Projektils entsteht. Und die kann eben das Trommelfell beschädigen. Und insbesondere, wenn jetzt die Geschwindigkeit des Geschosses höher ist als die Schallgeschwindigkeit, was sehr häufig ist, Ja, dann kann eben durch die Lautstärke, die damit verbunden ist, also Druckwelle und Lautstärke, die können eben das Trommelfell zum Platzen bringen oder was auch sonst im Ohr noch an, ich sag mal, feinen... biologischen Bestandteilen ist. Und da verwundert natürlich jetzt an der Stelle, wenn er also quasi im unmittelbaren Ohrbereich, in dem Fall war es jetzt das obere Ohrläppchen oder die Ohrmuschel, da ein Schuss durchgeht, wieso hält er sich das Ohr nicht zu? Das heißt, warum hat er keine Ohrenschmerzen? Man könnte sagen, weil er den Knopf im Ohr hat, dass der vielleicht was abgemildert hat. Also diese Erklärung, die würde ich vielleicht noch verstehen, denn das ist ja offensichtlich hier eben so ein typisches In-Ear-Mikrofon, mit dem er von seiner Security und sonst nicht wem noch was hört oder vielleicht auch von seinem Ghostwriter, der ihm sagt, was er sagen soll. Also das wäre eine Möglichkeit, dass durch diesen mechanischen Gegenstand in seinem Ohr der Schalldruck entsprechend gemindert wurde. Aber ich glaube, ohne dieses hätte er auf jeden Fall einen Gehörschaden. Das hätte er gemerkt, dass er irgendwie einen Schmerz im Ohr hätte und nicht nur am Außenohr.

Eli

Er trägt ja auch, liebe Freunde, diesen Kragen und diese In-Ear-Mikrofone, die haben unterschiedliche Namen, da gibt es unterschiedliche Ausführungen, ob es sich jetzt nun um ein Mikrofon handelt oder eben um, wie du gesagt hast, von einem Ghostwriter irgendetwas zu hören. Binaurales Mikrofon, feststeht, die Dinger sind unglaublich klein, das ist noch eine sehr große Variante dessen. Die sind teilweise inzwischen auch drahtlos. Studenten in China, wenn die bei ihren wichtigen Prüfungen, die die fürs Leben da machen an ihren Universitäten, wenn die da betrügen wollen, haben da minimale winzig kleine Dinge in ihrem Ohr, die man gar nicht mehr sieht. So eine Geheimhaltung braucht der Trump überhaupt nicht zu machen, macht gar keine Hilde daraus, dass er regelmäßig mit Teleprompter und vielleicht auch mit Mann im Ohr in irgendeiner Form seine Auftritte vonstatten gehen lässt, wie dem auch sei. Ich habe ja auch spekuliert in meiner Auftaktsendung heute Morgen, der erste Blick in sein Ohr, verrückt, dass wir uns jetzt hier mit seiner Ohrmuschel auseinandersetzen müssen, aber der hat ja auch für mich mehr oder weniger suggeriert, ja in der Tat, da ist was, irgendeine Art Fremdkörper. Ich habe dann zuerst gedacht, irgendwie eine Haut-Ohr-Falte oder was auch immer, aber du wirst recht haben, in deiner Meta-Analyse mal wieder. Ja, also dieser Gehörschaden, der hätte eintreten können, ist vermutlich dadurch minimiert, vielleicht neutralisiert worden, weil das eben sehr wahrscheinlich irgendeine Art von technisches Gerät gewesen ist, das da versucht hat oder das es geschafft hat, da ein bisschen was eben zu stoppen, wie dem auch sei. Vielleicht hat er auch nur Glück gehabt. Ja, also es muss ja auch nicht jedes Mal diese Druckwelle. Also die Leute sind ja auch biologisch unterschiedlich hart aufgebaut. Muss das zu so einem Hörschaden führen? In dem Moment selbst, um aber jetzt wirklich deinen Gedanken aufzugreifen, in dem Moment selbst, dass er dann irgendwann instinktiv sein Leben gerettet hat, vor seinem Ohr, dass ihm da eventuell geschmerzt hat und das vielleicht sogar hätte abfallen können oder was auch immer, halte ich aber jetzt nicht für verdächtig. Weil ganz ehrlich, der Mann ist ja auch trainiert, das ist ja, wie ich herausgefunden habe, auch nicht das erste Attentatsversuch auf ihn. Und dass er da an dieser Stelle sagt, okay, er schützt jetzt nicht mehr sein Ohr, sondern geht selber erstmal in Deckung. Das halte ich für nachvollziehbar und halte ich für verständlich. Gut, okay, nichtsdestotrotz hast du recht und du sprichst von Schallintensität des Schusses, du sprichst von einer Druckwelle, du sprichst von einem Überschallknall. Das ist deshalb relevant, weil diese Kugel, wie du gesagt hast, geradlinig, auf kurze Distanz, insbesondere noch sehr, sehr schnell vorbeifliegt aus diesem halbautomatischen Gewehr. Eine andere Sache, über die du gesprochen hast, lass uns das vielleicht einfach gleich machen, wenn wir uns hier diese Videos hier angucken, ist die Frage nach dem, kann man so einen Schuss überhaupt sehen? Weil jetzt gibt es ja auch andere Videos, zum Beispiel das Secret Service, die die da in Aktion zeigen und lass uns das thematisch gleich mal mit anschließen. Also bevor wir, ich habe hier so viel Material, Freunde, ich muss das alles durchsuchen. Wo hatte ich das denn? Schütze, wahrscheinlich wird das hier gewesen sein. Da sieht man im Prinzip einen der Secret Service Mitarbeiter, einen der Scharfschützen auf dem Dach reagieren. Und die Frage jetzt also an dich, kann man solche Schüsse in irgendeiner Form mit dem bloßen Auge überhaupt erkennen oder kann man die nur hören?

Uwe

Das hatten wir zum Teil ja schon bei dem Vizo-Attentat, dass eben man das Mündungsfeuer, also quasi, Da, wo die Waffe endet vorne, da gibt es ein Mündungsfeuer. Das kann man mehr oder minder gut sehen, je nachdem, wie die Tagesbeleuchtung und der Hintergrund ist, auf den man dann guckt. Dann gibt es natürlich auch noch Rauch, diese Schmauchspuren, die man ja im Krimi immer hört, von dem Schützen, der mit einer Pistole schießt. Aber es gibt eben auch diese Hitzeschlieren. Das heißt, durch die Erhitzung der Luft, die das Projektil erzeugt, werden also optische Verzerrungen sichtbar. Und wenn die dann noch mit Überschall fliegen, erzeugen die quasi so eine Art Kondensstreifen hinter sich. Das heißt, den Bildausschnitt, den du gezeigt hast, wo man da so einen Strich in der Luft sieht, der fast so aussieht wie so ein Mini-Kondensstreifen, das ist ein Indiz dafür, dass dort tatsächlich ein Projektil langgeflogen ist, und zwar mit Überschallgeschwindigkeit.

Gast

Vielen Dank.

Eli

Wobei, da kann ich dir als Filmer sagen und auch als Fotograf, je nachdem welche Belichtungszeit man da nimmt, also der Verschluss, also der Shutter, wie es auf Neudeutsch so schön sagt, ob man halt eben das ultra kurz nur belichtet oder eben etwas länger, wenn man das etwas länger belichtet und etwas so schnelles durchs Bild fliegt, dann wird das auf diese Art und Weise eben optisch verzerrt. Ich persönlich muss jetzt sagen, ich weiß nicht, ob das jetzt nur eine Kugel ist, die so längs gezogen wird oder ob das je nachdem, wie gesagt, mit welcher Verschluss, mit welcher Technik das fotografiert worden ist, ob du eventuell auch recht hast, dass das vorne nur der Teil der Kugel ist und der hintere Teil dann dieser Kondensstreifen. Beide Theorien sind denkbar.

Uwe

Ich glaube, das ist gar nicht so maßgeblich, Eli, sondern hier ist ja erstmal grundsätzlich die Frage, eben zu der Verschwörungstheorie hat Herr Trump das alles nur vorgetäuscht. Und ich denke, die Ohrverletzung, die ist relativ deutlich. Nach meiner Meinung kann man klar erkennen, dass da eine medizinische Verletzung im oberen Ohrmuschelbereich ist. Und das kann man sich jetzt nicht so schnell ankleben, wenn man einmal auf den Boden runtergeht. Also das sehe ich da nicht. Und eben diese Schlieren beziehungsweise eben die Druckwelle oder Kondensstreifen des Geschosses oder meinetwegen auch nur durch den Kameraverschluss sichtbar gemachte Flugbahn weisen darauf hin, dass hier tatsächlich mindestens ein Schuss real war. Was mit den anderen ist, können wir nicht sagen. Erinnere dich, was wir bei Vizo hatten, da haben wir auch mehrere Knalle gehört, aber die hörte man nur in der Kamera, während die Betroffenen vor Ort haben sie anscheinend nicht gehört oder so gut wie gar nicht gehört. Und insofern müssen wir dann unterscheiden, was sind tatsächlich die Fakten, die wir wahrnehmen können. Und hier können wir wahrnehmen, ein Ohr ist tatsächlich beschädigt worden und die Wahrscheinlichkeit, dass das jetzt gefakt wurde innerhalb von einer halben Sekunde, ist relativ unwahrscheinlich. Man könnte sagen, ja, die Kugel, die könnte noch im Bild hinterher reingefotokopiert worden sein. Das müsste man natürlich dann entsprechend analysieren. Aber ich halte auch das jetzt nicht für so eine überzeugende These. Also ich denke, es ist mindestens ein Schuss tatsächlich gefallen.

Eli

Ja, mindestens ein Schuss ist auch in Umlauf gebracht worden. Hier gucken wir uns das nochmal an. Oben, liebe Freunde, einfach nur eine Standbildaufnahme. Ihr müsst auf den unteren Teil dieses Videos gucken. Und ja, das gucken wir uns noch einmal an, hören uns auch das noch einmal an. Das ist nicht blutig, hier wird alles verpixelt. Ihr könnt mit offenen Augen hinschauen, liebe Freunde. Das ist jetzt auch YouTube und Zensur und so weiter sicher. Man sieht den Menschen dort nicht sterben. Er wird dann verpixelt sein, nachdem er getroffen ist. Man sieht ihn auch nicht wirklich schießen, aber das bisschen was man sieht, sieht man eben in der unteren Hälfte.

Gast

I hope he's turning this way. Be careful, guys.

Eli

So mehr gibt es da eigentlich auch schon gar nicht zu sehen. Dann ist da halt nur das übliche, sage ich mal, Geschrei. Kein Wunder, das sind natürlich Menschen, die sind da in Schock und emotional. Wichtig ist aber festzuhalten, das liegt also hier ganz offen für alle einsehbar auf einem dieser Dächer. Du hast bereits natürlich auch vernommen, wie viele andere, dass die Menschen nicht erst entdeckt haben, nachdem er geschossen hat, sondern minutenlang vorher schon darauf hingewiesen haben, dass da jemand ist. Wir hören aber noch einmal rein, wie viele Schüsse hören wir denn? Ich versuche noch einmal das abzuspielen und sag mal selbst, was deine Einschätzung ist. Ich mache es hier noch einmal lauter, auch wenn es jetzt gleich ein bisschen schallt, liebe Freunde, aber es geht halt darum, dass wir das akustisch ein bisschen einordnen können.

Gast

Komm!

Eli

So, das war es schon. Liebe Uwe, was würdest du sagen, wie viele Schüsse aus wie vielen Quellen?

Uwe

Ich habe nur einen gehört.

Eli

Ja, genau. Also das ist wahrscheinlich aber der Kompression auf Zoom geschuldet. Die Leute in YouTube, die werden mehr gehört haben. Für mich, ich sage einfach mal meine Theorie, sind drei Schüsse gekommen aus dieser Quelle von Matthew Thomas Crooks und danach relativ schnell hintereinander fünf Schüsse, die anders geklungen haben als die ersten drei. Also da sind wir wieder bei der Zahl von acht, die du vorhin ins Spiel gebracht hast. In der Tat aus für mich zwei unterschiedlichen Quellen. Sowohl optisch haben wir ja den einen Sniper sich dann auf dem anderen Dach bewegen sehen, als auch akustisch relativ eindeutig. Also für mich als Laie eindeutig auch eben zu identifizieren, dass die unterschiedlich klingen. Fakt ist auch, hier sieht man dieses Dach noch einmal.

Gast

We can see the guy there. I think they hit him, because the guy looks dead.

Eli

Man sieht also auch, dass er da also offensichtlich vermutlich sofort seinen Verletzungen erlegen ist. Man sieht auch hier die Reaktion eben der Scharfschützen, die Scharfschützen, die hinter Trump gestanden haben. Uwe, jetzt zum Thema Positionierung von Scharfschützen, zum Thema Sichtbereich und so weiter und so fort. Ich lasse es noch einmal ablaufen, halbe Geschwindigkeit. Wir sammeln uns, gucken uns das alles nochmal an und dann ist die Frage, wie viele Scharfschützen waren wo positioniert, was konnten die sehen, in welche Richtung gucken die, was zeigen diese Videos? Gut, das kann man sehr schwierig sich anhören. Also einmal ohne Ton. Das ist aber unmittelbar auf dem Dach hinter Trump. Ich lasse es bei halber Geschwindigkeit laufen. Irgendwas wird da gesehen. Die stellen das Gewehr um. Und relativ bald darauf müssen auch die anderen Schüsse schon gefallen sein. Also, liebe Uwe, du kennst ja auch das Layout, sage ich mal, vom Tatort. Das haben wir ja vorhin auch schon eingeblendet. Ja, was würdest du sagen, als der Taktiker von uns beiden?

Uwe

Was konnten die dort sehen? Wir haben ja im Grunde genommen dort mehrere Gebäude. Aber soweit ich das gesehen habe, war doch nur auf einem Gebäude ein Scharfschütze drauf. Zumindest hat man den zweiten nicht dargestellt.

Eli

Na gut, zwei waren auf demselben Gebäude drauf.

Uwe

Ja, das ist klar. Aber ich meine, wenn wir mehrere Gebäude haben, wird man doch normalerweise auch mehrere Schützen nehmen, um einen Attentäter gegebenenfalls ins Kreuzfeuer nehmen zu können von zwei verschiedenen Winkeln. Andererseits kann man sagen, das ist jetzt die bessere Schussposition, also bleibt man einfach nur dort. Ja, aber... Gut, von dort aus kann man sicherlich da, wo der Attentäter dann war, das ist ja ungefähr dieselbe Höhe, das sind ja irgendwelche Hallen, dann ist das quasi auf derselben Ebene. Dann wird der Attentäter natürlich, wenn der frontal jetzt zum Tramp ist, entweder direkt frontal oder schräg von der Seite angeschossen. Und wie schon gesagt, die Distanz ist zu gering. Also für einen versierten Schützen kann man da sicherlich auf 10 cm genau treffen.

Eli

Auch 10 cm genau, hier geht es ja um vielleicht nur 1 cm, das muss man sich mal vorstellen, wenn er am Ohr getroffen worden ist und seine Ohren sind ja nicht wie meine, die stehen ja nicht so weit ab. Wenn man bei mir hier das Ohrläppchen trifft, ist das noch relativ weit entfernt vom Kopf. Bei Trump, dessen Ohren sehr viel näher anliegen, dass der hier wirklich an diesem Ohrläppchen nur verletzt worden ist, bedeutet 1 cm, keine 10 cm, sondern 1 cm weiter in eine bestimmte Richtung und das hätte seinen Kopf gestreift, das hätte schon tödlich hängen können. Gut, also wie dem auch sei, Bild hat das hier veröffentlicht, der Attentäter Thomas Matthew Crooks gibt mehrere Schüsse ab von Position 1 auf Position 2. Trump wird am Ohr verletzt und ja, ein wenig, sag ich mal, mutet es schon. Zwei Dinge, die mir hier auffallen, weiß ich aber nicht, ob das hier nur so einmarkiert ist oder nicht. tatsächlich so ist. Offensichtlich gab es ja eine Tribüne. Diese Tribüne, liebe Uwe, die war ja hier in der Mitte. Hier sollen die bis zu 15.000, glaube ich niemals, aber wie dem auch sei, Zuhörer gestanden haben. Für die Kameras aber platziert man immer auch Auserwählte im Hintergrund. Und davon gab es also drei Tribünen im Hintergrund. Diese hier. Worauf ich hinaus möchte ist, Matthew Thomas Crooks, der Schütze von Position 1, hat geschossen, hat Trump getroffen, hat aber danach auch, wir haben ja gehört, mindestens drei Schüsse wird er vermutlich abgegeben haben, es irgendwie geschafft, hier eine Person tödlich zu treffen. Das haben wir in dem anderen Videomaterial gesehen, wo dort im Universum ein blutender Mensch dann versucht wurde, zu retten oder gerettet zu werden, aber das ist dann das Glück der Menschen, dass sie eine Verletzung erlegen. Gleichsam hören wir aber auch hier offensichtlich Eintote und Schwerverletzte, die zumindest in dieser Tribüne eingetragen worden sind. Eine Tribüne, die sehr viel mehr in dem Schussbereich ist von Matthew Thomas Crooks. Ich weiß, lange sage ich mal Vorrede, aber wichtiger Sinn, worauf will ich hinaus? Es ist für mich wahrscheinlich, dass ein Schütze, der von hier schießt, Trump trifft, im Hintergrund, ja, eben vielleicht an dieser, der rechten Tribüne, Menschen verletzt, vielleicht tötet. Daher jetzt die Frage, wie kann es sein, dass wir nur Videomaterial haben von der anderen Tribüne, dieser Tribüne, hinter Donald Trump, Entschuldigung, dass ich lächle, aber das ist mehr oder weniger, sage ich mal, so ein bisschen meine eigene Neugierde, die ich hier versuche intellektuell zu stillen. Wie kann es also sein, dass wir hier außerhalb des Schussfeldes den einzigen, sage ich mal, nachweislichen Toten, Verletzten, was auch immer haben, von dem wir in irgendeiner Form wissen? Gibt es tatsächlich Tote, Verletzte da, wo sie zu erwarten wären, wenn es nur einen Schützen gegeben hat? Oder gibt es zwei Schützen, weil aus irgendwelchen Gründen auf einer Tribüne, die nicht im Schussfeld liegt, auf einmal der einzige nachweislich wirklich Verletzte oder Tote? sage ich mal, zu beklagen ist. Das ist ja schon mal eine dieser wichtigen Fragen.

Uwe

Es ist ja alles sehr eigenartig. Vor allen Dingen, es sind ja eben zwei Gebäude dort. Und warum ist denn nur auf einem Gebäude eben der Scharfschutz des Secret Service und auf dem anderen Gebäude, nämlich da, wo der Attentäter war, da ist keiner? Also das finde ich ja auch schon äußerst eigenartig. Deine Frage wird damit natürlich nicht beantwortet, aber von der Logik her ist klar, Wenn also der Attentäter, der Bessio so und so, der junge Mann, wenn er schießt und gut zielt, kann er, wenn er den Trump nicht trifft, nur Leute treffen, die in der Verlängerung der Flugbahn sind, also quasi weiter geradeaus, aber er schießt ja nicht links um die Ecke.

Eli

So, und dann könnte man sagen, ja, vielleicht wurde er dann ja von... Moment, links um die Ecke, für die Leute, nur dass die das mal ein bisschen verstehen, weil ich musste auch jetzt gerade um die Ecke denken, um zu verstehen, was du meinst. Hier war eine Tribüne, hier war eine Tribüne, hier war eine Tribüne. Die Verlängerung hätte unmittelbar zu einem Knall geführt an dieser Stelle. Hier hätte man erwartet, dass jemand also noch im Schussfeuer getroffen werden kann, nachdem Donald Trump erwischt worden ist. Aber um die Ecke bedeutet, in der Art, wie du es mir jetzt erklärst, er schießt also so, Und dann so. Also es sind jetzt zu viele Striche auf dem Ding. Ich mache es noch einmal. Er würde also jetzt quasi so schießen, um dann hier auf der Tribüne im Hintergrund jemanden zu treffen. Schon wieder so eine sogenannte Magic Bullet.

Uwe

Ja, oder er müsste eben das Gewehr direkt da schräg halten, nach links aus der Sicht des Schützen. Und das ist ja völlig absurd, weil dort ist doch gar nicht sein Ziel. Das heißt, es könnte das natürlich dann machen, wenn er mitten beim Schießen gerade jetzt von dem Scharfschützen des... Sicherheitsdienst angeschossen wird und im Schießen seine Waffe verzieht. Das wäre denkbar. Aber davon haben wir nichts gehört.

