PRESSEKONFERENZ von TRUMP & PUTIN | LIVE-TALK16.08.2025
Abschrift
Abschrift des Videos vom 16.08.202582 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Eli
Hallo und willkommen, liebe Nachteulen, liebe Zuschauer. Willkommen zurück hier auf dem Kanal. Inzwischen ist ein neuer Tag, nicht mehr Samstag, der 15.8., als wir diese Berichterstattung an diesem Themenabend begonnen haben, sondern inzwischen ist nun schon die bittere Nacht, der nächste Morgen. Und wir sind natürlich hier zusammengekommen, um zu blicken nach Alaska in diesem Sinne. Schön, dass ihr da seid in dieser hitzigen Zeit auf dieses wichtige Treffen eben mit mir zusammenblickt, bei dem hoffentlich alle Beteiligten einen kühlen Kopf bewahren. Bitte Zuschauer, sie haben verhandelt und die erste Verhandlungsrunde, sie scheint abgeschlossen. Zumindest sind sie inzwischen schon rausgekommen und die Pressekonferenz, auf die die ganze Welt gewartet hat, vor allen Dingen mit den Resultaten, auf die die ganze Welt gewartet hat, sie steht also unmittelbar bevor. Deshalb Grund für uns, noch einmal über den großen Teich nach Alaska zu blicken, trotz nächtlicher Stunde und ich danke euch, dass ihr mit dabei seid. Mir gleich nachher mit zugeschaltet ist auch mein Gast, den ich bitte, sich jetzt hier schon einmal ganz kurz den Leuten vorzustellen, damit die wissen, dass ich nicht ganz alleine in diesen Kampf hier gehe. Klardenker Uwe, heute an meiner Seite. Und just da wir da sind, lieber Uwe, entschuldige, ich hätte es nicht besser anmoderieren oder starten können. Da kommen Sie, da sind Sie, die beiden Männer, wegen denen wir hier sind.
Gast
Die reden natürlich auf Englisch. Wir gehen mal bei Felix rein. Als ich aus dem Flugzeug stieg, da sagte ich, guten Tag, lieber Herr Nachbar, es ist schön, Sie hier zu sehen und Sie auch live erleben zu können. Ich glaube, dass wir das sehr nachbarschaftlich getan haben. Sie sehen ja auch die Beringsee, da gibt es ja nur zwei Inseln dazwischen. Wir sind also ganz enge Nachbarn, nur vier Kilometer trennen uns voneinander. Und es ist ja auch sehr wichtig, dass Alaska zu unserem gemeinsamen Erbe und der gemeinsamen Geschichte Russlands und der Vereinigten Staaten gehört. Denn wir haben hier durchaus eine gemeinsame Vergangenheit, orthodoxe Kirchen und wir haben mehr als viele Bürgerinnen und Bürger russischen Ursprungs. Im letzten Weltkrieg haben wir die Luftbrücke gehabt nach dem Land-Lease-Programm. Das war ein sehr gefährliches Unterfangen über diesem unendlichen Eis. Aber die Piloten unserer beiden Länder haben alles getan dafür, all denen, die unsere Hilfe brauchten, Hilfe zu bringen. Ich war gerade noch in Magadan in Russland, wo wir ein Denkmal im Andenken an die russischen und amerikanischen Piloten haben. Auch hier in Anchorage gibt es ein solches Denkmal und nur wenige Kilometer weg von hier. Hier liegen auch sowjetische Piloten begraben und wir danken der Regierung, dass sie sich so sehr auch um deren Andenken kümmert. Wir haben auch weitere gemeinsame Punkte in der Geschichte. Wir haben Feinde gemeinsam bekämpft und gegen sie gewonnen. Wir haben uns gegenseitig geholfen und ich glaube, dass dieses Erbe es uns auch ermöglichen wird, jetzt unsere Beziehungen noch zu vertiefen, auch unter den allerhärtesten Bedingungen. Es ist ja bekannt, dass es keinen russisch-amerikanischen Gipfel gab seit Jahren. Das ist eine sehr harte Zeit auch für die bilateralen Beziehungen. Und wir waren tatsächlich auch auf dem tiefsten Punkt seit dem Kalten Krieg angekommen. Davon profitieren unsere beiden Länder nicht und die Welt an sich auch nicht. Deshalb ist es klar, dass wir früher oder später diese Lage ändern mussten, aus der Konfrontation in den Dialog überführen mussten. Und deshalb ist ja auch dieses Treffen lange überfällig.
Eli
Ich will nochmal ganz kurz gucken, ob die andere Übersetzung besser ist.
Gast
... müssen und auch ein Gipfeltreffen durchführen müssen. Ähm...
Eli
Nee, der Typ ist nicht besser, der ist irgendwie überfordert.
Gast
Witkoff ist auch mehrfach in Moskau gewesen und wir waren also ständig...
Eli
Das ist vorgeplänkelt, er rekapituliert, er macht jetzt, sage ich mal, erstmal das Notwendige, einfach nur um staatsmännisch zu sein und ein bisschen auch die Sache einzuführen.
Uwe
Ja, die Gemeinsamkeiten herausarbeiten, ne?
Gast
Er bemüht sich, den Konflikt zu lösen. Er ist auch sehr bemüht, die geschichtlichen Zusammenhänge zu verstehen. Und er sagt, dass diese Situation der Ukraine, was nie jemand wirklich berücksichtigt hat, eine große Gefahr ist für uns, für die russische Föderation. Wir haben ja mit der Ukraine die gleichen Wurzeln und was geschieht, ist eine wirkliche Tragödie. Wir brauchen eine Antwort dafür. Zugleich sind wir davon überzeugt, dass zur Lösung und zu einer langfristigen Lösung wir tatsächlich die Grundursachen dieses Konfliktes bekämpfen müssen und dann Wir stehen natürlich auch für die Sicherheit in Europa und den Weltfrieden ein. Und ich bin einverstanden mit Herrn Präsident Trump. Wichtig ist, dass die Sicherheit der Ukraine auch gewährleistet sein muss. Ich möchte hoffen dürfen, dass die Vereinbarung, die wir getroffen haben, tatsächlich uns diesem Ziel näher bringt und uns dem Frieden in der Ukraine auch näher bringt. Wir hoffen, dass die europäischen Länder das konstruktiv begleiten werden und nicht die Versuche unternehmen werden, jetzt hier den Fortschritt zu torpedieren. Mit der neuen Regierung ist es doch hier sehr symbolisch, dass wir uns hier treffen. Wir haben ein großes Wachstum und wir haben natürlich auch viele Möglichkeiten, zusammenzuarbeiten. Es liegt auf der Hand, dass die russischen und amerikanischen Investitionen und Unternehmen ein großes Potenzial bieten. Die Russen können auch im Handel sehr viel bieten, in der Digitaltechnik und auch im Weltraum.
Eli
Wir sehen, dass die... Uwe, nur dass wir gleicher Meinung sind wahrscheinlich. Das ist alles vorher geschrieben worden. Die haben noch kein einziges Wort gesagt zu den Verhandlungen. Das ist eine vorgeschriebene Erklärung, die wahrscheinlich schon tagelang in seiner Schublade gelegen hat. Ungeachtet dessen, wie dieses Gespräch gelaufen wäre, hätte der das so abgelesen. Also, liebe Zuschauer, wir warten ebenso wie ihr auf die Resultate.
Gast
Und Russland, da haben wir auch die Datumslinie. Wir können praktisch direkt aus dem Gestern in das Morgen starten. Und ich hoffe, dass uns das gelingen wird in politischer Hinsicht. Ich möchte Präsident Trump für unsere gemeinsame Arbeit danken, für die guten Wünsche und den vertrauensvollen Ton unserer Unterhaltungen. Wir sind ergebnisorientiert und wir sehen auch, dass der amerikanische Präsident eine klare Vorstellung von dem hat, was er erreichen will. Er kümmert sich um den Wohlstand seiner Nation und versteht, dass auch Russland seine eigenen nationalen Interessen verfolgt. Das heutige Abkommen ist sozusagen der Startpunkt für neue Initiativen und auch für die Wiederaufnahme guter Geschäftsbeziehungen zwischen Amerika und Russland. Ich darf noch mal daran erinnern, dass beim letzten Kontakt mit der letzten Regierung ich versucht habe, meinen vorherigen amerikanischen Kollegen davon zu überzeugen, dass in 2022, das ist die Lage, dass sie nicht so weit sich entwickeln darf, dass man keinen Weg zurück mehr hat. Und das war damals ein großer Fehler. Heute, als Präsident Trump sagte, wenn er Präsident gewesen wäre, dann hätte es keinen Krieg gegeben. Und ich bin sicher, das kann ich nur bestätigen. Ich glaube, dass insgesamt ich selbst und Präsident Trump gute geschäftliche und vertrauensvolle Kontakte wieder aufgebaut haben. Und ich habe jeden Grund zu glauben, dass wir gemeinsam auch ein Ende des Konfliktes in der Ukraine erreichen können. Herzlichen Dank, Herr Präsident. Eine sehr tiefgehende Analyse und ich glaube, wir hatten ein sehr produktives Zusammentreffen. In vielen Punkten sind wir einer Meinung, vor allen Dingen bei den großen Themen. Wir haben in einigen Punkten noch nicht alles erreicht, was wir wollten, aber das werden wir auch noch schaffen. Und ich werde jetzt, wir haben uns vereinbart, ich werde die verschiedenen Leute anrufen, um die ich jetzt, Präsident Zelensky zum Beispiel, um ihn berichten. Ich werde über das Gespräch von heute, ich werde die NATO anrufen. Und er muss dann, Zelensky muss dann auch im Prinzip auch dazu stehen, was jetzt hier John Ratcliffe und Marco Rubio und... unser Team hier an Großartigem geleistet haben. Wir hatten auch hervorragende Geschäftsleute aus Russland. Alle wollen mit uns Handel treiben und wir sind das attraktivste Land geworden innerhalb kürzester Zeit der Welt. Wir freuen uns auf diesen neuen Handel. Ich glaube, wir haben heute große Fortschritte erzielt. Ich hatte immer eine fantastische Beziehung zu Präsident Putin, zu Wladimir. Es war nicht immer einfach. Wir hatten viele Zusammenkünfte, die schwierig waren, als es damals vor allen Dingen um diese falschen Behauptungen über meine Beziehungen zu Russland ging. Aber sehen Sie, wir mussten uns mit diesem Russland, Russland, Russland, Hoex auseinandersetzen. Das war damals eine sehr kriminelle Angelegenheit, aber mittlerweile sind wir natürlich viel weiter gekommen. Wir haben über die Geschäfte gesprochen. Ich glaube, wir haben auch eine gute Chance, wenn all das jetzt vorbei ist, um es ganz schnell... zu beenden. Ich werde eine Reihe von Telefonaten führen. Wir hatten ein extrem produktives Treffen. Wir haben in vielen Punkten Übereinstimmung erzielt. Nur in wenigen Punkten, vielleicht der bedeutendste darunter ist, da haben wir noch nicht die Ergebnisse erreicht, die wir erzielen wollten. Aber da werden wir auf jeden Fall auch erfolgreich werden. Ich darf also Präsident Putin und seinem ganzen Team ganz herzlich danken. Die meisten von Ihnen kannte ich ja noch nicht persönlich, aber viele von Ihnen kenne ich aus der Zeitung. Ihren Boss kenne ich natürlich persönlich auch, aber wir hatten tatsächlich in den jetzt auch sehr guten... Treffen in der Vergangenheit schon und das gilt hoffentlich auch für die Zukunft. Wir wollen weiter produktiv arbeiten und wir wollen endlich Schluss damit machen, dass 5, 6, 7.000 Menschen pro Woche in der Ukraine fallen. Also, Herr Präsident, noch einmal herzlichen Dank und ich werde schon bald wieder mit Ihnen sprechen und Sie auch hoffentlich schon sehr bald wiedersehen. Herzlichen Dank, Wladimir. Nächstes Mal in Moskau. Das ist eine interessante... Gut, da wird mir... Das weiß ich noch nicht, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass das klappt. Herzlichen Dank.
