Trump und Grönland - Warum jetzt? | Kaufdrohung24.01.2026
Abschrift
Abschrift des Videos vom 24.01.202655 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Uwe
Hallo liebe Zuschauer, willkommen bei die Weltklarsehen. Heute möchte ich mal mit meinem Gast über Donald Trump und seine Eskapaden zu Grönland reden. Die waren ja schlichtweg, ich sag mal, erstaunlich. Und da... Muss ich ganz ehrlich sagen, was hat denn das zu bedeuten? War das alles nur ein Windei oder steckt da mehr hinter? Ja, das möchte ich zusammen mit meinem Gast Jörg Gastmann klären, den ich doch direkt dann auch mal reinhole hier in den Stream und sage Hallo Jörg, wie geht es dir?
Gast
Hallo Uwe, bestens, danke. Bin völlig gesund und frei vom Trump Derangement Syndrom.
Uwe
Ja, das heißt, du zählst also nicht zu denjenigen, die sich von ihm in die Irre führen lassen?
Gast
Nein, ich zähle zu denen, die unvoreingenommen sind. Ich finde, sehr viel macht er richtig und einige Sachen macht er meines Erachtens falsch. Aber das meiste macht er richtig.
Uwe
Na okay, dann wollen wir mal gucken, ob er bei Grönen dann auch alles richtig gemacht hat. Es haben sich ja unheimlich viele Leute darüber aufgeregt und nach dem Motto, als ob das jetzt was ganz Neues wäre. Wusstest du eigentlich, dass er sich schon seit mehreren Jahren mit diesem Thema intensiv befasst hat?
Gast
Ja, habe ich gehört. Ich glaube, während seiner ersten Amtszeit hat er, glaube ich, schon mal das Thema angedeutet. Ich weiß nicht, wer ihm da den Floh ins Ohr gesetzt hat. Aber damals war er ja eine sogenannte lame duck. Das heißt, er hatte zwar das Weiße Haus, aber hatte den Kongress und den Senat hinter sich. Da konnte er eh nichts machen. Jetzt ist die Situation anders. Jetzt hat er also alle drei politischen Machtzentren hinter sich. Er hat das Weiße Haus, den Senat und den Kongress und da hat er schon ganz andere Spielräume.
Uwe
Ja, also das ist auf jeden Fall natürlich von markanter Bedeutung. Und ich habe das mal ein bisschen recherchiert. Tatsache ist, dass er also schon im Sommer 2019 zusammen mit den Grönländern eine Vereinbarung getroffen hat, um eben Untersuchungen aus der Luft zu machen, also Luftraumspektrokosmi. bezüglich der Bodenschätze in Grönland. Und ja, kaum dass das vorbei war, hat er dann den Grönländern mitgeteilt, dass er offen für Geschäfte sei. Und die wollten aber jetzt ihr Land nicht verkaufen. Und im selben Zeitraum hat dann ein Berater das auch nochmal ausdrücklich bestätigt, dass Herr Trump tatsächlich Grönland kaufen wollte. Und man wunderte sich, aber der dänische Ministerpräsident, der fand das damals überhaupt gar nicht so toll. Nichtsdestotrotz ließ er das nicht auf sich sitzen, sondern hat dann prompt ein halbes Jahr später mit seiner Regierung über die neue Arktis-Strategie gesprochen. Es ging also quasi auch um die Tatsache, dass Grönland Anrainer an die Arktis ist. Und dann hat er das immer mal wieder auf den Tisch gebracht. Letzt im Jahr 2025, da war einer seiner ersten Beiträge eben, dass er sagt, er wird Grönland auf die eine oder andere Weise auf jeden Fall nehmen. Ja und dann kommen wir ja eben ins Jahr 2026, da ging es ja quasi schon relativ früh im Januar los, da hatte dann die dänische Ministerpräsidentin in ihrer Neujahresansprache dann schon erklärt, ja also Grönland gehört ja zu Dänemark, also da ist irgendwas schon passiert. Im diplomatischen Walde hat da geraschelt. Promptamente hatten dann auch schon am 6. Januar, also nur wenige Tage später, die wichtigsten europäischen Staatsführer wie Macron, Merz, Tusk aus Polen, Sanchez aus Spanien und Starmer aus England. Die haben also schon erklärt, nein. Grönland gehört zu Dänemark und Grönland ist strategisch wichtig und gehört nach Europa. Und dann kam ja quasi öffentlich erst der Trump am nächsten Tag und hat dann erklärt, dass es doch irgendwelche Möglichkeiten gibt, auf jeden Fall an Grönland ranzukommen. Und dann hatte sich ja sogar die Bundeswehr eingeschaltet, das wissen wir ja. Die war mal dann kurz zu einem Erkundungstrip da und haute dann quasi nach 24 oder 28 Stunden wieder ab. Und in der Vorbereitung zu dem Treffen in Davos hatte dann Trump ja ausdrücklich erklärt, ja auf jeden Fall wird man eine Lösung finden, denn es hatten sich ja so einige Befürchtungen hingestellt, dass er womöglich in NATO sprengen könnte. Ist ja auch kein Wunder, denn wenn man sich das mal anguckt, dann hat er dann mal hier die US-Flagge auf Grönland auf so einem Meme postiert und schreibt dann sogar Grönland, US-Territorium. Also das ist schon relativ pfiffig. Ja und dann kam seine Rede in Davos und da möchte ich mal zu uns beiden wieder zurückkommen. Wenn man jetzt diesen ganzen Potpourri so betrachtet, Jörg, dass der also mindestens seit 2019, vielleicht sogar noch früher, irgendwie ein Auge auf Grönland geworfen hat und dann auch das im 2026 noch so richtig vorangetrieben hat. Wie bewertest du da in Bezug auf diese Vorgeschichte seine Rede in Davos? Ähm...
Gast
Er denkt, glaube ich, in historischen Dimensionen. Der ist so eitel oder auch so selbstbewusst, dass er sich denkt, wie wird die Nachwelt mal über mich denken? Und da möchte er Großes hinterlassen. Das ist ja Make America Great Again schlechthin. Er möchte das Beste für Amerika. Da gibt es ja auch dieses National Defense Strategiepapier, heißt es, glaube ich. Da stehen ja lauter Dinge drin, die sind praktisch eine Stellenbeschreibung für einen Staatschef, gerade für einen US-Präsidenten. Und das zieht er einfach durch. Warum auch nicht, kann man verstehen. Die Frage ist, wie er das macht. Da muss man bedenken, Politik ist in den USA vor allen Dingen ein Show-Business. Nein, nicht vor allen Dingen, aber es ist auch ein Show-Business. Und wir sind hier immer völlig verdattert, was der da alles raushaut. Viele amerikanische Wähler finden gerade das richtig klasse. Und der denkt nicht an grünen Wähler in Deutschland, der denkt an potenzielle Republikanerwähler in den USA. Und denen gefällt das. Und das erklärt im Grunde genommen schon alles, was er macht.
Uwe
Ja, also das heißt, du meinst, dass er im Grunde genommen eigentlich ein ganz anderes Publikum anspricht als eben die Europäer, die sich von der Mentalität her da natürlich deutlich unterscheiden. Nichtsdestotrotz stellt sich ja die Frage, was ist eigentlich, warum ist Grönland für ihn so wichtig? Und warum befasst er sich da schon seit mindestens sechs, sieben Jahren mit? Was will er denn eigentlich erreichen?