Eli

Kann ich auch sofort dazwischen gehen. In einem der Videos, das wir gesehen haben, hören wir einen der Menschen, die vor Ort waren, sagen, Moment, wo war das denn? Hier an dieser Stelle. Er dreht sich zu uns rüber. Man sieht auch die Perspektive, aus der das aufgenommen worden ist. freies grünes Feld auf im Prinzip dieses Dach da, wo der Mann da oben liegt. Daran erkennt man, wenn man sich dann dazu im Moment diese Aufnahme anguckt, diese hier, die haben also von hier die Menschen geguckt, offenes Sichtfeld auf Crooks, Matthew, der hier lag. Nicht hier, das ist falsch eingezeichnet, sondern hier. Hier hat er gelegen, von hier hat er geschossen. Und von hier hat er im Prinzip natürlich Donald Trump treffen können und in einer der Audioaufnahmen sagt er, passt auf, er dreht sich zu uns rüber, er dreht sich rüber und er dreht sich rüber nach rechts in Richtung der Leute, die hier standen und gesagt haben, passt auf, der könnte jetzt zu uns rüberschießen. Rechts, weg von Donald Trump, weg von etwaigen anderen Leuten, könnte der in diese Richtung schießen. Also wie um alles in der Welt soll jemand, der geradeaus gezielt und nur geradeaus Leute getroffen hat, entweder um die Ecke schießen können, sich nach rechts drehen, um dann aber jemanden zu treffen, der links von ihm in einer anderen Schussbahn hätte stehen können. Geht gar nicht. Alle Augenzeugen sagen, er hat sich nicht nach links weggedreht, auf diesem Dach liegen, sondern nach rechts hätte also... oder irgendeine magische Intervention niemanden im Prinzip dort erwischen können. Also schon allein die Sache stinkt schon ganz schön gewaltig zum Himmel. Ich muss an dieser Stelle das nochmal bringen, weil die Leute glauben es mir ja sonst nicht. Moment, das ist jetzt der Schütze selbst. Hier ist er erschossen worden, Shooter ist down, Shooter ist down. Das ist dieser Moment, wo er eben geschossen hat. Gut, da sieht man nicht so viel, man hört im Prinzip nur, aber man sieht unterschiedliche Aufnahmen, die alle aus derselben Perspektive kommen und da drauf gucken. Und wir hören hier mal, na doch, wir müssen uns das anhören, weil das sagen die in dieser Aufnahme. Also noch einmal hier.

Gast

Run, get over here! Run!

Eli

Er dreht sich zu uns. Passt auf, Leute. Er dreht sich also nach rechts, sagt der Mann, der die Kamera mutmaßlich hält. Und dann ist er halt eben da und dann ist er halt tot, tot, tot und so weiter und so fort. Und das zeigen auch die anderen Bilder. Er liegt dann auf seiner rechten Seite, also nach rechts gedreht, runter von diesem Dach weg. Wie soll dieser Mann um die Ecke geschossen haben oder nach links geschossen haben, wenn er sich nach rechts wegdreht? Das ist halt jetzt im Prinzip die Frage, der wir unmittelbar nachgehen müssen. Gut, nächste Frage an dich, lieber Uwe. Offensichtlich haben sie es ja nachher geschafft, da hochzuklettern. Also wie konnte es sein, in deiner, ich will jetzt nicht sagen Expertenmeinung, aber du hast gedient von uns beiden, wie konnte es sein, dass man eine Menge von bis zu 15.000 Menschen, die ja dort gewesen sein sollen, gedacht hatte zu überblicken aus nur einer einzigen Position und auf dem anderen Dach, das dort in der Nähe stand, nicht positioniert war, wenn man offensichtlich da hochkommen konnte. Wie kannst du dir das erklären?

Uwe

Das kann ich mir gar nicht erklären, außer dass es eben menschliches Versagen ist. Das wäre jetzt die eine Haupterklärung und die andere ist, es war Absicht. Also das sind die beiden Varianten. Aber Dummheit ist ja oftmals, wie du selber sagtest, schon völlig hinreichend. Und natürlich kommt man auf den Dach drauf. Man muss nur eine Leiter haben und sicherlich haben solche Schutzkräfte, solche Instrumente auch bei sich. Die gehen ja nicht zu Fuß dahin. Wir haben ja ihre Mannschaftswagen und so weiter. Aber man hätte eben nach meiner Ansicht dieses Dach besser sichern müssen. Denn spätestens als der Mann dort zum Vorschein kam, also die Frage ist ja, wie war das Dach beschaffen? Oftmals sind auf solchen Dächern irgendwelche Aufbauten wie Klimaanlagen oder Kaminschächte oder ähnliches. Das sieht man hier jetzt eigentlich nicht so. Es scheint eine normale Gewerbehalle zu sein. mit einem relativ flachen Dach. Das heißt, da ist eigentlich nichts. Wie konnte der da überhaupt liegen? Wenn jetzt der Scharfschütze des Sicherheitsdienstes da rechts eben war, dann hätte er das doch eigentlich sehen müssen, dass sich dort jemand auf dem Dach bewegt. Das sind mehrere Sachen. Erstens hätte das Dach gesichert sein müssen, mindestens durch eine Drohne oder so, dass man die übers Gelände da fliegen lässt oder aber man hätte dort ein Personal unterbringen müssen und wenn man das schon nicht macht, hätte das auf jeden Fall so beobachtet werden müssen, dass da keiner rumbrennen oder rumrobben kann und womöglich noch sein Gewehr aus seinem Holz da rausholt und zusammenbaut, um sich da eine gute Schussposition herzustellen. Also das ist völlig unverständlich.

Eli

Uwe, da sprichst du ein wahres Wort gelassen aus. Gleich mal die Frage an dich, du bist ja Techniker. Wie trägt man diese Waffen denn? Trägt man die zusammengebaut? Trägt man die auseinandergebaut? Muss man die dann zusammenbauen vor Ort? Ist das Ding schwer? Kann man damit eine Leiter erklimmen und sich auf einem Dach unbemerkt da irgendwie zu schaffen machen?

Uwe

Also ich kenne jetzt persönlich dieses Gewehr nicht, aber ich kann dir sagen, dass zum Beispiel das Gewehr G3, was wir bei der Bundeswehr hatten, das war hoch, glaube ich, 4,3 Kilo. Also das kann man ganz locker in einer Hand halten als Mann. Das ist kein Problem. Natürlich kann man die Waffen auseinanderbauen, aber in der Regel zumindest wurden solche Gewehre dann als Ganzes getragen. Die hat man dann vielleicht an einem Schulterriemen oder es gibt ein Tragegurt direkt an der Waffe dran, ein Tragegriff. So, da gibt es alle die verschiedensten Sachen. Also das weiß ich jetzt nicht genau, wie das bei diesem MK15 oder MK16 ist. Ne, AR15 heißt es ja. Das weiß ich jetzt aus dem Kopf nicht. Aber grundsätzlich denke ich, das ist nicht das Problem. Wer ein geübter Schütze ist, der baut seine Waffe auch ganz schnell zusammen.

Eli

Was heißt aber ganz schnell? Reden wir von Sekunden? Reden wir von einer Minute? Wovon reden wir hier?

Uwe

Also wir mussten bei der Bundeswehr, haben wir trainiert, Waffen zu zerlegen und zu reinigen und dann auch wieder zusammenzusetzen und zwar mit verbundenen Augen. Nur wenn man das geübt macht, kann man eine Waffe innerhalb von 30 Sekunden zusammensetzen.

Eli

Alter Verwalter. Na gut, der junge Mann war nur 20 Jahre alt, aber du warst ja auch nicht sehr viel älter als du beim Bund warst. Also das muss nichts heißen.

Uwe

Mit 20 war ich schon fertig.

Eli

Ja, siehst du, das muss nichts heißen, was das angeht. Aber nichtsdestotrotz, also offensichtlich hat er dieses Gewehr bei sich gehabt in irgendeiner Form. Gut vier Kilo kann man natürlich schon miteinander rumtragen. Wenn ich mit meiner Kamera unterwegs bin, ertrage ich mehr am Körper, aber mit so etwas würde ich ungern halt auf irgendeine Leiter steigen, auf irgendeinem Dach herumrobben, insbesondere wenn ich Gefahr laufe, eventuell eben gesehen zu werden und dort dann halt erschossen zu werden, was ja auch unweigerlich dann passiert ist, zumindest für Matthew Thomas Crookes. Ja, nichtsdestotrotz, also ich muss dir sagen, ganz ehrlich, lieber Uwe, ja, also die Leute standen also hier und haben, dazu kommen wir jetzt, ja, Versagen des Secret Service, haben diesen Mann dort liegen sehen, ja, Matthew Thomas Crooks, der danach im Prinzip hier geschossen hat und dann aber hier noch eine Person getroffen hat, auch wenn er sich in diese Richtung gedreht hat. Und eben nicht um die Ecke schießen konnte. Wie dem auch sei. Leute haben ihn dabei beobachtet. Leute, die lächerlich aussehen, wahrscheinlich auch lächerlich sind, aber hier in diesem Fall ernst zu nehmen sind. Wir hören da nochmal rein, was dieser Mann zu sagen hatte. In Gänze und untertitelt, aber von der KI, liebe Freunde.

Gast

Wir konnten ihn hören und den Rallye hören. Wir konnten ihn nicht sehen, aber wir konnten ihn hören. So we walked up and probably five to seven minutes of Trump speaking, I'm estimating here, I have no idea, you know, but we noticed a guy crawling... Und er hatte eine Waffe, oder? Er hatte eine Waffe. Wir konnten ihn mit der Waffe deutlich sehen. Absolut. Wir beobachten ihn. The police are down there running around on the ground. We're like, hey man, there's a guy on the roof with a rifle. And the police are like, huh, what? They didn't know what was going on. We're like, hey, right here on the roof. We can see him from right here. We see him. He's crawling. And next thing you know, I'm like, I'm thinking to myself, I'm like, why is Trump still speaking? Why have they not pulled him off the stage? I'm standing there pointing at him for, you know, two, three minutes. Secret Service is looking at us from the top of the barn. I'm pointing at that roof, just standing there like this. And next thing you know, five shots ring out. So you're certain that the shots came from that guy on the roof? A hundred percent. A hundred percent. And he was up there for a couple of minutes? He was up there. You saw him up there for a couple of minutes? Absolutely. At least three to four minutes. And you were telling the police in the secret service? We were telling the police, we were pointing at them for the Secret Service, who were looking at us from the top of the barn. They were looking at us the whole time we were standing by that tree. Could they see him? Probably not, because the roof, the way the slope went, he was behind where they could see. But why is there not Secret Service on all of these roofs here? I mean, this is not a big place. Did you see, I mean obviously everyone, when the shooting started, everyone was very panicked. Did you see what happened to him at all? Oh yeah, they blew his head off. Okay, sorry. Secret Service blew his head off. Okay, just be careful because we don't quite know who's watching. But you're pretty sure they shot the guy? Absolutely, 100%. Okay. You saw that happen? Yep, yep. Okay. And did you see them go up to him afterwards? Yeah, they crawled up on the roof. They had their guns pointed at him, made sure he was dead. He was dead. And that was it. It was over.

Eli

Ja, so einfach kann es gehen. Und jetzt stellt sich die ganze Welt dieselbe Frage, die ich dem Uwe stellen möchte. Nicht unbedingt so sehr, wie kam der Attentäter auf das Dach, sondern Vorwürfe gegen das Secret Service. Wie konnten die das nicht gesehen haben? Wie konnten die nicht reagiert haben? Uwe. Ich übergebe an dich, mach es gerne, solange du möchtest. Jetzt ist ohnehin Fußball, jetzt ist eh alles egal. Ich bin froh über jeden Zuschauer, der noch in irgendeiner Form da ist. Nicht, dass ich das jetzt so getimt hätte. Ich freue mich auf deine Analyse. Aber was ist das Secret Service? Welche Aufgabe haben die? Und danach dann also die Anschlussfrage, wie kann es sein, dass die hier so versagt haben?

Uwe

Ja, also das Secret Service ist zunächst einmal eine US-amerikanische Bundesbehörde und die hat aber mehrere Hauptaufgaben, genauer genommen zwei. Also einmal sind es die Schutzaufgaben, das will ich als zweites erwähnen. Als erstes sind es eben Ermittlungsaufgaben, das heißt wir untersuchen, eben auch Straftaten im Zusammenhang mit Währungskriminalität, also US-Wertpapiere und Währungen, Finanzbetrug und ähnliche Sachen. Und das ist schon ein uralter Service, der ist irgendwann mal im 19. Jahrhundert gegründet worden. Und für uns ist eigentlich der bekannt über den Hauptauftrag, sag ich jetzt mal, nämlich den Schutz des amerikanischen Präsidenten. Aber er schützt nicht nur den Präsidenten, sondern auch den Vizepräsidenten, auch die unmittelbaren Familienangehörigen, aber auch ehemalige Präsidenten und deren Familien. Und natürlich ausländische Staats- und Regierungschefs. Und was jetzt hier in diesem Fall auch noch von Bedeutung ist, auch eben Präsidentschaftskandidaten vor den Wahlen. Und die sind natürlich zuständig für die Koordination von solchen Großveranstaltungen. Das heißt, was wir hier also haben, ist quasi eine umfassende Behörde mit Sicherheitsbefugnissen in einem ihrer beiden Hauptbereiche. Und der Trump ist quasi in zweifacher Weise unter deren Schutz, nämlich einmal als ehemaliger Präsident und einmal als Präsidentschaftskandidat. Man muss aber auch dann sagen, ja, es ist ja eine Behörde und eine Behörde folgt den Weisungen ihres Dienstherrn. Der Dienstherr ist aber nicht der Herr Trump, sondern der Dienstherr ist der amerikanische Staat, vertreten durch dessen Exekutivchef, den amerikanischen Präsidenten. Das heißt, hier hat man also die merkwürdige Situation, dass eben, wie vielleicht bei jedem Präsidentschaftswahlkampf, der Secret Service sowohl den Amtsinhaber als auch deren Herausforderer zu beschützen hat. Und da stellt sich die Frage, sind jetzt diese Beamten... so wertneutral und integer ihrem Amt gegenüber, dass sie überhaupt gar keine, ich sag mal, unterschiedlichen Meinungen haben jetzt zu Trump und zu Biden, sondern beide gleichermaßen intensiv beschützen? Oder sind sie das nicht? Das heißt, kann man von einer absoluten Integrität des Secret Service ausgehen? Offiziell muss man das natürlich, weil es ja eben deren Amtsfunktion ist. So aber offiziell, das wissen wir auch in Deutschland, sollten Richter Gerechtigkeit walten lassen. Polizisten sollten fair im Umgang mit Straftätern und Verdächtigen und Zivilisten sein. Die Realität sieht aber manchmal anders aus.

Eli

Aber lass mich hier dazwischengräzen, weil ich will das untermalen mit Fakten von der Bild-Zeitung. Also das ist alles aus demselben Artikel hier, Vorwürfe gegen das Secret Service, wie kam der Attentäter also auf das Dach? Wir lesen um und bei in die erste hier nur Zeile rein oder in den ersten Absatz, waren bei der Kundgebung zu wenig Beamte zum Schutz für Donald Trump eingeteilt. Das würde ja darauf hinweisen, dass die eben nicht neutral sind. Denn, liebe Freunde, ein republikanischer Abgeordneter im Repräsentantenhaus behauptet, dass Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas, also Heimatschutz ist dieser, in Anführungszeichen, nicht das Innenministerium, sondern eben dieser Kopf, dieses Secret Service, der im Inneren halt für die Sicherheit von eben einigen Ex-Beamten auf Präsidentenniveau unter anderem eben halt zuständig ist. Das ist dieser Heimatschutz hier. Also, dass Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas mehrfach den stärkeren Schutz des Geheimdienstes für den ehemaligen Präsidenten Donald Trump, Achtung, verweigert habe. Also, dass der Chef der Behörde vom Secret Service oder was auch immer in diesem Fall, also einer Behörde des Heimatschutzministeriums, denen der Secret Service unterstellt ist, dass der abgelehnt hat, nach mehreren Gesuchen, den Schutz für Donald Trump unmittelbar jetzt im Wahlkampf zu verweigern. Ja, abzugraden, wie man neudeutsch so schön sagt, also hoch zu skalieren. Der Abgeordnete Mike Waltz aus Florida erhob die Anschuldigungsstunden, nachdem Trump bei seiner Kundgebung in Pennsylvania am Samstag von einer Kugel getroffen worden war.

Uwe

Ja, aber das ist doch eine interessante Information, Eli. Denn damit wird ja klar, dass die Frage sich ja quasi auf einer höheren Ebene eben darstellt, dass nämlich, wie es zu erwarten ist, Beamte, bei Beamten eben weisungsgebunden sind. So theoretisch sollen sie ihren Job ausüben, aber wenn sie dann von einer direkten vorgesetzten Stelle anders angewiesen werden, zum Beispiel eben mangels Personal, dann kommt es zu Sicherheitslücken. Das ist doch ganz klar.

Eli

Richtig, also das kann ich hier nochmal weiter unterfüttern. Ich habe sehr zuverlässige Quellen, die mir sagen, dass es wiederholt Forderungen nach einem stärkeren Geheimdienstschutz für Präsident Trump gegeben hat. Minister Mayorkas lehnte Dienst dies ab. Also ein nicht neutraler Minister aus der aktuellen demokratischen Regierung dieser Mayorkas hier, der jetzt unter Druck ist, Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas, wahrscheinlich auch so einer, der vielleicht eine Quote zu erfüllen hatte. Mit seinem ganzen wunderbaren im Prinzip migrantischen Hintergrund. Auch in den USA natürlich ein wichtiges Thema. Wie die Moss sei, wahrscheinlich ist er einfach nur der Kompetenteste für den Job gewesen. In diesem Fall, upsidupsi, vielleicht inkompetent, vielleicht aber auch willfährig inkompetent. Seine republikanische Partei wollte bereits im Februar den demokratischen Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas aus dem Amt werfen. Doch im Repräsentantenhaus fehlte damals der Rückhalt. Sogar in den eigenen Reihen hat man sich für ihn ausgesprochen. Und ich habe noch nicht gehört, dass der zurücktritt oder in irgendeiner Form jetzt geschasst werden soll. Ex-Präsident und Kandidat Donald Trump habe ein Recht auf den Schutz des Secret Service, erklärte Obamas frühere Kampagnenberater Trump. Hast du nicht gehört, gegenüber NTV, bei allen diesen Veranstaltungen ist es so wie am Flughafen, hier kommt niemand rein, ohne einmal durch ein Röntgengerät zu laufen. Gut, hier gab es kein Röntgengerät, hier hatte man sogar über Minuten Waffen auf einem Dach sichtbar. Und damit kommen wir zu dir, lieber Uwe, trotz höchster Sicherheitsvorkehrungen. Der Vorfall stellt die größte Sicherheitskrise für den Secret Service seit Jahrzehnten dar. Der Abgeordnete James Comer. Es gibt viele Fragen und die Amerikaner verlangen nach Antworten. Nicht die Amerikaner, auch hier die Deutschen möchten von dir wissen, lieber Uwe. Zurück also zu dem, es ist ja jetzt ein Tatort. Warum haben die nicht reagiert? Wie hätten sie deiner Meinung nach reagieren müssen? Nachdem sie minutenlang Informationen bekommen aus dem Publikum, da robbt einer übers Dach.

Uwe

Ja, also logischerweise hätten die sofort auf solche Hinweise reagieren müssen, mindestens dort eben eine Kontrolle machen müssen, denn es ist ja nicht unbedingt so, dass wenn der Mensch, der Zivilist, der zum Polizist zeigen geht, dass der Polizist genau den selben Blickwinkel hat, aber zumindest müsste dem Hinweis nachgehen. So wie aber der Zeuge ja vor der Kamera ausgesagt hat, hat der Polizist das ja verweigert. Da stellt sich die Frage, warum? Und ich persönlich bin der Meinung, dass das ganze Areal dort eigentlich relativ leicht zu sichern gewesen wäre, denn wir haben ja hier mit der Stadt, wie heißt sie, Butler in Pennsylvania. Butler in Pennsylvania. Das ist ja eine Kleinstadt mit gerade 13.000 oder 14.000 Einwohnern. Das heißt, es ist ja zum einen relativ leicht möglich, die Zufahrtsstraßen zu kontrollieren in so kleinen Städten. Das Areal ist hier relativ offen. Das heißt, eigentlich hat man einen guten Blick. Und dann ist auf einer der wenigen Gebäude, die überhaupt in Frage kommen, da kann sich jemand als Attentäter verdingen. Das ist ja eigentlich ein absolutes Unding. Das ist ja ein No-Go ersten Grades.