Eli
Die sind weggegangen von dem Podium, das war's.
Gast
Was? Was? Ja, soweit die Äußerungen von Donald Trump und Wladimir Putin. Pressekonferenz kann man dazu ja nicht sagen, denn Fragen waren jetzt offenbar gar nicht zugelassen, gar nicht möglich. Erst hat Wladimir Putin der Gast gesprochen, dann Donald Trump, der Gastgeber. Beide sind vage geblieben in den Äußerungen. viele waren anwesend sind anwesend hier im pressesaal in alaska die verhallen die beiden sind schon wieder aus dem saal rausgegangen das ganze hat sich jetzt quasi abgespielt innerhalb von Ja, 20, 25 Minuten hat das Ganze gedauert. Und das ist auf jeden Fall etwas, was es sich lohnt, an dieser Stelle zu sprechen, was dort für Worte gefallen sind. Wir haben sehr viel gehört von... Wladimir Putin über ein Abkommen, was man jetzt mit den Amerikanern gestoßen habe, über gute Geschäftsbeziehungen zwischen den Amerikanern und Russland, die man jetzt wieder aufnehme. Wir haben von Donald Trump gehört, dass jetzt ein neuer Handel auch erfolgen werde mit Russland. Also man möchte offensichtlich die Geschäftsbeziehungen vor allen Dingen nach diesem Treffen wieder ausbauen. wieder aufnehmen.
Eli
Gut, ich meine, wir haben es jetzt gerade gehört, was wir gerade gehört haben. Wir müssen uns das jetzt nicht noch einmal alles erzählen hier, der Nachrichtensprecher. Uwe, mir platzt der Arsch. Übernehme, übernehme.
Uwe
Na ja, also gut, dass sie in drei Stunden jetzt nicht die Welt retten, ist völlig klar. Und insofern, denke ich, ist die Kürze dieser Presseerklärung durchaus verständlich. Und ja, Putin hat erst mal gesprochen, so wie es sich von der Höflichkeit her gebührt, eben die Gemeinsamkeiten zu betonen, ja. die es historisch sich ergeben haben. Was ich besonders interessant fand bei Putins Rede war, dass er auch sich dafür einsetzte, dass man über die Sicherheitsinteressen der Ukraine reden müsse. Das stimmt. Immerhin ist das ja jetzt ein Feind, zumindest kämpfen die seit drei Jahren. So etwas würde man auf der anderen Seite von der Ukraine und von der EU und von der NATO doch sicherlich nie hören. dass man über die Sicherheitsinteressen Russlands auch berücksichtigen müsse. Also insofern, hier sehen wir mal wieder, dass alles, was man über Herrn Putin sagt, dass er ein Aggressor und Kriegstreiber ist, zumindest im diplomatischen Bereich nicht stimmen kann. Denn da ist er ja viel pfiffiger, als man denkt. Dann hat er natürlich auch erwähnt die Handelsgeschichten. Das hatten wir schon geahnt, weil ja beide Parteien eben zwei Handelsleute mit dabei hatten in ihrem engeren Beraterstab. Und das hat ja der Trump im Grunde genommen sogar zum Hauptthema gemacht, nämlich die guten Geschäfte, die man anbahnt. Und wie wir ja schon vermutet haben, kann bei der Ukraine-Russland-Kriegsgeschichte nicht so schnell und nicht so viel rauskommen. Und offensichtlich ist da eben noch nichts rausgekommen.
Eli
Du sagst also, das Ding war ergebnislos im Sinne von, sag ich mal, der militärischen Einstellung dieses Konflikts. Da sind wirtschaftliche Abkommen im Hintergrund vielleicht geschlossen worden, Perspektiven für die Zukunft gezeichnet worden, aber nichts, was heute militärisch, boots on the ground, das Leben der ukrainischen Streitkräfte oder der Russen in der Ukraine erleichtern würde. Das ist deine Lesart.
Uwe
Es ist ja nichts Konkretes gesagt worden. Wenn nichts Konkretes gesagt worden ist, dann heißt das, es ist nichts passiert.
Eli
Ja, dann heißt es, es ist nichts passiert. Und dieser ganze Vorlauf, in Anführungszeichen, jetzt wiederum, erinnert euch an unsere vorherige Sendung nicht für nichts, aber dass es, wie gesagt, wirklich so zäh vorwärts gehen würde, dass nicht einmal Fragen zugelassen worden sind. Das habe selbst ich jetzt heute nicht erwartet. Eine Pressekonferenz, also man konferiert in der Regel mit, das ist ein Geben und Nehmen. Ja, ein Back and Forth. Aber in dem Fall war das halt wirklich unilateral. Die haben eine Erklärung abgegeben. Dafür brauchst du keine Konferenz.
Uwe
Ich glaube, das hat man gemacht, um die Gesamtatmosphäre zu wahren. Denn wir hatten ja beim Begegnungstreffen gesehen, dass offensichtlich da irgendwas los war, als die beiden dort auf dem Stühlchen saßen. Du sagtest ja selber, der Trump sieht nicht so zufrieden aus und und und. Und ich habe in irgendeiner Zeitschrift gefunden, warum das wohl so war. Nämlich, es scheint so zu sein, dass Putin bombardiert wurde von irgendwelchen Fragen nach dem Motto, Die Menschenrechte und die armen Ukrainer und und und. Das haben wir mitbekommen, Uwe.
Eli
Das waren diese ganzen, entschuldige, dass ich unterbreche, aber das waren diese ganzen Einwürfe hier an dieser Stelle. Werden sie aufhören, Zivilisten zu bombardieren? Wann machen sie Frieden in der Ukraine? Und so weiter und so fort. Das ist an dieser Stelle passiert.
Uwe
Genau. Und das heißt, das ist im Grunde genommen an der Stelle, ja... Unpassend, weil man ist bei einem Erstkontaktgespräch und da kann man nicht die Leute jetzt einfach so brüskieren. Das bringt nichts. Und ich denke mal, dass Putin gesagt hat, das ist nicht sein Stil, so behandelt zu werden und hat wahrscheinlich, da spekuliere ich jetzt frei, darum gebeten, dass man solche unproduktiven Einwürfe einfach mal beileite lässt, weil jetzt noch nicht die Zeit ist, darüber zu reden. Und dementsprechend, vermute ich, hat man gesagt, okay, wenn die Journalisten sich nicht benehmen können, dann kriegen sie eben gar nichts.
Eli
Ja, wahrscheinlich war das eine direkte Reaktion darauf, dass man Putin so brüskiert hat bei diesem Zusammensetzen, als die Presse da reingekommen ist. Und wir haben ja auch in einem anderen Bild gesehen, das könnte ich jetzt spontan vermutlich mal raussuchen, dass, im Übrigen hier, hier geht es um Leben und Tod. Hier, genau, man hat ihn zum Zurückrufen bewegt. Also im Sinne von hier, die Mimik sagt schon alles. Er ist da im Prinzip... Ich will nicht sagen, riskiert worden, aber man hat aufgrund von eben diesem Chaos, was da eben geherrscht hat, gesagt, so, natürlich haben wir irgendwas ausgearbeitet. Im Hintergrund für euch schon mal als Vorwissen hat sich der eine oder andere schon sehr positiv jetzt geäußert. Aber man gibt den Journalisten einfach nichts, weil die schwarzen Schafe unter der Meute der Journalisten dummerweise auf gut Deutsch die Fresse nicht halten konnten. Hier also nochmal dieses Chaos, auf das wir zu sprechen gekommen sind. Und jetzt?
Gast
Mr. Putin, will you agree to a ceasefire? Mr. Putin, will you commit to not killing anymore civilians?
Eli
Mr. Putin, will you commit to not killing any more civilians? Der spricht ja auch Englisch, die haben sich ja ohne Dolmetscher unterhalten, im Auto, als die da in diesem Auros da weggefahren worden sind. Er reagiert ganz eindeutig darauf, dass diese Journalistin diese Frage da gestellt hat, vermutlich sogar genau dieselbe, die vorher gefragt hat, ob er aufhören würde, Zivilisten zu töten.