Gast
Also was ist an Grönland interessant? Es sind im Wesentlichen zwei Dinge. Das ist ein, sagen wir mal, Sicherheitsschirm. Es gibt drei Stationen, die die USA nach Norden hin gegen Russland absichern, als Frühwarnsystem für Raketen. Das ist eine Station in Alaska. Das ist eine in England, in der Nähe von Middlesbrough, irgendwo in York, ganz im Osten. Und dann eben diese Thule Airbases, die früher mal, jetzt heißt es, glaube ich, Pituffik oder so ähnlich, Irgend so ein Inuit-Name ist das jetzt, kann man sich auch schon nicht merken. Ja, das ist also praktisch links oben in Grönland, ungefähr da, wo die Schrift ist, ja, da, wo der Cursor ist, ein bisschen weiter links, ungefähr da, in der Region, genau. Ja, da ist diese Thule Airbase. So, und jetzt, damals war Großbritannien noch stabil, heute ist es nicht mehr stabil. Heute haben wir Keir Starmer. Und Spötter meinen schon oder besorgte Leute meinen, wir haben 56 muslimische Staaten und der 57. wird wahrscheinlich Großbritannien werden. Also Großbritannien wird kollabieren, wenn das so weitergeht. Das wird runtergefahren. Lever jetzt da macht es seit einem Jahr und die haben noch drei Jahre vor sich, das ist grauenhaft. Und dann sagt sich vielleicht auch der Trump oder die Amerikaner insgesamt, das ist nicht verlässlich. Und im Moment ist es so, dass die Stationen in Alaska und England sich überschneiden und den kompletten Luftraum nach Norden überwachen können. Aber wenn die Engländer ausfallen, dann braucht er diesen Horchposten da in Thule. Das wäre das eine, also militärische Sicherheit. Im Grunde genommen Warnsysteme, Radarwarnsysteme gegen Interkontinentalraketen. Und das zweite ist halt das Rohstoffthema. Da haben sich schon viele Konzerne daran versucht, beziehungsweise haben da Studien gemacht und sagen, ja, da sind zweifellos Rohstoffe, wo sind keine Rohstoffe, die sind überall. Die Frage ist nur, in welchen Mengen und wie kommt man da wirtschaftlich ran. Jetzt ist Grönland im Schnitt mit einem Eispanzer von 1,5 Kilometern bedeckt. Da kann man keinen Tagebau machen. Das geht einfach nicht. Und selbst in Küstenregionen sind es noch so 100 bis 200 Meter Eisschicht. Da kann man nicht so einfach hingehen und kann dann da selten Erden dann abschürfen oder Nickel oder Kobalt oder was auch immer. Also das wird schwierig. Aber er hat halt seine Einflüsterer, gerade aus dem Militär, die flüstern ihm gewisse Sachen ein. Und der hat nicht unbedingt immer gute Berater. Der hat bei KI schlechte Berater, der hat bei Gesundheit in der ersten Amtszeit schlechte Berater gehabt. Wir denken mal an diese Corona-Geschichte zurück. Da haben die ja den besten Virenspezialisten der Welt. Wie hieß der noch? Johann Nieders, glaube ich. Erinnerst du dich noch?
Uwe
Ja, so heißt er. Der angeblich meist zitierte Mediziner der Welt.
Gast
Wie Koryphäe überhaupt, so und wen nimmt er da als Chef für diese ganze Politik? Den Letzten, den man nehmen sollte, den Allerletzten, den Fauci, der selber dieses Labor in Beijing betreibt. Verrückter geht es nicht, als den Fauci da einzusetzen. Das heißt, der Trump, der macht nicht immer alles richtig. Der hat seine Berater und die beraten ihn oft falsch. Und hier geht es einfach, also Rohstoffe sehe ich da ehrlich gesagt nicht. Die haben selber genug Rohstoffe und die können ja alles kaufen. Wenn die sagen, wir kaufen die jetzt im Kongo ein, in Südamerika, in Chile oder sie kaufen ja auch Uran für ihre Kernkraftwerke bei den Russen, da kennen die nichts. Die kaufen überall ein. Also es gibt kein Versorgungsproblem.
Uwe
Ja, also ich, nach meinen Recherchen ist es so, dass wohl dort Bodenschätze in beträchtlichen Größenordnung vorhanden sind. Nur wegen des von dir ja richtigerweise erwähnten Eispanzers sind die Explorationskosten vermutlich fünf bis zehn Mal höher, als sie üblicherweise sind. Das heißt, es ist wahrscheinlich nicht möglich, die wirtschaftlich aus dem Boden zu holen, sonst hätten sich vielleicht schon mehr Leute drum gekümmert. Also insofern, das Thema Bodenschätze können wir wahrscheinlich abhaken. Nichtsdestotrotz sind diese militärischen Optionen noch von besonderem Interesse. Also was ja von Trump erwähnt wurde, das war ja dieser sogenannte Golden Dome. Ich muss mal gucken, wo ich den jetzt hier finde, den Golden Dome. Da geht es ja um einen Raketenschutzschirm, den er gerne über Nordamerika aufspannen würde, um eben sein Reich, das US-Reich, zu schützen. Und das soll natürlich auch... nicht nur auf dem Festland sein, sondern es soll ja auch von den Satelliten aus gesteuert werden. Es soll die Meere erreichen können. Ja, und das bringt uns zu der Frage, dass es eben auch noch die sogenannte GIUK-Lücke gibt. Und diese GIUK-Lücke, das ist ja eine Sache, die aus dem Kalten Krieg heraus stammt, nämlich wo man sagt, zwischen Grönland und dem Festland Europa. Da gibt es eben Island und dann gibt es das Vereinigte Königreich. Und diese beiden Gebiete, die trennen die norwegische See, also quasi die Nordsee oder den nördlichen Teil der Nordsee vom Nordatlantik. Und das ist ja wiederum eine Gegend, wo theoretisch die Russen aus der Barentssee mit ihrem Flotte in die Nordatlantik eindringen könnten. Und dieser Golden Dome, dieser Raketenschutzschirm, der könnte womöglich eben dieses GIUK, das heißt eben Grönland, Island und UK, United Kingdom, diese Lücke überdecken. Was hältst du von so einer militärischen Denke?
Gast
Also zunächst mal erinnere ich mich noch, ich glaube, da war ich sogar noch in der Schule, also in den 80er Jahren, da gab es ja unter Ronald Reagan dieses sogenannte SDI, dieses Strategic Defense Initiative, wurde dann so auch Star Wars genannt damals, um es ein bisschen populärer zu machen. Das heißt, alle Satelliten gestützt. Daran ist ja nichts neu. Und jetzt ist aber bei U-Booten so, dass die nicht aufspürbar sind, wenn sie nur tief genug sind. Denn Wasser leitet elektromagnetische Wellen nicht. Wenn du zum Beispiel zu Hause ein WLAN hast und dazwischen sind ein paar Wasserleitungen, dann ist dein WLAN wahrscheinlich schon unterbrochen. Und jetzt musst du dir vorstellen, die schwimmen da so 300, 400 Meter unter der Wasseroberfläche. Da kommt kein Satellit mit irgendwas hin. Und die Ostsee zum Beispiel, das ist ja das am meisten mit Sonargeräten gespickte Gewässer der Welt. Aber dieses Terrain ist ja erstens viel zu tief. Das Ding ist ja im Schnitt ungefähr dreieinhalb Kilometer tief. Wie willst du das denn sichern? Das geht überhaupt nicht. Abgesehen davon haben die ja nicht nur in Murmansk ihre U-Boote. Die haben die auf der ganzen Welt ständig im Einsatz, also im gesamten Atlantik. Die haben ihre Frachter, von denen aus die dann versorgt werden. Die haben in Kamtschatka, also sprich an ihrer eigenen Ostküste, da haben sie dann ihre Häfen. Also die kannst du da nicht irgendwie gefangen halten. Das geht überhaupt nicht.
Uwe
Die Frage ist aber eher Raketen.
Gast
Das ist das Thema. Und bei Raketen ist es ja so, wir stecken jetzt gerade in diesem Bereich, in dem die, zum Beispiel die Kinnschallrakete, eine Hyperschallrakete, die russische Rakete, die hatten jetzt letztens, vor ein paar Monaten eine abgefeuert auf Kiew und zwar ohne Sprengkopf, um nochmal allein mit der kinetischen Wucht zu zeigen, ihr könnt die nicht abfangen. Angeblich wurde irgendeine Kindschallrakete mal abgeschossen. Man sieht so Trümmerteile, aber es sieht ehrlich gesagt nicht so aus. Jedenfalls Hyperschall ist sehr, sehr schwer abzufangen. Vielleicht geht es mit Laser von Satelliten aus. Aber gehen wir mal davon aus, dass das meiste, was so im Militärischen an Fakten tatsächlich existiert, uns überhaupt nicht bekannt ist. Wir können ja im Grunde genommen nur nach bestem Wissen spekulieren.
Uwe
Gut, aber ich möchte die Spekulation trotzdem noch ein bisschen weiter treiben. Und zwar an der Stelle, wenn man also sagt, warum macht er diese militärische Option? Denn was mir eben noch aufgefallen ist, es gibt ja einen militärischen Vertrag zwischen USA und Grönland seit 1951. Das heißt, es bedurfte ja eigentlich gar keine Annexion oder sonstigen zusätzlichen Vertrag. eine vertragliche Maßnahme, um irgendetwas Militärisches dort zu machen. Das heißt schon seit 1951, also seit locker über 75 Jahren, gibt es diese Vereinbarung schon. Also warum spielt Herr Trump etwas hoch nach dem Motto, ich brauche Grönland, um was zu verteidigen und sei es mit einem Raketenschutzschirm, wenn er das doch auch ohne eine Vertragsänderung jederzeit machen könnte?