Eli

Uwe, du hast zwei richtige, also du sagst so viele richtige Dinge, aber zwei sind mir aufgefallen. Du hast gesagt, mit einer Drohne hätte man, selbst wenn man keinen Scharfschützen hat auf allen Dächern, von oben eben auch Überwachung leisten können. Drohnen sind inzwischen sehr günstig geworden. Das zeigt unter anderem auch der Ukraine-Krieg, wo die ja massenhaft zum Einsatz kommen. Wie dem auch sei, mindestens also für die Dauer eines Präsidentschaftskandidaten, der dort seine Rede hält, hätte man auch ohne Scharfschütze in irgendeiner Form wissen können, auch ohne Augenzeugen berichten von Leuten über Minuten, dass da jemand also in irgendeiner Form angerobbt kommt. Man hätte, die Scharfschützen hätten das auch sehen können, das war in deren Sichtbereich. Vielleicht Frage an dich, lieber Uwe, auf 130 Meter Entfernung. Was sieht man da? Sieht man da nur kleine Mücken mit dem bloßen Auge? Oder sieht man mit einem scharfschützenden Zielfernrohr ziemlich genau, wenn da jemand am Boden liegt, wo jemand nicht liegen sollte? Was sieht man da?

Uwe

Das Zweite, dafür heißt es ja Fernrohr, damit man die Ferne nicht daran holt. Was sie für eine Vergrößerung haben, ist natürlich sehr spezifisch. Die können ja individuell sein. Also du kannst das so genau stellen, dass du eben, ich sag mal, wenn es ein gutes Fernrohr ist, siehst du auch die Augenfarbe von dem, der da liegt.

Eli

Die Augenfarbe von dem, der da liegt, auf 130 Meter Entfernung, der Wahnsinn. Ja gut, naja, ich weiß nicht, warum ich überrascht bin, kein Wunder, das ist die moderne Technik. Ich lasse es nochmal abspielen.

Gast

Und du weißt, das ist ein bisschen alt, das Bild ist ein paar Monate alt. Und wenn du wirklich etwas sehen willst, das sagt, schau dir mal an, was passiert ist.

Eli

Ja, keine Ahnung. Also nochmal zurück zu dem, was du gesagt hast. Du hast gesagt, also Drohnen hätten diese Sache verhindern können. Nächste Frage aber an dich. Minutenlang, die die Zeit haben. Hätten die nicht in irgendeiner Form, lieber Uwe, also korrigiere mich, wenn ich falsch liege, die müssen ja den nicht sofort erschießen, aber hätten. Wäre nicht das Protokoll normalerweise zuerst zu sagen, okay, jetzt gibt es Hinweise auf irgendwie Mauschelei, auf mutmaßlich einen Attentäter oder was auch immer, hätte man nicht der Vorsichtshalbe wenigstens die Veranstaltung unterbrechen können, um sagen zu können, Mr. Trump, 30 Sekunden, gehen Sie mal bitte kurz weg vom Podium, werden wir etwas klären, danach können Sie weitermachen?

Uwe

Pauschal würde ich das jetzt so nicht sagen, Edi. Das ist ja eine Frage der Risikoeinschätzung. Und in dem Moment, wo jetzt der zuständige Beamte das selbst oder seinen Vorgesetzten meldet, wird der eine Lageeinschätzung vornehmen. Und wenn er aber hört, da ist jemand mit einer Waffe, dann besteht ja eben akute Gefahr. als normaler Bürgerkraxel tagsüber mit irgendwelchen Waffen auf Dächern rum. Also spätestens mit der Information hätte man sofort eben dem Trump bzw. seinem Secret Service Team auf der Bühne Bescheid geben müssen. Und die hätten tatsächlich erst mal den Trump in Sicherheit bringen sollen oder dass er sich hinsetzt hinter die Tribüne, wo er vielleicht nicht sichtbar ist oder sich vor ihn stellen, was auch immer. Und dann hätte man die Lage auf dem Dach klären können, den Attentäter gefangen nehmen können. Und dann hätte die Veranstaltung weiter fortgesetzt werden können. Also insofern, das ist ja ein absolutes Versagen, das in der Form von der Logik her, vom Handlungsablauf her unverständlich ist. Und ich weiß nicht, ob man das mit Inkompetenz erklären kann. Also für mich hat das so ein bisschen Geschmäckle von, ich möchte es nicht wissen, weil ich es nicht hören will. Die Frage ist, warum? Das spielt dann vielleicht so ein bisschen in diese Richtung rein, dass nicht genügend Personal da war. Das heißt, es gibt insofern einen zweiten Indizpunkt, vielleicht sogar noch einen dritten, hinsichtlich gab es da nicht noch einen zweiten Schützen. Es gibt insofern meines Erachtens mehr Indizien dafür, dass das eine geplante Aktion war, aber nicht von Seiten des Herrn Trump.

Eli

Gut, jetzt bist du schon auf der Meta-Analyse. Da wollen wir jetzt noch nicht hin. Wir bleiben erstmal bei dem, was wir gerade besprochen haben. Denn das ist nicht nur deine Meinung, sondern das ist auch eine Meinung, wie der Secret Service hier versagt hat, von sogenannten Experten. Was man von denen zu halten hat, wissen wir ja seit unterschiedlichen Krisen mit dem hohen C und so weiter und so fort. Aber geschrieben wird, unter anderem von T-Online, die Agenten griffen zu einer ungewöhnlichen Methode um Donald Trump. Ja, man kann ja gar nicht sagen zu retten, weil gerettet haben sie ihn ja nicht vor dem Angriff. Sie haben ihn nur danach geschützt und auch das ein bisschen dilettantisch. Sage auch nicht ich, sondern wiederum die Experten. Hätten die Schüsse auf Donald Trump verhindert werden können, wird hier gefragt. Ein Sicherheitsberater sieht bei den entsprechenden Verantwortlichen mehrere Mängel. Und zwar wirklich in allen vier Etappen dieser ganzen Sache. Bei der Vorbereitung der Veranstaltung, unmittelbar nach den Schüssen, Trump auf dem Weg zum Auto und Bedeutung für den weiteren Wahlkampf. Der Schock sitzt tief. Auch am Tag nach dem gescheiterten Attentat auf Ex-Ostpräsident Donald Trump sind viele Fragen offen. Trump war bei einer Wahlkampfveranstaltung und so weiter und so fort. Wer verletzt worden ist, wissen wir alles. Hätte das Attentat verhindert werden können und haben die Sicherheitsdienstweise möglicherweise Fehler begangen? T-Online hat gesprochen über verschiedene Aspekte des Vorfalls mit dem Sicherheitsexperten Malte Roschinski. So, Vorbereitung der Veranstaltung. Generell ist es üblich, dass bei den Veranstaltungen mit Personen, die besonderen Schutz genießen, die Austragungsorte im Vorfeld genau überprüft werden. Roschinski ist sich sicher, dass dabei bereits die ersten Fehler begangen wurden. Dies ist ein Versagen der Voraufklärung. Konkret hätte dem Secret Service und anderen Sicherheitsbehörden das Haus, auf dem sich der Schütze später postiert hat, sofort als Sicherheitsrisiko auffallen müssen. Alleine schon deshalb, weil es generell nur wenige Gebäude in dem Umfeld gibt. Diese Gebäude hätte von vornherein überhaupt nicht zugänglich sein dürfen oder dieses Gebäude. Da ist ein Tippfehler. Und hier sieht man das auch nochmal, wo die Scharfschützen der Polizei sind. Im Übrigen alle Quellen deuten darauf hin, dass es Scharfschutz nur auf einem Dach, nämlich nur hier, gegeben hat. Hier wird unterschiedlich gemessen mit eben... Ob das jetzt nur 120 Meter oder 138 Meter sind, wie dem auch sei, die Position des Attentäters wird klar beziffert, die Position von Trump auch. So, darüber hinaus, auch während des Trump-Auftritts müsste es aus Sicht des Experten noch genug Gelegenheiten gegeben haben, um die Schüsse zu verhindern. Also keine Voraufklärung, sondern währenddessen. Eigentlich waren da genug Menschen, denen aufgefallen sein muss, dass hier etwas nicht stimmt. Haben wir ja auch gehört. Es ist ja Leuten aufgefallen, die haben ja sogar die Sicherheitsbehörden darauf hingewiesen, die ja dann nur blöde rumgestanden haben. So erklärt der Berater. Entsprechende Warnungen sollen auch noch während der Wahlkampfveranstaltung eingegangen sein. Ein Augenzeuge berichtete der britische BBC, das haben wir ja vorhin alles gesehen, wie der Attentäter langsam über das Dach kroch und dabei eine Waffe trug. Die Warnung des Augenzeugen soll aber von der Polizei ignoriert worden sein. Ein solcher Hinweis hätte eigentlich zum Abbruch oder zur Unterbrechung der Veranstaltung führen müssen, kritisiert Roschinski. Als die ersten Schüsse fielen, habe allerdings der Scharfschütze der örtlichen Polizei schnell auf die Reddrohung reagiert. Tja, zu spät leider Gottes. Das ist dieser Mann hier von... Gut, ich will jetzt nicht Werbung für ihn machen, das ist einer dieser Berater, eben dieser Malte. Unmittelbar nach den Schüssen, als die Schüsse fielen, sollen die Personenschützer mit einer eher ungewöhnlichen Taktik reagiert haben. Roschinski beschreibt, dass im Falle eines Angriffs in der Regel nach dem Prinzip Getting of the Axe gehandelt wird. Gemeint ist damit, dass die Schutzperson in der Regel sofort aus dem Bereich gebracht werden sollte, in dem der Angriff stattfand. Zur Not auch gegen ihren Willen und mit dem Einsatz von Gewalt. Dadurch soll verhindert werden, dass der Attentäter die Möglichkeit hat oder Attentäter die Möglichkeit haben, weitere Angriffe auf die Schutzperson durchzuführen. wird hier gesagt. Sehr zu Recht. Als die Schüsse auf Trump abgegeben wurden, ist das allerdings nicht passiert. Aufnahmen des Attentats zeigen, wie aus verschiedenen Richtungen Personenschützer auf die Bühne geeilt waren, um eine Traube um den Präsidenten zu bilden. In Deutschland würde man laut Roschinski ein solches Vorgehen nicht mehr lehren. Dieses Abschirmen durch den eigenen Körper kann man schon machen, aber Trump wurde erst relativ spät aus der Gefahrenzone gebracht. Der Ex-Präsident konnte sich dadurch nach den Schüssen nochmals aufrichten, um die Faust zu recken, ehe er von dem Tatort weggebracht wurde. Wären noch weitere Schützen in der Gegend gewesen, hätte Trump mit seiner Geste erneut ins Wadenkreuz geraten können, kritisiert Roschinski. So weit hätte es gar nicht kommen dürfen. Gut, an dieser Stelle mache ich mal Pause, lieber Uwe. Was denkst du denn erstmal? Also über die Voraufklärung, die Aufklärung währenddessen und dann das erstmal unmittelbare Eingreifen, immerhin in den Sekunden unmittelbar nach dem Schießen, sowohl von den Scharfschützen auf dem Dach, als auch der Bodyguards vom Secret Service.

Uwe

Ja, also Voraufklärung hatten wir schon. Im Grunde genommen ist die ja mangelhaft. Dann hätte ja keiner auf das Gebäude draufgehen können. Das heißt, warum ist der ganze Bereich, der riskant war, der eine Risikozone war, warum ist der nicht abgesperrt worden? Da muss es doch irgendwelche Kräfte gegeben haben. die dort gestanden haben, geguckt haben, ob Leute dort auf den Grundstücken irgendwo rumrennen. Also das ist unverständlich. Der zweite Punkt ist, wieso hat der Scharfschütze den Attentäter erst gesehen, nachdem er geschossen hat? Also der Scharfschütze war doch offensichtlich in einer solchen Position, dass er den Attentäter sehen konnte, denn sonst hätte er ihn ja nicht erschießen können. Warum hat er denn nicht vorher geschossen? Das heißt, der Attentäter hat doch entweder geschlafen oder einfach abgewartet.

Eli

Nicht der Attentäter, der Scharfschütze. Der Scharfschütze, genau.

Uwe

Der Scharfschütze. Also sprich, das Verhalten des Scharfschützen ist ja völlig unverständlich. Wofür ist der Scharfschütze da? Um eben Ziele, die in einer gewissen Distanz sind, im Auge zu behalten. Und dazu gehören die Dächer in der unmittelbaren Umgebung doch auf jeden Fall. Insbesondere, wenn sie so dicht an der Zielperson dran sind. Es ist unverständlich, warum der Scharfschütze des Secret Service den Attentäter nicht gesehen hat und nicht gestoppt hat, bevor er geschossen hat.

Eli

Gut, nächste Frage, das unmittelbare Eingreifen von diesen Secret Service Mitarbeitern. Ganz kurz noch eine Szene, einfach nur, dass wir, Uwe, dass wir das uns auch zeitlich angucken können. Der ganze Clip ist elf Sekunden lang und wie viele Sekunden vergehen zwischen den ersten Schüssen und dem Eintreffen der Sicherheitsbeamten bei Donald Trump?

Gast

Und du weißt, das ist ein bisschen alt, das Schild ist ein paar Monate alt. Und wenn du wirklich etwas sehen willst, das sagt, schau dir mal an, was passiert ist.

Eli

So, jetzt muss man sich das hier aus dieser Perspektive angucken. Da passieren die Schüsse, da oben ist auch schon die Bewegung des Scharfschützen. Da sind wir bei 10 Sekunden, die ganze Aufnahme ist 11 Sekunden lang. Also innerhalb, das muss man denen lassen, weniger, unter 3 Sekunden würde ich sagen, sind die bei ihm. Das sieht man auch aus dieser Perspektive hier. Ich lasse es nochmal in voller Geschwindigkeit laufen, einfach nur, dass wir das einschätzen können. Moment, ich mache mal den Ton dazu an, das geht dann immer besser.

Gast

Wenn du wirklich etwas sehen willst, das sagt, schau dir mal an, was passiert ist.

Uwe

Das ging sehr schnell, dass man kann sagen, dass sie eben hier den Schutz vollziehen. Das war ja etwas, was wir bei dem Vizo-Attentat ja vermisst haben. Das war dort ja gerade nicht der Fall. Also hier haben sie das schon gemacht, eben mit ihrem eigenen Körper die Zielperson geschützt. Danach wurde es dann ein bisschen chaotisch. Eben diese Aufsteh-Szene, die ist einerseits sehr heroisch, wie du es ja in deinem Clip beschrieben hast. schön geschildert hast, aber sie ist natürlich sicherheitstechnisch ein absolutes Desaster. Und was ja auch wundersam ist, wie er dann nachher in seinen Van gebracht wurde. Mich persönlich wundert sowieso, dass bei diesen amerikanischen Veranstaltungen kein Krankenwagen da ist. Bei uns in Deutschland, ab einer gewissen Größenordnung, musst du da nicht nur Sicherheitspersonal haben, sondern eben auch medizinisches Personal. Weil es könnten ja Leute kollabieren, Herzinfarkt kriegen oder sonst nicht was. Und dann steht quasi in unmittelbarer Nähe der Rotkreuzwagen da und der Notarzt. Und hier nichts dergleichen.

Eli

Und dabei gab es ja Opfer, lieber Uwe. Es gab ja Opfer, es hätte der Trump selbst sein können. Aber inzwischen wissen wir, dieser Doktor, dieser Augenzeuge, den wir von heute Morgen schon können, hat ja versucht, da im Prinzip zu retten, was zu retten ist. Weil der Menschen, der auf der Tribüne hinter Trump stand, der jetzt gleich hier weggetragen wird, Und inzwischen übrigens auch das eine neue Information, die wir jetzt haben. Wir haben das aus mehreren Perspektiven damals schon, also damals heute Morgen uns schon angeguckt, als man den Mann da seinen leblosen Körper da runtergetragen hat. Ich würde es jetzt nicht in allen Details zeigen, aber man weiß inzwischen, der Mann soll heißen Corey Comperatore. Der Feuerwehrchef, der dort nicht nur zu Boden gegangen ist, sondern halt im Prinzip ja diesen Verletzungen dort erlegen ist, der in den Kopf getroffen worden sein soll, auf der Tribüne hinter Trump stehend und allein dafür, Uwe, damit jetzt zurück zu dir. Hätte man ja irgendwie erwarten müssen, dass die halt bei diesen Veranstaltungen dieser Größenordnung, um das hier zu befüllen, du hast absolut recht, da muss doch wenigstens, ich meine, es ist mitten im Sommer, da muss doch irgendein Krankenwagen da sein. Was ist, wenn eine Frau kollabiert vor einfach nur Hitzeschlag oder was auch immer. Irgendeiner muss doch am Start sein. Nichts dergleichen. Verrückt.

Uwe

Ja, aber das sind vielleicht die amerikanischen Verhältnisse. Dazu kennen wir deren Veranstaltungsgesetzgebung nicht mehr, zumal das ja auch bei den Bundesstaaten wahrscheinlich unterschiedlich geregelt sein dürfte. Aber bei uns in Deutschland, das kann ich definitiv sagen, da haben wir da relativ klare Vorgaben, dass nach der Größe der Veranstaltung entsprechende Räumlichkeiten für Zusatzpersonal, sei es eben Sicherheitspersonal, sei es medizinisches Personal, sei es auch Presse, alles reserviert sein muss, mit allem drum und dran, mit Aufenthaltsräumen, Umziehräumen und so weiter. Und das scheint hier in Amerika nicht der Fall zu sein. Und dann geht man einfach auf die grüne Wiese, hält seine Rede und dann haut man wieder ab. Und das ist vielleicht die American Way of Life, mag sein.

Eli

Was wir jetzt hier noch weiterlesen, du hast es ja schon angesprochen, ich möchte das jetzt hier untermalen, bevor wir darauf eingehen. Trump auf dem Weg zum Auto, schreibt dieser Malte, dieser Experte aus Deutschland, Sicherheitsexperte, auf dem Weg zum Auto, das den Präsidenten vom Tatort weggebracht hat. Gut, das können wir jetzt nicht einfach so stehen lassen. Das müssen wir uns jetzt auch einfach mal angucken. Also hier noch einmal... Uwe, ich weiß, wir wollten über was anderes reden, aber die Frage kam auch vorhin im Chat. Ich habe sie bis heute nicht wirklich endgültig klären können. Der Mann ist einfach nur zu Boden gegangen, selber zu Boden gesackt. Warum sagt er, let me get my shoes, lasst mich meine Schuhe wieder anziehen?

Uwe

Das kann ich mir durchaus vorstellen. Also wir haben ja Sommerszeit und dann hat er vielleicht irgendwelche einfachen Slipper an. Und in dem Moment, wo er da zum Boden geht und die Leute auf ihn raufstürzen, da braucht doch bloß jemand mit seinem Fuß auf seine Ferse treten, schon ist der Schuh ausgezogen. Also das, denke ich, ist für mich jetzt nicht so unbedingt ein markanter Punkt. Das kann ich mir gut vorstellen.

Eli

Ja gut, das ist natürlich ein Argument. Es ist heiß, die Leute im Hintergrund haben nur diese Tanktop-T-Shirts an und so weiter und so fort. Es ist mitten im Sommer, klar, es ist der 14. Juli. Ich will gar nicht erst auf die Frage eingehen, was das hier ist. Ich glaube, das ist der Kran, der sofort im Prinzip reagiert und irgendwie Druck ablässt oder was auch immer, um diese Fahne, die der ansonsten hält oder die Beleuchtung oder was auch immer irgendwie halt herunterzubringen. Auch komisch, warum das passiert. Vielleicht durch den Treffer. Vielleicht getroffen von einer Kugel, hier dann der Druckverlust in einem Kran, der ja pneumatisch mit eben Luftdruck arbeitet. Das könnte ich mir jetzt vorstellen, dass das im Prinzip der Ablass von diesem Gas da ist, was da drin normalerweise dafür sorgt, dass dieser Druck da eben da ist, um entsprechend halt diese Lasten dort heben zu können. Ihr seht es ja, das ist so ein Gabelstapel.

Uwe

Es wird ja irgendwie eine Hydraulikflüssigkeit sein. Also es könnte natürlich sein, dass hier tatsächlich irgendein Schlauch getroffen wurde.