Gast
Mr. Putin, will you commit to not killing any more civilians?
Eli
Will you commit to not killing any more civilians bedeutet, wollen Sie sich heute dazu verpflichten, keine Zivilisten mehr umzubringen? Das ist schon heftig, direkt so eine geladene Frage zu stellen an dieser Stelle. Präsident Putin, why should President Trump trust your word now? Also Herr Präsident Putin, immerhin sprechen Sie ihn mit Präsident an und nicht mit Machthaber oder Kremlherrscher oder Kreml-Dispot. Warum sollte Donald Trump jetzt Ihrem Wort vertrauen?
Gast
Mr. President, why should President Trump trust your word now? Mr. President, why should President Trump trust your word now?
Eli
Also das war schon sehr, sehr heftig. Gut, Uwe, wir machen jetzt am besten mal das, was ich eigentlich für vorhin geplant hatte, als ich noch dachte, wir hätten noch 15 Minuten Vorlaufzeit, bevor die eben vor die Kameras treten. Und ich mache einfach nochmal so eine kleine Einleitung, damit die, die die Vorsendung nicht gesehen haben, eventuell sich halt eben auch ein bisschen abgeholt fühlen. Also wir tun mal so, als wäre die PK noch nicht stattgefunden und dann kann der Uwe im Hintergrund schon mal Material sammeln und danach weiter analysieren. Die Welt zittert vor dem Trump-Putin-Gipfel und wie wir jetzt also nun wissen, sehr zu Recht, denn die Erwartungen waren sehr, sehr hoch gesteckt und Trump sollte in Putin auf, äh in Putin. In Alaska eben auf Putin treffen. Inzwischen haben wir gesehen, das hat schon mal funktioniert, das ist geglückt. Und die sind über einen sehr, sehr langen roten Teppich gelaufen, um sich eben danach zusammenzusetzen. Auf dieser Base, dieser Militärbasis, sind sie zusammengekommen. Im Hintergrund gab es Düsenjets auf dem Boden zu beobachten. Es gab auch welche in der Luft, die extra zu Ehren von den beiden Staatsmännern aufgestiegen sind. diamantenartig, trichterförmig, ja, diese beiden Länder im Prinzip in Alaska zusammengeführt und beide haben eine sehr, sehr gute Figur gemacht. Fairerweise muss man dazu sagen, wenn man sich angeguckt hat, wie das alles auch in Bewegung ausgesehen hat, hat Putin den dynamischeren, den stabileren, irgendwie einfach auch den, ja, wie sag ich das einfach mal, den dominanteren Eindruck gemacht. Hier mal ganz kurz ein paar Bilder für euch, nur dass ihr einen Eindruck bekommt. Diese Geste, die Putin gemacht hat, war als Reaktion auf eine Reporterin, vielleicht dieselbe, die wir eben gerade schon gehört haben, die bereits mit provokanten Fragen dort aufgefallen ist, nach dem Motto, werden Sie aufhören, Zivilisten zu töten. Ich weiß nicht, ob er sie wirklich nicht gehört hat oder ob er nur so getan hat, als ob, aber auf jeden Fall hat er sich nicht aus dem Konzept bringen lassen. Darauf hat er reagiert. In einer anderen Einstellung hat man auch, weil nah bei dem Mikrofon platziert, wahrscheinlich strategisch nah beim Mikrofon platziert, hat man also auch die Frage gehört. Die unterhalten sich auch vermutlich eben auf Englisch und nicht auf Russisch. Und steigen dann in diese Karosse ein. Und aus dieser Karosse hat dann im Übrigen auch noch der Putin rausgewunken. Ich möchte euch das nur mal ganz kurz zeigen. Und zwar war das diese Aufnahme. Das bietet sich an dieser Stelle an, das mal zu zeigen. Da sitzen die zwei zusammen, komplett ohne irgendwelche Dolmetscher. Und haben sich auch da drin noch mal ganz gut unterhalten. Auf dem ganz kurzen Weg rüber zu dem Ort dieses ersten Aufeinandertreffens. Sie haben sich noch einmal hier in Szene gestellt und sie haben natürlich ihr amerikanisches, irgendwie gemachtes Kosmetiklächeln noch einmal brillieren lassen, scheinen also lassen. Der eine, wie gesagt, der Strahlemann und der andere, der zwar lächelt, aber nichtsdestotrotz ein bisschen reservierter war, was das angeht. Kein Wunder, er war ja in Anführungszeichen auf feindlichem Territorium. Und wie das eben alles ausgesehen hat, das haben wir ja eben nun schon gesehen. Jemand, der unmittelbar vor Ort war, ist dieser arme Reporter, der russische, der Sarubin. Und ja, der möchte ja auch noch ein paar Eindrücke geben, wie man wirklich hat sich um diese Leute gekämpft und geprügelt hat fast schon.
Gast
Es ist voller Stille. Die Präsidenten schauen auf die Journalisten. Es ist sehr uncharakterlich.
Eli
Es ist Stille.
Gast
Normalerweise schreien die amerikanischen Journalisten.
Eli
Wir hören die Präsidenten.
Gast
Danke, Brassel. Danke, Brassel. Danke, Brassel. Danke, Brassel. Danke, Brassel. Danke, Brassel. Danke, Brassel. Danke, Brassel. Everybody get out of the room! Everybody get out of the room! Everybody get out of the room! Everybody get out of the room!
Eli
Everybody get out of the room!
Gast
Tim will auch schon zwirnen.
Eli
Es war also trotz der Provokationen der amerikanischen Journalisten, die auch zu erwarten war, haben beide Präsidenten kein einziges Wort verloren. Und jetzt gehen wir also raus aus dem Raum, während die Präsidenten im Hintergrund eben ihre Verhandlungen beginnen werden. Also jeder, der denkt, dass Journalisten einfacher Beruf ist, der hat den armen Sarubin noch nicht gesehen. Hier ging es weiter für ihn. Er sagt, das ist üblich so bei den amerikanischen Journalisten, dass die sich richtig einfach prügeln. Er benutzt richtig das Wort prügeln, dass die sich prügeln für die beste Position. Junge, Junge, Junge, wie die dort belagert werden.
Gast
Die müssen sich ja fühlen wie eine weiße deutsche Frau im Freibad, die von den ganzen Fachkräften umzingelt wird. Meine Fresse.
Eli
Und dann sitzen die auf einmal da und müssen gute Miene zu bösem Spiel machen Putin lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, der hat sowas von die Ruhe weckt Und dann das hier Totale Stille und dann BOOM! Ein russischer Reporter hat gefragt, wann es ein Treffen geben wird, auch mit Zelensky. Auch darauf ist nicht eingegangen worden oder geantwortet worden. Und dann kommt er hier, der Bodyguard, der den Raum nochmal schützen muss. Gut, also das ist ein wahrer Überlebenskampf. Und dabei hat man doch im Vorfeld eben die Hoffnung gedämpft. Aber offensichtlich hat das nur dazu geführt, dass die Erwartungen gestiegen sind. Und das erklärt vielleicht, warum die sich so sehr eben darum gekämpft haben. Das Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin hat also nun begonnen. Und inzwischen wissen wir auch, es ist im Vorfeld dieser PK, fünf Minuten bevor wir live gekommen sind, waren das die aktuellsten Bilder, ist es zu Ende gegangen. Und so sah das aus, als die da rauskamen aus diesem Raum. Was ihr hier seht, liebe Freunde, ist die russische Delegation, bestehend aus natürlich Putin. Hier ist sein Kreml-Berater, der Peskov, da hinten ist Ushakov und ganz da hinten ist der Lavrov. Das sind so, sag ich mal, die wichtigsten Figuren, die gerade da eben erkennbar sind. Der Kreml-Sprecher Peskov, der das Ohr von Putin hat, ja, einer seiner wichtigsten Berater. Und ganz, ganz im Hintergrund, wenn man da ganz genau hinguckt, aber erst später, wenn ich das ein bisschen laufen lasse. Ja, einer anderen Aufnahme ist das zu sehen. Auf jeden Fall hat sich er hier auch schon geäußert und das ist der Andrei Belausov, das ist der russische Verteidigungsminister. Der wurde gefragt, wie sind die Gespräche eben gelaufen und er hat geweint mit einem Wort, ausgezeichnet. Das war sie, die russische Delegation. Jemand, der aus dem wirtschaftlichen Fachbereich kommt, Kirill Dimitriev, hat sich bisher jetzt noch gar nicht geäußert, aber von allen anderen Beteiligten haben wir schon einiges gesehen und gehört. Wie gesagt, auch er hier, der Finanzminister Anton Siluanov, das ist jetzt eben noch keine Stellungnahme. Ich nehme mal an, von denen werden wir wahrscheinlich noch in Wälder was hören. Warum? Weil eben offensichtlich ein wirtschaftliches Abkommen, wir mutmaßen, Uwe und ich, vielleicht auf den Weg gebracht worden ist, aber auf jeden Fall noch keine militärischen Ergebnisse zu verkünden waren. Im Vorfeld, inzwischen ist das alles schon Geschichte, aber einfach nur, dass ihr wisst, wie hektisch das alles sich vorbereitet hatte, war eine Pressekonferenz für Achtung in sechs Minuten angekündigt. Ab dem Moment, den wir das live sagen, 1.24 Uhr nachts an diesem Samstag, war erst in sechs Minuten... sag ich mal, eingepinselt, dass es zu dieser Pressekonferenz kommt und stattdessen kam dann eben alles sehr viel schneller als erwartet. Hier ist auch inzwischen schon Fox News auf die neue Headline übergesprungen, vorhin stand dann noch Pressekonferenz erwartet, aber offensichtlich ist es jetzt nur schon passiert, ein extremely productive Also ein extrem produktives Treffen bei einem historischen Gipfeltreffen. So kann man das übersetzen. Das letzte Mal, dass diese zwei überhaupt eine gemeinsame Pressekonferenz gegeben haben, ist in Helsinki 2018. So, und dann, lieber Uwe, jetzt damit zurück zu dir, und dann kam genau das hier, was auch immer wir halt eben gesehen haben, du hattest nochmal Zeit, deine Gedanken zu sortieren, ja, was würdest du sagen, was war das, was hast du für Gedanken zu dieser Pressekonferenz, jetzt, wo du sie verdauen konntest?