Gast
Das ist eine gute Frage und die kann wahrscheinlich nur er selber beantworten. Also manchmal hat man so den Eindruck, woher soll er wissen, was er denkt, bevor er hört, was er sagt. Aber das ist jetzt nichts Neues. Das ist durchdacht. Das ist auch von seinen Strategen ihm mit auf den Weg gegeben worden. Aber warum? Es stand nie in Frage. Nie hat irgendwer gesagt, Amerikaner, ihr müsst jetzt hier aus Thule raus. In Deutschland sagt ja auch niemand, Amerikaner, ihr müsst aus Rammstein raus. Das steht ja gar nicht zur Debatte. Und ansonsten ist ja diese typische Trumpsche Verhaltenstaktik, ich fordere erstmal 1000 Prozent, dann gibt es einen riesigen Geschrei und dann sagen die anderen, nee, höchstens 100 Prozent. Dann sagt er, na gut, dann nehme ich halt die 100 Prozent. und dann hat er, was er will. Also das ergibt eigentlich überhaupt gar keinen Sinn. Aber das Ganze ist meines Erachtens sowieso ein Sturm im Wasserglas. Das ist eher so unter Trump-Derangement-Syndrom zu verbuchen. Ist ja völlig egal, was der macht. Die, sagen wir mal, linke Presse, die fliegt ja immer aus. Also das Thema Grönland finde ich jetzt nicht so furchtbar wichtig.
Uwe
Gut, also auf jeden Fall sehen wir, dass es nicht so ganz logisch erscheint, dass er da überhaupt irgendetwas macht. Und ich persönlich war auch der Ansicht, dass er mit der Besetzung militärischer Art sowieso nicht das machen würde wegen seiner nationalen Sicherheitsstrategie. So, aber bevor wir dazu kommen, möchte ich mal auf den Gedanken seiner Monroe-Doktrin kommen. Denn die hat ja ihn offensichtlich dazu bewogen, erst vor kurzem das venezolanische Präsidenten-Ehepaar zu entführen. Und im Grunde genommen argumentiert er ja auch in der Richtung, weswegen er einen Anspruch meint, auf Grönland zu haben. Was sagt dir die Monroe-Doktrin und warum ist die nach deiner Meinung für den Trump wichtig?
Gast
Also die Monroe-Doktrin ist ja schon 200 Jahre alt. Da hat also damals einer der ersten US-Präsidenten, als die USA noch ganz labil waren, die waren gerade frisch gegründet, Da hat er also gesagt, Amerika den Amerikanern, was den gesamten amerikanischen Kontinent bis zur Südspitze am Kopfhorn meint. Und das war im Grunde genommen so eine alte historische Begründung und die hat er wieder aufgegriffen nach der Devise, was damals okay war, was alle immer wieder aufgeriffen hatten. Ich glaube, auch Theodore Roosevelt hat das ja vor dem Ersten Weltkrieg gemacht. sich auf die Monroe-Doktrinen berufen, jetzt macht er das wieder. Er hat dann also historische Vorbilder. Und das ist für ihn einfach eine Rechtfertigung. Und was jetzt Venezuela betrifft, er hat ja nicht den venezuelischen Präsidenten entführt. Denn erstens hat er den verhaftet und nicht entführt. Und zweitens ist es kein Präsident, weil er die Wahl nicht gewonnen hat. Das ist ein Wahlbetrüger und ein Drogenbaron. Und den hat er einfach verhaftet. Und da werden also dermaßen viele Amerikaner jedes Jahr weiterhin sterben. und sind gestorben anhand von Drogen. Da sagt er, uns reicht es jetzt. Den kassieren wir jetzt. Und da sind wir mal gespannt, was da passiert in Venezuela. Das Volk feiert, so wie ich das gesehen habe. Und man kann sagen, alles ist besser als Maduro. Das Land ist völlig am Boden. Ein Drittel der Bevölkerung ist bereits geflohen. Es kann dann nur besser werden. Also da wieder was draus zu konstruieren, der will nur die Rohstoffe, sehe ich ehrlich gesagt nicht. Denn die US-Ölkonzerne, die machen wunderbare Geschäfte. Und wenn jetzt durch Venezuela mehr Ölangebot auf den Markt kommt, dann drückt das die Ölpreise. Und ich glaube nicht, dass das gut ist für die US-Ölkonzerne.
Uwe
Okay, also es gibt dazu natürlich unterschiedliche Meinungen. Deine Meinung haben wir jetzt dankenswerterweise zur Kenntnis genommen. Ich möchte das mehr einordnen in den Gesamtkontext, eben Monroe-Doktrinen, die ja dann eben von Roosevelt vor dem Ersten Weltkrieg mal modifiziert wurde. dahingehend, dass ja nicht nur man sich gegen europäische Konvalidation zu verwehren hätte, sondern dass man ganz im Gegenteil selber aktiv nach außen Schutzmaßnahmen ergreifen kann. Und das hat ja dann Herr Trump offensichtlich jetzt noch weitergetrieben in eben seine Monroe-Doktrin, nee, Donrow, also Donald Trump. Und eigentlich ist das konkreter formuliert worden und relativ präzise in einem Dokument, das da heißt National Security Strategy, also nationale Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten, die im November 2025 veröffentlicht wurde. Was sagt dir diese Strategie und wie beurteilst du die?
Gast
Genau diese, lass das mal da stehen, ja, dieser Table of Contents, da hast du es im Grunde genommen. Das ist die globale Strategie der USA und daran ist genau gar nichts neu. Das war immer schon so. Das war also unter Franklin D. Roosevelt so, das war unter Kennedy so, unter Bill Clinton war das so, George W. Bush und das ist jetzt, da ist nichts neu dran. Das ist einfach mal aktualisiert und ausformuliert. Mehr ist das nicht. Und letztendlich, hier geht er auf die Regionen ein, da sagt er zum Beispiel, oder die, sagen wir mal, die Trump-Administration heißt das ja offiziell, sagt also dazu, wir halten uns überall raus, es sei denn, es berührt unsere Interessen da nicht. Dann greifen wir da ein. Also wenn es wirklich dringend ist. Aber wenn es irgendwie geht, halten wir uns da raus. Macht ihr mal. So, und die USA galten ja mal so früher als der Weltpolizist oder Weltsheriff. Da haben die auch keine Lust mehr drauf. Die waren also sehr interventionistisch. Es gab viele Staatsstreicher, die die USA angezettelt haben. Also von Chile bis Ukraine, in Afrika reichlich, im Iran und so weiter. Also davon ist vieles dann in die Hose gegangen. War also im Grunde genommen immer ein Flop, was die da gemacht haben. Und ja, er feiert sich natürlich. Na, erstmal muss er wieder gegen Biden abledern und gegen die Democrats kann er sich nicht verkneifen. Aber letztendlich, die Musik spielt für ihn eigentlich in den USA. Das ist Innenpolitik und Außenpolitik ist für ihn Randthema. Und der hat jetzt die Midterms vor der Brust. Wenn er die verliert, dann hat er die den Kongress gegen sich und dann wird es richtig schwer, nochmal irgendwas durchzusetzen.
Uwe
Gut, also insofern siehst du eben sein Interesse doch ganz normal amerikanisch. Das heißt, du teilst also auch nicht so die Euphorie, die manche, ich sag mal, in Europa kritische Kommentatoren haben zu europäischen Politik. Und dass sie dann sagen, jetzt, wo der Trump kommt, dann wird es dann endlich alles besser. Das siehst du dann also nicht so.