Eli

Aber auch hier, Uwe, es tut mir vollkommen leid. Aber Uwe, guck mal, wo Trump steht. Auf dieser Mitteltribüne im Hintergrund ist eine Person, ist dieser Feuerwehrmann getroffen worden, ist dort gestorben, wie wir gesehen haben. weit nach rechts geschwenkt, an der rechten Tribüne vorbei, steht noch weiter rechts abseits, aber eben im Schussfeld von diesem Dach dieser Traktor, der hier offensichtlich entweder eine Lautsprecheranlage oder Belichtungsanlage, was auch immer halt hält, wird getroffen, wie zu erwarten war, weit rechts, weit rechts abseits von allem, Druckverlust und haste nicht gehört, vermute ich also tatsächlich mehrere Schüsse, einen davon eben der Trump getroffen hat und irgendwo hier hinten, steht der noch zu sterbende, in Anführungszeichen, Feuerwehrmann Comperatore und stirbt also linker Hand, während rechter Hand weit, weit abseits in einer ganz anderen Schusslinie natürlich dann entsprechend halt Dinge passieren. Und warum im Übrigen schwenkt auch der Kameramann rüber? Naja, kein Wunder. Offensichtlich ist das ebenfalls mit einem lauten Knall verbunden gewesen, dass auf einmal auf der rechten Seite von einem Kran irgendwas zu Boden geht, eine Rauchwolke aufsteigt. Da schwenkt man schon mal hin. Aber wie um alles in der Welt soll von demselben Schützen irgendwo im Hintergrund auf der linken Seite dieses Opfer da im Prinzip produziert worden sein, dieser Comperatore. Ich meine, so furchtbar das auch ist, dieser Feuerwehrmann, der hier da weggetragen wird. Aber das ist ja passiert auf dieser Tribüne hinter Donald Trump. Hinter Donald Trump. Also das ist keine Ahnung. Okay, Uwe, zurück zu dir. Wir wollen jetzt hier nicht alle Verschwörungstheorien auf einmal über den Leuten ausschütten. Ich weiß gar nicht mehr, wo warst du eigentlich? Was hast du gerade erzählt?

Uwe

Ich hatte was erzählt von wegen auf dem Weg zum Wegtransport der Zielpersonen. dass eben dort kein Krankenwagen und so ist, sondern ähnlich wie wir es da bei dem Vizo gesehen haben, dann wurde er dann in Limousine eskortiert. Also Limousine ist immer gut und schön, da kann man sagen, jawohl, die ist dann meinetwegen mit Panzerglas versehen, aber wenn jetzt jemand schwer verletzt ist, zum Beispiel durch eine Schusswunde, dann nutzt es ja wenig, wenn er innerhalb des Panzerglases ist, er braucht eigentlich eine sofort akutmedizinische Behandlung. Das heißt, Im Idealfall wäre eigentlich ein panzergeschützter Krankenwagen, so ein Notfallarztkrankenwagen, das wäre das, was man bräuchte und nicht eine Präsidentenlimousine. Und ja, scheint aber da auch nicht üblich zu sein.

Eli

Ja, gut. Noch einmal zurück, bevor du im Prinzip direkt auf das Nachspiel eingehst, das Spiel selbst. Also wir haben geklärt, wie es sein kann, dass der eventuell in irgendwelchen Slippers oder leichten Schuhen da seinen Schuh verloren haben mag. Da bin ich bei dir. Auch diese Lederschuhe, ich kann mir nicht vorstellen, dass der in irgendwelchen Pantoffeln da angekommen ist. Der Präsidentschaftskandidat mitten im Sommer musste halt die 30 Minuten durchhalten und da halt eben schwitzen, wie alle anderen auch. Ich meine, wir zwei schwitzen auch hier bei der Ausübung unseres Jobs. Also die Schuhe mag er tatsächlich verloren haben. Aber jetzt dann im Grunde diese Traube, die um ihn herum gemacht wird. Wir gucken uns das nochmal an.

Uwe

Jetzt an der Stelle, da sieht man doch, dass er nach wie vor noch ein Ziel ist. Schön das weiße Hemd nach vorne gestreckt sozusagen. Da wo der Schütze, der ist natürlich jetzt auf der anderen Seite, aber das weiß man ja an der Stelle vielleicht nicht. Es könnte ja noch ein anderer Scharfschützen sein. Das ist im Grunde genommen, dass sie ihn jetzt so aufrichten und nicht einfach auf den Knien geduckt rausschleifen. Das finde ich auch eigenartig.

Eli

Ja, zur Not gegen seinen Willen, wie der Sicherheitsbeamte auch gesagt hat.

Uwe

So, denn die haben doch da einen Sichtschutz. Ja, da ist doch diese Ballustrade, die drei Viertelmeter, das sehen wir doch hier. So, das heißt, die hätten den noch quasi im Sichtschutz, ja, dort jetzt rausschleifen können, ja. So am Tragen gepackt, ja, mit zwei Mann und hinter sich herziehen, ja.

Eli

Im Übrigen, guck mal, das ist ja auch ein breiter Mann, Uwe, das ist ein breiter Mann. Donald Trump wird hier aufgerichtet mit seiner ganzen stolz geschwälten Brust. Breit, offener, mittig dargestellter, jetzt hier freie Schussbahn, Oberkörper. Hätte es einen zweiten Schutzen gegeben, der hätte hier Tür und Tor geöffnet gesehen für sich. Weil vielleicht, Uwe, allein wieder hier taktisch denken, vielleicht schießt man von einer Seite, um die Schussbahn auf einer anderen Seite zu öffnen. Kansas City Shuffle, nach dem Motto, wenn alle links gucken, gehst du rechts. Hätte ja auch sein können, das hätte denen auch bewusst sein können. Aber die sind mehr damit beschäftigt gewesen, cool auszusehen mit ihren Sonnenbrillen.

Uwe

Ja, das ist natürlich eine schöne politische Szene, aber sicherheitstechnisch ist das desaströs.

Eli

Ich weiß, aber Uwe, lass uns das mal ganz kurz sagen. Also kurzes Intervett so hier. Also ich weiß ja nicht, wie du zu Trump stehst, aber das ist ja schon so ein gewiefter Taktiker. Es ist so ein verdammt cooler Hund. Also was ist das für ein Typ? Also... Um Haaresbreite, gut, er wusste es gar nicht an diesem Moment, dem Tod entronnen, von der Schippe gesprungen und einfach der coolste Motherfucker im ganzen Raum. Mir ist jetzt egal, dass der Stream demonetarisiert worden ist oder was auch immer, aber sich da so hinzustellen. Und war das geplant? Andere Leute sagen, das war Instinkt, das ist halt der typische Showmaster Trump. Wie siehst du das, dass er sich da hinstellt und genau das Richtige macht? Wort findet.

Uwe

Ja, also ich denke, er ist eben von seinem ganzen Naturell her ein Revoluzzer. Sein ganzes Leben ist immer, ich sag mal, Kampf gewesen. Er hat viel neu angefangen, ist viel gescheiter, da wieder neu angefangen, ein richtiges Stehaufmännchen. Also der lässt sich eben nicht unterkriegen. Er ist mit allen Wassern gewaschen, vielleicht nicht unbedingt der cleverste, aber sein Aufstehwille, der ist eben da und der ist, glaube ich, bei ihm in den Genen sozusagen einprogrammiert. Das ist sein Charakter. Und der ist jetzt eben hier rausgekommen. Auch von seinem Gesichtsausdruck her macht er auf mich einen schockierten Eindruck, aber keinen verwirrten, sondern eben schockiert, leicht irritiert, aber jetzt nicht irgendwie verängstigt. Und instinktiv macht er eben das, was er immer macht. Wenn Gefahr droht, er zeigt Stärke. Und das passt hier natürlich politisch für den Wahlkampf wunderbar. Aber ich glaube nicht, dass das jetzt inszeniert ist, sondern das ist einfach sein Naturell.

Eli

Ja, einmal Donald Trump, immer Donald Trump. Selbst in Gefahr, selbst dem Untergang geweiht, reckt er hier seine Faust in die Höhe und gut auf die ikonische Wirkung dieser Bilder, wenn wir danach nochmal zu sprechen kommen. Zurück zum Versagen des Secret Service. Ich lasse es nochmal hier weiterlaufen. Die Faust in den Himmel gereckt. Also das ist ganz ehrlich. Ich weiß, wir reden über was ganz anderes, aber verdammt nochmal, was für eine coole Socke der Typ. Also unfassbar, das ist doch ein Bild für die Ewigkeit, ein Bild für die Götter. Der Typ weiß einfach, wie man die Medien nutzt, wie man sich inszeniert, hat hier instinktiv genau das Richtige getan, hat hier reagiert auf eine sehr, sehr schwierige Situation mit dem einzig richtigen, Auf die einzig richtige Art und Weise. Und ich meine, die Reaktion, ich gehöre ja gar nicht zu seinem Volk, zu seiner Nation. Ich bin gar kein Amerikaner, würde ich auch nicht sein wollen. Ich bin schon als deutscher Patriot überfordert. Oder ausgelastet, sagen wir mal, nicht überfordert. Aber das inspiriert, weiß Gott. Gut, so weit wollen wir gar nicht gehen. Zurück also jetzt zu dem Sicherheitsberater. Der hat die ganze Sache ja hier noch einmal analysiert. Und der sagt ja jetzt hier, wir haben es auch vorhin gesehen, Auf dem Weg zum Auto ist er also weggebracht worden. Ungereimtheiten. Auf einer Videoaufnahme ist zu sehen, wie es einer Personenschützerin mehrfach nicht gelingt, ihre gezogene Waffe wieder in ihren Holster zu stecken. Das spricht nicht für Routine. Dabei werden solche Bewegungen tausendfach geübt. Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass mir diese Szene nicht aufgefallen ist, aber etwas anderes hier. Und zwar Frauen sind dort am Start gewesen, unter anderem die eine, die halt auf diesem Bild mannigfaltig zu sehen ist, da trägt sie noch ihre Ich-bin-cooler-als-die-ganze-Welt-erlaubt-Sonnenbrille und dann fällt ihr diese Brille zwar nicht runter, aber sie hantiert auf einmal jetzt, wo jede Sekunde und jede Bewegung sitzen müsste, mit dieser blöden Sonnenbrille. Achtet mal drauf. Zieht sich die Brille jetzt erst vom Gesicht, hebt dann irgendetwas auf, macht dann irgendwie weiter. Hast du nicht gehört? Piep, Haar und Po. Und irgendwo behaupten die Leute, soll man auch gesehen haben, wie die also jetzt hier mit ihrer Waffe nicht zurechtkommen. Ich nehme mal an, hier, das gucken wir uns auch nochmal an. Hier versucht sie... Das sieht schon ein bisschen ungelenk aus. Versucht sie, das blöde Ding da reinzustecken. Ja, also keine Ahnung. Es ist ja eigentlich nicht zum Lachen. Die zieht ihre Waffe. Jetzt zieht sie erst ihre Waffe. Also die ganze Zeit war die Waffe nicht gezogen.

Uwe

Da zieht sie sie erst.

Eli

Das war diese Stelle, wo sie das versucht, das da reinzukriegen. Und erst im zweiten Anlauf gelingt ihr das. Eine Waffe, die sie ganz sinnfrei irgendwie gezogen hat. Als wenn da nicht schon genügend Waffen am Ort gewesen sind. Dann kriegst du das blöde Ding nicht mehr rein. Sagt, ach, lass gut sein. Ich probiere es ein anderer Mal wieder. Und im zweiten Anlauf gelingt dir das dann auch. Ja, Experten bei der Arbeit, einmal mit Profis arbeiten. Okay, gut. Der Sicherheitsberater sagt, diese Bewegungen werden tausendfach geübt, nur um dann im wichtigsten Moment ihrer gesamten beruflichen Karriere zu versagen. Ja, also Fachkräfte bei der Arbeit. Roschinski vermutet, dass entweder der Holster falsch platziert sei oder die Sicherheitsperson schlicht nicht gut ausgebildet worden sei. Ja, ich vermute Letzteres. Eine andere Personenschützerin daneben hatte sich zudem ihre Sonnenbrille wieder aufgesetzt und ihren Anzug gerichtet, nachdem Trump in den Wagen eingestiegen war. Genau, die sind mehr auf die Optik, auf die Coolness bedacht, als auf die Effizienz ihrer Bewegungen. Das ist kein richtiger Fehler, aber solche Kleinigkeiten lassen vermuten, es hat an Professionalität gemangelt. Grundsätzlich, jetzt geht es um Bedeutung für den weiteren Wahlkampf, das lassen wir jetzt erstmal außen vor. Okay, Uwe, also, ja, ich lasse es einfach nochmal im Hintergrund laufen, diesmal ohne Ton. Im Rückspiegel. Ist das jetzt zu erwarten gewesen? Haben die die Crème de la Crème ihm zur Seite gestellt oder waren das irgendwelche Amateure, die mit ihrer Optik beschäftigt waren?

Uwe

Ja, also wir müssen eher davon ausgehen, dass hier von Seiten des Establishments, sprich von Seiten der Dienstherren des Secret Service, eben kein großes Interesse bestand, Herrn Trump besonders zu schützen. Und das wird sich dann eben in einem, ich sag mal, wahrscheinlich geringeren Personalausstattungsstandard dargestellt haben. Also sprich, weniger Leute waren da, als hätten sein sollen. Vielleicht auch weniger technisches Equipment. So und vielleicht werden auch nicht die 1A-Kräfte dort hingestellt worden sein, sondern vielleicht die 2A-Kräfte. Und dann kann man sagen, ja, man hat so seine Pflicht getan, ja, der Secret Service war da, aber man hat es vielleicht doch nicht ganz so wichtig genommen.

Eli

Ja, und irgendwie, keine Ahnung, also das sieht man auch mal wieder, die werden eigentlich nur für diese Situation vorbereitet und in ihrem Training scheinen da wirklich halt massive Probleme vorzulegen. Nicht nur die, auch die Polizisten, wie die reagiert haben, weil es gibt ja Opfer zu beklagen, widersprüchliche Ansagen, wie man da im Prinzip reagieren soll und die haben ja keinen anderen Job als zu wissen in diesen Notfallsituationen, wie reagiert man jetzt. Für mich halt wirklich ein Versagen wirklich auf allen Ebenen. Ob die jetzt sich Anzüge zurechtrücken oder was auch immer. Ich bin ja schon froh, ich bin ja schon froh, lieber Uwe, so unanspruchslos bin ich seit Mannheim geworden, dass diese Frau wenigstens ihre verdammten Haare in diesem Dutt zusammenträgt. Anstatt wie die, ich kann es wirklich nicht anders sagen, wie die Trullas aus Mannheim mit Haaren bis zum Gesäß und so weiter und darüber hinaus, die da halt sinnlos in der Gegend rumgestanden haben.

Uwe

Ich habe vor einigen Zeiten mehrfach gelesen, wobei das natürlich lesen, hören und nicht selber wissen, dass gerade unter den Personenschützern Frauen immer stärker vertreten werden. Also man darf jetzt nicht so irgendwie in so ein altes Rollendenken verfallen und glauben nur an Frauen. vielleicht 20 Kilo leichter und einen Kopf kleiner sind als viele Männer, dass sie deswegen schlechtere Personenschützer wären. Die haben dafür andere Qualitäten, dass sie eine feinere, ich sage mal, optische und geruchsmäßige Wahrnehmung haben, dass sie schneller gucken, schneller reagieren können. Und ich sage mal, für die Gruppenmotorik sind dann oftmals die Männer da, sind die oftmals ja auch langjährig kampfsportmäßig ausgebildet, wobei es jetzt nicht unbedingt Judo, Karate oder sowas sein muss, sondern eben die typischen, ich sag mal, Selbstverteidigungskünste, die man bei so Sicherheitsdiensten hat. Das sind ja meistens solche Kombisportarten, die dann eben auf Effizienz gedrillt sind und das können Frauen sehr wohl auch sehr gut. Und insofern darf man da keinen Geschlechterunterschied machen, sondern kann nur sagen, diese einzelne Person, die hat dann eben suboptimal gehandelt und mitten in einer Krisensituation sich die Haare tupiert oder so. Ja, das geht natürlich nicht.

Eli

Uwe, ich will dir jetzt nicht widersprechen, aber ich muss es tun. Ich bin vollkommen nicht deiner Meinung. Ich habe das Gefühl, ich glaube nicht, dass du da dem Vokismus verfallen bist oder was auch immer, aber diese 20% Unterschied sind die ausschlaggebenden 20% Unterschied, die gerade in diesem Job relevant sind. In jeder anderen Lebenssituation mögen Frauen in vielerlei Belangen ihre Vorzüge haben, aber in Momenten, wo es um Extremsituationen geht, geben diese 20% einen Ausschlag und Frauen sind in der Regel im Durchschnitt eben nicht so schnell, nicht so akut, nicht so parat, was sie da riechen können und was auch immer. Feinfühlig, es geht nicht um Feinfühligkeit, wenn du unmittelbare brutale Attentate von einem Sulayman-AT-Verordneten irgendwie vereiteln musst oder was auch immer. Frauen haben ganz andere Einsatzgebiete. Ich will jetzt nicht sagen, sie sind in irgendeiner Form da halt minderwertig oder was auch immer, aber sie haben andere Einsatzgebiete, andere Kapazitäten. ohne das jetzt hier in irgendeiner Form zu vertiefen, glaube ich, du liegst hundertprozentig falsch und wir belassen es jetzt aber auch dabei. Die Welt geht ja ohnehin vor die Hunde, warum sollte man nicht bei einer Auslese des Negativen hin zunehmend die Unqualifizierteren an Positionen befördern, wo sie halt eben unqualifiziert versagen?

Uwe

Ja, ich meine, das ist ja ein Punkt, den können ja die Zuschauer mal untereinander diskutieren, was die denn dazu denken. Also ich glaube, dass grundsätzlich die Frauen das genauso gut können. Du sagst, sie können es nicht. Wir haben jetzt beide keine objektiven Beweise und insofern lass doch mal die Teilnehmer selber denken, was die für Erfahrungen haben, was die für Meinungen haben.

Eli

Uwe, was ist das für ein blödsinniger Spruch? Wir haben da keine Beweise dafür. Also ich meine, wie lange gibt es die Menschheit? Seit es die Menschheit gibt, haben, okay, jetzt bin ich der Großes, wer hat wen beschützt? Haben die Männer die Frauen beschützt? Wir reden hier von Leuten, die eine Beschützerfunktion ausüben müssen. Du wirst mir sagen, die Evolution hat den Mann so geformt, die Frau so geformt, dass Männer über Jahrmillionen die Frauen beschützt haben und jetzt, im Jahr 2024 auf einmal, weil sie irgendwas besser riechen können, die Frauen jetzt dieser Evolution entgegentreten. Also ich bitte dich, wir wollen es jetzt nicht vertiefen.

Uwe

Ja, okay, ich sehe, dass wir da in dem Moment jetzt noch nicht so auf einem gemeinsamen Kommunikationslevel sind.

Eli

Ich glaube auch nicht. Bevor wir uns hier endgültig verlieren, das müssen wir vielleicht mal separat machen.

Uwe

Okay, da geht doch einfach mal ein Schritt weiter.

Eli

Richtig. Und der Schritt weiter, der ist hier. Weil wir haben ja im Prinzip das Vorfeld analysiert. Wir haben währenddessen analysiert. Und lieber Uwe, nächste Frage an dich. Die Leute schreiben, Fluchtroute des Schützen. Warum hatte der Schütze keine Fluchtroute für sich? Das kann ich auch aufklären, liebe Freunde. Der Schütze hatte gar nicht vor, da in irgendeiner Form, glaube ich, wegzukommen. Zumindest hat er ja auch dieses Geständnisvideo hier aufgenommen. Da hat er zwar noch so getan, als wenn er im Prinzip gehofft hätte, sie würden ihn nicht erwischen. Mein Name ist Thomas Matthew Crooks. Ich hasse Republikaner, ich hasse Trump. Und wisst ihr was? Ihr habt den falschen Mann. Also keine Ahnung, ob er das wirklich ist. Es kann auch einfach sein, dass das jemand ist, der so aussieht. Weil wie gesagt, von der Physiognomie her habe ich das Gefühl, dieser Typ sieht ähnlich aus, aber ich glaube, das ist er nicht. Aber sicher bin ich mir da nicht, wie dem auch sei. Also das Thema Fluchtrouten. Die Leute haben mich daraufhin angesprochen. Ich glaube, der eine hatte keine Fluchtroute für sich offen, nämlich der Schütze. Er wollte dort in Anführungszeichen sterben. Komme, was wolle. Aber das nächste sieht man hier in diesem Video. Also ob dank den Frauen oder trotz der Frauen, wie dem auch sei, sie tragen also diesen Präsidentschaftskandidaten, sie tragen Trump von der Bühne. Sie haben sein Käppi dabei, sie haben seine Schuhe dabei, sie lassen ihn im Prinzip aufstehen, sie lassen ihn sich emporrecken und so weiter und so fort. Und jetzt die nächste Frage, lieber Uwe. Müsste nicht für diese Fälle immer eine offene Fluchtroute auch eben für den Secret Service, für den Trump da sein? Und guck mal, wie die hier gemächlich von dannen fahren. Ganz gemächlich. Warum nicht wie bei Pizzo, düsen die ab mit 180 Sachen so schnell wie möglich raus aus der Gefahrenzone. Warum dieses langsame Manövrieren? Was ist denn das für eine neue Nummer?