Uwe
Ja, die Pressekonferenz ist kurz und bündig. Sprich, es gab offensichtlich Themen, worüber man sich schnell einigen konnte und Themen, über die man sich nicht einigen konnte. So schnell einigen konnte man sich offensichtlich über die Bestrebung, gemeinsame Handelsaktivitäten zu betreiben, so wie wir das vermutet hatten, weil in beiden Delegationen zwei wichtige Berater oder Minister waren, die für Handel und Finanzen zuständig sind. So und was aber die Weltöffentlichkeit ja eigentlich erwarten würde, wäre ja, dass es Fortschritte zum Thema Ukraine-Russland-Krieg geben würde. So davon haben wir aber kein einziges Wort gehört, außer in der Vorrede, wo eben Putin eben quasi erzählt, ja, man müsse allseitig die Sicherheitsinteressen berücksichtigen. Ja, und das war es dann auch schon. Das heißt also, an der Stelle ist man vermutlich nicht einen einzigen Schritt weitergekommen, außer dass eben man jetzt die anderen Parteien, nämlich Zelensky, Europa und die NATO, ja, zu weiteren Gesprächen holen will. Das heißt also, es ist quasi, was die Rüstung oder den Krieg betrifft, ein Minimalkonsens getroffen worden, nämlich wir sprechen drüber und brechen es nicht ab. Und wir sind bereit, mit anderen Parteien darüber zu sprechen, die auch gerne mit dabei sein möchten. Das ist, denke ich, doch ein gutes Ergebnis. Was soll man von einem ersten Treffen erwarten? Erwartet man ernsthaft, dass die zwei Menschen jetzt zusammensitzen und sofort die Welt aus den Angeln heben? Das würde ich doch für sehr unwahrscheinlich halten.
Eli
Wir lesen mal ganz kurz die Lesart des Mainstreams. Trump trifft Putin in Alaska. Rätselraten um eben diesen Auftritt. In der Tat, es war wirklich halt historisch, dieses Gipfeltreffen, das vorhin eben gestartet ist und jetzt zu Ende gegangen ist. Und auch hier schreibt die Welt, erstes Gespräch zwischen Trump und Putin endet ohne konkretes Ergebnis. Mehr als zweieinhalb Stunden dauerte das Gespräch von Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska. Der russische Präsident machte im Anschluss Andeutungen über eine Vereinbarung. Auch Trump betonte Fortschritte, blieb jedoch vage. Gemeinsam PKS beendet. Trump, wir haben es nicht geschafft, aber eine gute Chance dazu. Bei der Abschlusspressekonferenz sprach der US-Präsident Donald Trump von einem sehr produktiven Gespräch, hielt sich aber vage. Man habe eine Übereinstimmung bei vielen Punkten, den meisten Punkten erzielt zu Trump. Er werde in Kontakt mit der NATO und dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky treten. Am Ende werde eine Zustimmung von der NATO und der Ukraine abhängen. Es gebe in der Verhandlung mit Russland nur wenige Punkte, die noch übrig seien, so Trump weiter. Einer dieser Punkte sei von bedeutender oder besonderer Bedeutung. Es gebe eine gute Chance zum Ziel zu kommen, sagte Trump im Anschluss. Man habe es nicht geschafft, aber es gebe eine gute Chance es zu schaffen, so Trump. Kurz darauf verließen er und der russische Präsident Wladimir Putin die Pressekonferenz ohne Fragen der Journalisten. zu beantworten. Und etwas, sag ich mal, pauschaler, fürs Volk formuliert, Rätsel raten um diesen Auftritt. Historischer Gipfel in Alaska, US-Präsident Donald Trump trifft Russen-Dispot, Wladimir Putin. Erstmals seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verhandelt ein US-Präsident mit dem russischen Machthaber. Gut, das wissen wir alles nun schon. Und im Live-Ticker kommt, wie gesagt, ganz kurz nur, Trump beginnt nebulös, es gibt keinen Deal, bis es einen Deal gibt. Okay, es gibt keinen Deal, bis es einen Deal gibt. Es würde hier an dieser Stelle helfen, das im englischen Original gehört zu haben, dann könnte ich euch sagen, ob er das wirklich gesagt hat. Was wir jetzt gehört haben bei Phoenix war ein Dolmetscher, der von einer Dolmetscherin simultan Das bedeutet, da war kein russischer Dolmetscher, der russisch-deutsch gemacht hätte, sondern irgendeine russisch-englische Dolmetscherin hat das englische Audiosignal, also ihre Übersetzung von dem, was sie von Putins Russisch verstanden hat, hat sie quasi auch den anderen internationalen Dolmetschern mit auf den Weg gegeben. Die haben also schon das in Anführungszeichen ein bisschen halt gefilterte Englisch nur noch bekommen. Und dann mussten die von diesem Englisch versuchen, eben auf Deutsch zu simultan übersetzen. Das ging noch einigermaßen bei Putin, der langsamer gesprochen hat, wobei wir auch uns da für die Authentizität und auch deren Genauigkeit nicht wirklich verbürgen können. Aber bei Trump, der dann sehr viel schneller gesprochen hat, hat man richtig gemerkt, ich habe es aus dem Off noch gehört, weil da hat er sich diese russische Dolmetscherin abgeschaltet. ähm, dass der Dolmetscher überfordert war und gute zwei, drei manchmal Sätze, Sätze, vollkommene Sätze zurückgehangen hat, ja, und dann entsprechend halt Passagen überspringen musste. Also so viel dazu. Ich habe diesen Satz nicht gehört, es gibt keinen Deal, bis es einen Deal gibt, aber wenn man das englische Original sich noch einmal anschauen würde, dann könnte man das wahrscheinlich eben besser ähm Das Treffen mit Putin sei sehr produktiv gewesen. Er kündigt an, sich nun mit seinen Partnern aus Europa und der NATO zu beraten. Das habe ich auch ein bisschen rausgehört. Auch mit dem ukrainischen Präsidenten Zelenskyy will Trump nun sprechen. Das habe ich nicht gehört. Hast du das in der Simultanübersetzung gehört, Uwe? Dass Trump sich mit Zelenskyy treffen möchte?
Uwe
Nein, er will Herrn Selensky informieren. Also so habe ich es verstanden. Und im Grunde genommen wurde es so übersetzt, dass Herr Selensky quasi sich dem, was die beiden jetzt besprochen haben, im Grunde genommen fügen soll. Das war der Tenor, der für mich daraus hervorgeht.
Eli
Genau, also von irgendwie sprechen und ihn konsultieren, davon habe ich nichts gehört. Putin ist zwar auf die Ukraine eingegangen, indem er gesagt hat, auch deren Sicherheitsinteressen müssen wir im Blick bewahren, aber Konkretes hat er da eben auch nichts gesagt. Also im Sinne von, dass sie ihn jetzt unmittelbar anrufen werden und ihn in das Gespräch mit involvieren werden. Viele lobende Worte, aber ob und was Trump mit Putin ausgehandelt hat, sagt er nicht. Nach drei Stunden Gesprächen wollen Trump und Putin also produktive Fortschritte erzielt haben. Bei welchen Themen, das behielt sie, allerdings behielten beide, behielten beide also für sich. Auch ein Waffenstillstand in der Ukraine wurde nicht verkündet. Auch Fragen beantworteten die beiden Gipfelpräsidenten nicht. Nach rund 12 Minuten ist die Pressekonferenz beendet. Fragen waren nicht erlaubt. Konkrete Ergebnisse verkünden Trump und Putin nicht. Höchst ungewöhnlich. Im Gegensatz zu seinen sonstigen Pressekonferenzen hat Trump diesmal keine einzige Frage zugelassen. Bleibt eigentlich nur das, die wirklich gesagt haben, ja, sie sprechen von Einigung. Das habe ich gehört. Putin hat sehr stark, ja, so ein bisschen halt die Historie einfach betont. Ja, Alaska hat traditionsgemäß eine russische Bevölkerung, orthodoxe Kirchen und den ganzen anderen Quatsch. Ich meine, es ist kein Quatsch, aber es hat Nichts mit dem Thema dieser Konferenz zu tun. Und dann blieb eigentlich nur zwei Worte. Einigung zwischen den beiden Parteien, aber nur Amerika und Russland. Und vor allen Dingen Abkommen. Das ist das, was wir gehört haben, wo wir mutmaßen, dass es um Wirtschaft geht. Und, Uwe, deine Lesart, Putin lädt Trump nach Moskau ein. Wir sehen uns bald wieder. Vielen Dank, Wladimir, sagt Trump zum Ende der Pressekonferenz. Putin reagiert direkt, sagt auf Englisch zu Trump, nächstes Mal in Moskau. Trump lächelt etwas verlegen, antwortet vage, oh, das ist ein interessanter Vorschlag, da könnte ich Ärger für bekommen, aber ich sehe eine Möglichkeit, dass es passiert.
Uwe
Ja, ist doch auch ein geschickter Schachzug. Ich sage mal, die russische Mentalität ist ja auch sehr gastfreundlich. Lädst du mich ein, lade ich dich ein. Und insofern könnte ich mir denken, einerseits ist es russische Mentalität, andererseits ist es ein diplomatischer, kluger Zug. Denn er bringt jetzt den Trump ja in eine Entscheidungssituation. Warum, wenn die Gespräche doch so gut gelaufen waren, warum sollte er dann nicht nach Moskau fahren? Also insofern, das ist schon pfiffig.
Eli
Ja, und vor allen Dingen, guck dir das einfach mal an. Ich geh mal hier extra so ein bisschen so, dass man das ganze Bild sieht. Das ist diese Szene. Ich hoffe, der Dolmetscher kommt da gerade hinterher. Huch, Moment.