Gast
Ein Doktor war sich das so. Also ich habe mich sehr gefreut, dass er gewonnen hat, einfach weil das ein Signal ist an diese ganzen, ja wie soll man sie überhaupt zusammenfassen, linksgrün-irren, Liptards würde man sie nennen, also Liberal Retards in den USA. Er hat zum Beispiel erstmal gesagt, so Klimaschwindel ist jetzt vorbei. Da machen wir nicht mehr mit. Ja, wir steigen aus. Er ist ja damals schon auch aus den ganzen Klima-Vereinbarungen ausgestiegen und er sagt jetzt also mit CO2, das ist einfach albern, wir machen da nicht mehr mit. Klimaschwindel ist aufgeflogen und das war's. Und dann hat er auch gesagt, wir stoppen jetzt auch diese künstliche Subventionen für Elektroautos. Da war dann Elon Musk alles andere als amüsiert. Er hatte sich dann enttäuscht von dem Abgewand, weil er ja mit Klimazertifikaten im Wesentlichen sein ganzes Vermögen aufgebaut hat. Und letztendlich hat er auch gesagt, dieser Vokismus, den beenden wir. Er hat also auch nochmal in dieses National Defense Strategie Partie reingeschrieben. Das, was der Pete Hegseth, sein Verteidigungsminister, macht, nämlich da richtig aufräumen. Wir haben hier, kann man das sagen, echte Kerle, echte Männer und auch Frauen, die auch brauchbar sind und nicht irgendwelche desorientierten, non-binären Leute auf der Suche nach sich selbst, sondern Leute, die wirklich auch kämpfen wollen können und so weiter. Also eine ernsthafte Armee. Und der ganze, wie gesagt, Vokismus ist vorbei und es gibt halt Signale und es gibt halt Hoffnung. nach Europa und er sagt auch ganz klar, er möchte ein starkes Europa, das kulturell wieder auf die Beine kommt, weg von dieser linksgrünen Selbstzerstörung und dass wir kulturell wieder so ein großer Raum werden.
Uwe
Ja, also das ist natürlich aus der Sicht auf jeden Fall eine ganz glorreiche und gloriöse Veränderung oder ich sage mal wesentliche Veränderung, die von einem der wichtigsten, ja, vormaligen Verfechter genau dieser Lehren, nämlich den USA, vorgenommen wird. Und da stellt sich doch die Frage, wie jetzt die Europäer sich da positionieren sollten, müssten, könnten. Denn am Beispiel Grönland, da haben wir ja gesehen, da waren sie ja auch völlig konsterniert. Gut, die Europäer haben schon gewisse Interessen, natürlich wegen Arktis, wegen potenziellen Bodenschätzen, aber auch wegen Fischereirechten, das darf man auch nicht vergessen. Aber es war ihnen ja nie so wichtig. Das heißt, Grönland ist ja doch nur eine vereiste Insel. Also da macht man eben nicht so den großen Max. Und wenn, dann schickt man bestenfalls mal einen Erkundungstrupp mit 14 Mann dorthin. Also das ist schon sehr erstaunlich. Das heißt, wenn du dir jetzt zurückdenkst, Trump bei seiner Rede in Davos. Er hat doch offensichtlich die Europäer jetzt, ja und nicht nur die, sondern alle Globalisten weltweit unheimlich konfrontiert. Mit seinem neuen Friedensbord oder Friedens, wie nennt man das hier, Chor?
Gast
Friedensrat, glaube ich, heißt das.
Uwe
Oder Friedensrat, ja. Was ist so deine erste Intuition, was es mit diesem Friedensrat auf sich hat?
Gast
Da habe ich erst mal gedacht, okay, er hat im Grunde die UN aufgegeben, zu Recht. Die UN ist eine Farce, kann man nicht anders nennen. Sieht man schon daran, dass alleine gegen Israel mehr UN-Resolutionen verabschiedet wurden, als gegen alle anderen Länder zusammen, inklusive Kuba, Venezuela, Iran, Nordkorea und die ganzen Diktaturen in Afrika. Alle anderen zusammen. Und da kommt Israel noch drüber, weil die arabischen Länder sich da alle zusammentun und die sind sich da eigentlich gegen Israel. Nur mal so als Beispiel. Dann gibt es da noch diesen UN-Sicherheitsrat. Das heißt, diejenigen, die Atomwaffen haben, haben ein Vetorecht. Das ist völlig undemokratisch. Das ist gar keine Legitimation. Dann gibt es hochkorrupte Tochterorganisationen wie die WHO und, und, und. Also die WHO bzw. die UN hat überall eklatant versagt. Und wenn ich mir mal überlege, man muss ja mal grundsätzlich darüber nachdenken, was macht man denn, wenn ein Land, wenn ein Völkermord stattfindet, sagen wir mal in Ruanda oder in so vielen anderen Ländern und dann, außer in Gaza, kein Völkermord. Also wer das Völkermord betrachtet, hat das Thema nicht verstanden. Jedenfalls, oder bei Diktaturen schaut man dazu. Oder wenn die Mullahs im Iran Ein Atomprogramm haben, das sie ja wirtschaftlich gar nicht brauchen. Die schwimmen in Öl, die brauchen keine Atomkraft, die wollen Atombomben haben. Sind Mullahs mit Atombomben eine gute Idee? Da müsste eigentlich die UN eingreifen und sagen, nee, wir brauchen UN-Truppen, die da reinmarschieren und den Frieden sichern. Genauso wie auch im Gazastreifen, da bräuchten wir eigentlich UN-Truppen. Macht ja keiner. Wo sind denn die Blauhelmsoldaten? guckt nur zu und meckert, es ist eine Schwarzbude geworden. Und Trump möchte Ergebnisse haben. Und mit diesem Friedensrat versucht er im Grunde genommen so eine Art, ja, sagen wir mal, ich will nicht sagen Parallel-UN, aber eine Alternative zur UN aufzubauen. Und er hat ja mit diesen Abraham Accords, in Nahost mit den Saudis, Jordaniern, Ägyptern und so weiter schon ziemlich viel erreicht. Und das möchte er jetzt ein bisschen ausbauen. Und natürlich kann man davon ausgehen, dass die Westeuropäer, Anti-Amerikaner oder Anti-Trump, wie sie sind, da nicht mitmachen werden. Australia auch nicht, Japan weiß ich nicht. Also da wird nicht viel draus werden. Aber im Grunde genommen ist das eher so eine Trump-Veranstaltung, Trump und Freunde. Mehr wird das nicht. Das könnte schon ausreichen.
Uwe
Also im Moment sind ja so ungefähr 20 Länder, die da mitmachen. Wir haben hier mal eine Karte. auf der wir das begucken können. Da sind also einmal diejenigen, die das ablehnen in Rot. Das ist also hier im Prinzip das Mitteleuropa im Wesentlichen und Nordeuropa. Dann sind einige eingeladen worden. Also was ist das hier? Brasilien, Australien, Russland, China, Ukraine, Polen, Spanien und so weiter, die sich noch nicht geäußert haben. Dann haben einige die Einladung wieder zurückgezogen. Das ist Kanada. Teilnehmen tun hier die USA, Argentinien, Äthiopien, Ägypten, Marokko, Saudi-Arabien, Türkei, Belarus, Bulgarien. Mongolei und Kasachstan. Das heißt also, wir haben, wenn man das mal so betrachtet, ja schon zwar ein paar Leute, die mitmachen, aber nicht so wichtige Länder. Also Saudi-Arabien vielleicht schon, aber reicht das jetzt aus? Aus westlicher Sicht ist ja Saudi-Arabien auch jetzt kein Musterländle. Mir ist aufgefallen, dass eben bei diesem Vertrag, den er da gemacht hat, ja so eine Ja, eine merkwürdige Regelung drin ist, nämlich, dass eigentlich alles auf eine Person zugespitzt ist. Nämlich auf ihn, wo es heißt, er kann lebenslang den Vorsitz führen und zwar nicht als amerikanischer Präsident, sondern als Privatperson Donald Trump. Und nur er alleine. Ach ja, und das ist dann auf Lebenszeit. Gut, jetzt kann man sagen, der ist 79, die Lebenszeit wird jetzt vielleicht nicht unendlich lange dauern. So, aber... Nur er alleine kann auch bestimmen, wer sein Nachfolger ist. Entschuldigung, also nur er alleine kann auch bestimmen, wer sein Nachfolger ist auf Lebenszeit. Nur er bestimmt, wer überhaupt in den Rat aufgenommen werden kann und nur er bestimmt über Ablehnung. Also man kann jetzt kein Rechtsmittelverfahren zur Aufnahme in diesen Rat verlangen. Das heißt, was wir haben, ist doch hier etwas, was eigentlich... über das nationale Sicherheitsstrategiepapier hinausgeht. Denn das diente ja nur dazu, die amerikanische Hemisphäre, also Nord- und Südamerika und Mittelamerika zu schützen. Aber mit diesem Friedensrat macht er jetzt ja quasi, zumindest von Absicht her, Weltpolitik. Im Sinne von, ich will der UNO Konkurrenz machen, aber nicht mit irgendwelchen Gremien, die immer nur tagen und nichts Vernünftiges beschließen, sondern ich alleine bzw. mein späterer Nachfolger soll wie ein Autokrat, wie ein Diktator über die Mitgliedsländer herrschen können. Also nur mal so als Beispiel, was ist, wenn jetzt ein Land ein anderes angreift, wo wir dann bisher sagen würden, ja, das ist ja eine Kriegsvölkerrechtsverletzung. Ja, aber nach diesem Friedensrat ist diese Beurteilung jetzt nicht mehr irgendeiner Gerichtsbarkeit unterworfen, sondern das bestimmt dann quasi der Vorsitzende. Der bestimmt, ob ein Angriff auf ein anderes Land, ob der völkerrechtswidrig ist oder nicht. Hört sich für mich an wie das Streben nach einer Weltdiktatur.