Uwe

Ich schätze, weil da Zone 30 steht oder so.

Eli

Jetzt war er ernsthaft. Das ist doch Quatsch, oder?

Uwe

Das ist doch... Also erstmal zu dem ersten Punkt, warum der Attentäter keine Fluchtroute hatte. In Amerika wissen wir, da ist der Umgang mit Waffen ja deutlich schneller als bei uns. Und dass Attentäter vor Ort erschossen werden, ist dort ja auch eher mittlerweile der Standard, weil dadurch beschleunigt sich auch das Ermittlungsverfahren. So möchte ich das mal formulieren. Denn der Tod der Attentäter braucht jetzt nicht noch lange vernommen werden. Und ich glaube, wer heutzutage in Amerika einen Attentat als Einzeltäter plant, wo er weiß, dass dort viel Sicherheitskräfte sind, der weiß auch, dass er, wenn er sich selbst nicht schützen kann, eigentlich kaum eine Chance hat, da lebend wegzukommen. Und insofern stellt sich eher die Frage, was denn sein Motiv gewesen sein soll. Aber das könnte man dann später vielleicht noch diskutieren. Und zu der Antwort, warum er keine Fluchtgute hatte, ja, weil er keine brauchte. Es war klar, dass er dort nicht wegkommt. Und die zweite Frage, muss der Secret Service nicht eine eigene Fahrspur haben, was abtrassiert ist? Da stehen noch Leute rum, wo der Secret Service mit seinem Sicherheitsauto am besten noch hupen muss nach dem Motto Bahn frei, wir kommen jetzt. Also das ist alles sehr unprofessionell. Das ist eigentlich gar nicht vorstellbar, dass so etwas machbar ist.

Eli

Ich kann mir das auch nicht erklären. Ich meine, guckt ihr das doch mal an. Die sind null vorbereitet wie die Hühner, huppen die hier vor dem Auto rum. Vielleicht musste der auch deshalb so langsam von dannen fahren, weil die alle wie die Hühner vor dem Auto natürlich herumspringen. ihre Klamotten richten, versuchen ihre Waffe erst rauszuholen, dann wieder reinzustecken, der Weg eben nicht frei ist. Aber wie kann das sein? Wie kann das sein, dass man im Vorfeld keine Drohne da hatte, nicht ein Fluchtweg, immer offen ist, komme, was wolle und so weiter und so fort. Wie kann das sein? Im Übrigen hier auch, liebe Freunde, die rechte Tribüne, also an alle Kritiker da draußen, die die ganze Zeit sagen, der ist... Wo ist hier jemand getroffen worden? Das ist sie, die rechte Tribüne. Wir kommen immer wieder dazu zurück. Das ist die rechte Tribüne abseits der mittleren Tribüne. Hier ist niemand getroffen worden. Hier ist keiner gestorben. Hier ist die Ruhe selbst. Gestorben ist jemand auf der Tribüne, wie die anderen Aufnahmen eben zeigen. Hier, da drüben irgendwann, da hinten. Als sich das alles gelegt hat, hat man das gemerkt. Das war auf der Mitteltribüne hinter Donald Trump. Da ist dieser Feuerwehrmann leider gestorben. Aber das ist mittig. Und abseits davon, rechts, er ist runtergebracht worden. Sie gehen nach rechts, sie drehen nach rechts ab. Da, rechte Seite, da ist diese Tribüne. Auf der rechten Tribüne ist nichts passiert. Nichts passiert. Also wie konnte man da hinschießen? Wie konnte das sein, dass wir danach diese Momente haben, wovon der Tribüne hinter Donald Trump dieser Mensch da runtergetragen wird? Immer wieder auch hier die Frage nach dieser Magic Bullet, dieser magischen Kugel, die es geschafft hat, geradeaus und dann links um die Ecke zu fliegen. Gut, aber hier Secret Service. Bist du mit dem Secret Service durch? Schutzaufgaben, Ermittlungsaufgaben, wurde 1865 gegründet, war in dem Fall inkompetent, zwei minus, sage ich mal, Menschenmaterial, um das mal jetzt politisch inkorrekt zu sagen, in der Fußball-Terminologie und so weiter und so fort. Sind wir mit dem Secret Service durch oder glaubst du, da ist noch mehr?

Uwe

Ja, würde ich sagen, sind wir durch, haben wir geklärt, dass der hier eben weisungsabhängig war und minder ausgestattet war, personellmäßig und wahrscheinlich auch kompetenzmäßig.

Eli

Okay, gut. Dann jetzt weiter im Text, so gut ich das halt eben hier kann. Und zwar, wir haben ja noch mehr. Lass uns mal jetzt gehen in die, Moment, was habe ich hier? Das war die Analyse. Die machen wir vielleicht nachher. Hier habe ich noch mehr neues Material. Warte mal. Also jetzt Donald Trump, dieser 20-Jährige, schoss auf den Ex-Präsidenten, was wir über Matthew Thomas Crooks wissen. Und unter anderem zu den Dingen, die wir über ihn wissen, ich habe es vorhin schon eingeblendet, ist es, wir wissen, Trump-Attentäter schoss mit der Waffe seines Vaters. Sprengstoff im Auto und im Haus gefunden. Wie ordnest du das ein, lieber Uwe? Also lasche Waffengesetze in der USA sind ja bekannt, aber dann der Sprengstoff.

Uwe

Mit Sprengstoffgesetzen in den USA weiß ich nicht, wie streng das da bei denen ist. Und man darf auch nie vergessen, wir haben eben diese Bundesstaatenregelung, das kann in jedem Land dort anders sein. Also da müsste man genau nachgucken, dürfen die Sprengstoff mitnehmen, wenn ja, in welcher Größenordnung. Also auch unsere China-Böller am Silvester sind auch Sprengstoff und die werden frei verkauft. Und insofern ist immer die Frage, was meinen die, wenn die sagen Sprengstoff, von welcher Art von Sprengstoff, wie gefährlich, welche Masse, welche Sprengkraft. Das müsste man jetzt mal ein bisschen genauer wissen.

Eli

Aber der Fakt, dass dieser Mann nicht einfach nur die Waffe seines Vaters, sondern auch noch Sprengstoff in seinem Auto hat, ich meine, was für ein Bild zeichnet das von dem?

Uwe

Das weist ja darauf hin, dass er möglicherweise entweder ein Sprengstoff-Fan ist, deswegen hat er immer was im Auto, man kann ja nie wissen, wozu man es braucht, irgendwie so ein Sprengstoff-Bastler, es könnte aber auch sein, dass er vielleicht, gedacht hat, dass er vielleicht doch vom Tatort fliehen kann und dann eben mit dem Auto flieht und wenn er dann nicht mehr kann, sich selbst in die Luft sprengt. Das wäre ja auch denkbar.

Eli

Der Vater des Attentäters sagt, was zum Teufel ist hier los, hat natürlich von nichts eine Ahnung. Crooks Vater, der 43-jährige Matthew Crooks, also fast wie der andere, der eine heißt ja auch Matthew Thomas Crooks, hatte am Samstagabend nach dem Anschlag gegenüber dem VHS in der CNN noch gesagt, er versuche herauszufinden, was zum Teufel hier los ist. Er wolle warten, bis er mit der Strafverfolgungsbehörde gesprochen hat, bevor er sich zu seinem Sohn äußert. Dieser Sohn... der jetzt eben tot ist. Marina 1, Rattenzauber. Ah, so hast du deinen Namen geändert. Du hießt doch vorhin Ritzenzauber, jetzt heißt du Rattenzauber. Hallo, willkommen zurück, liebe Marina. Okay, gut, schön, dass ihr da seid, liebe Freunde. Schön, dass ihr uns auch auf die Live zugeschaltet seid. Okay, also viele Fragen, die jetzt im Prinzip hier sich um diese Person da ranken. Nicht zuletzt auch die Frage, ob das, ja, also hier, hier sieht man das. Das ist das, was ich immer wieder meine, wenn ich von Physiognomie spreche. Also mehr sogar als noch bei mir hat dieser Mann ein sehr, sehr spitzes Kinn. Unglaublich spitz. Das hat er auch nicht weggekriegt, in Anführungszeichen, über die verschiedenen Jahre. Hier sieht man das stark verpixelte Bild, als er gestorben ist. Das unverpixelte Bild, liebe Freunde, gibt es bei mir auf Telegram. Folgt mir auf Telegram, um auch die unverpixelte Variante sehen zu können. Aber was wichtig ist, an dieser Stelle zu betonen, ist, guck mal hier, über die Jahre hinweg hat dieser Mann sein spitzes Kinn nicht verloren. Klar, man verändert sich über die Jahre, aber dieses spitze Kind ist bei ihm immer noch da. Das ist dieselbe Person wie das. Und das ist sehr wahrscheinlich auch dieselbe Person wie das. Aber alle diese drei zusammen, inklusive ihm hier, der vermutlich in der Tat dieser Mann da ist, der vermutlich dieser Mann da ist, ist das nicht dieser Mann. Weil das ist jemand anderes. Das, und heute Morgen habe ich das noch fälschlicherweise behauptet, ist nicht Thomas Miller Crook. Das seht ihr auch mal wieder. Nee, wie heißt der? Matthew Thomas Crooks. Sondern da seht ihr mal wieder, wie sich die Sachen im Internet verselbstständigen. Irgendeiner schreibt was von wegen, der Mensch gehört zur Antifa, der Mensch habe auf Trump geschossen. Gut, das wird er vermutlich tatsächlich getan haben, aber was wissen wir schon. Aber auf jeden Fall ist klar, das ist nicht derselbe Typ. Es gibt also Bekenner-Videos von Leuten, die so ähnlich aussehen, die für bare Münze genommen werden. Leute nehmen das für bare Münze und auch ich bin ja drauf reingefallen.

Gast

Ich habe den falschen Mann.

Eli

Also jetzt verstehe ich auch, woher das kommt, wie das kommen kann. Irgendjemand erlaubt sich hier einen Spaß, einen Witz auf Kosten von uns allen. Einer, der so ein bisschen so aussieht, behauptet irgendetwas, um auf Social Media ein paar Follower zu gewinnen und dann nehmen das Leute für bare Münze und auch ich habe das ja heute Morgen fälschlicherweise so kolportiert. Aber das ist nicht derselbe Mann. Und heute Morgen habe ich mich noch gefragt, auch das übrigens eine neue Information, was ist denn das für ein komisches Symbol hier drüben, was der auf seinem Rücken trägt? Ist das nicht vielleicht irgendwie ein Rechtsextremist, was auch immer, irgendeine komische Rune oder hast du nicht gehört? Jetzt stellt sich raus, neue Information, das ist ein T-Shirt von Demolition Ranch. Und Demolition Ranch... Wurde mir zumindest gesagt, ich habe es jetzt noch nicht mal überprüft, soll sein irgendeine komische, irgendein YouTube-Kanal. Moment, das gucken wir uns mal an. youtube erstmal auf deinen kanal du hast dazu noch nicht geschrieben oder gepostet moment noch nicht wer weiß also keine ahnung frage an den chat was ist der militia ranch kennt jemand diesen youtube-kanal was ist da ist das überhaupt ein youtube-kanal demolition ranch also hier seht ihr das dass das offensichtlich halt gerade gesucht wird. Es gibt in der Tat also einen Kanal mit 11,6 Millionen Abonnenten und ich nehme mal an, die machen, ja, die machen Waffen. Die machen nur Waffen. Ja, der macht so lustige Waffenvideos. Also welche Waffenvideos sind überhaupt lustig? Wie kann man im Zusammenhang mit Waffen von lustig sprechen? Aber ja, da macht also jemand offensichtlich einen auf. Waffen sind so wunderbar toll, die lesen alle Probleme. Ähm, Tja, und offensichtlich hat dieser Matthew Thomas Crooks die toll gefunden, hat er ein T-Shirt am Tag seines Attentats von diesen Menschen an. Und ja, die haben hier noch nichts dazu gepostet. Die haben noch nichts dazu gepostet. Die haben vor neun Tagen das letzte Mal was gesagt. Edging YouTubes New Gun Rules, was da legal und illegal ist. Krass, krass, krass, krass. Aber auch das, wie gesagt, jetzt gelöst. Offensichtlich also ein T-Shirt von dieser YouTube-Gruppe, die dieses Merchandise, wie man neudeutsch so schön sagt, im Umlauf bringt, was irgendwie seinen Weg gefunden hat auf den Rücken von Matthew Thomas Crooks. So, daraufhin also dazu. Was haben wir noch an neuen Informationen? Was wissen wir über Matthew Thomas Crooks? Ich übersetze einfach mal die Seite. Übersetzen auf Deutsch. Trump-Attentat. Was wir also über den Schützen wissen. Im Mittelpunkt der Ermittlungen zur Schießerei, hast du nicht gehört, steht der 20-jährige Schütze, dessen Name vom FBI benannt wurde. Er stammt aus Bethel Park, ebenfalls in Pennsylvania und ist 20 Jahre alt. Ich glaube 50 Kilometer entfernt soll das ja sein. Thomas Crooks wurde als Schütze des Attentats auf Donald Trump ansonsten gar nicht benannt. Bei der Schießerei wurde er am Ohr getroffen und verletzt, also der Donald Trump. Sein Name ist etwa sieben Stunden nach der Schießerei identifizierte ihn das FBI als Thomas Matthew Crooks, so rum. Das wissen wir also über ihn. Das ist Donald Trump, wie er dort gerettet wird. Zuvor hatten sie also erklärt, die Sicherheitsbehörden, sie würden zur Identifizierung des Schützen biometrische Daten verwenden. Biometrische Daten? Hatte der nicht einen Ausweis dabei, so wie jeder gute Attentäter seit dem Breitscheid-Pass? Haben die nicht alle ihren Reisepass bequemerweise am Start, selbst wenn sie den am 11. September irgendwo dort im 100. Stock verlieren? Na, wie dem auch sei. Den Strafverfolgungsbehörden zufolge war Crooks 20 Jahre alt und stammte aus Bethel Park in Pennsylvania. Eine überwiegend weiße, relativ wohlhabende Stadt im südlichen Teil des Großraums Pittsburgh. Der Kundgebungsort Butler liegt etwa eine Autostunde nördlich von Pittsburgh. Bethel Park und auch von Pittsburgh. Hier sieht man das also auf der Karte. Und man sieht im Übrigen auch, das ist also im Osten der USA. Hier unten kann man das also erkennen. Zugegebenermaßen Pennsylvania ist jetzt auch nicht ein großer Begriff gewesen. NBC News, der US-Partnersender von Sky, stellte fest, dass in den Wählerverzeichnissen von Pennsylvania ein gewisser Thomas Matthew Crooks mit derselben Adresse und demselben Geburtsdatum als registrierter Republikaner aufgeführt sei. Also die haben dort kein Wahlgeheimnis, die müssen sich im Vorfeld registrieren, für wen die bereit sind, das nächste Mal zu stimmen. Allerdings sei nicht klar, aus welchem Jahr die Verzeichnisse stammen. Ansonsten ist über sein Leben und seine Erziehung nicht viel bekannt. Also unter anderem ist auch nicht bekannt, ob der Typ ein Aparteurschütze sei oder an irgendeinem Kommando Militärspezialtraining teilgenommen habe. Der lokalen Nachrichtenseite Tribune Review zufolge soll er bei seinem Abschluss an der Bethel Park High School im Jahr 2022 jedoch ein Star Award der National Math and Science Initiative im Wert von 500 US-Dollar gewonnen haben. Also hier ein Mensch, der sich mit Mathematik und Wissenschaft beschäftigt hat. Immerhin noch im Jahr 2022. NBC News berichtete, dass er während des Angriffs offenbar Werbeartikel für einen der beliebtesten Schusswaffenkanäle auf YouTube trug, diesen Demolition Ranch. Er trug ein graues T-Shirt mit einer amerikanischen Flagge auf der Marmel und der Blogschrift, die auf Fotos vom Tatort teilweise verdeckt war. Das Aussehen und die Beschriftung des Shirts entsprechen dem Aussehen eines Shirts, das auf der Webseite des Schusswaffen-YouTube-Kanals Demolition Ranch zum Verkauf angeboten wird. Nachdem die Online-Spekulationen über den Schützen zunahmen, berichtete NBC News, dass die Demolition Ranch und ihr Gründer in den sozialen Medien Fotos von den folgenden Schießereien veröffentlichten und schrieben, was zur Hölle. Naja, die Frage stellen wir uns alle, was zur Hölle. Demolition Ranch hat über 11 Millionen Abonnenten auf YouTube oder Kanal regelmäßig Videos über verschiedene Arten von Schusswaffen veröffentlicht. Irgendwas sagt mir, die Regeln dort in Bezug auf Schusswaffenkanäle werden vermutlich in Zukunft verschärft werden müssen. Was ist während der Kundgebung am Samstag passiert? Also nicht, dass Demolition Ranch in irgendeiner Form dafür verantwortlich wäre, aber so ist das halt. In der besten Welt aller Zeiten. Crooks soll sich etwa 150 Meter von Donald Trumps Redeort entfernt auf dem Dach eines Gebäudes befunden haben, überfand sich außerhalb des vom Secret Service von der Kundgebung gesicherten Bereichs. Das ist ja auch eine geile Grafik, oder? Uwe, guck dir das mal an. Der Secret Service hat nur diesen roten Bereich gesichert. Alter Verwalter, was für Anfänger. In diesem riesengroßen Gebiet waren die nicht vorbereitet darauf, hier in diese Richtung irgendwie abzusichern. Unfassbar. Er wurde nach der Schießerei sofort vom Geheimdienst neutralisiert. Zeugen sagten, es sei nicht klar gewesen, woher die Schüsse kamen. Quatsch. Zeugen sagen, die wussten ganz genau, woher die Schüsse kamen. Der Polizeibeamte aus Pennsylvania, Oberstleutnant George Bivens, sagte hinterher, dass die Schüsse etwas verstreut waren und daher nicht nur einen bestimmten Ort trafen. Aber Uwe, ich weiß, ich habe gerade selber Quatsch gesagt, aber das spricht ja auch für unsere Theorie. Zwei Schützen mindestens, weil ansonsten müsste eine Kugel um die Ecke geflogen sein. Vielleicht haben die Augenzeugen vor Ort halt eben die einen Schützen gesehen, die anderen einen anderen gesehen oder gar keinen gesehen, aber alle haben sie mindestens einen, vielleicht zwei gehört. Und daher halt eben die Konfusion, aus welcher Richtung welcher Schuss kam. Die Polizei erklärte, sie sei nicht davon ausgegangen, dass es sich um den Angriff eines... Uwe, die Polizei erklärte, sie sei nicht davon ausgegangen, dass es sich um den Angriff eines Einzeltäters handelte. Die Polizei erklärte, sie sei nicht davon ausgegangen, dass es sich um den Angriff eines Einzeltäters handelte. Alter Schwede. Kein Einzeltäter, liebe Freunde. Alle Umfrageergebnisse auf YouTube zum Trotz. Wo ich euch gefragt hatte, war das ein verrückter Einzeltäter? 18% von euch haben gesagt, ja, verrückter Einzeltäter. 49% sagen Verschwörung von Mittätern. Und 23% sagen totale Inkompetenz der Behörden. Während einer Pressekonferenz heute Morgen teilten die Polizeibeamten außerdem mit, dass es sich in der Nähe des Ortes, an dem sich der Schütze aufhielt, verdächtige Pakete gegeben hätte befänden. Nach dem Angriff war auf dem Dach eines Gebäudes in der Nähe der Kundgebung für die Öffentlichkeit eine Leiche mit einem Gewehr daneben sichtbar. Die Ermittler hatten zuvor erklärt, sie würden noch keine Einzelheiten zur verwendeten Waffe bekannt geben. Inzwischen wissen wir, es war eine AR-15. FBI-Spezialagent Kevin Rojack sagte auf seiner Pressekonferenz, die Ermittler hätten noch kein Motiv für die Schießerei gefunden. Das Fake-Bekenner-Video war genau das. Ein Fake und eben kein Bekenner-Video, sondern ein Spaß-Video. Ein sehr zynischer Spaß. Der nationale Sicherheitsanalyst Frank Figliuzzi erklärte gegenüber NBC, was im Rahmen der Untersuchung geschehen werde und sagte, dass das gesamte FBI involviert sein werde. Er sagte, dass alle sozialen Medien und Computergeräte, die sie schützen, alle Interviews seiner Kollegen, seiner Familie, seiner Nachbarn, all das unmittelbar relevant seien. Und relevant sein bedeutet, die übernehmen alles. Die nehmen alle Festplatten mit, jeden Laptop, beordern Facebook dazu, alles offline zu stellen, was es in irgendeiner Form von ihm gibt, damit man das narrativ kontrollieren kann. Damit man nachher sagen kann, kann ja keiner nachprüfen, was für eine Geschichte man zu diesem Täter jetzt erzählen möchte. Seine gesamte Lebensgeschichte wird ziemlich stark rekonstruiert und das Ziel wird sein, herauszufinden, ob noch jemand daran beteiligt war. Ist dies Teil einer größeren Verschwörung? Fragt hier mainstreammediumsky.com. Hätte man etwas tun können, um dies zu verhindern oder einzugreifen? Sie werden sich seine Waffe ansehen, woher sie kam, wurde sie legal erworben oder nicht, hatte er jemals eine Ausbildung zum Scharfschützen oder in irgendeinem anderen Beruf, den er möglicherweise ausgeübt hat und natürlich, was war sein Motiv? Am frühen Sonntag wurde der Luftraum über Bethel Park in Pennsylvania, Crooks Heimatstadt, aus Sicherheitsgründen sofort gesperrt. Uwe, Uwe, Uwe, mein Guter, wenn sogar die Polizei jetzt hier schon sagt, die gehen nicht davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter gehandelt hat, hat es sich dann in deiner Lesart um einen Einzeltäter gehandelt?