Gast
Herr Präsident, noch einmal herzlichen Dank und ich werde schon bald wieder mit Ihnen sprechen und Sie auch hoffentlich schon sehr bald wiedersehen. Herzlichen Dank, Wladimir. Nächstes Mal in Moskau. Das ist eine interessante... Gut, da wird mir... Das weiß ich noch nicht, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass das klappt. Herzlichen Dank.
Eli
Achte jetzt mal darauf, wie der Putin das alles, sag ich mal, verkauft. Guck mal, nur auf die linke Seite.
Gast
Das ist eine interessante... Gut, da wird mir... Das weiß ich noch nicht, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass das klappt. Herzlichen Dank.
Eli
Dann sagt er auch auf Englisch auch noch, thank you so much. Bedankt sich. Jetzt achten wir mal auf Donald. Ich sag's mal ganz offen, Uwe. Ich glaube, Donald Trump hat entweder einen schlechten Tag oder aber er ist ein sehr guter Schauspieler oder aber er hat nicht das bekommen, was er wollte. Er wirkt gedrückt. Er wirkt angefasst.
Uwe
Ja, natürlich, weil wir haben ja das Problem bei der ganzen amerikanischen Administration, dass die zu sehr auf ihre eigene Perspektive gucken. Die haben ja nicht so das richtige Russland-Verständnis. Entschuldige, Uwe, aber guck dir das mal an.
Eli
Putin hat Spaß da oben und Trump steht da und kriegt das Rot-Weiß-Blaue mit Sternen verzierte Kotzen. Während Putin, Time of my life, könnte ich hier einspielen. Spaß hat. Entschuldige, jetzt bitte du.
Uwe
Ja, also insofern denke ich, er wird hier auf Granit gebissen haben. Und das ist aber auch vorhersehbar gewesen, das haben wir ja gestern schon besprochen, dass eben die Amerikaner, was jetzt das rein Militärische betrifft, ja überhaupt gar keine Argumente in der Hand haben. Die haben ja nicht ein einziges. Also jetzt würden wir mal von so einem Treffen absehen. Was könnte denn Amerika Russland anbieten, damit Russland den Siegeszug, den sie im Moment in der Ukraine haben, nicht weiterführt. Was sollte das dann sein?
Eli
Gute Frage. Wir hatten ja da spekuliert, dass die eventuell in der Arktis denen irgendwelche Bohrrechte geben oder in der Ukraine irgendwelche im Erdreich, sag ich mal, gelagerten Rohstoffe versprechen. Aber ich meine, Bitch, please, ich bitte euch, liebe Freunde, die Russen mit Ressourcen zu locken, das ist wie wenn du Bill Gates mit Geld kaufen möchtest. Also wenn die eines haben, und zwar im Überfluss, dann Ressourcen. Also ich bitte euch, das brauchen die wirklich nicht. Und die sind gerade eben militärisch am Vorrücken, man kann nicht von Gewinnen sprechen, aber man sagt ja immer wieder, es braucht eben nur einen Durchbruch, um durchzubrechen. Um diesen Krieg wirklich zu wenden und zu sagen, Putin muss nicht die ganze Ukraine erobern, um die ganze Ukraine zu erobern. Und das könnte... Sache von Minuten, Stunden, Tagen, Wochen sein. Aber wenn es dem so ist und Putin das weiß, dann nimmt er das natürlich eben auch mit in diese Verhandlung. Und dann erst recht braucht er sich nicht kaufen zu lassen, wenn er so kurz davor steht, die ganze Nummer eben für sich zu entscheiden.
Uwe
Ja, und vor allen Dingen, es geht ja nicht nur um Kaufen, es geht ja auch um Druck ausüben. Also Trump ist ja sonst bei seinen internationalen Verhandlungen derjenige, der eben andere drückt, indem er sie bedroht mit irgendwelchen politischen Maßnahmen oder mit Zöllen und, und, und. So was hat er denn gegenüber Russland in der Hand? Also er kann gar nichts machen. Er will militärisch raus aus der Ukraine, um seine Kräfte für China aufzusparen. So kann er sich ja mit Russland militärisch schon mal gar nicht anlegen. Und Sanktionen funktionieren nicht. Also ich bitte dich, was hat er denn? Nichts hat er. Er hat absolut nichts in der Hand. Und das ist das, was ich ja schon... von Anfang an gesagt habe, ja auch schon in der letzten Woche, dass eben diese Verhandlung kann bezüglich des Ukraine-Russland-Konflikts noch gar nichts bringen. Das kann nur ein allererster Schritt sein nach dem Motto, wir nehmen Kontakt auf und dann schauen wir mal, ob wir irgendwas machen können. Aber ein konkretes Ergebnis am ersten Tag zu erwarten und das bei der Position, die die beiden militärisch zueinander haben. Das ist doch völlig utopisch. Insofern ist mir völlig unbegreiflich, warum irgendjemand auf den Gedanken hätte kommen können, dass man aus diesem Treffen jetzt irgendwie das Ende des Krieges oder den Waffenstillstand oder irgendwie sowas ableiten sollte. Wie soll das gehen? Da fehlt es nach meiner Meinung an der hinreichenden Realitätswahrnehmung, wie die Situation tatsächlich ist.
Eli
Richtig. Putin braucht diesen Deal nicht. Die Ukraine braucht diesen Deal. Aber das Interessante ist ja, dass Trump niemals für die Ukraine verhandelt hat. Das ist auch der Trugschluss, den die Leute immer wieder hier aufbringen. Dass die meinen, aber Trump, aber Trump, aber Trump, der setzt sich doch für die Ukraine ein. Leute, Trump setzt sich für die USA ein. Und Russland braucht die USA jetzt gerade nicht so sehr. Im Gegenteil, die sind im Konkurrenzkampf miteinander. Russland möchte auch sein Gas nach Europa verschenken oder verschiffen oder verkaufen oder was auch immer. Und stattdessen machen das aktuell gerade eben die Amerikaner. Na, wie dem auch sei. Also, wenn die sich dort über irgendetwas unterhalten, dann was ist profitabel für Russland, was ist profitabel für Amerika? Und Amerika möchte diesen Krieg nicht mehr investieren. Wenn Amerika in ihn nicht mehr investiert, müssen es entweder die EU-Europäer machen, Also aka wir. Oder aber es macht keiner. Und dann geht dieser Krieg zu einem Ende. Und das Ende wird dann Ende mit Schrecken sein. Und zwar Russland nimmt noch mehr Gebiete ein. Unter anderem die Gebiete, die Zelensky ja eigentlich versprochen hat auszubeuten für Amerika. um seine Schulden wiederum bei denen zu bezahlen. Na, wie dem auch sei. Also noch einmal zurück zu meinem Punkt. Trump war immer dort, um für Amerika zu versuchen, irgendetwas rauszuschlagen. Vielleicht haben die sich darüber unterhalten, das ist nicht auszuschließen. Okay, Wladimir, du bist am Durchbrechen. Wir sind damit fein. Es ist, was es ist. Du schaffst reale Fakten. Auf dem Boden, wenn es soweit ist, können wir uns einigen, dass wir unter bestimmten Bedingungen die und die seltenen Erden, die und die Schätze dort halt eben aus russischer Hand dann, nicht ukrainischer, sondern russischer Hand bekommen. Wenn ja, dann gebe ich euch eben, was weiß denn ich, Privilegien in puncto eurer Exporte. Nach Amerika ganz besonders günstige Zölle oder gar keine Zölle. Also es könnte sein, dass wirklich halt bei diesem, das ist gar nicht ausgeschlossen, dass Amerika versucht hat, sich einzuschleimen bei Russland bei diesem Treffen. Auf jeden Fall, und das ist definitiv klar, hat der US-Präsident Donald Trump nicht für Zelensky und nicht für die Ukraine gesprochen, geworben oder in irgendeiner Form deren Interessen vorn angestellt. America first heißt America first, bitch please. Ich bin nicht hier, um für die Ukraine zu handeln.
Uwe
Ja, das sehe ich ganz deutlich. Ich hatte gerade heute Morgen eine Nachricht gelesen, dass Herr Trump angeblich in Norwegen angerufen hätte, um dort Einfluss zu nehmen auf das Nobelpreiskomitee nach dem Motto, was man denn tun muss, um dort vorgeschlagen zu werden. Das heißt, da sieht man eben auch wieder dieses egoistische Element, dass Trump eben gerne diesen Preis hätte. Er wäre ja nicht der erste amerikanische Präsident. Es hat, glaube ich, schon vier Stück vor ihm gegeben, die den Preis auch erhalten haben. Insofern ist das jetzt nichts Ungewöhnliches, aber es zeigt, dass eben seine eigene Perspektive sein eigener Ruhm wichtiger ist als manch andere Dinge. Und wir wissen, dass er, weil er so ständig davon geredet hat, dass er Frieden schaffen wolle, natürlich so ein bisschen leichte Probleme hat, wenn er bei Putin gegen die Mauer läuft, weil der in dem Sinne noch gar nicht verhandlungsbereit ist, weil er in einer viel stärkeren militärischen Position ist, zumindest im Moment. Das hat ja Trump offensichtlich geahnt, denn sonst hätten sie nicht diese ganzen Handelsgeschichten gemacht. So kann Trump nach Hause fahren und kann sagen, ich habe die amerikanischen Interessen vertreten und Herr Selenskyy, der muss sich jetzt an unsere Interessenlagen anschließen und damit er sich nicht benachteiligt fühlt, darf er beim nächsten Gespräch dann vielleicht mit dabei sein und die Europäer auch. Also insofern ist quasi diese ganze Angelegenheit erst mal vertagt. Und Trump kommt im Grunde genommen mit einem blauen Auge daraus. Er hat nicht das erreichen können, was er wollte, zumindest nicht im Militärischen. Wurde ja auch so übersetzt nach dem Motto, wir haben vieles erreicht, aber in einigen wichtigen Punkten auch nicht. Welche wichtigen Punkte sollten das wohl sein?