Gast
Überhaupt nicht. Das ist eine Schwarzbude. Das ist so wie diese typischen Vereine in London, wo sie dann sich in irgendwelche Herrenclubs zurückziehen mit Zigarren und schwatzen über Weltpolitik. Mehr ist das ja nicht. Das ist genauso albern wie Friedensverhandlungen, Ukraine-Krieg, ohne die Russen einzuladen. Das interessiert die einfach nicht. Ja, wenn jetzt, sagen wir, wir hätten jetzt noch 2021 und jetzt wird der Krieg 2022 ausbrechen zwischen Russland und der Ukraine und die sagen, ihr dürft aber nicht. Das interessiert die doch überhaupt nicht. Das interessiert doch niemanden. Du kannst ja nichts durchsetzen. Die haben ja keine Durchsetzungsmöglichkeit für irgendwas. Die haben ja keine eigenen Truppen. Dazu bräuchten sie militärische Mittel. Die NATO ist hier nicht unterstellt. Das ist gar nicht unterstellt. Das ist ein Donald-Trump-Debattier-Club. Das ist ungefähr so wie die Wagenknecht-Partei. Da hat sie auch alles nur handverlesene Kader genommen, hat es eben nicht offen gemacht, nicht demokratisch gemacht und das Ding ist implodiert. Oder jetzt zum Beispiel habe ich gelesen bei Geert Wilders, weißt du, wie viele Mitglieder seine Partei hat? Weißt du, wie viele es sind? Eins. Er selber.
Uwe
Auch das ist ja nicht so viel.
Gast
Das ist nicht so viel. Das nenne ich mal autokratisch. Da sagt er sich, dann habe ich doch alles unter Kontrolle und da sind ihm ja jetzt eine, ich glaube sieben von seinen sechzehn Parlamentarier sind jetzt abgehauen und haben gesagt, das ist alles nicht demokratisch, wir haben keine innenparteiliche Demokratie, wir hauen ab, tschüss. So und genauso ist also dieser Friedensrat, das ist ja nur, sagen wir mal, ein Freundeskreis, wo man mal miteinander spricht. Mehr ist das nicht, die können ja nichts durchsetzen. Die UN kann ja schon nichts durchsetzen, weil die UN keine Truppen hat. Wenn du was durchsetzen willst, brauchst du militärische Macht oder massive wirtschaftliche Macht für irgendwelche Sanktionen oder Blockaden oder was weiß ich. Die haben ja nichts. Also was soll das denn werden? Und wenn er schon sagt, das ist auf mich zugeschnitten, ist das vielleicht eher mal eine Konkurrenzveranstaltung für Klaus Schwab, der damals auch der Kurfürst war beim WEF. Und jetzt macht er da so ein eigenes Ding. Er hat dort nur ein anderes Thema. Das ist dann Frieden.
Uwe
Na okay, also das finde ich doch erstmal eine ganz plausible Interpretation. Wir werden ja sehen, was dabei rauskommt. Aber wenn wir deinen Gedankengängen folgen, Jörg, dann ist das auch wieder nur ein Windei, wie viele andere Windeier er auch schon gemacht hat. Jetzt zum Beispiel schickt er ja Flugzeugträger und sonst nicht was in den Iran. Was glaubst du, was daraus wird?
Gast
Ja, also ich drücke dem iranischen Volk die Daumen, dass sie die Mullahs loswerden. Aber das wird nicht gehen, ohne dass die Amerikaner, weil sonst niemand macht, wirklich militärisch da eingreifen und die Mullahs persönlich eingreifen und verhaften oder bombardieren. Das wird nicht anders gehen. Aber traut er sich das? Da werden ja hier Präzedenzfälle geschaffen. Maduro war es ja im Grunde genommen das Gleiche. Da habe ich ja auch gestaunt. Boah, der traut sich was. Da hast du also einen Diktator, der nur deshalb Diktator überhaupt ist, weil er die Wahl gefälscht hat, weil da gar keine richtigen Wahlen stattgefunden haben. Also ist er gar kein rechtmäßiger Staatschef. Und das ist bei den Mullahs ja auch. Der Chamenei ist ja kein rechtmäßiger Staatschef. Da finden ja keine freien Wahlen statt. Also ist das im Grunde genommen eine Gangster-Truppe und die muss weg. Die haben so viele Regimegegner schon hingerichtet. Das sind Massenmörder. Und es droht immer noch, dass sie noch viel mehr Menschen dahin richten und dass sie an Atombomben kommen. Und wenn die Mullahs Atombomben haben, können die die ganze Welt erpressen. Dann sind die unangreifbar. Das wäre ein Albtraum. Deshalb fände ich es mutig und richtig, gegen die Mullahs zuzuschlagen. Aber ich frage mich, ob er sich das traut. Das gibt natürlich einen Riesenschildstorm. Nein, das ist doch nationale Souveränität. Was hat das mit Souveränität zu tun? Das ist ja eine Idee, die ist so alt, glaube ich, wie die Antike. Dieser Aufruf zum Diktatorenmord. Hast du vielleicht schon mal gehört, oder? Wie alt ist diese Idee? Also ich weiß nicht genau, aber die ist doch, glaube ich, aus der Antike, oder?
Uwe
Die kommt aus dem Römischen, glaube ich, ja.
Gast
Vielleicht auch so bei den Griechen, also ganz alte Idee. Seit es Diktaturen gibt, gibt es eben diese Überlegung und warum macht das keiner? Warum lässt man die gewähren? Warum lässt man die ihre ganzen Völker als Geiseln nehmen? Finde ich nicht richtig. Und lieber wir retten Millionen und zig Millionen eines Volkes und beseitigen in aller Konsequenz 30 Leute da oben. Warum denn nicht? Also ich bin dafür.
Uwe
Ja, also gut, das ist jetzt mal die eine Frage dafür zu sein. Die andere Frage ist, wenn Herr Trump auch dafür wäre, würde es nicht seiner nationalen Sicherheitsstrategie widersprechen. Ja, denn dann müsste er tatsächlich einen Regime Change gegen Widerstand einsetzen. Ja, einfädeln. Das heißt möglicherweise, weil ja dort auch die, ich sag mal, präsidialen Garten sind oder der, wie heißt der, Revolutionsrat, die Revolutionsgarde, die sind ja durchaus nicht unbewaffnet. Das heißt, es müsste ja hier schon eine größere Einheit sein, um möglicherweise... müsste da auch eine Besatzungstruppe für eine gewisse Zeit lang hin. Das widerspricht aber eigentlich dem nationalen Sicherheitsstrategiepapier, wonach man eben keine Besatzungstruppen irgendwo haben möchte.
Gast
Das widerspricht hier nicht, weil es im Interesse der gesamten Welt ist, dass die Mullahs keine Atomwaffen haben. Das muss um wirklich jeden Preis verhindert werden, um jeden Preis. Und wir haben hier einen Unterschied zum Irak, wo die auch angegriffen haben. Der Unterschied ist, im Irak hatten sie nicht die Unterstützung der Bevölkerung, im Iran wiederum werden die heilfroh sein, wenn ihre Terroristen da oben, ihre Staatsterroristen, wenn die weg sind und dann sollen das die Iraner doch selber in die Hand nehmen. freie Wahlen, die haben als Übergangspräsidenten wahrscheinlich den Sohn vom Schah. Er hat ja schon gesagt, er will das auch gar nicht auf Dauer machen, sondern er will im Grunde nur demokratische Wahlen organisieren. Dann zieht er sich wieder zurück. So was wird dann da wahrscheinlich laufen. Das muss er eigentlich machen. Und die Frage ist, traut er sich das? Das widerspricht aber nicht der nationalen Sicherheitsstrategie. Das liegt im Urinteresse der USA, dass Mullahs keine Atomraketen oder Atomwaffen haben.