Uwe

Ja, also ich würde mal grundsätzlich dahin tendieren, nein, weil ich es auch ein bisschen albern finde, dass ein junger Mann, der Mathematik-Fan ist, der kann natürlich durchaus auch Schütze sein, aber dass der sich dann zum Attentäter mausert, also die Leute, die ich kenne, die Wissenschaftler, sind als junge Leute und sich speziell für solche schwierigen Sachen, Fächer wie Mathe entscheiden, die sind eher nicht so tatkräftig. Also mir kommt die ganze Story äußerst eigenartig vor.

Eli

Jaja, äußerst eigenartig. Und man muss sich vor Augen halten, das hat leider Gottes dort eine traurige Tradition, das mit den Angriffen auf die Präsidenten. Ich habe ja nicht mal alle aufgezählt heute Morgen in meiner etwas überstürzten Sondersendung zum Thema. Welche Anschläge gab es auf führende US-Politiker, wird hier in diesem Fall gefragt. Und ganz konkret interessiert uns natürlich gescheiterte, zum Beispiel eben Attentate auf US-Präsidenten. Vier US-Präsidenten erlebten Attentatsversuche während oder nach ihrer Amtszeit. Sie blieben entweder unverletzt oder wurden verwundet, überlebten die Anschläge aber. Das sind die, die überlebt haben. Bei John F. Kennedy und Abraham Lincoln wissen wir, die sind gestorben. Also insgesamt sechs. amerikanische Präsidenten auf die Attentate verübt worden ist. Zu denen, die überlebt haben, gehören Theodore Roosevelt und Gerald Ford. Theodore Roosevelt wurde 1912 während einer Wahlkampfveranstaltung in Milwaukee in die Brust geschossen und überlebte. Präsident Gerald Ford überlebte 1975 innerhalb von weniger als drei Wochen zwei Anschläge auf sein Leben, ohne verletzt zu werden. Die Leute waren damals seitdem härter im Nehmen. Ronald Reagan hat mir heute Morgen, liebe Freunde, wurde 1981 vor dem Hilton Hotel in Washington angeschossen, überlebte aber den Anschlag. Er wurde verwundet, als eine der Kugeln von einer Limousine abprallte und ihn unter... der linken Achselhöhle traf. Also inzwischen, es gibt natürlich auch eben Angriffe auf andere US-Politiker, der wichtigste natürlich Robert F. Kennedy ist auch einer, der gestorben ist, ist der Bruder von John F. Kennedy, aber dieser Bobby Kennedy wurde er genannt, ist gestorben, ist übrigens auch nicht derselbe Robert F. Kennedy Jr., den ihr jetzt eventuell als Präsidentschaftskandidat euch gewünscht hättet. Und unter anderem der Tagesspiegel sagt hier auch, es gibt Mordversuche an US-Präsidenten. Seit dem Kennedy-Attentat nehmen die Anschläge sogar zu. Anschläge auf Präsidenten und Präsidentschaftskandidaten haben in den USA eine lange Vorgeschichte in dieser besten Demokratie aller Zeiten. Nicht alle waren erfolgreich, doch die Zahl der Versuche hat zugenommen. Schreiben die hier. Und hier gibt es eine Übersicht auf einer Seite vom WDR. Alles von heute. Auf einmal erinnert man sich zurück. Anschlag auf Trump, nicht das erste Mal, ein Attentat auf einen US-Politiker. Die haben eine ganze Bilderreihe hier. Der berühmteste, der in Anführungszeichen Original Gangster, wie ich heute Morgen so zynisch gesagt habe, ja, dieser John Wilkes Booth, der hat Abraham Lincoln getötet 1865. James A. Garfield, am 2. Juli 1881 wird der US-Präsident von Charles Julius Guiteau auf einer Straße erschossen. Der US-Präsident Charles Julius Guiteau. Nein, wird der doch? Es gab einen US-Präsidenten, der hieß Charles Julius Guiteau? Kann ich gar nicht. Der wurde auf offener Straße erschossen. Guiteau hatte sich im Wahlkampf für Garfield engagiert und sich nach dessen Sieg Unterstützung vom Präsidenten erhofft. Also verrückt. William McKinley, 6. September 1901. Besucht der US-Präsident eine Ausstellung im Staat New York. Bürger bilden eine lange Schlange, um dem Staatsoberhaupt die Hand zu schütteln. Einer von ihnen ist der 28-jährige Leon Jolgosz. Er hat ein Revolver in ein Taschentuch gewickelt und fällt an dem heißen Tag keinem auf. Zwei Schütze treffen den Präsidenten am 14. September. Er liegt da seinen Verletzungen. Sind das alles US-Präsidenten, die gestorben sind? Es sind ja wesentlich mehr, die leben ja unfassbar gefährlich. Theodore Roosevelt, 1912, wird der Präsident vor einer Wahlkampfrede von dem Barkeeper John Schrank angeschossen. Die Kugel verfehlt sein Herz und wird durch das Brillenetrie und ein gefaltetes Manuskript abgedämpft. Der Politiker hält an dem Tag... Was für ein Motherfucker! Alter Verwalter! Der ist angeschlossen und hält an dem Tag trotzdem seine Rede. Meine Fresse. Ja, die Leute vom alten Schlag. Was soll man da sagen? Theodore Roosevelt, was für ein Gangster. Unglaublich. John F. Kennedy, Texas, 12. November. Uwe, wir hatten vorhin die Frage. 1963, bei einer Wahlkampfparade sitzen John F. Kennedy und seine Frau in einem offenen Wagen und fahren durch eine begeisterte Menschenmenge. Ja gut, die Begeisterung sollte ganz schnell umschlagen. Plötzlich ist John F. Kennedy am Kopf getroffen, im Sitz seines offenen Lincoln X100 zusammen. Ein Amateurfilmer hält fest, wie die First Lady Jackie Kennedy im pinkfarbenen Kostüm über das Heck der schwarzen Limousine klettert und sich schützend über ihren Mann wirft. Das Bild geht um die Welt. Als Tatverdächtigen verhaftet die Polizei kurz darauf den 24-jährigen Lee H.B. Oswald, der danach in aller Seelenruhe übrigens angeblich in ein Kino gegangen sein soll. Auch aus unterschiedlichen Perspektiven mehrere Schüsse innerhalb von wenigen Sekunden abgefeuert haben soll. Ganz alleine. Magische Kugel und so weiter und so fort. Das Attentat auf den US-Präsidenten John F. Kennedy bewegt auch Jahrzehnte später noch wie kein anderes und ist Vorlage für Filme und Dokumentationen. Ich frage mich warum. Gerald Ford, noch knapp entgeht der amerikanische Präsident, Gerald Ford im September 75 gleich zwei Attentaten. Am 5. September schießt eine Frau in Kalifornien auf Ford, sie verfehlt ihr Ziel und wird überwältigt. 24. September feuert Sarah Moore, eine andere Frau, aus nur 13 Meter Entfernung auf den Präsidenten oder vielleicht dieselbe Frau. Hier wird sie gerade überwältigt. So viel zum Thema, dass Frauen so viel stärker sind als Männer und deshalb die Beschützerfunktion in unserer Gesellschaft machen sollten. Gut, sie wollte ja nicht beschützen, sondern sie wollte hinterrücks angreifen. Wieder bleibt er unverletzt. Beide Täterinnen. Ach, das ist eine andere Täterin. Auch die hat es nicht geschafft. Beide Täterinnen werden verhaftet und zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt. Was man so alles lernt. Ronald Reagan an dieser Stelle. einer der beliebtesten Präsidenten in den USA. 30. März 1981 verlässt der US-Präsident gerade ein Hotel in Washington, als ihn eine Kugel trifft. Reagan kann bereits zwölf Tage nach dem versuchten Attentat ins Weiße Haus zurückkehren. Ja, Theodore Roosevelt kann darüber nur müde lächeln. Der macht am selben Tag noch Wahlkampfveranstaltungen. Zwölf Tage, ich bitte euch. Zwölf Tage, Anfänger. So, der Schütze wird überwältigt. Das ist der 25-jährige John Hinckley, nachdem ein Gericht ihn für unzurechnungsfähig erklärt hat. Natürlich. Einzeltäter, verwirrter Einzeltäter, unzurechnungsfähig. Wird er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, der Attentäter wird erst als 61-Jähriger entlassen. Aber immerhin, entlassen. Im Mai 2005 fliegt bei einem Auftritt des US-Präsidenten in Georgien eine Handgranate in die Menge. Laut US-Bundespolizei, FBI detonierte sie nicht, weil sie angerostet war. Ah, aber Glück gehabt. Barack Obama am 11. November 2012 schießt Ortega Hernández mehrmals auf das Weiße Haus. Er hofft, den Präsidenten zu treffen. Der ist jedoch zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause. Ja, Donald Trump, 14. Juli 2024, wird der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber und ehemalige Präsident während einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Pennsylvania angeschossen. Die Kugel streift sein Ohr, noch blutend reckt Trump die Faust, bevor Sicherheitskräfte ihn schützend von der Bühne bringen. Der mutmaßliche Schütze wird getötet. So, und zurück zu Trump. Uwe, ich weiß, ich rede die ganze Zeit, aber wusstest du, dass das nicht das erste Attentat ist auf Trump? Wusstest du, dass es 2016 ein sogenanntes Trump-Las-Vegas-Rallye-Vorfall gegeben hat, bei dem jemand schon mal versucht hat, 2016 Donald Trump umzubringen? Ich mutmaße, du wusstest das nicht. Ich mutmaße, auch viele andere Zuschauer wussten das nicht. Ich übersetze das jetzt hier mal automatisch auf Deutsch. Lasst uns da aber reinhören, liebe Freunde.

Gast

Moments after Donald Trump took the stage at a rally at the Treasure Island Hotel and Casino in Las Vegas last weekend, a young man approached a police officer stationed at the event and asked for an autograph. According to police, a plan to assassinate Trump was underway. Without warning, the man went for the officer's gun, trying to take it away, only to be quickly subdued. We love our police. The arrest caused little commotion, but authorities now say Michael Sanford, 19, allegedly told the Secret Service this was an attempt to shoot and kill Trump. A complaint obtained by ABC News claims Sanford, who had a British driver's license, had been planning to murder Trump for about a year.

Eli

Ein Jahr lang wollte also ein sogenannter britischer Staatsbürger hier Trump in irgendeiner Form umbringen, wurde aber in letzter Minute nochmal überwältigt, bevor er irgendetwas tun konnte und so weiter und so fort. Das alles 2016 auch schon bei einer Wahlkampfveranstaltung. Gut, jetzt sind wir hier wieder bei Demolition Derby und so weiter und so fort. Uwe, du weißt eventuell, worauf ich hinaus möchte. Leben amerikanische Präsidenten, leben die jetzt besonders gefährlich? Wir kommen langsam in die Analysephase dieses Streams. Was würdest du sagen?

Uwe

Also grundsätzlich eben schon gefährlich, weil eben der Umgang mit Waffen und Gewalt in Amerika doch ein bisschen leichtfertiger als bei uns, zumindest in Deutschland ist, auch wenn es in Europa ja auch andere Länder gibt, wo man schon auch gewalttätiger ist, als wir es gewohnt sind hier im bundesrepublikanischen Bereich. Ich glaube, dass Gewalt eigentlich genauso wie Krieg ein Mittel der Politik ist. Und ich persönlich glaube nicht an diese ganzen Geschichten von den verrückten Einzeltätern. Denn meistens sind diese Attentate zu einem Zeitpunkt, wo irgendjemand einen großen Vorteil davon gehabt hätte, wenn der Betroffene, wenn die betroffene Zielperson zu Tode gekommen wäre. Es geht immer um irgendwelche Termine, um irgendwelche Ämter, irgendwelche Wahlen und dass dann auf einmal die Attentäter da hervorkommen, ist zwar einerseits verständlich nach dem Motto, da ist ja jetzt die Hassperson besonders häufig auf der Straße, aber andererseits, es gibt zu viele Nutznießer davon. Und wir wissen ja, in der Politik geschieht nichts Zufälliges und alles geschieht gesetzmäßig. Und die Frage ist immer, wem nützt es? Und der, dem es nützt, ist nicht unbedingt der, der immer eine Tat ausführt, sondern es ist auch der, der eine Tat geschehen lässt. Zum Beispiel der auf Anfrage nach mehr Sicherheitspersonal für einen Präsidentschaftskandidaten sagt, nö, kriegst du nicht, basta.

Eli

Richtig. Gut, jetzt bist du schon in der Verschwörungstheorie. Wir müssen vorne wegschicken. Es gibt diese berühmte Regel von Hanlon's Razor. Der englische Begriff Hanlon's Razor, sagt hier Wikipedia, bezeichnet ein Sprichwort, das etwas über den wahrscheinlichsten Grund menschlichen Fehlversagens oder Fehlverhaltens bezeichnet. aussagt. Es lautet dieses Sprichwort, schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend zu erklären ist. Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity. Oder kürzer, geh nicht von Böswilligkeit aus, wenn Dummheit genügt. Never is so malice when stupidity will suffice. Bei Hanlans Rasiermesser geht es also um eine fehlerhafte Ursachenzuschreibung. Es ähnelt Ockhams Rasiermesser, nachdem man von mehreren hinreichenden Erklärungen die einfachste vorziehen sollte. Gut, dass sie hier von Rasieren reden und Rasiermesser schaffen verstanden oder verständen, was aber der Plural von Verstand ist, benutzt man nicht so häufig, weil dem wollen wir ja auch hier ein bisschen auf die Schliche kommen. Uwe, das wollte ich eigentlich ganz hinten anstellen, diese Frage, wie gesagt, wem nützt es und so weiter und so fort. Lass uns uns auf die Fakten konzentrieren. Die Fakten sind, das Internet hat Notiz genommen und Trump ist einer der Nutznießer dieser, das darf man ja auch nicht vergessen, dieser ganzen, ich will gar nicht sagen Veranstaltung, aber dieses Vorfalls. Hier wird plakatiert, Trump gegen Kugeln, blutverschmiert, aber immer noch mutig, todesmutig. und dem gegenüber beiden, der es das Kunststück vollbringt, mehrfach wohlgemerkt, Stufen hinauf zu stolpern. Und das war, als er noch fitter war, vor einigen Jahren. Heutzutage weiß ich gar nicht, wie die Sache aussieht. So, und dann wiederum, Stichwort Nutznießer, lass uns jetzt mal auf Symbolik zu sprechen kommen. Und die Bilder, diese selben Bilder, von denen Trump jetzt natürlich profitiert, ob er jetzt nur als Präsidentschaftskandidat aufgestellt wird, ob er bis zur Wahl überlebt, ist jetzt nochmal eine andere Frage. Na gut, das machen wir nachher. Aber wenn man das jetzt vergleicht, Bilder von diesem Mount Suribachi und so weiter und so fort. Bilder von Trump. Wenn man sich auch andere Bilder, ikonische Bilder anguckt, liebe Uwe, ich hatte ja heute Morgen schon darüber gesprochen, dieses Bild, das nochmal nachgestellt worden ist, um es noch ikonischer zu machen. Oder dieses Bild, das sogar hier in Gold gegossen worden ist. Um das in irgendeiner Form halt hier nochmal in Umlauf zu bringen. Ich hasse Wikipedia, ist einfach unglaublich schwierig. Man kann hier nicht reinzoomen. Aber ihr seht das ja hier, dieses Monument. Ähm, Ja, dann frage ich dich mal, welche Wirkung haben, vielleicht auch historisch gesprochen, haben Bilder so ein bisschen zur Formation einer nationalen erstmal Konversation und dann aber auch eines nationalen Selbstverständnisses? Ist das zu weit gegriffen?

Uwe

Nein, früher gab es ja viele Leute, die nicht lesen und schreiben konnten. Deswegen hat man ja die Welt in Bildern erklärt. Das sehen wir noch in mittelalterlichen Kirchenportalen, an den Wänden, an den Eingängen, überall. Das heißt, die Bildersprache ist ja die ursprünglichere Sprache. Sie trifft ja direkt in die Gefühle rein, während für das andere muss man ja den Verstand benutzen. Und jemand, der also gut Bilder komponieren kann, der also ein hervorragender Maler ist und Farb-, Symbol- und Menschenverständnis hat, Der kann da eine ganze Menge mit ausdrücken. Und solche Bilder, die jetzt ähnlich sind wie das, was wir jetzt bei dem Trump haben, wo also eine Person die Fahne quasi hoch hält. Es geht voran, der Widerstand, der Sieg naht. Das ist natürlich stark motivierend. Also insofern, das hat eine Symbolkraft, die auf... alle Beteiligten einwirkt. Es wirkt auf die Fans positiv ein, nach dem Motto, wir gehen nicht unter. Und es wirkt auf die Feinde ein, nämlich ihr könnt uns mal, wir lassen uns nicht unterdrücken, wir greifen weiter an. Also insofern, es bleibt eine starke Pose. Und für die Fans ist das mit Sicherheit eine starke Motivation. Und für die Feinde ist das ein Bedrohungsszenario, weil sie wissen, jetzt müssen sie entweder zurückweichen oder sie müssen noch härtere Kaliber auffangen.

Eli

Und wie gesagt, in der Historie wurde das immer wieder bemüht. Da wusste man eben um diese Strahlkraft, um die Symbolkraft von Bildern, von Momenten, die auf diese Art und Weise akzentuiert noch mehr sogar um die Welt gehen können. Viele Leute kennen dieses Mahnmal hier zum Beispiel nur im Zusammenhang mit dem Vietnamkrieg. Dabei ist das gemacht worden, wie ich gelesen habe, schon 1945, als man an den Vietnamkrieg noch nicht zu denken hatte. Auch diese legendäre Aufnahme, mehrfach aufgenommen aufgrund von unterschiedlichen Details am Handgelenk von diesem, hier unten seht ihr das, diesem Soldaten, der da unpraktischerweise für Stalin zwei Uhren gleichzeitig irgendwie aufnimmt. an den Handgelenken hatte, wie er zu denen gekommen ist. Das ist der Stein des Anstoßes. Bis heute beleuchtet man sie, bemüht man sich, diese symbolträchtigen Bilder aufrechtzuerhalten, weil sie erzählen eine heroische Geschichte. Und absolut zu Recht, liebe Uwe, sagst du, das ist ja auch kein neues Mittel. Diese Methodik ist bekannt und vielleicht eine der wichtigsten Und auch bekanntesten in diesem Zusammenhang halt wirklich halt nationformenden Gemäldes dieser Art und Weise ist halt eben das von der französischen, ich glaube man nennt sie Marianne, so ein bisschen halt wie so die Übermutter Frankreichs wird sie jetzt hier gehandelt. Eine fiktive natürlich Figur, die da aber mit offener Brust offensichtlich, ich weiß gar nicht wie nah ich da ran zoomen kann auf YouTube. die da also offensichtlich halt den Franzosen Kraft mit auf den Weg gibt, um ihre Nation zu kämpfen. Im Übrigen sehr treffend, dass wir heute darüber sprechen, weil heute ist ja der französische Nationalfeiertag. Happy Bastille Day, ja, Joao 14. Juli, cher Français. Wie dem auch sei, wir reden heute weniger über Frankreich, wir reden über die Feinde im Innern, die Donald Trump zuhauf hat. Unter anderem zum Beispiel hier die demokratische Redelsführerin Nancy Pelosi, eine der härtesten Gegnerinnen von Menschenverstand, Sachverstand, Intelligenz, aber vor allen Dingen auch Donald Trump. Und Wahrhaftigkeit, die offen ausgesprochen hat, ich lasse es einfach mal durchlaufen im englischen Original bei MSNBC, ja Donald Trump ist nicht einfach nur ein normaler politischer Gegner, mit dem man sich arrangieren könnte, auch wenn man nicht seiner Meinung ist. Nein, Donald Trump ist so schlimm, so ein furchtbarer Autokrat, ja bei dem müsste man schon andere Methoden anwenden.