Eli
Ich gucke gerade mal, ob es schon eine Reaktion gibt vom Volodimir, dem Traumtänzer hier mit seinen 8,2 wahrscheinlich gekauften Followern. Ja, nee, das ist noch 5 Stunden alt. Ich meine, du kannst trotzdem mal übersetzen für alle, dass wir einfach nur wissen, was seine Gedanken waren vor 5 Stunden, aber vor 5 Stunden waren die noch nicht einmal gelandet. Also insofern, auch am Verhandlungstag töten die Russen und das spricht Bände. Wir haben kürzlich mit den USA und den Europäern darüber diskutiert, was wirklich funktionieren kann. Alle brauchen ein gerechtes Ende des Krieges. Die Ukraine ist bereit, so produktiv wie möglich zu arbeiten, um den Krieg zu beenden. Und wir zählen auf eine starke Position Amerikas.
Gast
Das hat nicht gut funktioniert mit der starken Position Amerikas.
Eli
Alles wird davon abhängen. Die Russen berücksichtigen die amerikanische Stärke. Machen sie sich nichts vor. Es geht nur um Stärke. Ja, und das war es jetzt soweit. Was soll ich sagen? Es ist ein bisschen amüsant. Das muss man schon, die ganze Sache ist wirklich amüsant. Nächstes Mal in Moskau. Warte mal, ich kann das glaube ich groß machen hier.
Gast
Sekunde. Na, jetzt.
Eli
Ich hoffe, ihr könnt das hören. Wartet mal, ich mach das mal ein bisschen lauter. Ein bisschen lauter machen.
Gast
Again, Mr. President, I'd like to thank you very much and we'll speak to you very soon and probably see you again very soon. Thank you very much, Vladimir. Next time in Moscow. Oh, that's an interesting one. I'll get a little heat on that one, but I could see it possibly happening. Thank you very much, Vladimir. And thank you all. Thank you. Thank you. Thank you so much. Again, Mr. President, I'd like to thank you very much. We'll speak to you very soon and probably see you again very soon. Thank you very much, Vladimir. Next time in Moscow. Oh, that's an interesting one. I'll get a little heat on that one, but I could see it possibly happening. Thank you very much.
Eli
I'll get a little heat on that one. Ich könnte dafür in Schwierigkeiten geraten, aber ich glaube, ich weiß einen Weg, wie wir das doch machen könnten. Das hat er so gesagt. Okay, next time in Moscow ist relativ klar und wie gesagt, Putin hat da oben Spaß gehabt, während man das eben von Trump nicht wirklich behaupten kann. Uwe, was denkst du, wie wird die Welt das auffassen? Wie werden die Journalisten das auffassen? Wie... Wie geht es weiter?
Uwe
Ja, also für die Journalisten wird es auf jeden Fall schwierig sein, weil die ja nach wie vor eben der Meinung sind, dass es nur um den Krieg gehen sollte und dass natürlich Putin der alleinige Bösewicht ist und und und. Das heißt... Dadurch, dass die beiden sich jetzt hier getroffen haben und das überhaupt gesprochen haben, haben sie eigentlich den Denkapparat der ganzen Mainstreamler, Journalisten und Politiker im Westen komplett zum, ja ich sag mal zum Austicken gebracht. Die müssen sich erst... mal neu organisieren. Sie müssen erstmal auch ihre ganze Sprache ändern. Man kann doch jetzt nicht mehr nachdem Trump den Putin getroffen hat davon reden, dass der Putin wahnsinnig ist und dass er ein unberechenbarer Egomane ist, der jeden überfallen will und und und. Jetzt ist Doch das öffentlich gesagt unter den Augen von Dutzenden von amerikanischen Journalisten und auch aus anderen Ländern möglicherweise, was Putin sonst in seinen Reden in den russischen Gremien ständig sagt. Er hat ja nichts Neues gesagt für diejenigen, die mal seine Reden verfolgt haben. Das heißt, er war schon immer nicht wahnsinnig, sondern eben sehr strategisch denkend, sehr russisch denkend. Und das ist jetzt quasi in die Weltöffentlichkeit gedrungen. Das heißt, die ganzen Mainstream-Medien müssen jetzt anfangen, ihre Narrative umzubauen. Sie können ihn nicht mehr als bescheuerten hinstellen. Das heißt, sie müssen ihn jetzt akzeptieren, lernen als eine wichtige Person, die womöglich viel mehr Einfluss auf die westliche Kultur und Wirtschaft nehmen wird, als man sich bisher denken konnte.
Eli
Ich denke auch, das ist erst der Anfang vom Anfang. Also wie gesagt, du hast ja vorhin die KI bemüht und die hat ja gesagt, solche oder vergleichbare Konflikte dauern im Schnitt vier bis sieben Jahre. Inzwischen sind wir im dritten Jahr dieses Konfliktes, also da ist noch Luft nach oben.
Uwe
Ja, sieben bis zehn Jahre sogar.
Eli
7 bis 10. Das Gute ist, liebe Freunde, jeder Konflikt ist bis jetzt noch zu Ende gegangen. Jeder Konflikt. Und jeder Konflikt ist diplomatisch zu Ende gegangen. Aber noch sind wir nicht an diesem Ende angelangt, sondern wir haben heute gerade erst den Anfang erlebt. Aber nichtsdestotrotz, es ist ein erster Schritt. Das Problem wiederum bei Trump ist, der kann relativ schnell den Spaß an Sachen verlieren. Vergiss nicht, das ist halt so ein Typ, der ist halt eben den Erfolg gewöhnt, der stellt sich da hin mit seinem ganzen Lächeln, aber er sagt ja selbst, er kann Putin nicht überzeugen. Von daher, ich gehe persönlich davon aus, ja, es wird ein Nachfolgetreffen geben, in Moskau vermutlich. Er hat ja auch schon gesagt, I'm going to Russia. Die ganze Sache war eh schon längst... Das war vor, ich glaube, schon inzwischen über 48 Stunden, dass er sich verplappert hat. Und worauf wollte ich hinaus? Genau, aber eigentlich will er ja schnelle Ergebnisse. Er möchte ja immer wieder sagen, wie great und großartig er ist und möchte, dass auch die ganze Welt ihn liebt, ihm den Friedensnobelpreis gibt. Und wenn er merkt, Putin lässt das einfach nicht mit sich machen, egal wie viel da im Prinzip Tauziehen eben noch passiert, egal wie viel Zeit ins Land geht und er seinem Nobelpreis eigentlich nur immer der dann nur nicht näher rückt, sondern immer weitere Fahne den verschwinden sieht, ja, umso mehr wird er im Prinzip den Spaß an dieser ganzen Sache verlieren. Und ja, dann ist die Frage, ob wir wirklich den Anfang vom Anfang gesehen haben oder einfach nur eine Zwischenetappe. Haltet euch vor Augen. Putin ist der Geheimdienstler. Putin ist der Erfahrene. Putin ist, wie Uwe gesagt hat, der Studierte. Der studiert auch den Gegner. Der hat sich vorbereitet, der hat sein ganzes Team eingeschworen, dass die sich vorbereiten auf dieses ganze Treffen. Während Trump, naja gut, zwischen zwei irgendwie Mahlzeiten kommt er da hingeflogen und gleich fliegt er auch wieder auf einer halben Arschbacke zurück. Also Russland sollte hier die Oberhand eben behalten und wird eben ganz gemächlich in russischem Tempo ihre Realpolitik machen. Sieht dieser Typ aus, wie als wenn er sich von irgendjemand auf der Welt aus der Ruhe bringen lässt? Ich meine, ich frage für einen Freund. Insofern ist heute das Maximum schon rausgeholt worden, aber fairerweise muss man dazu sagen, wie gesagt, wenn es jetzt nicht wir alle Glück haben, ja, und dann eben doch schneller geht als erwartet, dass zum Beispiel die allerersten militärischen wirklich halt realo Verhandlungsergebnisse in Moskau zum Beispiel präsentiert werden, sehe ich eigentlich schon düster dafür, dass die Amerikaner das in irgendeiner Form brokern wollen. Sie wollen es jetzt schon nicht mehr bezahlen und wenn das nicht bald in die Gänge kommt, dann werden sie es wahrscheinlich auch bald nicht mehr managen wollen. Dann kann die in Anführungszeichen in der Ukraine nur noch retten, dass sie heute hinter verschlossenen Türen irgendein Wirtschaftsabkommen abgeschlossen haben. das von der Gnade Russlands abhängig ist, das denen aber zumindest in Aussicht stellt, dass wenn da eines Tages mal Frieden kommt, dass die im Prinzip ein bisschen was von diesem Kuchen abbekommen. Aber für den Moment war es ein bisschen ernüchternd, wenn es auch gleichzeitig irgendwo spannend bleibt. In der Zukunft zumindest.
Uwe
Ja, auf jeden Fall. Die Tür in eine bessere Zukunft ist geöffnet. Und mit dem Ukraine-Konflikt, das wird natürlich jetzt noch eskalieren. Denn solange die Russen auf dem Vormarsch sind, auch wenn es keine dynamische Sommeroffensive war, wie alle erwartet haben, wird es eben in der Ukraine selbst immer kritischer werden. Also hier hatte Trump ja sogar was erzählt von 5.000 bis 6.000 Toten in der Ukraine pro Woche oder pro Tag oder was war das?
Eli
7.000 Menschen, ich glaube, an einem Tag hat er gesagt. Oder letzte Woche? Ich glaube, es war an einer Woche.
Uwe
Also sprich 1000 pro Tag, das sind im Jahr 365.000, das sind in drei Jahren über eine Million. Und laut Selenskyj haben sie aber nur 140.000 Verletzte oder so gehabt und davon 20.000 Zote oder so. Das heißt, wir wissen aber, dass die Frontlinien ausgedünnt sind, dass die Personalneuzuführung nicht mehr klappt. Das heißt, die Ukrainer haben es immer schwerer, ihre Stellung zu halten. Und die Europäer, die ja so gerne den Ukrainern den Rücken freihalten möchten, haben aber gar nicht die Kapazitäten dazu und trauen sich ja auch nicht selber mit Boots on the Ground zu gehen. Das heißt, es wird im Grunde genommen in diesem Status bleiben, mindestens so lange, bis die Europäer so weit aufgerüstet haben, dass sie den Ukrainern mehr und hinreichend Waffen liefern können. Aber die Frage ist, selbst wenn sie die Waffen haben, wo kommt denn bitte das Personal her?