Uwe
Gut, ich halte das für eine durchaus, sagen wir mal, auch kritikwürdige Einschätzung, denn damit überlässt man quasi jetzt die Beurteilung, wer... Wer ein gerechter oder erfassungsmäßiger oder sonstiger Herrscher ist, also sprich man greift die Souveränität von Staatsführungen an, macht man sich damit nicht selber zum Gott? Wer hat einen dazu befugt? Könnte nicht gerade jemand, der so einen Anspruch hat, selber ein legitimes Ziel sein im Sinne von, das ist ja Größenwahn, was machst du dir im USA an, darüber zu bestimmen, wer in anderen Ländern zu regieren hat? Oder zu beurteilen, was für die Welt das Heil ist und nicht?
Gast
Das ist eine philosophische Frage. Das ist aber im Grunde genommen eine Frage wie, ich gehe über den Bürgersteig und sehe also, wie ein Mann seine Frau verprügelt. Und der haut auf die Eien und das Blut spritzt nur so. Und ich bin stärker als der und könnte ihn aufhalten. Greife ich da ein? Ja, selbstverständlich. Den vermöbel ich aber. Das beende ich. Ja, selbstverständlich. Wer hat mich dazu ermächtigt? Das habe ich selber gemacht. Ja, und wir hätten ja normalerweise eine UN. Da bräuchten wir einen, sagen wir mal, so einen Weltstrafgerichtshof, der wirklich seinen Namen verdient. Also nicht diesen Witz da in Den Haag. Und die müssten im Grunde genommen alle Diktatoren der Welt verurteilen. So, ihr tretet jetzt ab. Ansonsten greift er mit unseren Truppen an. Wenn sie den Truppen hätten, die sie ja nicht haben. Und die USA sind die einzigen, die es könnten und wollen. So, was willst du machen? Das ist eine philosophische Frage. Willst du also zugucken, wie die weiterhin ihr Volk drangsalieren und massakrieren bei allen Diktaturen der Welt? Oder willst du eingreifen? Ich bin fürs Eingreifen, absolut. Und das Schönste wäre, wenn die UN das machen würde. Aber die UN macht es ja nicht. Die guckt ja nur zu. weil die UN ja ein korrupter Haufen ist, das siehst du an den UN-Resolutionen. Und die Muslime halten da auch zusammen und sagen, ach, das ist eine muslimische Republik, die unterstützen wir und wir verurteilen das. Also ich finde es philosophisch gesehen vollkommen gerechtfertigt, weil es sonst keiner kann und will und weil es einfach passieren muss.
Uwe
Gut, dann möchte ich mal zum nächsten Thema kommen. Trump will ja kaum, dass er zurück ist. Wieder in Washington möchte er jetzt das Regime in Kuba stürzen. Warum gerade Kuba? Was ist deine Erkenntnis dazu?
Gast
Ja, das ist jetzt brandneu. Da habe ich noch nicht viele Infos drüber. Ich meine, Kuba, das ist praktisch der direkte Nachbar im Süden. Es gibt jetzt keine... Keine wirkliche Bedrohung durch Kuba. Also ich sehe da jetzt eigentlich gar keinen Sinn drin. Da ging es vielleicht eher um die Befreiung des Volkes gegen diese Diktatur. Aber ansonsten ist ja nicht so wie 1962 in der Kuba-Krise, als Atomraketen der Sowjets damals stationiert werden sollten. Was steht hier?
Uwe
Ja, hier steht eigentlich nichts Wesentliches. Ich gucke hier nur... Also es gibt hier nur eben Wirtschaftskrise und und und.
Gast
Da steht ja keine Begründung drin.
Uwe
Nein, es steht keine Begründung drin. Also insofern hier, zumindest in dem Medium, da ist da noch nichts. Ich gucke mal, ob irgendjemand anders schon etwas gemacht hat. Nein. Nö, also es wird nur gesprochen, dass es überhaupt in Erwägung zählt, aber noch gar keine konkrete Begründung, die irgendwie für die Weltöffentlichkeit nachvollziehbar ist. Das heißt also, Trump ist zumindest jetzt, was seine Dunrow-Doktrinen betrifft und sein Strategiepapier, wieder zurück auf seinem Heimatkontinent oder Heimathemisphäre und wurstelt dort rum. Was erwartest du für die Zukunft? Also könnte nicht Herr Trump dann womöglich auch sagen, er wird dann vielleicht mal Zypern annektieren, weil er dort unbedingt einen Flugzeugträgerhafen benötigt, um besser zum Nahen Osten zu kommen oder ähnliches. Also sind dadurch, dass die USA militärisch so stark sind und Herr Trump... in seinen Entschlüssen doch sehr erratisch ist, oder erratisch, könnte da nicht auch solche Sachen vorkommen, dass er Winkelzüge macht, die wir noch gar nicht kennen, dass er, was weiß ich, vielleicht selber Taiwan erobert und zum 51. Bundesstaat der USA erklärt?
Gast
Ja, alles für ausgeschlossen. Also unter Trump wurde ja nichts annektiert und es wird auch nichts annektiert werden. Da bin ich mir ganz sicher. Das ist alles Trump-Terrangement-Syndrom. Man unterstellt ihm immer alle möglichen verrückten Sachen. Der ist auch überhaupt nicht unberechenbar. Genauso wie Putin. Die sind alle beide super berechenbar. Die machen das, was für ihr Land am besten ist. Konsequent. Also das Gegenteil von dem, was unsere Regierungschefs machen hier in Deutschland, Frankreich, England, Holland, Belgien. Und bei uns findet man in Europa das eigentlich nur in Osteuropa. Also in Tschechien, Slowakei, Ungarn. Da wird noch wirklich Politik fürs eigene Volk gemacht. Bei uns ja überhaupt nicht. Und dann unterstellt man ihm über irgendwelche Sachen. Was soll er denn annektieren? Welcher Begründung denn? Braucht er doch gar nicht. Wenn sie irgendwelche Ware bauen, irgendwelche Rohstoffe, dann kaufen sie die. Das ist die größte Wirtschaftsmacht der Welt immer noch. Bleibt das auch auf absehbare Zeit? Also wo liegt das Problem? Warum soll er irgendwas annektieren? Die USA haben, ich weiß nicht, ob du irgendwo eine Karte findest, mit den ganzen Militärstützpunkten auf der Welt. Die haben ja Russland praktisch umzingelt. Von Guam bis Rammstein ist alles voll mit über die Türkei und... Israel und was weiß ich, die sind überall und haben dann noch ihre, wie viel, zwölf oder sechzehn Flugzeugträgerverbände, die überall rumschippern. Die sind ja schon überall. Was sollen sie denn dann noch annektieren? Also das halte ich eher so für, ja, ich wiederhole mich, Trump Derangement Syndrom.
Uwe
Gut, dann stellt sich aber noch andererseits die Frage, wir leben ja hier in Europa und müssen mit unseren Politikern ja klarkommen, wie erklärst du dir, dass unsere politischen Führungskräfte sich immer wieder von Trump geschockt fühlen und sich auch extrem schwer tun, mit ihm überhaupt umzugehen? Mit ihm reden sie ja wenigstens noch, mit Putin reden sie ja nicht. Aber wieso schaffen die es nicht, den Trump richtig einzuschätzen?