Gast

I hear mixed. Some people are saying, because Donald Trump is such an authoritarian and autocrat, we have to win this election. This is not...

Eli

Sie sagt, weil Donald Trump so ein Autokrat ist, so ein Autoritärer, müssen wir, sie ist selber auch Demokratin in den USA, also Demokratin nicht wie wir Demokraten verstehen, sondern halt die Partei heißt die Demokraten, wir müssen also diese Wahl gewinnen. Die Demokraten müssten diese Wahl gewinnen, sagt sie.

Gast

Das ist keine normale Wahl, in der man gewinnen will. Wenn man nicht gewinnt, dann kooperiert man und macht das Beste, was man für das Land kann.

Eli

Dies ist keine normale Wahl, wo man versucht, im Prinzip zu kooperieren für den Fall, dass man verliert und versucht, das Beste zu machen für das Land. Nein, in diesem Fall ist das anders. Das würde sie nicht machen, wenn Donald Trump gewinnen würde, denn... Das sind dieselben Soros-gestützten, sag ich mal, Wortschmieden, oder die halt im Prinzip Worthülsen von den Wortschmieden eben, aus diesen ganzen Thinktanks, wie man so schön sagt, Denkfabriken, die denen halt die Worte in den Mund legen, diese führenden, inzwischen nicht mehr so Young Global Leaders wie Nancy Pelosi, die da sagt, Trump ist ein Angriff auf unsere Demokratie. Und dann sagt sie es ganz offen, er muss gestoppt werden. Zur Not, den Teil sagt sie nicht, aber das ist der Subtext. Mit allen Mitteln. Also wir sehen, lieber Uwe, der Mann hat Feinde im Innern. Und jetzt die Frage an dich, liebe Petra Schepp, willkommen. Schön, dass du dabei bist auf YouTube. Vielen herzlichen Dank. Vielleicht möchte sich auch jemand anderes dir anschließen. Lieber Uwe, jetzt kannst du ansetzen mit Quibono. Wer profitiert denn davon, wenn Donald Trump hier zu Boden geht?

Uwe

Ja, also es ist ja klar, es geht um den Präsidentschaftswahlkampf. Und der Präsidentschaftswahlkampf ist ja, ich sag mal, schon immer in Amerika ein Schauspiel gewesen, wo also Figuren, die sich Präsidenten nennen und die einen Mitarbeiterstab haben, aber in Wirklichkeit, ich sag mal, nur die Repräsentanten von bestimmten Clans sind, die gegeneinander kämpfen. Die kämpfen hier um die Vorherrschaft und die eine Gruppe, die jetzt eben dran ist, die Demokraten, die möchten auf keinen Fall, dass die anderen dran kommen. Okay, das ist natürlich bei den Vorwahlergebnissen, die der Trump bisher zeigte und bei der Schwäche, die der Biden bisher zeigte, kaum wahrscheinlich wahr, dass man den Trump stoppen kann. hat natürlich sicherlich zu Ängsten und Befürchtungen geführt. Die Frage ist, wie kann man innerhalb des demokratischen Lagers geeignete Präsidentschaftskandidaten aufbauen? Die Diskussion ist ja immer noch in Gang. Muss der Biden sofort aus dem Amt enthoben werden, weil er senil ist? Oder kann er noch bleiben, bis ein neuer gewählt ist? Das heißt, ich denke, die Demokraten haben hier ein Problem, dass sie eigentlich befürchten, die Präsidentschaftswahl zu verlieren. Und sie wären auf jeden Fall ein großer Profiteur, wenn der Trump jetzt zum Beispiel bei einem solchen Attentat so schwer verletzt worden wäre, dass er nicht hätte mehr kandidieren können. Oder aber wenn er gar verstorben wäre. Das ist ganz eindeutig. Denn wer hätte denn jetzt sonst von den Republikanern sich als Präsidentschaftskandidat zur Verfügung gestellt, der genügend Format gehabt hätte, um gegen den Herrn Biden oder die vielleicht noch zu benennenden demokratischen Kandidaten antreten zu können? Wer denn?

Eli

Du hast gesagt, um gegen die Demokraten anzutreten. Du meinst das umgekehrt, um gegen den einzigen republikanischen Kandidaten Donald Trump anzutreten, oder? Die Demokraten haben niemanden, um dort aufzustellen.

Uwe

Genau, genau.

Eli

Entschuldige. Du hast es gerade verkehrt gesagt, aber ich wusste, worauf du hinaus möchtest. Ja. Gut, also ohnehin stand Biden ja schon auf dem verlorenen Ast, weiß nicht mal davon, wird immer medikamentös aufgeputscht, wann immer er eine Pressekonferenz halten muss oder eben irgendwie ablesen muss. Wie dem auch sei, die haben niemand anderen. Das wissen Sie, Sie waren sogar vor dem Attentat bereits in Panik und jetzt nach dem Attentat, dass er jetzt nun entweder missglückt ist oder aber ein Warnschuss ist. Gleich nächste Frage an dich, lieber Uwe, kannst du mal im Hintergrund die Antwort vorbereiten? sind sie noch mehr in Panik und wissen jetzt eben nicht mehr, wohin mit sich selbst. Die bringen diese ganzen Reden im Umlauf von wegen, ja, wir verurteilen das alles, das kann natürlich alles nicht sein. Er ist dankbar zu hören, sagt Joe Biden hier, dass es ihm gut geht und er in Sicherheit ist. Ich bete für ihn und seine Familie und für alle, die bei der Kundgebung dabei waren, während wir auf weitere Informationen warten. Jill, hast du nicht gehört und bla bla bla. Nichts davon schreibt er selbst. Der Typ schläft mehr als die Hälfte seines Tages. Barack Obama, sehr viel realistischer, dass er in Wirklichkeit, der Mann ist an den Zügeln der Macht in den USA, labert hier dieselbe Sülze. Sie melden sich alle zu Wort und reden denselben Einheitsbrei. Keiner ist da in irgendeiner Form authentisch, was das angeht, was vor allen Dingen auch vielleicht die Authentizität von deren Bedauern in irgendeiner Form ausdrückt. Alle sind sie authentisch. Heimlich ein Stück weit entsetzt darüber, dass es passiert ist, aber vielleicht auch andersrum, zumindest zum Teil heimlich entsetzt darüber, dass es missglückt ist. Weil ansonsten hätten sie jetzt alle ein Problem weniger. Die alternativen Medien, sie trauen sich das anzusprechen. Die Mainstream-Medien trauen sich nicht mal es auszusprechen, es in irgendeiner Form zu thematisieren. Secret Service rushes Trump offstage after he falls at a rally. Heißt übersetzt auf Deutsch, Secret Service drängt Trump von der Bühne, nachdem er bei einer Kundgebung gestürzt ist. Weil das denen natürlich nicht in die Karten spielt, weil man hier allein berichten müsste darüber, dass es einen echten Attentatsversuch auf ihn gegeben hat. Man verdreht das zum Beispiel auch hier bei der regierungsnahen Le Monde in Frankreich, dass Trump evakuiert worden ist, nachdem man hier also irgendwelche Detonationen gehört hat. ohne in irgendeiner Form zu sagen, dass es sich um einen Attentat gehandelt hat. Das nützt denen halt nicht. Deshalb reden die nicht über die Dinge, die ihnen nicht nützen. Zaghaft, langsam, aber sicher sprechen sie jetzt von Schüssen auf Trump. Aber nicht immer war das so. Früher hat auch in Deutschland die Springerpresse getitelt, Trump nach Knall. mit Blut am Ohr evakuiert, so nach dem Motto, ein Heißluftballon ist in der Nähe explodiert, die Druckwelle hat eventuell hier im Ohr das Trommelfell platzen lassen, jetzt blutet dem ein bisschen das Ohr, ja, ich meine, da kann man ja alles reinlesen, in so eine nichtssagende Nachricht hier, Donald Trump, auch hier NTV, nach Sturz bei Wahlkampf auftritt, mit Blut im Gesicht evakuiert, nach Sturz bei Wahlkampf auftritt, muss man sich mal vorstellen, ja, wie fehlinformiert kann man sein, und ja, sagen was ist, ja, Wahrheitspresse, Relotius-Presse, Donald Trump nach Schussgeräuschen bei Wahlkampfveranstaltungen mit Blutamor evakuiert. Auch die trauen sich nicht, das auszusprechen. Und unsere Tagesschau, unser Wahrheitsministerium erst recht nicht. Selbst Minuten nachdem alles längst klar war und live über alle Bildschirme gelaufen ist, treffen sich hier bei uns die kompetentesten Nachrichtensprecher-Sternchen-Innen. in diesem Fall die Creme de la Creme, um dem Deutschen mit auf den Weg zu geben, woran er denn glauben soll. Und das soll bitte schön nicht die nackte Wahrheit sein, die wir da draußen alle mit unseren eigenen Augen gesehen haben.

Gast

In den USA hat es bei einer Wahlkampfveranstaltung von Ex-US-Präsident Trump in Pennsylvania einen Zwischenfall gegeben. Es ist die Rede von Schüssen gewesen, die gefallen sein sollen. Der republikanische Präsidentschaftskandidat hob eine Faust, während er vom US-Geheimdienst zu einem Fahrzeug eskortiert wurde, wie Videoaufnahmen von der Veranstaltung zeigten. Das Material zeigt Blut an seinem Ohr und Scharfschützen auf einem Dach in der Nähe der Bühne, auf der Trump gestanden hatte.

Eli

Also auch sie, sie traut sich nicht, es auszusprechen, dass es ein Attentatsversuch war auf Donald Trump. Irgendwelche Scharfschützen sollen irgendwo hingeschossen haben, aus irgendwelchen mysteriösen Gründen ist jetzt Trump verletzt, blutet am Ohr und so weiter und so fort. Killis Moore, die Wahrheit tut halt weh, liebe Nachrichtensprecherin der Tagesschau. Killis Moore hat das zusammengefasst, auch hier nochmal kurze Rekapitulation. CNN, Trump ist hingefallen, SZ, Zwischenfall auf Wahlkampfveranstaltung, ORF, Vorfall bei einer Kundgebung, FAZ, unklar, ob Schüsse gefallen sind, NTV, Knall bei Wahlkampfveranstaltung. Also wirklich eine Headline desaströser als die andere. Aber all das, lieber Uwe, wer profitiert denn davon? Das hat ja auch eine Vorgeschichte. Allein hier im deutschsprachigen Raum, permanent diese Cover, permanent diese Stichelei. Er, das Opfer, er sei der tatsächliche Täter. Das hat ja auch hier Waffen-Tony, Tony Hofreiter hat das gesagt in einem Interview bei Welt. Wie hat er das gesagt? Donald Trump sei selbst verantwortlich für die Gespaltung der Gesellschaft in der USA, die er am meisten mit befeuert hat, die dazu führt, dass jetzt im Prinzip die Gewalt in den USA eskaliert. Also irgendwie rundherum gesagt, Donald Trump ist an seinem eigenen Attentat schuld.

Uwe

Die Geschichte haben wir ja in Deutschland auch, dass also den sogenannten Rechten erklärt wird, sie seien schuld an der Gewalt gegen Rechte. wobei die sich aber dann ja gar nicht wehren, ja, und die Gewalt immer von den Linken ausgeübt wird oder von ganz anderen, ja, von den Rechten eher weniger. So, das heißt, hier haben wir diese Scheinargumentation und natürlich möchte also alles, was jetzt so demokratisch ist oder, ich sag mal, mehr linksorientiert im amerikanischen Bereich, die möchten natürlich nicht, dass Trump jetzt in irgendeiner Weise jetzt so einen Opferstatus bekommt im Heldentum, ja, und Opfertum ist bei denen ja groß geschrieben. Deswegen kommen solche Gesten auch gut dort an. Und in dem Moment, wo man zugestehen würde, dass er eben ein Opfer eines Attentats ist, hätte man ja Mitleid mit ihm, würde ihn vielleicht für seine Männlichkeit und Stärke, dass er sofort aufsteht, obwohl er doch hätte tot sein können, würde ihn bewundern. Das heißt, er geht ja jetzt gestärkt aus diesem Vorfall hervor. Ja, und deswegen darf man jetzt von der anderen Seite ihm diese Stärke nicht zugestehen. Man muss dieses Ereignis runterspielen nach dem Motto, da ist ja gar nichts gewesen. Ja, und deswegen soll der Trump sich nicht so aufspielen. So, und sollte er das dann doch ansprechen, dann heißt es ja, du bist es ja selber schuld, weil du immer die große Klappe gehabt hast. So, nur wenn wir eben gucken, welche Rhetorik gemacht wird, ja, also du erwähntest hier diese, nichtssagenden Beileidsbekundungen von den amerikanischen Politikern. Ja, aber der Joe Biden hatte doch vor einiger Zeit noch selber gesagt, dass der Trump genau in dieses rote Bullseye reingehört, ja, also den roten Punkt auf der Zielscheibe nach dem Motto, da schießt man hin, wenn man gut treffen will, ja. Das heißt, diese Sprache, die kennen wir doch in Deutschland auch, dass führende Politiker durch ihre Sprache im Grunde genommen die Gewalttat von Massen quasi legitimieren, die legen es denen noch quasi in den Mund. Das ist zumindest mein Empfinden. Und das ist in Amerika doch überhaupt gar nicht anders. Und das dann nur einseitig dem Trump zuzuschreiben, das halte ich für falsch. Er macht auch sehr harte Reden, das ist klar. So, aber er ist nicht der Einzige, der so redet. Die reden ja alle so. Das heißt, sie alle befeuern die Gewalt. Und wenn es da mal den einen oder anderen trifft, dann wollen die anderen damit aber nichts zu tun gehabt haben. Also das ist ja völlig unglaubwürdig.

Eli

Hier hat einer der alternativen Kritiker an dieser Stelle, Jackson Hinkle heißt der Mann, der erzählt auch viel Quatsch, liebe Freunde, aber in manchen Punkten hat er auch recht, hat übrigens dieses Zitat von Biden nochmal aufgegriffen. Das hat er vor fünf Tagen erst gemacht, five days ago. It's time to put Trump in a bullseye. Es ist Zeit. Trump ins Visier zu nehmen, heißt das übersetzt. Gut, jetzt ist er ins Visier genommen worden. Ich hoffe, er hat das nur metaphorisch gemeint, aber es ist tatsächlich passiert. Er spürte sofort, wie die Kugel sich durch seine Haut bohrte. Sleepy Joe Biden, der über eine Stunde gebraucht hat, um allein dieses schriftliche Statement abzugeben, bevor er dann irgendwann dieses impotente Blabla abgegeben hat von der Meinung, er weiß gar nichts.

Gast

Herr Präsident, denken Sie, dass das ein Verbrechen war?

Eli

Ja, der weiß natürlich von Dix, der mächtigste Mensch der Welt, der immer wieder hier Putin mit Selenskyj verwechselt und so weiter und so fort. Ja gut, die Medien, sie tragen auf jeden Fall eine Mitschuld an dieser ganzen Sache. Sie sind in einer Schlüsselrolle. Es sind immer die linken Medien, es sind immer dieselben üblichen Verdächtigen, die überall bei den Rechten im Prinzip hier irgendwelche Gewaltfantasien meinen, im Prinzip halt vernehmen zu können, mehr oder weniger halt transparent. Hier seht ihr, wie lange das zurückreicht, schon 2017, muss man sich mal vorstellen. Bis heute hat das alles angehalten. Es ist auch nicht nur der linke Spiegel, es ist in diesem Fall jetzt auch hier der linke Stern und überhaupt der ganz einzige, alle Mainstream-Medien, alle, alle Mainstream-Medien. Denkt an ein Mainstream-Medium. Ja, das ist links. Denkt an ein anderes Mainstream-Medium. Ja, das ist auch links. Die sind alle links. Sie sind alle gleichgeschaltet. Sie alle haben das in irgendeiner Form mit drauf provoziert. Und es gibt auch ein Video, das im Umlauf ist, lieber Uwe, ich kann es jetzt ad hoc gerade nicht finden, aber da geben die Leute vor Ort bei diesem Attentat in Pennsylvania, in Butler, den Medien die Schuld. Das ist sehr stark, das werde ich nachher nochmal nachliefern, liebe Freunde, das findet ihr dann auf Telegram. Aber Uwe, unsere Aufgabe ist es jetzt nicht wirklich vollständig alle Informationen zu liefern, sondern zu extrapolieren auf Basis der Informationen, die uns vorliegen. Und ZDF selbst sagt, wir kommen jetzt hier wirklich auf die abschließende Metaebene, nach Attacke auf Trump, Amerika stehen düstere Zeiten bevor. Manch einer spricht von Bürgerkrieg. Das versuchte Attentat auf Donald Trump befeuert mit Sicherheit die Verschwörungserzählungen in den sozialen Netzwerken. Das Ganze könnte dramatische Auswirkungen haben, unter anderem gemeint sind die dramatischen Auswirkungen, dass Donald Trump Präsident werden könnte. Wir haben ja schon gesehen, allein die Demokraten, diese Vorzeige-Lupen reiten Demokraten in den USA, wollen das nicht. Und er hat nicht vor, aufzugeben. Trump kündigt Auftritt in Wisconsin an. Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump ist Ziel eines versuchten Attentats geworden. Trotzdem will er in Wisconsin auftreten. Die Hintergründe im Live-Blog. Also ich habe keine Ahnung, wo Wisconsin ist. Ob das eventuell halt hier der Ort ist von diesem Parteitag, Republican National Convention. Aber auf jeden Fall wird er weiterhin auftreten. Und wir haben ja auch gesehen, es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er ist gelandet. The Eagle has landed. Stunden nach diesem Vorfall kam er da eigenständig die Treppe runter, ist nicht gestürzt, nicht gestolpert und hat vor, weiterzumachen. Uwe, Wie geht es weiter mit den USA? Stehen in den USA düstere Zeiten vor? Kommt es zu einer Präsidentschaft von Donald Trump? Oder wird dieses missglückte Attentat dazu führen, dass es jetzt zu Bürgerkrieg kommt? Weil die einen, die Linken, versuchen werden, das runterzuspielen, das nicht wahrhaben zu wollen. Und die Rechten aber meinen, um Gottes Willen, was braucht es denn noch, bis sie endlich mal die Wahrheit entdeckt.