Eli
Richtig.
Uwe
Das heißt, die Waffen alleine, selbst wenn die Europäer es schaffen, im Jahr 26 oder 27 2 Millionen Granaten zu liefern und dieses und jenes. Das sind ja alles Dinge, die ewig dauern. Da fällt mir übrigens noch ein ganz interessantes Thema ein, was wir da mal kurz ansprechen können.
Eli
Uwe, behalte ganz kurz deinen Gedanken, weil sonst vergesse ich es und jetzt passt es gerade rein. Why divided Ukrainians are refusing to fight for Zelensky? Warum die gespaltenen Ukrainer sich weigern, für Zelensky zu kämpfen? Das ist eine aktuelle Botschaft, liebe Freunde, und die illustriert, dass die Ukrainer wirklich ausgedünnt sind. Diejenigen, die dort sind, die wollen nicht mehr kämpfen. 20.000 pro Monat gehen von der Stange. Und die finden keine neuen Rekruten, trotz Zwangsrekrutierung, trotz Prämie, die sie in Aussicht stellen, für quasi Kinder, 18-Jährige, die für 25.000 Dollar aus Amerika wohlgemerkt finanziert, ihr Leben wegwerfen sollen. So viel dazu. Uwe, jetzt dein Gedanke.
Uwe
Genau, also im Grunde genommen muss man sagen, von der Zeitschiene her, ich habe jetzt gesagt, die Europäer können nicht vor 26 da überhaupt vernünftig was liefern. So, das ist aber so lange hin, also ich meine jetzt vor Ende 26, das ist aber so lange hin, dass die Russen, die ja im Moment auf dem Vormarsch sind, die werden bis dahin das Thema schon längst erledigt haben. So, das heißt, wir werden also mit den Europäern da gar nicht viel anfangen können. Und dass die Europäer tatsächlich auch nur Wintereier legen, das sieht man noch an anderer Stelle. Im Mai war unser Bundesfriedrich in Litauen, um die 45. Panzerbrigade dort hinzubringen. Das ist das erste Mal, dass eine größere militärische Einheit nach dem Zweiten Weltkrieg im Ausland stationiert wird. So, jetzt ist das Wort Panzerbrigade hat ja zwei Bestandteile. Panzer, okay, da denken wir jetzt immer an den Leopard 2 Panzer und vielleicht noch andere Panzer. Aber was ist eine Brigade? Eine Brigade ist die kleinste militärische Einheit, die das sogenannte Gefecht der verbundenen Waffen führen kann. Das heißt, das ist eine Einheit, wo mehrere Waffengattungen aus, in dem Fall vom Heer, beieinander sind. In einer Brigade In der Panzerbrigade sind zwei Panzerbataillonen, zwei Panzergrenadierbataillone, dann sind da noch Aufklärungsbataillone und Fernspeer und ich weiß nicht was alles, Pioniere. Insgesamt ist so eine Brigade ungefähr 5000 Mann groß, wenn sie voll ausgestattet ist. Und jetzt alleine nur was die Kampfpanzer betrifft, die in den zwei Panzerbataillonen sind, wären das 88 Stück oder 90. Jetzt muss man mal bedenken, dass Deutschland hat derzeit 300 Panzer. Und die wollen jetzt 88 Panzer, also quasi fast ein Drittel, oder sagen wir 30 Prozent, in die Ukraine liefern. In die Ukraine nach Litauen liefern. Aber... Bis sie damit fertig sind, sind erst mal noch anderthalb Jahre vorgesehen. Das heißt, bis diese Brigade überhaupt einsatzfähig ist und die soll ja die Ostflanke sichern, passiert ja erstmal gar nichts. Und solange die nicht komplett ist, kann die das Gefecht der verbundenen Waffen nicht führen. Sprich, die ist gar nicht wirklich einsatzfähig. Sondern es sind nur Leute, da werden Gebäude gebaut, da wird das ein oder andere Gerät hingestellt. Die machen guten Eindruck nach außen, aber wirklich kämpfen können die noch nicht. Die können erst dann kämpfen, wenn sie in voller Mannsstärke sind und in voller Maschinenstärke. Also ist auch dieses Angebot, was Deutschland macht, ist im Grunde genommen ein Windei. Weil es den Eindruck erweckt, als ob man jetzt mit großer Energie den Litauern hilft, wobei die Litauer ja selber noch gar nicht im Krieg sind. Die haben nur Angst, dass sie überfallen werden könnten. Und da sieht man, dass wir im Grunde genommen einen Zeitraum von anderthalb, zwei Jahren haben, wo Europa gar nichts machen kann. Und dieser Zeitraum bedeutet, dass Putin alles machen kann. Putin kann quasi ungehindert seine Ziele Schritt für Schritt vorangehen und mit jedem Monat wird es für ihn leichter, weil es immer weniger ukrainische Soldaten gibt, die bereit sind, ihr Land mit der Waffe in der Hand zu verteidigen. Also ist aus Sicht Russlands die einzig vernünftige Strategie, weiterzumachen, solange bis die Ukrainer eben zu schwach sind, um noch weiterzukämpfen und aufgeben müssen. Und deswegen kann Putin natürlich immer erzählen, dass er für den Frieden ist, aber er wird keine Friedensverhandlungen machen, solange nicht bessere Angebote ihm gemacht werden können. Und wer soll die machen? Wer will ihn bedrohen? Niemand kann ihn bedrohen.
Eli
Niemand kann ihn bedrohen, auch wenn man natürlich Russland, sag ich mal, fordern kann. Also das darf man wirklich nicht vergessen. Da sterben echte Russen in diesem Konflikt. Selbst wenn Russland den irgendwann mal gewinnt, werden Russen gestorben sein. Insofern, das passt sehr gut hier rein. Trotz aller Perspektiven, die du beschreibst, Wladimir Putin hat sich Zeit genommen, Russland hat ja eine, Entschuldigung, Alaska hat ja eine, wie wir wissen, also russische Tradition. Und das ist also der Ehrenfriedhof. In dem Fall hat das keine russische Bedeutung, aber russische Soldaten sind gestorben. Und in Russland hält man die Erinnerung an gefallene Soldaten im Dienste des Vaterlandes hoch und heilig. Und das macht auch Putin hier in Alaska, der also auf dem Ehrenfriedhof gefallener, vermutlich also amerikanischer Soldaten, nichtsdestotrotz seine Ehre erweist. Das ist heute passiert in Alaska.
Uwe
Ja, also als ich in Moskau und in Leningrad war vor einigen Jahren, das war auch gerade zum Jahrestag, zum so und sovielten Tag des großen Vaterländischen Sieges. Wo heißt es ja bei denen, da sind diese ganzen Kriegsdenkmiedler, die sind ja alle von den Anwohnern aus der Nachbarschaft so wunderbar geschmückt worden mit Grenzen und was man so alles da, ja... meint, haben zu müssen und Blumen und und und. Also diese Heldenverehrung und die Anerkennung der eigenen militärischen Mitbürger, sprich Soldaten, die ist dort in Russland offensichtlich sehr stark. Zumindest habe ich das in den beiden Großstädten so erlebt. Und wenn wir mal bei uns denken, wer anerkennt denn bei uns irgendwelche Soldaten? Wer ist denn bereit, mal Stiefel anzuziehen und einen Helm aufzusetzen und die Waffe in die Hand zu nehmen? Nachdem was letzte Woche mal jemand mit einer Meinungsumfrage gemacht hatte, da hieß es ja, 16 Prozent der Deutschen wären dazu bereit und zwei Drittel eher nicht. Das heißt also, der deutsche Wohlstandsbürger, der will zwar gerne den Wohlstand haben, aber um ihn zu verteidigen, ist er zu was bereit? Ja gut, Geld zu geben, aber selber was zu machen eher nicht. Eher nicht, genau.