Gast
Trump greift einige Sachen an, die deren Lebenslügen auffliegen lassen. Zum Beispiel vor allen Dingen Klima. Die sind ja alle, selbst der Merz hat sich an die Klimasekte verkauft. Da hat die CDU an die Klimasekte verkauft. Und wenn er jetzt Trump folgen würde, dann kriegt aber der ein richtig großes Problem, das wäre ungefähr so, als ob er die sogenannte Brandmauer gegen die AfD einreißen würde. Und ganz was Schlimmes macht nämlich mit der AfD für Dinge stimmen, für die die CDU ja eigentlich auch ist. Also wir haben hier Regierungen, die sind nicht wirklich, ja wie soll ich das sagen, mir fällt kein freundliches Wort an, Also optimal. Ja, also wir haben ein Fritzchen aus dem Sauerland, der möchte so gerne Kanzler sein und bleiben. Und dann lässt er sich halt vom Klingweil zum besten SPD-Kanzler machen, den die SPD je hatte. Der macht ja alles, was die wollen. Damit bloß die Koalition nicht platzt und der doch bitte gerne weiter seinen Dienstwagen hat und sich Bundeskanzler nennen kann. Der reitet das ganze Land in die Grütze, nur weil er auf einem Ego-Trip ist. Finde ich abartig, blinde gesagt. Und so ticken einfach die meisten. Ja, und was jetzt mit Macron nicht stimmt, weiß ich auch nicht. Und ich verstehe vor allen Dingen Keir Starmer nicht. Der ist, glaube ich, der Schlimmste in ganz Europa. Also ein solcher, ich darf es nicht sagen, sonst wird das nicht gesperrt. Ich sage es nicht. Ich denke nur mal einen Teil. Also ein so übler Staatschef, das wäre früher gar nicht vorstellbar gewesen. Und jetzt kommt der Trump und liest in die Leviten. Das fing ja schon an bei der Münchner Sicherheitskonferenz als J.D. Vance, denen mal ganz klar gesagt wird, was Sache ist. Wir haben hier keine Meinungsfreiheit. Wir haben hier ein Riesenproblem mit Massenmigration, was auch in dem Strategiepapier steht. Wir gehen unter. Die westliche Zivilisation, allen voran in Westeuropa, geht unter. Und das wollen die meisten Menschen nicht. Und das wollen auch die USA nicht. Das macht aber der Merz. Und Söder macht alles mit, wenn es irgendwie Stimmen zu bringen scheint. Meloni hält nicht richtig dagegen. Macron macht alles mit. Ich weiß nicht, was mit diesen Leuten ist. Das ist ja eine Frage, die stelle ich mir seit Jahren. Warum machen die das? Warum zerstören die alles? Es gab ja damals dieses Buch von Joschka Fischer. Da gab es mal eine Rezension von einer Frau, ich glaube Ulrike Weidenfeller hieß die, wenn ich mich richtig entsinne. Die hat dann also mal geschrieben oder zusammengefasst, wir müssen dafür sorgen, dass alles Geld aus Deutschland herausgeleitet wird, dass wir so viel Migration wie möglich nach Deutschland reinfließen lassen, um Deutschland im Grunde genommen völlig zu zerstören. Das ist der grüne Plan. Hier läuft alles nach Planen. Ja, ich weiß nicht, ob es dieses Buch ist, wie alt ist das? Das müsste ja schon von Anfang der Nullerjahre sein wahrscheinlich oder späte 90er. Und da gab es eben eine Rezension und dann heißt es, nein, das hätte er nie gesagt. Das ist aber die Zusammenfassung, ich meine von Ulrike Weidenfeller, praktisch sinngemäß, was er damit alles ausgedrückt hat. Und dieses Zerstörungsprogramm, die Selbstzerstörung Westeuropas, die ist in vollem Gange. Mit Klima, mit Migration, mit Antidemokratie. Wir leben im Faschismus, das darf ich glaube ich sagen. Ja, indem ich einfach mal feststelle, was ist Faschismus und wenn die Definition erfüllt ist, dann sind wir im Faschismus. Und was ist Faschismus? Es gilt nur eine Meinung und die wird durchgesetzt. Ja, das heißt also mit Diffamierung der Opposition, mit Versammlungsverboten, mit Zensur, mit absurden Strafen, mit Zweiklassenjustiz und und und. Also alles, was eine... Diktatur ausmacht, eine faschistische Diktatur, das haben wir heute. Und das nennt sich dann unsere Demokratie, in Klammern Trademark.
Uwe
Ja, das heißt also, du argumentierst, dass weil Herr Trump eben so eine Diktatur nicht für gut befindet, andererseits seine eigene Herrschaft, die würde er ja gut befinden, hätte er ja nichts gegen, aber dass das eben die Ursache ist, warum unsere europäischen Spitzenpolitiker so konsterniert sind. Wenn du jetzt mal einen Blick in die mittlere Zukunft, die nächsten fünf bis zehn Jahre wagen würdest, weiß ich, Prognosen über die Zukunft sind immer nicht so einfach, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen. Was glaubst du denn, wie sich das entwickeln wird? Also Herr Trump wird ja irgendwann mal sterben, er wird einen Nachfolger haben, der dann vielleicht eine ähnliche Politik fortführt, sofern nicht dann doch die Demokraten wieder einen neuen Präsidenten stellen. Was wird mit Europa werden? Wird Europa sich ja selbstständig machen, von Amerika unabhängiger werden oder wird Europa ja weiterhin ein Vasall der USA bleiben und einfach nur laut rummauen?
Gast
Wäre Europa ein Vasall der USA, dann würden wir doch die USA nicht dermaßen kritisieren. Sind wir ja gar nicht. Das war nur dann der Fall, als noch Konsens herrschte über die Politik. Und den haben wir ja überhaupt nicht. Zunächst mal wird Trump ja nicht wie ein Papst oder ein König bis zu seinem Lebensende Präsident bleiben, sondern der ist in drei Jahren weg. Und dann kommt höchstwahrscheinlich, also im Moment sind die Chancen vielleicht 80 Prozent, J.D. Vance. Der wird dann wahrscheinlich acht Jahre Präsident sein. Und dann kommt vielleicht eine Tulsi Gabbard oder ein Vivek Ramaswamy oder Marco Rubio, auch ein guter Mann. Ich schätze mal acht Jahre J.D. Vance und dann acht Jahre Marco Rubio. Und die Democrats, die schnallen das ja einfach nicht, warum die einfach verloren haben. Aber in Westeuropa wiederum, Westeuropa wird den Bach runtergehen. Westeuropa hat eine Geburtenrate, die liegt so zwischen 1,1 und 1,3 pro potenziellem Elternpaar. Das heißt, wir sterben aus. Und wer stirbt nicht aus? Die Leute, die zugewandert sind aus einem Kulturkreis, der nicht kritisiert werden darf. Und die haben eine Geburtenrate, die ist ungefähr bei 3 bis 3,5. Das heißt, das, was uns diese Leute aus diesem Kulturkreis sagen, wir übernehmen den ganzen Laden hier. Das läuft hier immer weiter. Die haben ja jetzt schon riesige Privilegien. Die dürfen ja machen, was sie wollen. Ja, bei uns werden die Weihnachtsmärkte schon in Wintermärkte umbenannt und so weiter. Bei uns werden Kirchen geschändet. Wir müssen auf alles, alles muss halal sein und so weiter. Also das ist schon... Das ist eine Übernahme, die hier läuft. Die Grenze ist praktisch der eiserne Vorhang. Osteuropa macht da nicht mit. Und meine Prognose ist, das wird jetzt nicht in zehn Jahren so weit sein, aber vielleicht in 30 Jahren werden massenhaft die letzten, zum Beispiel meine Kinder, die werden wahrscheinlich nach Osteuropa flüchten, weil Westeuropa einfach nur noch ein Shithole ist. Ja, also Westeuropa wird sterben, wenn das hier so weitergeht. Und es gibt ein Zeitfenster noch, da könnten also die Parteien, die sich dagegen stemmen, die könnten dann auch was dagegen machen. Ja, da sieht es aus, es geht runter, runter, runter. Und das sind ja noch die Durchschnittszahlen. Das muss jetzt mal nach Religionsangehörigkeit differenzieren. Da sieht es aber ganz finster aus. Und das geht weiter. Das heißt also, die westliche Zivilisation stirbt aus und abgesehen davon brennt es auch lichterloh in den USA. Da gibt es ja Städte wie Dearborn zum Beispiel, Dearborn, Michigan. Das ist der Stammsitz von Ford. Es ist praktisch alles für dieses Wort gar nicht nennen. Also sagen wir mal, diese Religion, die nicht kritisiert werden darf, hat das alles schon fest im Griff. Also viele Orte. Und die breiten sich aus. Die haben die viel höheren Geburtenraten, was auch daran liegt, dass Frauen da, sagen wir mal, andere Rechte haben als bei uns. Weniger Selbstverwirklichung, um es mal höflich auszudrücken. Die haben vor allen Dingen Kinder zu kriegen und das machen die dann. Und man muss einfach nur die Trends extrapolieren. Und wenn da nicht dagegen gehalten wird, dann wird die komplette westliche Zivilisation untergehen. Bis auf Israel, das einzige Land mit einer positiven Geburtenrate.
Uwe
Ja, dann würde ich mal, um mal auch zum Ende zu kommen, Jörg, mal noch die Frage stellen, damit wir es nicht nur im negativen Zukunftsszenario belassen. Du sagtest, wenn nicht dagegen gehalten wird, sag doch mal unseren Zuschauern, was deine spontane Meinung ist, wie man denn dagegen halten könnte und was der Einzelne vielleicht auch da tun könnte.