Uwe

Ich meine, Bürgerkrieg ist ja eigentlich immer dann der Fall, wenn die herrschende Regierung das Volk unterdrückt. Das ist ja hier insofern nicht der Fall. Hier geht es doch tatsächlich nur um den Wahlkampf in Anführungsstrichen. Warum sollte jetzt ein paar Monate vor der Wahl, wenn quasi jetzt der Trump durch diesen Vorfall hier einen großen Popularitätsvorteil gewinnen. Wer sollte jetzt den Bürgerkrieg machen? Die Republikaner auf jeden Fall nicht. Und die Demokraten, die müssen sich natürlich was einfallen lassen. Das heißt, man dürfte vielleicht vermuten, dass jetzt irgendwelche Skandale um den Trump noch weiter ausgeführt werden. Aber das hat ja bisher noch nichts genutzt, die ganzen Prozesse und so fort weiter vor. Das heißt, es würde eher zu erwarten sein, dass vielleicht noch ein weiteres Attentat auf den Herausforderer kommt oder gar mehrere, damit endlich diese Gefahr beseitigt wird. Aber so stümperhaft, wie das auch hier ausgeführt wurde. Also warum hat man da, jetzt nehmen wir mal an, das wäre eben, ich sag mal, geplant gewesen. Dann hätte man doch vielleicht einen besseren genommen als irgendeinen jungen Nerd, der nur mit Waffen umgehen würde. Dann hätte man doch einen Kriegsprofi genommen, der man ordentlich bezahlt hätte und dem man ja auch den Abgang gesorgt hätte und Feierabend. Das Ganze ist ja hier doch auch unprofessionell von Seiten der möglichen Hintermänner. Das heißt, hier sehe ich das noch gar nicht, dass hier tatsächlich eine Verschwörung in Gang ist. Jedenfalls nicht in der Form, wie manche Leute das vermuten. Aber ich sehe, dass die Demokraten ein Problem haben, Bürgerkrieg mit Sicherheit nicht. Und meine Prognose ist ja, Trump wird die Wahl gewinnen. Ob das nun die Leute gut oder schlecht finden, die anderen seien mal dahingestellt. Europa ist natürlich in Panik, schon aus verschiedensten Gründen, wegen des Risikos, dass Amerika sich aus der europäischen NATO-Bereich herauszieht und die ganze Drecksarbeit dann den Europäern überlässt. Also da wird sicherlich eine Thematik sein, aber ich glaube nicht, dass es zum Bürgerzicht kommt, sondern Trump wird gewinnen und Trump wird mit seiner erratischen Art und Weise, also mit der Unvorhersehbarkeit seines Charakters, der alle Leute immer wieder vor den Kopf stoßen und trotzdem hat er da irgendwas Innovatives in sich. Also er ist so irgendwie wie Parsifal im mittelalterlichen Mythos, so wie der Narr, der... keine Ahnung von irgendwas hat und immer geradeaus drauf losmarschiert und trotzdem am Ende siegreich ist. So kommt mir der Trump manchmal vor. Und ich glaube auch nicht, dass man ihn für einen Rechtsradikalen oder wirklich als Republikaner betrachten kann. Ich denke, er ist einfach nur ein Egomane. Er möchte König sein, er möchte oben sein und letztendlich ist es ihm völlig egal. Mit welcher Politik? Hauptsache er ist der König. Und dafür tut er alles. Und um das zu tun, muss er die Massen begeistern. Und dafür macht er seine republikanischen Sprüche.

Eli

Aber um Präsident zu werden, liebe Freunde, muss er erstmal am Leben bleiben. Darauf möchte ich jetzt kurz nochmal eingehen. Aber dass die Amerikaner sich jetzt freuen, ihn wählen zu können, dass die ganze Sache, die Wahlentscheidung für Amerika damals jetzt schon gelaufen sein mag, das zeigt auch dieser Clip von heute Morgen, den ich an dieser Stelle nochmal bringen möchte. Der Mann im Hintergrund sagt, he's gonna wanna finish. Er spricht von Trump. Er wird jetzt wahrscheinlich aufstehen wollen, sagt er von Trump, um seine Rede zu beenden. Nach bester Manier von Theodore Roosevelt. Was kümmert mich schon im Prinzip eine Kugel in meiner Brust? Ich halte meine Wahlkampfveranstaltungsrede. Glauben die Leute hier, die das live gesehen haben, der steht jetzt wieder auf, der Typ. Trump steht wieder auf und beendet das Ding jetzt, beendet, was er angefangen hat.

Gast

Sie? Sie wussten noch nicht mal, ob er getroffen ist.

Eli

Ist he hit? Wurde er getroffen?

Gast

Ja. This does not look good. I'm going to be honest with you from what we can see right here. It looks like they are attempting to move him out. There you go. There you go. He got shot. Our next president, right here, right now, it's over.

Eli

Our next president, right here, right now, it's over. Unser nächster Präsident. Es ist vorbei. Im Sinne von, das Ding ist gelaufen. Da kannst du machen, was du willst. Der hat jetzt einen Heldenstatus oder einen Opferstatus. Komme, was wolle. Jay Patriot sagt das auch auf Twitter. Gut, nicht, dass das jetzt irgendwas heißen muss, der Typ, wie der schon aussieht. Dass sich die Amerikaner nicht in der Trauer, dass sie sich nicht schämen, in der Öffentlichkeit überhaupt rauszugehen. Also unfassbar. Naja, wie dem auch sei. Er schreibt hier, Trump just won the election. Trump hat gerade die Wahlen gewonnen. Mit diesem ikonischen Bild. Und er ist ja auch nicht alleine damit. Ich mutmaße, Gutmenschen, habe ich heute Morgen schon gesagt, die linkstolerant gewesen sind, gibt es ja auch in den USA, in ihren Safe Spaces und so weiter und so fort. Eine Tiffany Wong hat gesagt, okay, I'm voting for Trump. Ich ändere meine Wahlentscheidung. Die sagt zwar nicht, der hat schon gewonnen, aber selbst die Linken sagen jetzt, sie wählen jetzt nach dieser Nummer Trump. Und auf eine Sache möchte ich aber hinweisen, lieber Uwe, ich greife etwas auf, was du gesagt hast. Trump wird nicht aufhören wollen, aber Trump muss am Leben bleiben, um zu gewinnen. Patrick Bet-David ist ein alternativer Kommentator aus dem Internet, Millionen-Follower, er ist das, wo ich irgendwann mal hinkommen möchte, minus, dass er sein Vermögen gemacht hat mit Versicherungen und Versicherungen sind mehr oder weniger Betrug, aber wie dem auch sei. Diejenigen, die sagen, die Wahl sei vorbei und Trump werde haushoch gewinnen, sind naiv, sagt er. Hier sind meine Bedenken. Erstens, er muss erst am Leben bleiben, um zu gewinnen. Zweitens, es gibt ein potenzielles Leck im Secret Service und beim Schutz des Präsidenten. Zu viele blinde Flecken, also zu viele Aussetzer, die man sich anderweitig nicht erklären kann, als eben mit entweder massenhafter Inkompetenz, Ja, das ist dieses Rasiermesser von Hanlon oder aber Vorsatz. Es muss ein besseres Schutzsystem geben. Ein Passant sagte, er habe einen Schützen auf das Dach des Gebäudes klettern sehen. Er sagte dem Secret Service und der Polizei, aber sie reagierten mehrere Minuten lang nicht. Zum Schutz des Präsidenten muss ein PMC, was auch immer das sein soll, angeheuert werden. Jemand wie Eric Prince von Blackwater. Privater Militärdienstleister. Private Military Contractor. Privater Militärdienstleister, PMC. Das drittens, das Bühnen- und AV-Sicherheitsteam, wofür auch immer hier AV steht, muss aufgestockt werden. Also das Sicherheitspersonal und die, die die Bühne sichern. Ich verstehe, dass man aus optischen Gründen kein kugelsicheres Glas vor einen Präsidenten stellen möchte, wenn er spricht. Das ist verrückt. Viertens. RNC, das ist der Parteitag der Republikaner, bei dem er nächste Woche nominiert werden soll, der Donald Trump, als Kandidat für die Wahlen. Der RNC muss die End-to-End-Sicherheit, also im Sinne von ein Sicherheitskonzept von Anfang bis Ende in Milwaukee, verdoppeln. Mehrere Bomben-Räumkommandos müssen die FISA-Forum-Arena inspizieren, wo das also passiert. Eine redundante Inspektion, um die Inspektoren auf mögliche blinde Flecken zu untersuchen. R&C ist nur noch ein paar Tage entfernt. Qualitätskontrolle derjenigen, die Qualitätskontrollen auf Steroiden durchführen. Also maximale Überprüfung, maximale Sicherheit. Ein sofortiger Tweet, eine SMS und eine E-Mail müssen an die gesamte Basis gesendet werden, um Geld zu sammeln. Ja, natürlich, wenn man emotionalisiert ist, ist die Spendenbereitschaft der Leute höher. Die Leute müssen wissen, wie sie unterstützen können. Geld, freiwillige Arbeit, Fachwissen, Schutz und so weiter. Die Zukunft, sie droht sich aus. Aber nur die Paranoiden überleben, schreibt er hier. Nur die Paranoiden überleben. Oder die Glücklichen. Und wer ist schon glücklich? Oder wer will schon glücklich sein? Uwe, also das zeichnet ein Bild von einem Menschen, dieser Patrick Bette David, der sagt, Trump ist mit dem Leben davon gekommen, aber wer weiß, ob er es überhaupt über die Ziellinie schafft. Viel zu viele Dinge, die dort in Bewegung sind. Du hast gehört, diese fünf Punkte allein, die er aufgezählt hat, dieser Kommentator. Glaubst du, das ist realistisch oder wird das so eine Forderung bleiben, die verpufft? Ich meine, das ist schon alles, was die auffahren müssen.

Uwe

Bisher konnte natürlich der Secret Service klein gehalten werden, weil ja nichts passiert ist. Aber jetzt mit diesem Vorfall wird das Trump-Team natürlich Druck machen können. Und das wird dann ja auch vielleicht noch an anderer Stelle politisch diskutabel. Also insofern glaube ich, dass... man diese Schwachstelle nicht ein zweites Mal so aufkommen lassen kann, ohne dass dadurch dann ein schlechtes Bild auf die vorgesetzte Behörde, auf das Heimatschutzkommando oder wie die da heißen, beziehungsweise gar die Regierung selbst fällt. Also das können die sich nicht leisten.

Eli

Was heißt, die können sich das nicht leisten? Ich meine, die haben es sich geleistet, dass nach John F. Kennedy das Wort Verschwörungstheoretiker überhaupt erst in Umlauf gebracht werden musste, weil sie sich so große Patzer geleistet haben. Und das war 1963.

Uwe

Das war eben vor 60 Jahren. Und die Zeiten haben sich geändert. Heute gehen die Medien schneller, heute wird eben schneller auch kritisch hingeguckt. Das heißt, man kann einerseits mehr Macht ausüben, aber gleichzeitig wird man auch kritischer geguckt. Und insofern denke ich, das ist jetzt für die Demokraten ein Schuss vor den Bug. Und mit dieser bloßen Hetze à la Pelosi und wie auch alle anderen dort, das muss man sich jetzt auch mal von der Brisanz her vorstellen. Wenn der Trump gewinnt, dann hat er quasi 50 Prozent der Wähler hinter sich. Ist mal einfach gesagt 50 Prozent der amerikanischen Bevölkerung. Und jetzt wollen die Demokraten ernsthaft erklären, und das tun sie ja seit Jahren, dass quasi die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung Rechtsradikale sind.

Eli

350 Millionen Menschen leben in Amerika, das würde ja meinen, 175 Millionen Menschen sind rechtsradikal dort.

Uwe

Also das muss man sich da mal ernsthaft denken. Also wenn die Pelosi und andere so etwas behaupten, dann zeigen sie doch eigentlich, dass sie von Demokratie überhaupt gar keine Ahnung haben, dass sie Demokratie gar nicht haben wollen. Demokratie ist doch gerade der Dialog der unterschiedlichen Meinungen, auch der unterschiedlichen Extreme. Und solange eben die republikanische Partei nicht verboten ist, solange ist sie legitim. Und dann kann man doch nicht sagen, dass deren Anführer ein Rechtsradikaler ist und sonst nicht was. Und dass der mit dem Schluss gemacht werden soll oder kurzer Prozess oder ähnliches. Das heißt, solche Aussagen, die sind doch im Kern antidemokratisch. Das heißt, die Demokraten sind doch gar keine Demokraten, sondern sind doch offensichtlich Leute, die gegen die Demokratie antreten. Ich sage jetzt nicht, dass ich für den Trump bin, aber auf jeden Fall bin ich nicht für die Demokraten, weil das Weltbild, was die vertreten, die politische Meinung, die ist völlig ademokratisch, die ist antidemokratisch, die ist asozial. Und das merken natürlich auch die Bevölkerung. Und ich glaube nicht, dass die Bevölkerung Lust hat, in einen Bürgerkrieg zu gehen. Warum denn? Die kämpfen doch nicht gegeneinander. Die wollen doch in alter amerikanischer Tradition, ja, einer gewinnt, ja, und dann müssen die anderen eben mitmachen. Und jetzt geht es eben darum, dass die Republikaner mal gewinnen wollen, ja, zum zweiten Mal, ja, und dann wollen sie eben was bestimmen. Ob das dann besser wird, das ist ja mal noch eine ganz andere Frage, ja. So, aber nein, die Demokraten, das ist ja gruselig. Also für mich haben die mit Demokratie überhaupt nichts zu tun.

Eli

Guck dir das mal an. Warte mal, ich mach mal den Ton dazu an. Am wichtigsten, und ich meine das aus der ganzen Tiefe meines Herzens, Trump ist eine Bedrohung für diese Nation. hat er noch gesagt, in Detroit, wahrscheinlich schon in diesem Wahlkampf, zumindest sieht er schon senil aus. Aber jetzt betet er für ihn. Jetzt betet er, genau. Aber vorher hat er noch gesagt, dieser Mann, für den er jetzt betet, für dessen Genesung der jetzt betet, der soll jetzt in irgendeiner Form eine sogenannte Bedrohung sein. Für die Demokratie, für diese gesamte Nation. Das muss man sich mal vorstellen. Ich wollte hier gleich anschließen, ich habe noch ein anderes Video gesehen. Vielleicht zeige ich zwischenzeitlich, dass sich die Leute eben nicht mehr verarschen lassen, wie die ganze Nummer jetzt hier weitergeht. Und zwar, ja, ich finde das jetzt nicht so auf Anhieb, aber ja, die Leute wachen auf. Internet sei Dank sind Leute alternativ informiert. Einer, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich denen das mal jemals als Beispiel bringen würde, aber es scheint mehr auf dem Kasten zu haben, als viele Leute denken. Ich weiß nicht, Uwe, ob du den kennst, aber du kennst dich ja bei den amerikanischen Rappern unglaublich gut aus, oder? Kennst du noch 50 Cent?

Uwe

Ja, das ist aber schon ewig her. Der ist doch auch nicht mehr der Frischeste.

Eli

Ist nicht mehr der Frischeste, aber das hat ihm gut getan. Der ist in alter Weise geworden und guck mal, was er jetzt gemacht hat. Also gut, über die Qualität der Musik lässt sich streiten und so weiter und so fort. Aber er hat diesen einen Song, da geht es um Many, many men wish death upon me. Viele, viele Leute wünschen mir den Tod. Und normalerweise ist das von seinem Album und auf seinem Album sieht man halt eben sein Gesicht. Aber hier im Hintergrund, wenn du mal guckst, hat er das Gesicht von Donald Trump da offensichtlich halt reingepostet. Und eine Sache noch, und zwar, Moment, wo habe ich das denn gesehen? Also das will ich jetzt doch nochmal bringen. Ähm... Da, lasst mich das euch mal zeigen, liebe Freunde. Ohne irgendeinen Anspruch auf Gewehr. Wir haben es ja gesehen, dass auf Rumble sehr viel Scheiße auch gepostet wird. Um das jetzt mal auf gut Deutsch zu sagen. Trump wird angeschossen, aber am nächsten Tag sieht man ihn beim Golfen. Was für eine absolute Legende, der Mann. Guckt mal hier. Keine Ahnung, ob es stimmt, aber dem Typen ist alles zuzutrauen.

Gast

Mr. President!

Eli

Ich habe keine Ahnung, das stimmt, liebe Freunde, auf TikTok ist so viel Ramsch unterwegs und das findet auch seinen Weg zu Rumble. Ich habe keine Ahnung, ob das von heute ist oder aus der Vergangenheit, aber es wäre ihm zuzutrauen, dass der Typ einfach sagt, er fährt in seinen Lieblings, sag ich mal, Golfclub oder was auch immer und nachdem er angeschossen wird, kommt er einfach wieder hin. Hier steht es, gets shot, gets up the next day, gets golfing oder goes golfing, wird angeschossen, steht am nächsten Tag auf und geht zum Golfspielen. Also ich meine, der ist schon... Es wäre ihm zuzutrauen, auch wenn ich keine Ahnung habe, ob das in diesem Fall jetzt stimmt. Gut. Also, Uwe, du siehst, ich versuche das hier alles mit Humor zu nehmen. Dabei ist die Sache bierernst. Es geht um nichts anderes als um den Fortgang der... Na, der Welt. Vielleicht nicht der Menschheit, aber der Welt. Weil... Wenn Trump an die Macht kommt, hat er versprochen, am ersten Tag den Krieg in der Ukraine zu beenden. Der Krieg, der droht zu eskalieren. Der Krieg, der droht, ein Weltkrieg zu werden. Insofern wäre das nicht irrelevant, wenn er tatsächlich das schafft. Aber bis dahin muss er erst mal am Leben bleiben. Und wir haben schon mal allein in unserer Sendung, allein aus der Ferne, sehr, sehr viele Diskrepanzen, möchte ich es mal nennen, angesprochen, angerissen in der Kürze der Zeit, die wir hier hatten. Und bestimmt werden jetzt noch mehr Details erwähnt. Ans Tageslicht kommen. Dieses Thema wird uns diesen Sommer auf jeden Fall nicht loslassen und weiterhin beschäftigen. Aber für den Moment, glaube ich, ist vieles, wenn nicht alles gesagt. Hier gebührt das letzte Wort. Bring es bitte zu Ende. Wie geht es weiter? Was müssen die Leute jetzt wissen, bevor sie morgen unweigerlich noch mehr zu dieser Story erfahren?

Uwe

Ja, wichtig ist, dass das meines Erachtens ein eines der wichtigsten Ereignisse in diesem ganzen Jahr ist oder war, weil es eben um die amerikanische Präsidentschaftswahl geht und Amerika ja quasi der Anführer des Werte Westens ist, der NATO, also eines großen Teils der Welt. Und wenn dort ein Anführer wechselt und eine ganz andere Politik macht, zumindest verspricht er das ja, dann wird das die Welt verändern. Und ob es dann zu einer solchen Veränderung kommt und ob wir dann mit dieser Veränderung glücklicher sein werden als vorher, das werden wir dann sehen. Aber die Wichtigkeit, die ist eben da. Und insofern finde ich, wird man diesen Vorgang, diese amerikanische Wahl, die wird man verfolgen müssen, nachdem wir erstmal hier in Deutschland unsere drei Landtagswahlen zu verfolgen haben. Und dann geht es aber gleich im November dann richtig rund mit Amerika und dann wird die Welt sich in die eine oder andere Richtung für die nächsten vier Jahre drehen.

Eli

Ja, eines steht auf jeden Fall fest, die ganze Sache wird noch ganz, ganz große, weite Kreise ziehen und unmittelbar morgen werden wir schon mehr dazu hören. Ich weiß nicht, ob wir noch eine dritte Sondersendung zu diesem Thema machen, also jetzt unmittelbar in diesem Schnellfeuermodus hintereinander, weiß ich nicht, ob das sehr produktiv ist, aber auf der Meta Analyse, ja, werden wir jedes Mal auf jeden Fall dazu zurückkehren und denke ich mal nächste Woche nochmal zusammenkommen, um zu gucken, was da eben Neues zusammengetragen worden ist. Für den Moment danke ich dir, lieber Uwe, für deine Einschätzung. Es gibt wie immer mehr von dir zu entdecken auf deinem eigenen Kanal, auf die Welt klar sehen. Da bist du zu Hause und da machst du deine wunderbare, wichtige Arbeit. Du hast noch vor mir mitten in der Nacht die erste Sendung zu diesem Thema aufgenommen, Mordanschlag, Schuss auf Trump. Ich danke dir dafür, dass du meine Worte weitergetragen hast zum Thema dieser ikonischen Symbolkraft der Bilder, die hier produziert worden ist. Wer mehr also von dir haben möchte, der kann gehen auf deinen Kanal. Hier noch einmal ganz kurz eingeblendet auch in groß, wer die Chronologie nachverfolgen möchte. diese Ereignisse, der Sequenz der Ereignisse, kann sich dieses Video beim Uwe gerne noch mit anschauen. Denn, liebe Freunde, Uwe ist nicht nur mein Kanalkampagnon, er ist auch ein klarer Denker und auf seinem Kanal, die Welt klar sehen, liebe Freunde, da gilt wie immer, klar sehen, clever denken, frei handeln. Richtig. Also, liebe Freunde, ihr habt dreifachen Grund, dorthin zu gehen. Und damit ihr den Weg dorthin auch findet, gebe ich euch den hier mit und zwar in alle Chats. Vielen lieben Dank, lieber Uwe, für deine Teilnahme an diesem sehr, sehr heißen Sonntagabend. Und wir werden uns wiedersehen und dann werden wir weiter in die Nacht zusammen denken und diskutieren. Bis zum nächsten Mal.

Uwe

Dankeschön, dass ich bei dir Gast sein durfte. Bis zum nächsten Mal und Tschüss.

Eli

Bis, lieber Uwe.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Offizielle Darstellung ist teilweise unstimmig“, Die Welt Klar Sehen, 15.07.2024.

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Gemeinsame Live-Analyse mit ETVC-Host Elijah Tee zum versuchten Attentat auf Donald Trump am 13. Juli 2024 in Butler, Pennsylvania. Auf Basis des damaligen Informationsstandes werden Tatablauf, Waffe, Schützen-Frage und das Verhalten des Secret Service auf Unstimmigkeiten geprüft.

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