Eli
Im Hintergrund stehen die immer noch beieinander. Die sind noch nicht alle sofort zurückgeflogen, sondern hier ist der Übersetzer, der zwischen den beiden dort eben verhandelt. Kein Ton, damit das natürlich auch privat bleibt, was die da eben gesagt hatten. Aber ich nehme mal an, das ist ein Moment, bei dem die sich irgendwie hier, vermutlich werden die sich hier voneinander verabschiedet haben, oder? Das sieht so ein bisschen aus wie eine Verabschiedung. Die Frage ist, ob permanent, ja, so fliegt der jetzt wirklich halt nur schon zurück oder nur für den Moment und man sieht sich jetzt in ein paar Stunden wieder, wenn es dann, wenn die Presse weg ist, noch einmal irgendwie ein Gespräch geben sollte. Auffallend hier an dieser Stelle ist, auch wenn es vermutlich nur Höflichkeitsfloskeln sind, der Dolmetscher greift kaum ein. Der Dolmetscher übersetzt nicht so viel für Putin. Er sagt da irgendwie nur einen ganz kleinen Kommentar und dann antwortet Putin irgendwas zurück. Er hört eigentlich mehr zu. Putin scheint da also zu verstehen. Die Konversation geht also schon mal weiter, auch ohne die Teilhabe von dem Dolmetscher. Und dann verabschiedet man sich voneinander. Alles sehr zivilisiert, alles sehr... Ja, fast schon irgendwie von Putins Seite zumindest jovial. Der genießt es halt eben und der ist auch diesen Druck ein Stück weit gewohnt. Ich weiß jetzt nicht, wer als Racheakt vermutlich also nun den Journalisten verboten hat, Fragen zu stellen. Es kann sein, dass du recht hast. Kann aber auch sein, dass die wirklich einfach das Long Game spielen und sich gesagt haben, nee, bevor jetzt irgendwie unangenehme Fragen kommen, die wir jetzt noch nicht beantworten wollen, lassen wir einfach vorher gar keine Fragen zu. Und was soll ich sagen, die sitzen halt eben am längeren Hebel, diese beiden, und können sich das eben auch gefallen lassen. Ich kann hier noch einmal rekapitulieren, was also gesagt worden ist bei der Pressekonferenz. Lass mich das ganz kurz nochmal runterlesen für alle, die sich also jetzt fragen, okay Eli, was ist denn jetzt nun dabei rausgekommen? Die Verhandlungen zwischen Putin und Trump mit Beteiligung ihrer Assistenten sind also beendet. Sie dauerten zwei Stunden und 45 Minuten. Vielleicht kann ich mir das hier hinlegen, dann kann ich das ein bisschen besser lesen. Putin hat gesagt, die Verhandlungen mit Trump fanden in einer konstruktiven und respektvollen Atmosphäre statt. Trump bezeichnete das Treffen mit Putin als sehr produktiv. Putin sagte, wir haben mit Trump einen guten geschäftlichen und vertrauensvollen Kontakt hergestellt. Geschäftlichen. Geschäftlich und vertrauensvoll. Putin sagte, die heutigen Vereinbarungen sollten eine Basis nicht nur für die ukrainische Regelung, sondern auch für die Beziehungen zwischen den USA einschließlich der wirtschaftlichen Beziehungen sein. Oder vielleicht explizit. Dieses Mal ging es ja fast nur um Wirtschaft. Es gibt alle Gründe zu der Annahme, sagt Putin, dass wir mit Trump zu einem Ende des Konflikts in der Ukraine kommen können. Die Frage ist nur wann. Und im Übrigen, dass man Anzeichen sieht, mit Trump zu einem Ende in der Ukraine zu kommen, schließt nicht aus, dass man mindestens genauso sicher ist, dass man auch ohne Trump zu einem Ende in der Ukraine kommen könnte. Das eine schließt das andere nicht unbedingt aus. Die Situation um die Ukraine war eines der zentralen Themen des Gipfels in Alaska, soweit Putin. Er sagt, Russland ist aufrichtig daran interessiert, den ukrainischen Konflikt zu beenden, aber es müssen dabei alle Ursachen der Krise beseitigt werden. Damit die ukrainische Regelung nachhaltig ist, müssen die Ursachen der Krise beseitigt werden. Ich hoffe, dass das von uns und von Trump erreichte Verständnis den Weg zum Frieden in der Ukraine öffnet. Wir rechnen damit, dass Kiew und Europa nicht versuchen werden, den erwarteten Fortschritt in der ukrainischen Regelung zu vereiteln. Also weder Kiew, individuell die Ukraine selbst, noch diese blöden Glücksritter in dem... von von der Leyen und Brüssel gebeuteten EU-Europa. Trump sagt, es gibt gute Chancen, das ukrainische Problem zu lösen. Viele Punkte zu Ukraine sind abgestimmt. Es gibt gute Chancen für Vereinbarungen, sagt er auch in anderen Fragen. Darüber hinaus wurde gesagt, der bilaterale Handel, ich glaube, das Das hat hier gerade Sprünge in der Chronologie, aber lassen wir das. Dmitriv hat gesagt, ich nehme mal an, sie meinen Dmitri Peskov, ich bin mir gerade nicht sicher. Die Verhandlungen zwischen Putin und Trump waren also ausgezeichnet. Das ist ja der Kreml-Sprecher, liebe Zuschauer. Der bilaterale Handel zwischen Russland und den USA hat unter Trump zugenommen, soweit Putin. Er sagt darüber hinaus, es ist wichtig, die interregionalen Kontakte zwischen den USA und Russland wieder aufzunehmen. Russland und die USA haben viel zu bieten in verschiedenen Bereichen von Technologien, bis zur Arktis reichen sogar. Putin sagt, es ist wichtig und notwendig, bis zur Arktis, das ist spannend. Weil arktische Schürfrechte hatten wir ja auf dem Schirm. Das ist vielleicht so zwischen den Zeilen ein bisschen kodiert eine Anspielung darauf. Es ist wichtig und notwendig, mit den USA eine neue Seite aufzuschlagen und dass wir zur Zusammenarbeit zurückkehren. Russland hat Unterlagen für die Wiederherstellung des Flugverkehrs mit den USA vorbereitet, also einen Plan, wie die die Flugsanktionen schon mal umgehen können oder zumindest abbauen können. Die werden diskutiert, soweit der russische Botschafter in Washington, sagt die TASS, die russische Presseagentur. Trump sagt, in einigen Fragen mit Russland gibt es noch Arbeit zu tun. Er erwähnt den enormen Fortschritt bei den Verhandlungen, der mit Putin erzielt wurde, bezeichnet das mit Putin erreichte Verständnis über die Ukraine nicht als Deal, aber hebt hervor, dass die Zustimmung aller Seiten erforderlich sei. Und den noch offenen Fragen mit Russland gibt es... Bei den noch offenen Fragen mit Russland gibt es eine ernsthafte Auseinandersetzung, also das wird nicht außer Acht gelassen, sondern wird sobald eben möglich wieder beleuchtet werden. Putin und Trump beantworteten keine Fragen auf der Pressekonferenz und verlassen sie nach Erklärung zum Ergebnis des Treffens. Trump sagte, er werde Zelensky und NATO-Kollegen anrufen, um über den Inhalt des Treffens mit Putin zu informieren. Putin wiederum schlug Trump vor, das nächste Mal nach Moskau zu kommen. Und dann sagte Trump darauf, auch wenn er damit vielleicht irgendwo anecken könnte, will er das auf jeden Fall versuchen zu ermöglichen. Next time in Moskau. Uwe. Ich würde sagen, damit kann man es für heute beschließen, oder?
Uwe
Ja, ich denke, wir haben alle wesentlichen Punkte, die wir aus den kurzen 10 Minuten oder 15 Minuten rausfiltern konnten, gefunden und doch durchaus plausible Interpretationen gemacht, die ja auch offensichtlich von einigen anderen Kommentatoren ähnlich gesehen werden. Und insofern denke ich, wir können positiver in die Zukunft gucken als noch vor 24 Stunden. Wir sollten keine romantischen Hoffnungen und Rosinen im Kopf haben, was den Russland-Ukraine-Konflikt betrifft. Aber mühsam nähert sich das Eichhörnchen und es ist immer besser zu reden, als nur miteinander Krieg zu führen. Und insofern haben die beiden Herren hier doch schon mal etwas Gutes geleistet, woran sich die ganzen Kriegstreiber in Europa mal gerne zwei Scheiben von abschneiden können.
Eli
Ja, gut, lieber Uwe, vielen herzlichen Dank. Wir haben heute unseren Soll überfüllt. Uns beiden ist der Schweiß ins Gesicht geschrieben. Unfassbar heiß und unfassbar lang war dieser Themenabend, bis in die ganze Nacht ginge. Es ist zwei Uhr nachts. Ich danke dir, dass auch du so lange durchgehalten hast. Und keiner kann sagen, dass wir nicht versucht haben, an vorderster Front ebenfalls für den Frieden hier zu vermitteln. Wer mehr von dir sehen möchte, der findet dich natürlich auf deinem eigenen Kanal, auf dem wir heute auch mitgestreamt haben. Ich grüße also auch die Zuschauer von Die Welt klar sehen, denn auf die Welt klar sehen gilt.
Uwe
Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Eli
Und wer mehr davon haben möchte, der kann eben gehen auf die Welt klar sehen. Das ist der Kanal von Uwe, den ich euch nur ans Herz legen kann. Der veröffentlicht regelmäßig auch eigene Videos, nicht nur einfach Replays der Sachen, die bei mir gelaufen sind. Also beide Abos lohnen sich, sowohl bei mir als auch beim Uwe und jeder von uns hat seine eigene Abonnenten. Sichtweise. Das Allergeilste ist, wenn wir kollidieren und trotzdem danach irgendwie wieder zueinander finden. In diesem Sinne, ich kann euch den Uwe nur wärmstens ans Herz legen und die Welt klar sehen. Uwe, danke dir, bis zum nächsten Mal.
Uwe
Jawohl, tschüssi.
Eli
Da geht er hin, uns Uwe. Und wie gesagt, liebe Zuschauer, ich danke euch dafür, dass ihr dazugekommen seid für diesen spannenden Sendeabend. Man könnte ihn jetzt auch schon verlängern, weil natürlich im Hintergrund noch mehr Clips aufgelaufen sind. Aber es sind kleine, sage ich mal so, Nachrichten-Konfettis. die noch nicht eine volle Meldung hergeben würden. Insofern, wir müssen einfach dranbleiben, wir müssen gucken, wie die ganze Welt das alles sich eben anschaut. Und spannend ist an dieser Stelle, dass es geschehen noch Zeichen und Wunder. Ich zumindest eine Headline vom Spiegel amüsant finde, selbst wenn ich denen natürlich nicht zustimmen kann. Trump und Putin unterbieten die ohnehin schon niedrigen Erwartungen. Im Vorfeld wurde ja schon gesagt, dämpft, dämpft, dämpft, managt mal eure Erwartungen, das könnte vielleicht zu viel werden und jetzt sind sie eben aufeinander getroffen und fahren auch wieder oder fliegen, sollte ich eher sagen, eben auseinander. Und ja, dass die aber so gut miteinander können und hoffentlich dann eben auch bald in Moskau wieder aufeinander treffen, das ist der Hoffnungsschimmer. Am Horizont. Fakt ist, ja, einer hat dort wirklich eine sehr viel bessere Figur gemacht als der andere. Einer macht sich überhaupt keine Illusionen über irgendwelche Nobelpreise. Die sind sowieso inzwischen längst alle politisch motiviert und gehen nicht wirklich in die...
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „PRESSEKONFERENZ von TRUMP & PUTIN | LIVE-TALK“, Die Welt Klar Sehen, 16.08.2025.
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Live-Kommentar von Eli und Uwe Loose zur Abschlusspressekonferenz des Gipfels von Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska am 15./16. August 2025. Beide ordnen ein, dass das Treffen wirtschaftlich, aber nicht militärisch zum Ukraine-Krieg etwas brachte.