Gast
Muss mal eben gucken, ob ich schon Bademantel bereit liegen habe, bevor ich mich dazu äußere. Das weiß doch jeder, was gemacht werden muss. Das heißt also, alle, die sich nicht integrieren wollen, aus. Tritt in den Hintern. Da ist auch die Staatsbürgerschaft egal. Die ist ja oft auch nur ergaunert worden. Die kriegt man ja mit einem Bekenntnis zum Grundgesetz. Und diese gewisse Zivilisation oder Gesellschaftsform, die sich Religion nennt, ist vollkommen inkompatibel mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Die ist sowas von verfassungswidrig. Interessiert nur keinen. Und wenn jetzt also gewisse Parteien an die Macht kämen, die in ganz Westeuropa stark sind, ich weiß nicht, Nigel Farage könnte zum Beispiel die nächste Wahl gewinnen. Die FPÖ ist jetzt nicht mehr so weit entfernt. In Deutschland ist da überhaupt nichts in Sicht, dass sich da irgendwas ändert. Wir wissen alle, welche Parteien überhaupt, sagen wir mal, die Hoffnungsträger sind in den jeweiligen Ländern. Und wenn die nicht gewählt werden, zumindest muss man es versuchen, und wenn die dann nicht wirklich durchziehen und sagen, alle, die friedlich hier leben und sich integrieren, bleiben, So wie es auch in den Parteiprogrammen dieser Parteien steht. Das steht überhaupt völlig außer Frage, wer integriert ist. Natürlich bleibt er, aber wer sich nicht integrieren will und wer aus unserem Land sein Heimatland machen will, der soll in sein Heimatland zurückgehen. Und jeder, der hier straffällig geworden ist, also ernsthaft straffällig ist, ich spreche jetzt nicht von Falschparken, Oder jeder, der auch illegal gekommen ist, ich denke mal an Artikel 16 Grundgesetz, über sichere Drittlinge gekommen ist, der hat gar kein Recht hier zu sein. Das ist nichts anderes als ein Eindringling, bestenfalls ein Tourist, ein Illegaler, weil er kein Visum hat. Und entweder wir machen Dinge, von denen... Oh, jetzt sage ich den Namen des Leibhaftigen. Ein gewisser Björn H. aus Thüringen sagte, da werden einige wohldosierte Grausamkeiten, ich glaube, das war so jetzt der Wortlaut, die werden vorzogen werden müssen, um uns hier zu retten. Wenn diese Gesellschaft einen Selbsterhaltungstrieb hat, dann müssen wir einige unschöne Dinge machen. Ansonsten war es das. Dann gibt es keine Zukunft für unsere Kinder und Enkel. Das muss man ganz klar so sehen. Das steht völlig aus der Frage.
Uwe
Ja, gut, das ist doch zumindest eine Möglichkeit, dem Recken-Szenario entgegenzutreten, nämlich dass wir unsere Rechte selber verteidigen. Und ich denke immer gerade auch, wo du sagst, ja, diese Religion, man kann sie schon mal im Namen nennen, das ist eben politisch militanter Islam, Wo ich sagen würde, schon eigenartig, dass die selber sich teilweise nicht an die Gepflogenheiten des Gastgeberlandes halten, obwohl sie doch zu Hause die Gastfreundschaft als so eine hohe Tugend haben. Und wo man sich darum kümmert, dass der Gast zwar einerseits soll es ihm gut gehen, aber er muss sich natürlich auch an die Regeln des Gastgebers halten. Und wenn man dann ins Ausland geht, aus welchen Gründen auch immer, und diese Regeln aber nicht akzeptiert, dann ist man ein schlechter Gast. Jemand, den man eigentlich gar nicht gerne sehen möchte. Und wo man eigentlich auch lieber sich wünscht, er wäre früher weg als später. Und vielleicht sollten wir Deutschen, und nicht nur wir Deutschen, sondern auch wir Europäer, uns unsere eigenen kulturellen Leistungen mal besinnen, was uns von anderen Kulturen unterscheidet, warum bei uns in Europa die Werte wie Demokratie und Freiheit und Selbstbestimmung erfunden wurden und nicht auf anderen Kontinenten, und was das eigentlich bedeutet. Also ich glaube, das wäre schon von Vorteil, wenn wir einfach uns mal die Frage stellen, wer sind wir eigentlich und warum tun wir eigentlich nicht das, was uns gemäß ist. Gut, aber darüber kann man natürlich herrlich streiten, was man genau tun soll. Ich denke, wir haben heute ja doch mal bei Trump und Grönland angefangen. um doch mal ein bisschen auch die weitere Perspektive zu erahnen und vielleicht mal voraus zu denken. Wir werden schauen, was tatsächlich passieren wird. Ich bedanke mich auf jeden Fall, dass du heute bei mir Gast warst und es wird bestimmt dann gelegentlich mal, wir werden uns ja manchmal wieder treffen, muss ja nicht immer ein Jahr Differenz sein.
Gast
Ja, ich lege schon mal den Badermantel raus, mache schon mal Datensicherung für meinen Rechner, wenn der mal beschlagnahmt wird, in diesem freien demokratischen Land, der überhaupt nicht faschistisch ist. Das war natürlich alles Satire vorhin, weil wir sind ganz, ganz weit entfernt von der Satire, wissen ja nie wieder ist jetzt. Und wir haben also lupenreine Demokraten, um das nochmal zu betonen. Wir haben also die besten, ich sage mal ganz offiziell, wir haben die besten Politiker, die es je gegeben hat in diesem Sonnensystem, in allen Zeiten, die jemals existierten. Und es liegt mir völlig fern, die zu kritisieren. Wir werden von absoluten Genies regiert, die es einfach nur gut mit uns meinen, völlig selbstlose Engel.
Uwe
Ja, also diese Einschätzung kann ich mich jetzt nicht so ganz anschließen, dass sie so super toll sind. Aber nun gut, die Meinungen sind verschieden. Ich bedanke mich und sage Tschüss. Ja, wir sehen uns zu einem anderen Mal wieder. Ja, und liebe Zuschauer, Wir sehen, also es fing doch eigentlich noch ganz moderat an und dann sind wir doch ein bisschen, ich sag mal, heiß auf Haarwasser vorangeschritten. Aber vielleicht ist das ja auch in der heutigen Zeit gar nicht zu vermeiden. Vielleicht darf man nicht nur immer in Worthülsen sich begeben, wie es denn unsere großen Politiker machen, die immer so sprechen, dass man als Laie gar nicht mehr weiß, was meinen sie überhaupt. Ist es da nicht manchmal besser, wenn jemand einfach die Ärmel hochkampelt und redet wie das Maulgewachsene, wie zum Beispiel so ein burschikoser Herr Trump? Ist es wirklich so schlimm, dass er lügt und betrügt? Oder sind unsere, ja ich sag mal, Top-Politiker alle... von jeglichen Defiziten. Die haben noch nie gelogen, noch nie betrogen. Zum Beispiel unser Bundeskanzler, der hat ja noch nie gelogen. Was war das noch mit der Schuldenbremse, die auf jeden Fall eingehalten werden sollte? Also ich sag mal, wenn Lüge irgendwie ein Kriterium wäre, ich glaube, dann gäbe es keine Politiker mehr. Also in diesem Sinne, lassen Sie uns mit der Lüge und der Wahrheit zusammenleben, denn anders geht es ja nicht. Und schreiben Sie mal, was Sie glauben, was Herr Trump als nächstes auf dem Plan haben wird. Wie er die Welt, uns alle, aber insbesondere unsere Top-Politiker, vielleicht schon in zehn Tagen schocken wird. Schreiben Sie es mal in die Kommentare. Bis zum nächsten Mal. Die Welt klar sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln, die Welt klar sehen.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Trump und Grönland - Warum jetzt? | Kaufdrohung“, Die Welt Klar Sehen, 24.01.2026.
iWas dabei übertragen wird
Erst der Klick startet das Video und baut dabei eine Verbindung zu YouTube auf. Bis dahin wird nichts von dort geladen — auch dieses Vorschaubild liegt auf dem Server von dieweltklarsehen.de. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung
Auch als Podcast: Spotify ·
Apple Podcasts ·
Amazon Music · Deezer ·
podcast.de · Podcast Index
Uwe Loose und Gast Jörg Gastmann diskutieren Trumps wiederkehrende Grönland-Ambitionen, deren militärischen und rohstofflichen Hintergrund sowie die größeren Linien der US-Strategie unter Trump. Säule 1 (Welt & Macht), Playlist ImperiumUSA.
